Rollstuhlbasketball bei der 16. Kölner Museumsnacht


In diesem Jahr beteiligte sich der RBC Köln99ers zum ersten Mal am Angebot der Kölner Museumsnacht. Am vergangenen Samstag hatten so die Besucher in den Räumen des Deutschen Sport- und Olympiamuseums die Möglichkeit, sich über die Sportart zu informieren und Rollstuhlbasketball selber auszuprobieren.

Zu Beginn des Abends eröffnete DBS Präsident Friedhelm Julius Beuchert und Museumsdirektor Andreas Höfer die Sonderausstellung „Paralympics – Sport ohne Limit“. Da passte es natürlich gut, dass im Anschluss daran eine der beliebtesten paralympischen Sportarten von Mitgliedern des Kölner Vereins präsentiert wurde.

Die Besucher konnten ihr "Fahrgeschick" an einem Slalomkurs erproben und unter fachkundiger Anleitung mit dem Basketball dribbeln und auf einen Korb werfen. "Beim Rollstuhlbasketball hängt der Korb normalerweise genauso hoch wie sonst auch, aber hier in den Räumlichkeiten des Museums mussten wir ihn wegen der Raumhöhe etwas niedriger platzieren", sagte der Vereinsvorsitzende Winfried Hühn. "So ist es aber natürlich auch ein bisschen leichter einen Korb zu werfen."

 

Der Andrang und das Interesse der Besucher war sehr groß und die bereitgestellten Rollstühle wurden bis weit nach Mitternacht ohne Unterbrechung nachgefragt. Eine rundherum gelungene Veranstaltung, die Rollstuhlbasketball einem breiten Publikum nahegebracht hat.