Drama auf dem Weg nach München mit Kölner Happy End

Kölner Topscorer: Mareike Miller - Copyright: Gero Müller-Laschet
Kölner Topscorer: Mareike Miller - Copyright: Gero Müller-Laschet

Die Köln 99ers machen in München einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt und trotzen beim 61:56 Auswärtssieg allen Widrigkeiten der letzten Woche.

 

Es war eine Woche voller Widrigkeiten, die die Kölner am Ende aber doch noch erfolgreich beenden konnten. Beim Auswärtssieg in München überzeugte vor allem Mareike Miller mit 25 Punkten in 40 Minuten Spielzeit und Coach Mathew Foden erlebte eine absolute Premiere – aber der Reihe nach.

 

Den Kölner Verantwortlichen war schon länger bekannt, dass Mari Amimoto dem Team aus der Domstadt beim Auswärtsspiel in München nicht zur Verfügung stehen würde. Amimoto vertritt ihr Land beim diesjährigen Osaka-Cup und wird erst nächste Woche zurück in Köln erwartet.

 

Zu Beginn der Woche mussten die Kölner die nächste Hiobsbotschaft hinnehmen: Jordan Luce laborierte an einer Handverletzung war für das Spiel in München ebenfalls fraglich, bis dann Ende der Woche die endgültige Absage für den Franzosen kam.

 

Zu allem Überfluss ereilte die Kölner am Freitagmorgen der nächste Schicksalsschlag: Naohiro Murakami musste aufgrund einer Fußverletzung sofort operiert werden. Der sympathische Leistungsträger der Kölner war somit kurzfristig der dritte Ausfall. Nach dem Abschied von Jordan Bright und Jelle van der Stehen in der kurzen Winterpause standen die Kölner nun plötzlich nur noch mit dem halben Kader vor den Toren Münchens.

 

Kurzfristig ergänzten die Kölner ihren Kader um #86 Michael Kloos, der sonst in der Regionalliga zum Einsatz kam und setzten Coach Mathew Foden für den Fall der Fälle ebenfalls auf die Meldeliste der Rollstuhlbasketball Bundesliga.

 

Die Kölner begannen ihr Gastspiel in München mit Miller, Toyoshima, Kloos, Bergenthal und Freeman und ließen sich von Beginn an nicht abschütteln. Nach einem 4:0 Vorsprung durch die Hausherren blieb man in Schlagdistanz und ging in der 8. Minute erstmals mit 8:6 durch Mareike Miller, die das Spiel komplett durchspielen sollte, in Führung. Bis zum Ende des ersten Viertels wurde die Führung nicht mehr abgegeben (13:11).

 

Im zweiten Spielabschnitt gelang es den Kölnern die Münchener weiter unter Kontrolle zu halten und die Führung weiter auszubauen. Mit Toyoshima und Miller hatte man heute zwei Spieler im Team, die absolut on Fire waren und am Ende auch mit 19 Punkten für den Japaner und 25 Punkten für die deutsche Nationalspielerin Topscorer werden sollten. Unterstützt wurden die Beiden dabei von der starken Britin Helen Freeman, die während des Spiels 12 Korbvorlagen verteilte und 8 Rebounds einsammelte.

 

Mit dem Halbzeitstand von 30:23 und einem leichten Polster ging es in das dritte Viertel, welches die Kölner ebenfalls mit 21:18 für sich entscheiden konnten und somit mit 10 Punkten Vorsprung in den letzten Spielabschnitt gehen konnten. Die kleine Sensation des Sieges beim bisherigen Tabellenfünften wurde langsam greifbar!

 

Zu Beginn des letzten Viertels warf München nochmal alles in die Waagschale und konnte mit zwei erfolgreichen Körben in Folge den Rückstand auf 6 Punkte verkürzen bevor Toyoshima sein Team wieder auf 8 Punkte Abstand nach vorne brachte. Beim Abstand zwischen 6 und 8 Punkten sollte es dann auch bis zum Spielende bleiben. Zwar gelang dem Münchener Capasso zwei Minuten vor Spielende noch ein erfolgreicher Dreipunktewurf, doch Köln rettete sich anschließend mit 5 Punkten Vorsprung über die Ziellinie.

 

Auf dem Weg dorthin kam es 25 Sekunden vor Spielende noch zu einer kuriosen Szene: Michael Koos (8 Punkte, 8 Rebounds) konnte das Spiel nicht beenden. Der Ersatz-Center der Kölner erlitt einen schweren Krampf, so dass das Trainer-Team schnell handeln musste. Assistant Coach Frederic Jäntsch übernahm die Rolle an der Seitenlinie und schickte Headcoach Mathew Foden aufs Feld. Foden schaffte es in den ersten 25 Sekunden seiner Karriere in der RBBL zwar nicht mehr auf den Statistikbogen, rundete aber eine verrückte Kölner Woche durch seinen Einsatz erfolgreich ab.

 

Der in Köln gebliebene Geschäftsführer der Kölner, Sedat Özbicerler, zeigte sich nach dem Spiel erleichtert: „Es war – wie so oft in dieser Saison – keine einfache Woche für uns. Erst die Gewissheit, dass Jordan nicht spielen wird und dann die Hiobsbotschaft mit Naohiros Operation brachten uns mal wieder ordentlich durcheinander. Umso stolzer bin ich auf das gesamte Team, wie es diese schwierige Situation gemeistert hat und diesen wichtigen Sieg im Abstiegskampf erspielt hat!“


Schwere Auswärtsaufgabe in München

Für die Köln 99ers geht es am Samstag in die bayrische Landeshauptstadt zum USC München. Dort trifft das Team von Headcoach Mathew Foden um 17 Uhr in der Säbener Strasse auf die derzeit fünftplatzierten Münchener.

 

Im Hinspiel mussten die Rheinländer eine schmerzhafte und unnötig hohe 59:78 Niederlage hinnehmen. Eine schwache Wurfausbeute und Unkonzentriertheit führten damals zu dem hohen Ergebnis. Dies gilt es nun gegen die starke Formation aus München, die sich zwischenzeitlich noch mit Gelson Junior da Silva - einem brasilianischen Nationalspieler - verstärken konnten, abzustellen. 

 

Insgesamt agiert der USC mit einem sehr kleinen aber qualitativ guten Kader. In der vergangenen Woche ließ das Team von Spielertrainer Taz Capasso im direkten Duell gegen die Rhine River Rhinos sehr wichtige Punkte im Kampf um den Einzug in die diesjährigen PlayOff Plätze liegen. Entsprechend motiviert dürften die Münchener sein um nicht noch mehr Boden in Hinblick auf die Wiesbadener zu verlieren.

 

Köln geht ohne Mari Amimoto die in Japan für ihre Nationalmannschaft an einem Turnier teilnimmt als Außenseiter in diese Partie. Zudem ist der Einsatz von Jordan Luce, der an einer Handverletzung laboriert, fraglich. Die Optionen für Coach Mathew Foden sind also deutlich eingeschränkt. 

 

„Wir werden natürlich alles geben, um das Spiel möglichst offen zu gestalten, aber einfacher wird es sicher nicht“, so Teammanager Sedat Özbicerler vor der Aufwärtsfahrt.


Mari Amimoto beim Osaka Cup dabei

Copyright: Gero Müller-Laschet
Copyright: Gero Müller-Laschet

Die 28 jährige Forward-Spielerin der Köln 99ers nimmt mit dem japanischen Nationalteam am diesjährigen Osaka Cup in der gleichnamigen Stadt teil.

 

Mari Amimoto wird durch ihre Teilnahme leider das Rollstuhlbasketball Bundesliga Spiel beim UBC München verpassen, da am 11. Februar das Finale und das Spiel um Platz 3 beim Osaka Cup auf dem Plan stehen.

 

Der Osaka Cup gilt als erstes Vorbereitungsturnier auf die Qualifikation für die Rollstuhlbasketball Weltmeisterschaft 2018 in Hamburg, die im Herbst beginnt. Neben der japanischen Nationalmannschaft werden aus Europa das britische Team sowie die Niederlande teilnehmen. Abgerundet wird das Teilnehmerfeld von Australien.

 

Mari trifft am 9. Februar mit Japan auf die Niederlande, bevor einen Tag später zwei Spiele auf dem Plan stehen: Mittags um 13:00 Uhr Ortszeit geht es gegen die Britinnen bevor um 21:15 das letzte Gruppenspiel gegen Australien auf dem Plan steht.

