Kitakyushu Cup Nachbericht

Einige Fans der Köln 99ers haben sich beim letzten Spiel in Wiesbaden gewundert, wo denn unser Center-Riese Naohiro Murakami steckte. Naoh nahm in Absprache mit den Kölner Verantwortlichen mit der japanischen Nationalmannschaft in Kitakyushu (Japan) am diesjährigen Kitakyushu Cup teil.

 

Neben den Gastgeber aus Fernost waren die USA vertreten. Außerdem nahmen die Junioren-Teams aus Großbritannien und Australien (U23) an dem dreitätigen Turnier vom 18. November bis 20. November teil.

 

Dem japanischen Team gelang beim Heimturnier ein wahrer Durchmarsch. Bereits das Eröffnungsspiel gegen die USA konnten die Mannen rund um Naoh eindrucksvoll mit 65:47 für sich entscheiden. Beim zweiten Spiel des Tages schlug Großbritannien Australien mit 59:47.

 

Samstag ging es für Japan dann gegen das Team von der Insel. Auch hier konnten die Japaner sich mit 59:32 erneut klar durchsetzen. Bei der Begegnung USA vs. Australien gelang den USA mit 56:50 der erste Turniersieg während Australien sich zum zweiten Mal binnen 24 Stunden geschlagen geben musste.

 

Am Sonntag gab es dann zunächst die beiden letzten Vorrundenspiele. Japan besiegt Australien hier mit 52:48 – die Australier sicherten sich aber später mit einem 75:61 Sieg gegen die USA, die vormittags 41:62 gegen Großbritannien verlieren, den dritten Platz beim 2016er Kitakyushu Cup.

 

Im Finale traf das Team von Naohiro Murakami dann erneut auf Großbritannien und holte sich mit einem 59:47 den Turniersieg. Zwar gelang es Großbritannien 15 Punkte mehr als tags zuvor im Vorrundenspiel zu erzielen, dennoch blieb der Cup 2016 in Japan.

 

Naoh zeigte sich auf Facebook nach dem Turnier natürlich sichtlich erfreut: „Wir haben endlich den Kitakyushu Cup gewonnen und uns seit dem Turnier in Dubai im April sehr weiterentwickelt. Das Turnier ging zwar nur einige Tage aber es war gut, als Team zusammen zu kommen. Jetzt geht es für mich wieder zurück nach Köln – natürlich via Dubai.“

 

Der Kitakyushu Cup wird von den teilnehmenden Nationalmannschaften vornehmlich von den Nachwuchsspielern und dem erweiterten Kader der Teams genutzt um junge Talente an die internationalen Wettbewerbe heranzuführen.