Ballsport für Alle

Auf Einladung der Gold-Kraemer-Stiftung und des RBC Köln99ers kamen im April 16 sportbegeisterte junge Menschen im Alter von acht bis 25 Jahren zusammen. Sie nahmen an einem neuen Programm „Ballsport für Alle“ teil. Auf dem Programm standen Tennis, Rollstuhl Basketball und weitere kleinere Ballsportarten. Die Teams bestanden aus Sportlerinnen und Sportlern mit und ohne Handicap. Alle Angebote waren inklusiv: es spielten Rollstuhlfahrer und Fußgänger zusammen. Im Tennis konnten sich die Fußgänger aussuchen, ob sie auch im Rollstuhl antreten wollten. Im Rollstuhl Basketball nutzen alle Spielerinnen und Spieler den Rollstuhl als Sportgerät. 

 

Die Auftaktveranstaltung „Ballsport für Alle“ war der Startschuss für eine Reihe weiterer Sportevents, bei denen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Behinderung gemeinsam Sport treiben. Der Tag stand unter der Leitung der fünf Trainer Niklas Höfken und Christopher Goer für das Tennis sowie Thomas Stephany, Gabe Caligiuri und Patrick Richter für den Rollstuhl Basketball. „Es war für uns eine sehr positive Erfahrung, Sporttreibende mit und ohne Behinderung zusammenzuführen und die Sportarten auszutesten. Auch menschlich hat es einen großen Zusammenhalt gegeben. Es zeigt sich, dass vor allem junge Menschen offen sind für gemeinsames Sporttreiben und schnell Anschluss finden. Die Behinderung tritt dabei fast völlig in den Hintergrund“, resümierten die Trainer über die Auftaktveranstaltung, die sie auch zur Talentsichtung und Talentförderung nutzten. „Die Kombination aus Tennis und Rollstuhlbasketball war sehr spannend und beides hat mir total viel Spaß gemacht“, so der zwölfjährige Teilnehmer Luca Mateuzzi, der extra für die Veranstaltung aus Sankt Augustin anreiste.

 

 

Die Anlage des Marienburger Sport-Club bot allen Teilnehmenden ideale barrierefreie Voraussetzungen. Der Verein ist schon seit fünf Jahren offizieller Stützpunkt für das Programm „Tennis für Alle“ der Gold-Kraemer-Stiftung. Die Partner planen für dieses Jahr weitere Angebote dieser Art, um in der Region möglichst viele junge Menschen für den gemeinsamen Sport zu begeistern.