Piotr Pawelko wird ein 99er

Mit Piotr Pawelko steht in der kommenden Saison erstmalig ein polnischer Spieler im Aufgebot der Köln 99ers. Der 2-Punkte-Spieler wechselt vom italienischen Spitzenclub Porto Torres an den Rhein. Piotr zeichnet sich insbesondere durch seine Vielseitigkeit aus und kann somit auch auf verschiedenen Positionen im Team agieren.

 

„Für die weitere Kaderplanung war Piotr ein wichtiges Puzzlestück für unser Team und ich freue mich natürlich, dass wir ihn für uns gewinnen konnten. Er wird uns weitere Optionen in unserem Spiel eröffnen und unsere Mannschaft bereichern“, äußert sich Teammanager Sedat Özbicerler zur neuen Verstärkung aus unserem Nachbarland.

 

Seine Karriere als Rollstuhlbasketballer startete Piotr 2007 in Rzeszow, wo er zunächst für 4 Jahre für das ortsansässige Team aufs Feld rollte. Von 2011 bis 2014 wechselte er dann zum Serienmeister nach Warschau und war in dieser Zeit an fünf Titeln seines Teams maßgeblich beteiligt. Seine Qualitäten blieben nicht lange verborgen und so wurde die italienische Liga auf ihn aufmerksam, so dass er die letzten Jahre für GSD Porto Torres auf Sardinien auf Korbjagd ging. In dieser Saison belegte er mit seinem Team den 4. Platz in der Liga und erreichte in der Champions League Platz 7.

 

„Rollstuhlbasketball war schon immer meine Leidenschaft und ich bin überzeugt, dass hier meine Zukunft liegt. Mein Leben besteht quasi nur noch aus Rollstuhlbasketball. Ich freue mich in Köln dafür optimale Bedingungen vorzufinden und Teil des Teams zu sein, um unsere Ziele für die Saison 2016/2017 gemeinsam zu erreichen“, fasst Piotr Pawelko seine Ambitionen in der Domstadt zusammen.

 

Seit 2008 ist der 27-jährige Pole auch im Kader der Nationalmannschaft und nahm bereits an zahlreichen Turnieren in Europa und den USA teil. Seine internationale Erfahrung, gerade auch aus der starken italienischen Liga, wird den 99ers sicher auch in der RBBL zu Gute kommen.

 

Die Köln 99ers freuen sich, ihn Anfang September in Köln begrüßen zu können und sagen:

 

„Witamy Piotr“!