 

99ers Geschäftsführer Sedat Özbicerler zu Maris Teilnahme: „Natürlich hätten wir Mari bei dem Spiel in München sehr gerne dabeigehabt aber wir sind auch stolz darauf eine der besten Forward-Spielerinnen der Welt in unserem Team zu haben, die dann selbstverständlich für ihr Heimatland spielen soll. Wir drücken ihr und dem japanischen Team fest die Daumen!“


REWE Group präsentiert 99ers-Livestream

Die Köln 99ers freuen sich, einen neuen Partner in ihrem Sponsoren-Pool begrüßen zu dürfen: Die REWE Group mit Sitz in Köln präsentiert die letzten vier Livestreams der Heimspiele der Kölner Rollstuhlbasketballer in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga.

 

Fans dürfen sich auf spannende Spiele gegen die aktuell vier besten Teams aus Deutschland freuen: RSV Lahn-Dill, RSB Thuringia Bulls , BG Baskets Hamburg und die Rhine River Rhinos werden noch im Sportpark Worringen gastieren.

 

Die vier von der REWE Group präsentierten Livestreams werden in gewohnt erstklassiger Qualität via YouTube im FullHD Format 1080p aus Worringen in die ganze Welt übertragen.

 

Weitere Informationen über die REWE Group finden sie unter www.rewe-group.com


Thuringia Bulls mit klarem Sieg in Köln

Copyright: Gero Müller-Laschet
Copyright: Gero Müller-Laschet

Die Köln 99ers mussten sich auch im zweiten Spiel an diesem Wochenende gegen den Favoriten aus Thüringen mit einem 58:99 (29:45) geschlagen geben.

 

In einem offenen Schlagabtausch in den ersten Minuten zeigten die Domstädter ein sehr starkes Spiel und agierten mit dem amtierenden Deutschen Meister auf Augenhöhe. Spätestens mit dem erfolgreichen 3er von Naohiro Murakami zum 9:10 keimte Hoffnung auf ein spannendes Spiel auf. Köln blieb auch in den nächsten Minuten in Reichweite und konnte in der 6. Minute erneut zum 13:14 aufholen. Doch der Favorit schaltete nun in der Verteidigung einen Gang hoch und erlaubte den Hausherren lediglich einen Korberfolg während auf Thüringer Seite Halouski und Linden gemeinsam 12 Punkte erzielten und bis zum Viertelende den Spielstand auf 15:26 schraubten.

 

Im nächsten Viertel waren es zunächst wieder die Gäste, die ihren Vorsprung zum 15:31 ausbauen konnten. Doch Köln ließ sich nicht weiter davon beeindrucken und kämpfte sich binnen weniger Minuten wieder bis zum 23:33 heran. Es gelang zwar nicht mehr, näher an den Deutschen Meister aufzuschließen aber ein 14:19 Viertelergebnis ließ sich durchaus sehen. 

 

Nach dem Seitenwechsel konnten die 99ers allerdings nicht mehr an die gute Leistung aus der 1. Halbzeit anknüpfen. Mit zwei deutlichen Vierteln, 14:28 und 15:26 zugunsten des amtierenden Meisters unterstrich dieser seine Stärke. Insbesondere Aliaksandr Halouski war an diesem Abend nicht zu stoppen. Der Centerhühne auf Seiten der Bulls kam auf stolze 41 Punkte und war von den Kölner Reihen nicht zu stoppen.

 

Kölns Headcoach fasste das Doppelspielwochenende dennoch mit einem Positiven Resumee zusammen: „Die Herausforderungen am Wochenende waren super: Zwei Spiele gegen zwei absolute Topteams. Diese Teams sind unerbittlich, sie kämpfen um jeden Korb, jeden Rebound oder sie quälen dich mit ihren Scorer-Fähigkeiten. Wir wollen näher an diese Teams heranrücken und natürlich gibt es Teile in unserem Spiel, an denen wir weiterarbeiten müssen, um besser zu werden. Aber wir waren zufrieden mit den Dingen, auf die wir uns konzentriert haben.”

 

Nun haben die Kölner ein spielfreies Wochenende und werden sich auf die nächste Aufgabe im Auswärtsspiel in München vorbereiten.


Nichts zu holen gegen den Tabellenführer

Copyright: Gero Müller-Laschet
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Nach 40 Minuten mussten die 99ers sich dem Tabellenführer mit 53:85 (23:43) geschlagen geben.

 

Spannend war die Partie lediglich vor Spielbeginn als der RSV Tross erst wenige Minuten vor dem TipOff in der Halle eintraf und die Zuschauer beider Lager erleichtert waren, dass die Partie angepfiffen werden konnte.

 

Die Gastgeber starteten erneut zu träge in die Partie und ließen den Gästen zu viele Freiräume. So hatten Luszynski und Co leichtes Spiel um immer wieder hochprozentig einzunetzen. Nach 10 Minuten klaffte beim 9:22 bereits ein 13 Punkte Rückstand.

 

Im zweiten Viertel kam der Ex-Kölner Joe Bestwick aufs Parkett und verbuchte alle Feldpunkte seines Teams in diesem Viertel auf seinem Konto und wurde letztlich mit 22 Punkte auch Topscorer der Partie. Dem Ansturm setzte auf Kölner Seite vor allem Akira Toyoshima bis zum Schlusspfiff etwas dagegen und wurde mit 18 Punkten Topscorer seiner Farben. Auch Helen Freeman sorgte mit ihrer agilen Spielweise für die nötigen Freiräume. Sie kam am Ende auf 11 Punkte und erzielte ebenfalls ihr persönliches Highscore seit sie für die 99ers über das Parkett rollt. Für Köln ging es in die Halbzeitpause mit einem deutlichen Rückstand von 23:43.

 

Nach dem Seitenwechsel kamen die Kölner deutlich besser ins Spiel und ließen ihr Können aufblitzen. Mit dem nötigen Biss und mit höherem Spieltempo präsentierten die Hausherren nun ein ansehnliches Spiel. Helen und Akira scorten nun immer wieder im Wechsel. Als dann Mari Amimoto in der 28. Minute zum 35:54 traf, keimte ein wenig Hoffnung auf, dem Favoriten aus Wetzlar weiter auf die Pelle zu rücken.

 

Das Viertel ging letztlich erneut mit 17:20 an den RSV aber die Domstädter agierten nun auf Augenhöhe mit den Gästen. Kurz nach Wiederanpfiff im letzten Spielabschnitt erzielte Naohiro Murakami zunächst einen Distanzwurf, um dann gleich danach einen sehenswerten 3er in der Reuse des Gegners einschweben zu lassen. Auch er kam am Ende mit 11 Punkten auf einen zweistelligen score und sorgte mit sehenswerten Pässen und 8 Assists für Szenenapplaus.

 

Doch der aktuelle Tabellenführer ließ sich von dem Ansturm der Kölner nicht weiter beeindrucken und spulte sein Spiel weiter runter. Am Ende ging das Viertel erneut deutlich mit 12:22 an die Gäste.

 

Jetzt gilt es, sich am Sonntagabend der Herausforderung gegen das nächste Topteam der Liga zu stellen. Mit dem RSB Thuringia Bulls kommt kein geringerer als der amtierende Deutsche Meister und Pokalsieger nach Worringen. Anpfiff ist um 19.30 Uhr. 


Heimspiel-Doppelpack gegen Deutschlands beste Rollstuhlbasketballer

Am nächsten Wochenende begrüßen die Köln 99ers den amtierenden Meister sowie den Vizemeister der letztjährigen Saison im Sportpark Worringen. Los geht es am Samstagmittag um 14.30 Uhr gegen Vizemeister RSV Lahn-Dill bevor am Sonntagabend zu ebenfalls ungewohnter Zeit um 19.30 Uhr der amtierende Meister, die Thuringia Bulls bei den 99ers gastieren.

 

Dass die Domstädter hier gegen die nationale und internationale Rollstuhlbasketball Elite antreten dürfte beim Durchlesen der Kaderliste schnell deutlich werden. Noch deutlicher wird dieser Eindruck beim Blick auf die Tabelle, wo beide Teams aktuell die Plätze Eins und Zwei belegen.

 

Die Wetzlarer mussten den Abgang von Steve Serio kompensieren und haben dies insbesondere mit dem polnischen Natioalspeler Piotr Luszynski bestens hinbekommen. Der Führungsspieler ist schon in zahlreichen Partien in der aktuellen Saison der Garant für den Sieg gewesen. Mit Thomas Böhme, Michael Paye und auch Joe Bestwick stehen weitere Weltklasse Athleten auf dem Parkett.  

 

Aber auch die sogenannten Low-Pointer wie Björn Lohmann oder das Nachwuchstalent Nico Dreimüller im Aufgebot von Trainer Nicolai Zeltinger können mit ihrem spielerischen können eine Partie entscheidend beeinflussen.

 

Die 99ers werden weiterhin versuchen ihr eigenes Spiel zu spielen und sich zu entwickeln. Es gibt in so einer Spiel nichts zu verlieren und auch keinen Druck für die Spieler. Vielleicht gelingt so - wie schon im Hinspiel - eine gute Partie bei der sich die Rheinländer den Respekt des Rekordmeisters verdienten.

 

Im Sonntagsspiel geht es dann auf höchstem Niveau weiter. Mit dem amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger kommt der nächste Kracher nach Köln-Worringen. Auch im Aufgebot der Bulls sind absolute Ausnahmespieler am Start. Den Zuschauern wird also zu später Stunde am Sonntagabend Rollstuhlbasketball der Spitzenklasse geboten. 

 

Mit Aliaksandr Halouski und Vahid Gholamazad verfügen die Thüringer zwei „High-Tower“ die unter den Brettern kaum zu stoppen sind. Mit den schnellen Guards Andre Bienek, Joakim Linden und Teemu Partanen können sie zudem ein schnelles Spiel aufziehen.

 

Für die Kölner gilt aber auch bei diesem Spiel, dass man komplett ohne Druck auflaufen kann und versucht dem Gegner möglichst lange Paroli zu bieten.

 

Wir hoffen natürlich auf die lautstarke Unterstützung unserer Fans in der Halle!


PubliCare GmbH bleibt Premium Partner der Köln 99ers

Die bis in den Herbst 2011 zurückgehende Partnerschaft zwischen den Köln 99ers und dem Premium Partner PubliCare wurde vorzeitig um eine weitere Saison verlängert.

 

Mit ihrem Sitz in Köln ist die PubliCare GmbH einer der führenden Homecare-Experten für Stoma und Kontinenzversorgung sowie für Ernährungstherapie. Ebenso gehören weitere Therapiefelder wie die moderne Wundversorgung und die Tracheostomaversorgung zu den Versorgungsgebieten.

 

Seit Beginn der Zusammenarbeit wurde die Verbindung zwischen dem Unternehmen und den Kölner Rollstuhlbasketballer stets enger: Inzwischen unterstützt PubliCare nicht nur das RBBL Team in der Bundesliga, sondern auch die Nachwuchs-Teams in der Regionalliga, Oberliga und der Landesliga.

 

Die jetzt vorzeitig vereinbarte Vertragsverlängerung des Engagements von PubliCare für die Saison 2017-2018 zeigt somit einmal mehr die Verbundenheit des Unternehmens mit dem Kölner Rollstuhlbasketball.

 

„Wir freuen uns natürlich sehr, über diese Partnerschaft und das vorzeitige Bekenntnis zu unserer Kooperation. Das hilft uns zudem die Planung für die nächste Saison frühzeitig zu starten und dort erste Grundlagen zu schaffen.“, so der Kölner Teammanager Sedat Özbicerler zur vorzeitigen Vertragsverlängerung.

 

„Wir von PubliCare sind stolz auf unsere Köln 99ers und unterstützen den Verein mit vollem Engagement!“ ergänzt Sabine Thomas, Leitung Marketing Kommunikation von PubliCare. 


Köln 99ers verlieren nach Verlängerung im rheinischen Duell

Copyright: Gero Müller-Laschet
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Eine mehr als ärgerliche 65:60 Niederlage mussten die Domstädter in Bonn hinnehmen. Nach der regulären Spielzeit (52:52) wurde der Sieger erst nach einer 5-minütigen Verlängerung bestimmt.

 

Die Partie war für beide Teams von großer Bedeutung um wichtige Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Entsprechend nervös starteten beide Seiten zunächst mit Fehlwürfen ehe die Gäste erstmals einnetzen. Die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. Von nun an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch von 2 Teams auf Augenhöhe. 

 

Zur 1. Viertelpause hielten die Kölner mit 12:13 knapp die Nase vorn. Nach Wiederanpfiff waren es erneut die Kölner die 4 Punkte in Folge erzielen konnten aber es gelang nicht, eine deutlichere Führung auszubauen. Zu viele liegengelassene Chancen prägten allerdings dieses Viertel auf beiden Seiten und die Zuschauer mussten sich mit einem mageren 10:12 für Köln zufriedengeben.

 

So ging es mit einem 22:25 für die Gäste in die Kabine. Die Hausherren kamen nach dem Seitenwechsel deutlich besser ins Spiel und übernahmen schnell die Führung und wollten sich keineswegs kampflos geschlagen geben. Doch Köln konnte bis zur 25. Minute seinerseits nun mit einem 8:2 Lauf erneut die Führung zum 28:33 übernehmen. Aber Bonn ließ sich nicht abschütteln: In den folgenden 5 Minuten gelang den Gästen kein Korb aus dem Spiel heraus. Lediglich 3 Punkte von der Freiwurflinie konnten auf das Kölner Punktekonto gut geschrieben werden, während sich Bonn 10 Punkte aufschreiben ließ und somit die Führung in der Partie übernahm.

 

Beim Spielstand von 38:36 wurde das letzte Viertel angepfiffen.  Bonn baute zunächst die Führung zum 40:36 aus. Köln brauchte wieder ein paar Anläufe um zu scoren und schaffte den Anschluss zum 40:39. Doch Bonn hatte postwendend einen 6:0 Lauf als Antwort parat und baute seine Führung zum 46:39 aus. Dies schien wie ein kleiner Weckruf für die Kölner, die nun nochmal eine Schippe drauflegten und sich Punkt um Punkt zurückkämpften.  Wenige Sekunden vor Abpfiff der regulären Spielzeit eroberten sich die Domstädter dann sogar die Führung zum 50:52. Doch Bonn erzielte mit dem letzten Angriff den Ausgleich und erzwang so eine Verlängerung.

 

Leider erwischten die Kölner erneut einen ziemlichen Fehlstart und mussten die Hausherren auf 58:52 davonziehen lassen. Es brauchte wieder einige Wurfversuche ehe Köln zum 60:58 verkürzen konnte. Allerdings sollten die Kölner bis zum Schlusspfiff nicht mehr näher herankommen. Bonn hatte das glücklichere Ende und konnte die Partie zum 65:60 ausspielen.

 

Der einzige Trost nach diesem verkorksten Spiel, war die Tatsache, dass man den direkten Vergleich, im Hinspiel gelang den Kölner ein Sieg mit 12 Punkten Differenz, für sich gewinnen konnte. Nun geht es am nächsten Wochenende mit einem Doppelten Heimspieltag gegen den RSV Lahn-Dill und die Thuringia Bulls weiter.

 

Trainer Mathew Foden nach dem Spiel: “Es tut mir vor allem für das Team leid. Wir haben sehr hart im Training gearbeitet und heute alles gegeben, was wir hatten – wir hätten nur ein bisschen mehr Glück gebraucht. Wir haben heute das ganze Spiel über gekämpft, sehr gut kommuniziert und konstant gut gespielt – ich bin sehr zufrieden. Zwischenzeitlich haben wir etwas zu schnell gespielt und dabei einige schlechte Entscheidungen getroffen, das hat in den entscheidenden Momenten zu der Niederlage geführt. Bonn hatte erkannt, mit welchen Spielzügen sie erfolgreich sind und haben das konsequent genutzt, dafür muss man ihnen gratulieren. Wir treffen jetzt nächstes Wochenende auf die beiden Spitzenteams der Liga: Lahn-Dill und Thüringen. Da können wir ganz entspannt sein und schauen, wie wir das Spiel gestalten können.”


Rheinisches Duell: 99ers zu Gast in Bonn

Copyright: Gero Müller-Laschet
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Die Köln 99ers gastieren am Samstag beim rheinischen Rivalen, dem ASV Bonn und wollen dabei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einfahren.

 

Für beide Teams geht es in der Sporthalle Bonn-Tannenbusch ab 16:00 Uhr darum, sich eine bessere Ausgangslage für den weiteren Verlauf der Saison zu sichern. Trotz des 55:43 Hinrunden-Sieg im heimischen Sportpark Worringen werden die 99ers die Bonner nicht unterschätzen.

 

Kurz nach der Niederlage in der Domstadt, verpflichtete der ASV die niederländische Nationalspielerin Jitske Visser und legte dann vor der Winterpause mit der Verpflichtung von Inge Huizing nochmal mächtig nach. Zudem ist auch Thomas Becker nach langer Verletzungspause wieder im Kader und bietet den Bonnern deutlich mehr Optionen.

 

Die 99ers bereiten sich diese Woche akribisch auf das Spiel vor, wie Trainer Mathew Foden beschreibt: „Wir freuen uns schon sehr auf das Spiel – es wird ein großes Match für beide Teams. Bonn hat sich seit dem letzten Aufeinandertreffen gut verstärkt – wir wissen also, dass es hart wird! Letzte Woche haben wir den Anfang des Spiels gegen Trier verschlafen – wenn wir gegen Bonn die gleiche Qualität zeigen wie in den letzten drei Vierteln gegen Trier, clever und mit dem richtigen Tempo agieren, können wir ein sehr unangenehmer Gegner sein.“

 

Die 99ers freuen sich natürlich auf dieses spannende Duell und hoffen auf zahlreiche Kölner Fans, die das Team auswärts lautstark unterstützen werden.

 

Sporthalle am Schulzentrum Tannenbusch

Hirschberger Straße 3, 53119 Bonn-Tannenbusch


99ers trainieren mit HealthCity

Copyright: Gero Müller-Laschet
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Die Rollstuhlbasketballer der Köln 99ers und die Deutzer Niederlassung der HealthCity Fitnessclubs arbeiten ab sofort gemeinsam an der Fitness der Kölner Bundesliga-Spieler.

 

Ebenerdig, leicht zu erreichen und nahezu barrierefrei – HealthCity bietet in Deutz optimale Bedingungen für die Rollstuhlbasketballer der Köln 99ers. Clubmanager Christoph Schneider ist stolz auf seinen Club und auf die Kooperation mit dem Rollstuhlbasketball Bundesliga Team der Köln 99ers: „Wir sind ein Studio für jedermann, was sich jetzt mit dem Training der Rollstuhlbasketballer einmal mehr zeigt.“

 

99ers Geschäftsführer Sedat Özbicerler zeigt sich ebenfalls begeistert: „Das Training bei HealthCity ist die optimale Ergänzung zu unseren Trainingseinheiten auf dem Feld und bei der Kölner Sporthochschule. Unser Team findet hier optimale Bedingungen vor und kann sich bestens in Form bringen.“

 

Fans und Mitglieder der Köln 99ers sind zudem herzlich eingeladen, ein Probetraining in Köln-Deutz zu vereinbaren, um eventuell selbst Mitglied bei HealthCity zu werden und dem eigenen Körper was Gutes zu tun: Terminvereinbarungen bitte per E-Mail an christoph.schneider@healthcity.de


Kein Sieg gegen Trier

Copyright: Jürgen Berg
Copyright: Jürgen Berg

Die 99ers verlieren ihr erstes Heimspiel der Rückrunde mit 64:79 (26:39) gegen die Dolphins aus Trier mit  den stark aufspielenden Dirk Passiwan (31 Punkte) und Diana Dadzite (27 Punkte).

 

Den Zuschauern bot sich ein spannendes Spiel im Sportpark Worringen mit einem sehr guten Comeback der 99ers, das am Ende aber nicht belohnt wurde. Freuen durften sich zunächst alle Spieler beider Teams über Präsente unseres Premium Partners PubliCare. In der Halbzeitpause gab es dann beim PubliCare-Gewinnspiel nochmal tolle Preise für zwei unserer Zuschauer, die ebenfalls von unserem langjährigen Partner überreicht wurden.

 

Die Gastgeber konnten zunächst die ersten Punkte im Topspiel der RBBL verbuchen, mussten dann aber ganze 4 Minuten warten bis es beim 4:6 wieder Grund zum Jubeln gab.  Allerdings zogen die Gäste dann mit einem 9:0 Lauf zum 4:15 davon. Zu viele hektische Würfe und eine nicht richtig funktionierende Verteidigung machten es den Dolphins auch nicht sehr schwer, ihre Scharfschützen Dirk Passiwan und Diana Dadzite in Position zu bringen. So mussten die Domstädter mit einem dicken Rückstand von 12:27 ins nächste Viertel starten.

 

Hier kamen die 99ers dann endlich besser ins Spiel. Mareike Miller zeigte eine sehr starke Leistung und erzielte 9 Punkte in Folge. Bis zum Pausentee war der Rückstand zwar noch nicht aufgeholt aber die Kölner waren in der Partie angekommen. Deutlich beherzter in  der Offence und Defence wurde das Engagement belohnt.

 

Nach dem Seitenwechsel galt es den Rückstand von 26:39 aufzuholen und die Damen und Herren der 99ers legten gleich gut los. Mit 8 Punkten in Folge war man binnen weniger Minuten auf 40:43 herangekommen. Ein bestens aufgelegter Akira Toyoshima fightete um jeden Ball und provozierte viele Turnover bei den Trierern. Die Zuschauer auf den Rängen und auch die Cheerleader der United CheerStar peitschten die 99ers nun noch lautstärker nach vorne. Auch Naohiro Murakami kam nun besser in die Partie und konnte aus der Mitteldistanz einnetzen. Leider nutzten die Trierer jedoch im weiteren Verlauf kleine Unkonzentriertheiten der Kölner gut aus, so dass sich bis zum Viertelende der Abstand wieder auf 45:55 vergrößerte.

 

Nun galt es den Schlussspurt einzuleiten. Doch Triers Topscorer zeigte erneut seine Stärke und dämpfte mal gleich jede Hoffnung, das Spiel zu drehen. Es entwickelte sich bis zum Abpfiff ein offener Schlagabtausch. Beide Teams zeigten nun ein temporeiches Spiel. Leider gelang es den Hausherren nicht mehr, die Partie zu drehen.

 

Nun gilt es, die Niederlage schnell zu verarbeiten und sich auf das nächste wichtige Auswärtsspiel in Bonn zu konzentrieren. 


Rückrundenstart gegen Trier

Copyright: Gero Müller-Laschet
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Im ersten Pflichtspiel des neuen Jahres empfangen die 99ers mit den DONECK Dolphins Trier den Tabellennachbarn aus dem Mittelfeld der Liga.

 

Die Truppe um den Topscorer der RBBL hat sich in 9 Partien 6 Punkte sichern können und belegt somit Platz 6 vor den Domstädtern. Am Samstag um 17 Uhr will das Team von Headcoach Matthew Foden daran etwas ändern und mit einem Sieg zumindest mit den Trierern gleichziehen. Sollte gar ein Sieg mit mindestens 16 Punkten gelingen, könnten die Teams in der Tabelle die Plätze tauschen, weil Köln dann im direkten Vergleich die 72:57 Hinrundenniederlage wettmachen würde.

 

Dass dies möglich ist, haben die 99ers bereits in Trier gezeigt, wo man einen sehr guten Start hinlegte und lediglich kurze unkonzentrierte Phasen und etwas Pech im Abschluss die spätere Niederlage besiegelten. Dass diese Partie kein einfaches Spiel wird, dürfte dennoch jedem bewusst sein. Trier verfügt mit Dirk Passiwan über einen Ausnahmespieler, der ein Spiel im Alleingang entscheiden kann. Mit durchschnittlich 25 Körben und regelmäßigen zweistelligen Assists bzw. Rebounds für sein Team, ist er unangefochten der Dreh- und Angelpunkt der Dolphins. Ihm zur Seite steht die lettische Nationalspielerin Diana Dadzite, die mit sicheren Distanzwürfen immer wieder für Gefahr von Außen sorgt. Mit den weiteren Spielern Jake Davey, Rian Wright und Edgaras Ciaplinskas rollt eine gut eingespielte Startformation aufs Parkett, die keineswegs unterschätzt werden darf. Gerade diese 3 letztgenannten haben in Trier den Ausschlag für die Kölner Niederlage gegeben.

 

Daher kann die Kölner Devise nur heißen, 40 Minuten höchste Konzentration und um jeden Zentimeter kämpfen, um die ersten Punkte im neuen Jahr in der heimischen Halle in Worringen zu behalten!

 

Unsere Zuschauer erwartet wie immer ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, bei dem an diesem Samstag unser Premium Partner Publicare als Spieltagspartner auftritt und die ein oder andere Überraschung dabei hat.


Übungsleiterin/Übungsleiter für Rolli-Rookies gesucht

Copyright: Gero Müller-Laschet
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Zur Verstärkung unseres Trainerteams suchen wir ab sofort einen neuen Übungsleiter/ eine neue Übungsleiterin für unsere Nachwuchsgruppe „Rolli-Rookies“

 

Unsere Rolli-Rookies sind in den letzten Monaten auf über 15 Spielerinnen und Spieler angewachsen. Entsprechend braucht unser Coach Unterstützung bei der Durchführung der wöchentlichen Trainingseinheiten sowie bei der Betreuung des Teams bei gelegentlichen Turnierteilnahmen.

 

Es erwartet dich ein erfahrener Coach und vor allem eine sympathische sowie dynamische Gruppe von Jugendlichen im Alter zwischen 9 und 18 Jahren mit unterschiedlichen, überwiegend körperlichen Behinderungen. 

 

Rollstuhlbasketball ist eine inklusive Sportart – bei uns spielen Mädchen und Jungs mit und ohne Behinderung in einer Gruppe zusammen. Entsprechend spielt es für uns keine Rolle, ob du eine Behinderung hast oder nicht.

 

Wichtig ist uns, dass du Spaß am Sport hast, gerne mit Kindern und Jugendlichen arbeitest, zuverlässig bist und die Sportart Basketball magst. Wenn du schon Erfahrungen als Übungsleiter im Kinder-/Jugendbereich gesammelt hast, ist das prima. 

 

Du sollst unseren Coach in den wöchentlichen Trainingseinheiten unterstützen und Erfahrungen sammeln, um die Gruppe perspektivisch auch mal eigenständig leiten zu können. Es besteht die Möglichkeit, eine Übungsleiterlizenz zu erwerben.

 

Wir erwarten von dir keine spezifischen Erfahrungen im Rollstuhlbasketball. Es ist kein Problem, wenn du noch keine Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderung hast.

 

Die Trainingseinheiten der Rolli-Rookies finden immer mittwochs von 17:30 bis 19:00 Uhr in der Sporthalle der Lise-Meitner-Gesamtschule in Köln Porz statt.

 

Die Übungsleiterpauschale liegt bei 20 Euro pro 90minütiger Einheit.

 

Wenn du Interesse oder Fragen hast, melde dich einfach bei uns – wir freuen uns auf dich! thomas.stephany@rbc-koeln99ers.de


Jordan Bright kehrt nach England zurück

Copyright: Gero Müller-Laschet
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Die Köln 99ers müssen sich schweren Herzen von Jordan Bright verabschieden. Aus persönlichen Gründen bat er die 99ers Verantwortlichen um die Beendigung der Zusammenarbeit. Nach eingehenden Gesprächen mit Teammanager Sedat Özbicerler und Headcoach Mathew Foden verständigte man sich einvernehmlich darauf, den sympathischen Briten zurück in seine Heimat ziehen zu lassen. „Wir sind natürlich sehr traurig, dass Jordan uns verlässt, aber er hat uns offen und sehr ehrlich seine Situation geschildert, so dass wir natürlich auch im Sinne von Jordan entschieden haben.“, so Geschäftsführer Sedat Özbicerler.

 

Wir hätten uns sicher gewünscht, dass unser junger Guard, nachdem er sich hier im Team und bei den Kölner Fans mit seinem engagierten Spiel und seiner freundlichen und ruhigen Art viele Freunde gemacht hat, weiter für uns auf Korbjagd hätte gehen können. Zunächst ging es aber darum, zum Wohle von Jordan zu entscheiden und ihm keine Steine in den Weg zu legen.

 

Wir wünschen ihm alles erdenklich Gute für seine Zukunft und bedanken uns sehr für sein Engagement für die Köln 99ers.


Niederlage zum Hinrundenabschluss in Hamburg

Copyright: Gero Müller-Laschet
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Mit einem völlig verschlafenen 1. und 3. Viertel hatten die Köln 99ers am letzten Spieltag des Jahres jegliche Chance auf eine enge und damit spannende Partie schnell verspielt. Kleiner Trost für die mitgereisten Kölner Fans war, dass sie die Kölner sich zu keinem Zeitpunkt hängen ließen und das Spiel nach dem 1. Viertel nicht kampflos hergeben wollten. 

 

Die 99ers sicherten sich zunächst den TipOff und hatten auch die erste Wurfchance im Spiel. Allerdings verfehlte der 3-Punkte Wurf sein Ziel und mündete stattdessen in einem 11:0 Lauf für die Hausherren. Erst nachdem Helen Freeman die ersten Punkte nach 5 Minuten für Köln erzielte und in der Folge weitere 2 Punkte für Köln gutschreiben ließ, schienen die Domstädter im Spiel angekommen zu sein. Auch wenn bis zur 1. Viertelpause die Gastgeber ihr druckvolles Spiel fortsetzen konnten und schließlich beim Stand von 25:6 die Sirene zur Pause ertönte. Im zweiten Viertel bekamen die Zuschauer dann von beiden Teams magere Kost. Das Spiel wurde von den Verteidigungsreihen beherrscht und so gab es bis zum Halbzeitpfiff ein 13:10 für die Hausherren.

 

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich das gleiche Bild wie schon zu Spielbeginn, Köln kam nicht gut in die Partie und ließ sich viel zu häufig zu überhasteten Aktionen verleiten. Das Ergebnis war ein 28:9 binnen 10 Minuten für die Hanseaten. Erst im letzten Viertel zeigten die Rheinländer ihr Potential und überzeugten nun ihrerseits mit schnellen und gut herausgespielten Spielzügen. So gelang dann auch ein etwas versöhnlicher Hinrundenabschluss, indem die 99ers dieses Schlussviertel mit 26:19 für sich entscheiden konnten.

 

An der klaren 85:51 Niederlage änderte das jedoch nichts mehr. Aber das Team konnte zumindest zum Ende der Partie an die gute Leistung der Vorwoche anknüpfen und sich so in die Weihnachtspause verabschieden.

 

„Wir sind natürlich über das Ergebnis enttäuscht, weil wir Hamburg herausfordern und an unsere positive Entwicklung anknüpfen wollten. Das haben wir aber nur in zwei von vier Vierteln umgesetzt. Wenn man so startet, wie wir in die Partie gestartet sind, ist es leider  immer sehr schwer, zurück ins  Spiel zu finden und es mit einem positiven Resultat zu beenden. Ich bin aber zufrieden, wie wir das Spiel beendet haben und dies zeigt dass wir es mit jedem Team der Liga aufnehmen können, wenn wir unsere Fähigkeiten komplett abrufen. Die Herausforderung für die zweite Hälfte der Saison wird also sein, Kontinuität in unser Spiel zu bekommen und über 40 Minuten und nicht nur 25 Minuten so zu spielen, wie wir es können. Wenn uns das gelingt, freue ich mich darauf, was wir noch erreichen können“, so Kölns Headcoach Mathew Foden nach dem Spiel.  

 

Als Fazit der Hinrunde können die Kölner insgesamt positiv zurückblicken. Das neu aufgebaute Team hat sein Möglichkeiten und Vielseitigkeit immer wieder unter Beweis gestellt. Die Gewissheit, dass diese noch sehr junge Mannschaft zu deutlich mehr im Stande ist, gibt Anlass, positiv auf die anstehen Rückrunde zu blicken. 

 

Im Laufe der Woche fahren und fliegen einige Teammitglieder zu ihren Familien um ein paar ruhige Tage zu verbringen. Anfang Januar treffen dann alle wieder in Köln ein und werden sich intensiv auf die Rückrunde vorbereiten. Wir wünschen allen Teammitglieder schon jetzt besinnliche Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr! 


Gold-Kramer-Stiftung präsentiert die „Rolli-Rookies“

Copyright: Gero Müller-Laschet
Copyright: Gero Müller-Laschet

Samstag, 03. Dezember 2016 im Sportpark Köln-Worringen: Für die „Rolli-Rookies“ stand ein aufregendes Spiel an. Die Köln 99er hatten zusammen mit dem Nachwuchspartner Gold-Kraemer-Stiftung unseren Nachwuchs, die „Rolli-Rookies“, zu einem Demo-Spiel eingeladen – und das vor ganz großer Kulisse in der Halbzeitpause des RBBL-Spiels unserer 1. Mannschaft. 

 

Ganz wie bei den Profis ertönte die Stimme des Hallensprechers. Nacheinander rief er die Spielernamen auf. Finn – mit seinen neun Jahren der jüngste Spieler unserer „Rolli-Rookies“ und schon im dritten Jahr beim Demo-Spiel dabei – rollte mit seinen Teamkollegen unter großem Applaus auf das Feld. Aufregung war bei Finn jedoch nicht zu erkennen – gehört er mit seinen vielen Einsätzen für die „Rookies“ schon zu den „alten Hasen“. 

 

Als Gegner trat die Schulmannschaft der Anna-Freud-Schule – ebenfalls gefördert von der Gold-Kraemer-Stiftung – mit Coach und Lehrer Klaus Zelinski an. Während sonst wöchentlich gemeinsam trainiert wird, standen sich die beiden Teams diesmal gegenüber. 

 

Dass alle Spieler sich untereinander gut kannten, zeigte sich schnell im von der starken Defence beider Teams geprägten Spiel. Für Finn, einer der Defence-Spezialisten im Team, verlief das Spiel damit ganz nach seinem Geschmack – so war die knappe Niederlage am Ende gut zu verkraften. Beim Gruppenfoto mit allen Spielern, Trainern sowie Dr. Volker Anneken und Peter Worms von der Gold-Kramer-Stiftung war die Stimmung bei allen bestens.

 

Für Finn gab es noch einen weiteren großen Auftritt. Als jüngster Spieler der „Rolli Rookies“ hatte er die Ehre, das Gewinnerlos der großen Zuschauerverlosung zu ziehen. Juwelier Kraemer stiftete einen Gutschein im Wert von 100 Euro, den Dr. Volker Anneken der glücklichen Gewinnerin überreichte.

 

Wir bedanken uns bei allen „Rolli-Rookies“ für ihren tollen Einsatz und bei der Gold-Kraemer-Stiftung für die Unterstützung als starker Partner unserer Nachwuchsarbeit. Für Finn steht fest: Im nächsten Jahr ist er wieder dabei. 

 

Hintergrund und Anmeldung:

 

Bei den „Rolli-Rookies“ haben Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 18 Jahren die Möglichkeit, die Sportart Rollstuhlbasketball kennenzulernen und in den wöchentlichen Trainingseinheiten die spezifischen Techniken des Spiels zu erlernen und zu verbessern. Es sind sowohl Neulinge als auch Spielerinnen und Spieler, die schon erste Erfahrungen gesammelt haben, willkommen. Das Besondere der „Rolli-Rookies“: Das Angebot gilt nicht nur für RollstuhlfahrerInnen, auch Kinder und Jugendliche ohne Behinderung sind herzlich willkommen. Denn auch die „Rolli-Rookies“ sollen – wie der ganze Verein – alle vereinen, die sich für Rollstuhlbasketball begeistern! 

 

Weiterführende Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf der Homepage des Vereins oder via E-Mail an thomas.stephany@rbckoeln99ers.de


Letztes Spiel 2016 im hohen Norden

Für die Köln 99ers geht es im letzten Spiel des Jahres am Samstag zur BG Baskets Hamburg. 

 

Um 18:30 Uhr ist dann TipOff gegen eines der besten Teams der Liga. Die Hanseaten haben ihren Kader im Sommer mächtig umgekrempelt und namhafte Topathleten an die Elbe geholt. Darunter einige alte Bekannte wie den Briten Gaz Choudhry, den US-Boy Jake Williams und den Letten Karlis Podniks aber auch die deutschen Nationalspieler Matthias Heimbach, Kai Möller und aus Warendorf Anne Patzwald. 

 

Mit Nikola Goncin ist ein neues kanadisches Gesicht in der RBBL im Trikot der Hanseaten aufgetaucht, der zu den Toptalenten im Rollstuhlbasketball zählt. Komplettiert wird der Kader mit den japanischen Nationalspielern Reo Fuijmoto, Mitsugu Chiwaki und Hiroaki Kozai die bereits seit einiger Zeit im Aufgebot stehen. 

 

Somit steht Holger Glinicki ein überaus starker und vielseitiger Kader zur Verfügung und sein Team befindet sich mit Platz 3 der Tabelle noch im Soll. Lediglich gegen den Deutschen Meister Thuringia Bulls und den Vizemeister Lahn-Dill mussten Punkte liegen gelassen werden. 

 

Die Rheinländer sind ihrerseits ebenfalls im Soll und konnten sich am letzten Wochenende mit einem klaren Sieg gegen Zwickau das nötige Selbstvertrauen erspielen, um am Samstag im Inselpark befreit aufzutreten. 

 

Auch wenn die Aufgabe nicht leicht werden dürfte, wollen die 99ers ihre Chance gegen Hamburg nutzen und dem Favoriten möglichst lange alles abverlangen. Bisher haben die Domstädter bei den vermeintlich überlegenen Teams ihre besten Spiele aufs Parkett gebracht und so dürfen sich die Kölner Fans hoffentlich wieder auf eine spannende Partie zum Jahresende freuen.


99ers erspielen souveränen Sieg gegen Zwickau

Copyright: Gero Müller-Laschet
Copyright: Gero Müller-Laschet

Erstmals in der Kölner Vereinsgeschichte konnten die Rheinländer ein Team aus Zwickau im Ligabetrieb schlagen. Die Mannschaft von Headcoach Mathew Foden startete furios und legte somit bereits im ersten Viertel mit einem 20:8 den Grundstein für den späteren 65:51 Erfolg.

 

In der Halbzeitpause zeigten dann auch die Rolli-Rookies zusammen mit Schülern der Anna-Freud-Schule eine kurzweilige Showeinlage. Volker Anneken und Peter Worms von der Gold Kraemer Stiftung konnten sich so ein Bild von der Entwicklung der Rolli-Rookies machen. Die Gold Kraemer Stiftung und Juwelier Kraemer engagieren sich seit 2 Jahren als Partner der Nachwuchsförderung der Köln 99ers.

 

Vormittags hatte die Oberligamannschaft bereits in zwei spannenden Spielen zunächst Bergheim-Neuss United mit 49:41 und den BBC Warendorf mit 50:40 geschlagen.  

 

Ein Spieltag, wie er nicht besser hätte laufen können auch wenn im Laufe der Woche die Vorbereitungen auf dieses wichtige Spiel nicht optimal waren. Jordan Bright konnte aus privaten Gründen nicht antreten. Dafür war Naohiro wieder aus Japan zurück und wurde am Ende zusammen mit Jordan Luce mit jeweils 21 Punkten Topscorer auf Seiten der Domstädter. Bereits im ersten Viertel waren es diese beiden, die von den Zwickauern nicht kontrolliert werden konnten. Zunächst punkteten die Rollers über ihren Neuzugang Jan Gans aber diese Punkte sollten erstmal lange die letzten bleiben. Die 99ers antworteten schnell über Naohiro, Helen und Jordan bis zur 3. Spielminuten mit einem 8:0 Lauf. In der Verteidigung stand das Team gut organisiert und ließ den Gästen kaum Freiräume. Erst in der 4. Spielminute konnte der BSC  über Skucas den nächsten Punkt erzielen. Aber Köln erhöhte nochmal den Druck. Akira Toyoshima leitete mit mehreren Steals und einer starken Verteidigungsarbeit zahlreiche Fastbreaks ein. So stand es bereits nach 8 Minuten 20:4 für die 99ers. Bis zur ersten Viertelpause konnten die Gäste das für sie ernüchternde Ergebnis leicht zum 22:8 korrigieren.

 

Im zweiten Viertel brachte der Kölner Headcoach frische Kräfte aufs Parkett und so nutzten Mari Amimoto und Mareike Miller ihre Chancen, um die Kölner Führung weiter auszubauen. Auch wenn Zwickau nun besser in die Partie fand und das Viertel sogar mit 18:16 für sich entschied, konnten die Gäste der Dominanz der Hausherren nicht viel entgegenbringen. Beim Stand von 38.26 ging es dann in die Halbzeitpause.

 

Nach dem Seitenwechsel fanden beide Teams nicht so recht ins Spiel zurück, so dass die Zuschauer sich mit einer etwas mageren Korbausbeute von 10:6 aus Kölner Sicht begnügen mussten. Das sollte sich dann erst im Schlussviertel ändern. Die Hausherren fanden wieder zu ihrem druckvollen Spiel zurück, sorgten mit schnellen und sehenswerten Spielzügen für Szenenapplaus von den Rängen und bauten den Vorsprung bis zur 37. Minute beim 60:40 bis auf 20 Punkte aus. Ihrem Routinier Rostislav Pohlmann der in den letzten drei Spielminuten 8 Punkte für sein Team erzielte, war es zu verdanken, dass die Zwickauer das Ergebnis wieder etwas korrigieren konnten und dieses Viertel mit 19:17 an die Sachsen ging.  Am Endergebnis sollte dieser kleine Zwickauer Endspurt aber nichts mehr ändern. 

 

Mit diesem wichtigen 65:51 Sieg verschaffen sich die 99ers vor der Weihnachtspause den gewünschten Abstand zu den Abstiegsrängen und halten wieder Anschluss ans Mittelfeld der Liga. Am nächsten Samstag kann das Team in Hamburg ohne Druck frei aufspielen. 

 

Trainer Mathew Foden nach dem Spiel: „ Ich bin sehr glücklich mit dem Sieg. Wir hatten uns von Beginn an vorgenommen das Tempo zu bestimmen – das hat uns auch das nötige Polster für den Rest des Spiels gegeben. Wir haben sie in der Verteidigung gut unter Druck gesetzt und dann mit genügend Selbstvertrauen unsere Würfe genommen. Mir hat sehr gut gefallen, wie aggressiv und intensiv wir gespielt haben.“

 

Für Köln spielten: Mareike Miller (4), Gabriel Kasapoglu, Jelle van der Steen, Helen Freeman (5), Naohiro Murakami (21), Lars Bergenthal, Jordan Luce (21), Patrick Richter, Akira Toyoshima (8), Mari Amimoto (6), Timo Bergenthal


BSC Rollers Zwickau letzter Heimspielgegner 2016

Wenn am nächsten Samstag um 17 Uhr das vorerst letzte Heimspiel des Kalenderjahres angepfiffen wird, dürfte die meisten Zuschauer die Tabellensituation etwas verwundern. Unsere Gäste zählen seit Jahren zu den Topteams der Liga. Dass sie in dieser Saison als Tabellenschlusslicht in die Domstadt reisen, darf allerdings keineswegs Rückschlüsse auf die Spielstärke der Zwickauer zulassen. Im Gegenteil, die Sachsen werden ohne jeden Zweifel alles daran setzen die Rote Laterne vor Jahresende abzugeben.

 

Insbesondere Neuzugang Jan Gans und sein Teamkollege Vaytantas Skucas zeichnen für 2/3 der Zwickauer Punkte. Allerdings wäre es fatal, das Team von Headcoach Marco Förster auf die beiden Akteure zu reduzieren. Mit Rostislav Pohlmann rollt einer der erfahrensten Spieler der RBBL für den BSC übers Feld und sorgt für extreme Lufthoheit. Auch die sogenannten Low-Pointer wie Karlis Gabranovs und Frank Oehme bringen die nötige Erfahrung mit, um für ihre Farben Akzente zu setzen. Die Zwickauer sind jedoch bislang unter ihren Möglichkeiten und eigens gesteckten Zielen geblieben. Das dürfte also Motivation genug sein, sich aus dieser Position wieder zu befreien. 

 

Die Köln 99ers hatten durch das spielfreie Wochenende, aufgrund des Rückziehers von Kaiserslautern vor Saisonstart, die Möglichkeit ihre Akkus neu aufzuladen und brennen darauf, nun wieder Gas zu geben. Dem Kölner Headcoach steht in dieser Partie der komplette Kader zur Verfügung. Auch wenn in Vorbereitung auf dieses wichtige Spiel im Laufe der Woche nicht alle Spieler verfügbar waren, wollen die Domstädter sich mit einem Sieg von ihren heimischen Fans in die Weihnachtspause verabschieden und freuen sich dabei auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans.

 

In der Halbzeitpause präsentieren unsere jüngsten Vereinsmitglieder - die Rolli-Rookies - den Zuschauern ihr Können. Seit gut zwei Jahren trainieren die Rolli-Rookies und konnten bereits erste Erfolge bei einigen Turnieren feiern. Einen großen Anteil an der tollen Entwicklung der Jugendabteilung hat die Gold-Kraemer-Stiftung, unser Partner der Nachwuchsförderung, die den Auf- und Ausbau der Jugendarbeit des Vereins intensiv unterstützt. 

 

Als Gegner der Rolli-Rookies begrüßen wir am Samstag die Schulmannschaft der Anna-Freud-Schule.

 

Die Anna-Freud-Schule ist sowohl Partner der 99ers - viele der dortigen Schülerinnen und Schüler sind über die Jahre in unsere Teams eingestiegen -  als auch der Gold-Kraemer-Stiftung. 

 

Wir freuen uns auf ein tolles Spiel.

 

Unser beliebtes Zuschauergewinnspiel wird an diesem 8. RBBL Spieltag präsentiert von Juwelier Kraemer. Mit dem Kauf eines Tickets nehmen Sie an der Verlosung des attraktiven Preises teil.

 

Bereits am Vormittag tritt unsere Oberligamannschaft zum Sammelspieltag an und bestreitet um 10 Uhr und 14 Uhr jeweils Spiele gegen die Spielgemeinschaft Bergheim/Neuss und die 2. Mannschaft aus Warendorf. 

 

Wir freuen uns auf ihren Besuch!


Alle Heimspiele der Köln 99ers in Worringen

Die Köln 99ers werden in der laufenden Saison 2016-2017 ihre Heimspiele aller 4 Teams, die im Ligabetrieb aktiv sind, im Sportpark Köln-Worringen austragen. Diese Entscheidung wurde nun nach langem Suchen nach möglichen Austragungsorten insbesondere der 1. Bundesligaspiele, getroffen.

 

Die Arbeiten an der ehemaligen Heimspielstätte am Bergischen Ring in Köln-Mülheim der 99ers sind zwar im vollen Gange aber es ist weiterhin nicht abzusehen, wie lange diese andauern und wann damit die Wiederherstellung der Halle termininert werden könnte. Auch die Alternativen in der Stadt Köln sind mehr als überschaubar, da es kaum barrierefreie Hallen gibt, die den Anforderungen für Rollstuhlbasketballspiele in Kombination mit Zuschauern entsprechen. Die Hallen die ggf. noch nutzbar wären, sind weiterhin mit Flüchtlingen belegt. Auch wenn es seitens der Stadt inzwischen eine Rangliste der Hallen gibt, die dem Schul- und Vereinssport zurückgeführt werden sollen, sind dort keine verlässlichen Terminangaben zu bekommen.

 

Daher freuen wir uns, dass wir nach Rücksprache mit der SG Worringen und der Stadt den Heimspielstandort für die ausstehenden Spiele festlegen konnten. Erfreulicherweise konnten alle Termine, die für die Saison geplant waren eingehalten werden. Lediglich der Ausweichtermin vom Saisonbeginn, bei dem uns der amtierende Deutschen Meister Thuringia Bulls freundlicherweise den Tausch des Heimspielrecht ermöglicht hatte, wird am Samstag den 7. Januar um 19:30 Uhr ausgetragen und weicht somit von unserer gewohnten TipOff-Zeit ab.

 

Wir freuen uns sehr, Sie alle in Worringen an folgenden Heimspielterminen begrüßen zu dürfen:

 

03.12.2016 BSC Rollers Zwickau 17:00 Uhr

07.01.2017 Thuringia Bulls 19:30 Uhr

14.01.2017 Doneck Dolphins Trier 17:00 Uhr

28.01.2017 RSV LahnDill 17:00 Uhr

18.02.2017 Rhine River Rhinos 17:00 Uhr

18.03.2017 BG Baskets Hamburg 17:00 Uhr

 

Hier finden Sie die Wegbeschreibung zu unserer neuen Heimspielstätte:

http://rbc-koeln99ers.de/bundesliga/sportpark-worringen/


Kitakyushu Cup Nachbericht

Einige Fans der Köln 99ers haben sich beim letzten Spiel in Wiesbaden gewundert, wo denn unser Center-Riese Naohiro Murakami steckte. Naoh nahm in Absprache mit den Kölner Verantwortlichen mit der japanischen Nationalmannschaft in Kitakyushu (Japan) am diesjährigen Kitakyushu Cup teil.

