Niederlage zum Hinrundenabschluss in Hamburg

Copyright: Gero Müller-Laschet
Copyright: Gero Müller-Laschet

Mit einem völlig verschlafenen 1. und 3. Viertel hatten die Köln 99ers am letzten Spieltag des Jahres jegliche Chance auf eine enge und damit spannende Partie schnell verspielt. Kleiner Trost für die mitgereisten Kölner Fans war, dass sie die Kölner sich zu keinem Zeitpunkt hängen ließen und das Spiel nach dem 1. Viertel nicht kampflos hergeben wollten. 

 

Die 99ers sicherten sich zunächst den TipOff und hatten auch die erste Wurfchance im Spiel. Allerdings verfehlte der 3-Punkte Wurf sein Ziel und mündete stattdessen in einem 11:0 Lauf für die Hausherren. Erst nachdem Helen Freeman die ersten Punkte nach 5 Minuten für Köln erzielte und in der Folge weitere 2 Punkte für Köln gutschreiben ließ, schienen die Domstädter im Spiel angekommen zu sein. Auch wenn bis zur 1. Viertelpause die Gastgeber ihr druckvolles Spiel fortsetzen konnten und schließlich beim Stand von 25:6 die Sirene zur Pause ertönte. Im zweiten Viertel bekamen die Zuschauer dann von beiden Teams magere Kost. Das Spiel wurde von den Verteidigungsreihen beherrscht und so gab es bis zum Halbzeitpfiff ein 13:10 für die Hausherren.

 

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich das gleiche Bild wie schon zu Spielbeginn, Köln kam nicht gut in die Partie und ließ sich viel zu häufig zu überhasteten Aktionen verleiten. Das Ergebnis war ein 28:9 binnen 10 Minuten für die Hanseaten. Erst im letzten Viertel zeigten die Rheinländer ihr Potential und überzeugten nun ihrerseits mit schnellen und gut herausgespielten Spielzügen. So gelang dann auch ein etwas versöhnlicher Hinrundenabschluss, indem die 99ers dieses Schlussviertel mit 26:19 für sich entscheiden konnten.

 

An der klaren 85:51 Niederlage änderte das jedoch nichts mehr. Aber das Team konnte zumindest zum Ende der Partie an die gute Leistung der Vorwoche anknüpfen und sich so in die Weihnachtspause verabschieden.

 

„Wir sind natürlich über das Ergebnis enttäuscht, weil wir Hamburg herausfordern und an unsere positive Entwicklung anknüpfen wollten. Das haben wir aber nur in zwei von vier Vierteln umgesetzt. Wenn man so startet, wie wir in die Partie gestartet sind, ist es leider  immer sehr schwer, zurück ins  Spiel zu finden und es mit einem positiven Resultat zu beenden. Ich bin aber zufrieden, wie wir das Spiel beendet haben und dies zeigt dass wir es mit jedem Team der Liga aufnehmen können, wenn wir unsere Fähigkeiten komplett abrufen. Die Herausforderung für die zweite Hälfte der Saison wird also sein, Kontinuität in unser Spiel zu bekommen und über 40 Minuten und nicht nur 25 Minuten so zu spielen, wie wir es können. Wenn uns das gelingt, freue ich mich darauf, was wir noch erreichen können“, so Kölns Headcoach Mathew Foden nach dem Spiel.  

 

Als Fazit der Hinrunde können die Kölner insgesamt positiv zurückblicken. Das neu aufgebaute Team hat sein Möglichkeiten und Vielseitigkeit immer wieder unter Beweis gestellt. Die Gewissheit, dass diese noch sehr junge Mannschaft zu deutlich mehr im Stande ist, gibt Anlass, positiv auf die anstehen Rückrunde zu blicken. 

 

Im Laufe der Woche fahren und fliegen einige Teammitglieder zu ihren Familien um ein paar ruhige Tage zu verbringen. Anfang Januar treffen dann alle wieder in Köln ein und werden sich intensiv auf die Rückrunde vorbereiten. Wir wünschen allen Teammitglieder schon jetzt besinnliche Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr!