Heimspiel-Doppelpack gegen Deutschlands beste Rollstuhlbasketballer

Am nächsten Wochenende begrüßen die Köln 99ers den amtierenden Meister sowie den Vizemeister der letztjährigen Saison im Sportpark Worringen. Los geht es am Samstagmittag um 14.30 Uhr gegen Vizemeister RSV Lahn-Dill bevor am Sonntagabend zu ebenfalls ungewohnter Zeit um 19.30 Uhr der amtierende Meister, die Thuringia Bulls bei den 99ers gastieren.

 

Dass die Domstädter hier gegen die nationale und internationale Rollstuhlbasketball Elite antreten dürfte beim Durchlesen der Kaderliste schnell deutlich werden. Noch deutlicher wird dieser Eindruck beim Blick auf die Tabelle, wo beide Teams aktuell die Plätze Eins und Zwei belegen.

 

Die Wetzlarer mussten den Abgang von Steve Serio kompensieren und haben dies insbesondere mit dem polnischen Natioalspeler Piotr Luszynski bestens hinbekommen. Der Führungsspieler ist schon in zahlreichen Partien in der aktuellen Saison der Garant für den Sieg gewesen. Mit Thomas Böhme, Michael Paye und auch Joe Bestwick stehen weitere Weltklasse Athleten auf dem Parkett.  

 

Aber auch die sogenannten Low-Pointer wie Björn Lohmann oder das Nachwuchstalent Nico Dreimüller im Aufgebot von Trainer Nicolai Zeltinger können mit ihrem spielerischen können eine Partie entscheidend beeinflussen.

 

Die 99ers werden weiterhin versuchen ihr eigenes Spiel zu spielen und sich zu entwickeln. Es gibt in so einer Spiel nichts zu verlieren und auch keinen Druck für die Spieler. Vielleicht gelingt so - wie schon im Hinspiel - eine gute Partie bei der sich die Rheinländer den Respekt des Rekordmeisters verdienten.

 

Im Sonntagsspiel geht es dann auf höchstem Niveau weiter. Mit dem amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger kommt der nächste Kracher nach Köln-Worringen. Auch im Aufgebot der Bulls sind absolute Ausnahmespieler am Start. Den Zuschauern wird also zu später Stunde am Sonntagabend Rollstuhlbasketball der Spitzenklasse geboten. 

 

Mit Aliaksandr Halouski und Vahid Gholamazad verfügen die Thüringer zwei „High-Tower“ die unter den Brettern kaum zu stoppen sind. Mit den schnellen Guards Andre Bienek, Joakim Linden und Teemu Partanen können sie zudem ein schnelles Spiel aufziehen.

 

Für die Kölner gilt aber auch bei diesem Spiel, dass man komplett ohne Druck auflaufen kann und versucht dem Gegner möglichst lange Paroli zu bieten.

 

Wir hoffen natürlich auf die lautstarke Unterstützung unserer Fans in der Halle!