Nichts zu holen gegen den Tabellenführer

Copyright: Gero Müller-Laschet
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Nach 40 Minuten mussten die 99ers sich dem Tabellenführer mit 53:85 (23:43) geschlagen geben.

 

Spannend war die Partie lediglich vor Spielbeginn als der RSV Tross erst wenige Minuten vor dem TipOff in der Halle eintraf und die Zuschauer beider Lager erleichtert waren, dass die Partie angepfiffen werden konnte.

 

Die Gastgeber starteten erneut zu träge in die Partie und ließen den Gästen zu viele Freiräume. So hatten Luszynski und Co leichtes Spiel um immer wieder hochprozentig einzunetzen. Nach 10 Minuten klaffte beim 9:22 bereits ein 13 Punkte Rückstand.

 

Im zweiten Viertel kam der Ex-Kölner Joe Bestwick aufs Parkett und verbuchte alle Feldpunkte seines Teams in diesem Viertel auf seinem Konto und wurde letztlich mit 22 Punkte auch Topscorer der Partie. Dem Ansturm setzte auf Kölner Seite vor allem Akira Toyoshima bis zum Schlusspfiff etwas dagegen und wurde mit 18 Punkten Topscorer seiner Farben. Auch Helen Freeman sorgte mit ihrer agilen Spielweise für die nötigen Freiräume. Sie kam am Ende auf 11 Punkte und erzielte ebenfalls ihr persönliches Highscore seit sie für die 99ers über das Parkett rollt. Für Köln ging es in die Halbzeitpause mit einem deutlichen Rückstand von 23:43.

 

Nach dem Seitenwechsel kamen die Kölner deutlich besser ins Spiel und ließen ihr Können aufblitzen. Mit dem nötigen Biss und mit höherem Spieltempo präsentierten die Hausherren nun ein ansehnliches Spiel. Helen und Akira scorten nun immer wieder im Wechsel. Als dann Mari Amimoto in der 28. Minute zum 35:54 traf, keimte ein wenig Hoffnung auf, dem Favoriten aus Wetzlar weiter auf die Pelle zu rücken.

 

Das Viertel ging letztlich erneut mit 17:20 an den RSV aber die Domstädter agierten nun auf Augenhöhe mit den Gästen. Kurz nach Wiederanpfiff im letzten Spielabschnitt erzielte Naohiro Murakami zunächst einen Distanzwurf, um dann gleich danach einen sehenswerten 3er in der Reuse des Gegners einschweben zu lassen. Auch er kam am Ende mit 11 Punkten auf einen zweistelligen score und sorgte mit sehenswerten Pässen und 8 Assists für Szenenapplaus.

 

Doch der aktuelle Tabellenführer ließ sich von dem Ansturm der Kölner nicht weiter beeindrucken und spulte sein Spiel weiter runter. Am Ende ging das Viertel erneut deutlich mit 12:22 an die Gäste.

 

Jetzt gilt es, sich am Sonntagabend der Herausforderung gegen das nächste Topteam der Liga zu stellen. Mit dem RSB Thuringia Bulls kommt kein geringerer als der amtierende Deutsche Meister und Pokalsieger nach Worringen. Anpfiff ist um 19.30 Uhr.