 

Neben den Gastgeber aus Fernost waren die USA vertreten. Außerdem nahmen die Junioren-Teams aus Großbritannien und Australien (U23) an dem dreitätigen Turnier vom 18. November bis 20. November teil.

 

Dem japanischen Team gelang beim Heimturnier ein wahrer Durchmarsch. Bereits das Eröffnungsspiel gegen die USA konnten die Mannen rund um Naoh eindrucksvoll mit 65:47 für sich entscheiden. Beim zweiten Spiel des Tages schlug Großbritannien Australien mit 59:47.

 

Samstag ging es für Japan dann gegen das Team von der Insel. Auch hier konnten die Japaner sich mit 59:32 erneut klar durchsetzen. Bei der Begegnung USA vs. Australien gelang den USA mit 56:50 der erste Turniersieg während Australien sich zum zweiten Mal binnen 24 Stunden geschlagen geben musste.

 

Am Sonntag gab es dann zunächst die beiden letzten Vorrundenspiele. Japan besiegt Australien hier mit 52:48 – die Australier sicherten sich aber später mit einem 75:61 Sieg gegen die USA, die vormittags 41:62 gegen Großbritannien verlieren, den dritten Platz beim 2016er Kitakyushu Cup.

 

Im Finale traf das Team von Naohiro Murakami dann erneut auf Großbritannien und holte sich mit einem 59:47 den Turniersieg. Zwar gelang es Großbritannien 15 Punkte mehr als tags zuvor im Vorrundenspiel zu erzielen, dennoch blieb der Cup 2016 in Japan.

 

Naoh zeigte sich auf Facebook nach dem Turnier natürlich sichtlich erfreut: „Wir haben endlich den Kitakyushu Cup gewonnen und uns seit dem Turnier in Dubai im April sehr weiterentwickelt. Das Turnier ging zwar nur einige Tage aber es war gut, als Team zusammen zu kommen. Jetzt geht es für mich wieder zurück nach Köln – natürlich via Dubai.“

 

Der Kitakyushu Cup wird von den teilnehmenden Nationalmannschaften vornehmlich von den Nachwuchsspielern und dem erweiterten Kader der Teams genutzt um junge Talente an die internationalen Wettbewerbe heranzuführen.


Euroleague Vorrunde in der Schweiz

Die Köln 99ers starten auch in dieser Saison in der Euroleague und müssen bis Monatsende ihren Kader dazu namentlich benennen. Anlass für uns, schon mal die Gruppe C der Euroleague2 vorzustellen in der die 99ers vom 10.-12. März 2017 starten. 

 

Mit dem Gastgeber Pilatus Dragons haben die teilnehmenden Teams einen erfahrenen Ausrichter der schon seit vielen Jahren im Paraplegiker Zentrum im schweizerischen Nottwil zahlreiche Internationale Veranstaltung im Rollstuhlbasketball ausgetragen hat. 

 

Die Dragons sind in der Schweiz das Maß der Dinge und haben quasi ein Abo auf die Nationalen Titel des Landes. Der Serienmeister dürfte also nicht nur ein guter Gastgeber sein, sondern auch ein sehr starker Gegner. Das nächste Team BasKi Neva Star ist den 99ers bestens Bekannt, traf man doch schon mehrmals in diesem europäischen Wettbewerb auf das russische Team. Bisher rollten die Domstädter dabei immer als Sieger vom Platz. Ebenfalls bekannte Gesichter dürften den Kölnern beim Team Meylan Grenoble Handibasket begegnen. Auch gegen diese französische Mannschaft waren die 99ers bislang immer erfolgreich. Abgerundet wird die Gruppe mit dem türkischen Erstligisten Kardemir Karabükspor Kulübü. Ein ebenfalls sehr starker Gegner der in der türkischen Liga im oberen Drittel mitspielt.

 

Die Gruppenphase der Euroleague2 wird insgesamt an 4 Standorten mit jeweils 5 Teams ausgetragen. Dabei qualifizieren sich die jeweils ersten 3 Teams für Folgeturnieren in den unterschiedlichen Finals. Als Gruppenerster kann man sich so für den Andre-Vergauwen Cup, als Gruppenzweiter für den Willy-Brinkmann Cup und als Drittplatzierter für den Challenge Cup qualifizieren. 


Keine Überraschung bei den Rhinos

Copyright: Gero Müller-Laschet
Copyright: Gero Müller-Laschet

Am 6. Spieltag der RBBL mussten die 99ers bei den Rhein River Rhinos eine 76:65 Niederlage hinnehmen. Zusammenfassend kann man festhalten, dass uns im 1. und 3. Viertel die Konstanz in den Abschlüssen gefehlt hat und kleine Unkonzentriertheiten in der Verteidigung den Ausschlag gegeben haben. Zudem musste Headcoach Mathew Foden auf einige Line-Ups verzichten, da der  Kölner Topscorer Naohiro Murakami nicht mit von der Partie war, da er mit der japanischen Nationalmannschaft in Japan am Kitakyushu Cup teilnimmt. Ungeachtet dessen zeigten die Domstädter wieder eine gute Teamleistung.   

 

Die Partie begann zunächst ausgeglichen, beide Teams fanden nach gutem Passspiel den freien Spieler und verwandelten ihre Chancen. Bis zur 5. Spielminute war so ein 7:9 Rückstand aus Kölner Sicht auf der Anzeigetafel. In dieser Anfangsphase zeigte insbesondere Helen Freeman ihre Qualitäten als Schützin und zeichnete für 6 der Punkte. Doch in der Folge wollte für die Kölner kein Feldpunkt mehr gelingen. Bis zum Ende des Viertels zogen die Gastgeber mit einem 11:1 Lauf davon. Nach Wiederanpfiff schraubten die Rhinos ihre Führung zum 24:8 hoch ehe Köln mit einem eigenen 11:3 Lauf dagegen hielt und den Rückstand wieder verkürzen konnte. In den nachfolgenden Minuten bekamen die Zuschauer ein spannendes Spiel präsentiert. Beide Teams zeigten immer wieder gut herausgespielte Aktionen. Köln konnte über Lars Bergenthal mit seinen Distanzwürfen und über Jordan Luce, der immer wieder in der Wiesbadener Verteidigung die richtige Lücke fand, dieses Viertel letztlich mit 21:17 für sich entscheiden.

 

Nach dem Seitenwechsel nahm das Spiel an Fahrt auf. Beide Teams zeigten weiterhin einen ansehnlichen Basketball, mit hoher Schlagzahl wurde auf beiden Seiten eingenetzt. Die 99ers kamen zwischenzeitlich immer wieder bis auf 8 Punkte an die Gastgeber ran. Aber für die Rhinos zeigte Janet McLachlan ihre bekannte Stärke als hochprozentige Schützin. Am Ende wurde sie mit 28 Punkten wie so oft die Topscorerin ihres Teams. Köln konnte die kanadische Ausnahmespielerin in dieser Phase nicht wirklich stoppen und so war sie maßgeblich für das 24:16 Ergebnis im 3. Viertel verantwortlich. Auch der ehemalige Kölner Tommi Lee Gray und Andre Hopp waren an diesem Tag für den Erfolg der Dickhäuter mit jeweils 16 und 17 Punkten ein Garant.

 

Mit einem 61:45 Rückstand ging es dann in die Schlussphase des Spiels. Köln ließ sich von dem Spielstand nicht weiter beeindrucken und kämpfte weiterhin unermüdlich. Nun war es Mari Amimoto die alleine im Schlussviertel 11 ihrer insgesamt 13 Punkte erzielte und von der Wiesbadener Abwehr nicht kontrolliert werden konnte. Auch dieses Viertel verbuchten die Domstädter mit 20:15 für sich. Am 76:65 Sieg der Hessen änderte es schlussendlich nichts mehr aber Kölns Headcoach zog am Ende eine positive Bilanz aus dem Spiel. „Unser Ziel war es, wieder einen Schritt nach vorne zu machen und das ist uns eindrucksvoll gelungen.“ 

 

Nun haben die 99ers, durch den Rückzieher vor Saisonbeginn von den Rolling Devils aus Kaiserlautern, ein freies Wochenende vor der Brust bevor es am 3. Dezember vor heimischem Publikum gegen die BSC Rollis Zwickau um entscheidende Punkte im Kampf um den Klassenerhalt geht. 


Köln 99ers zu Gast bei den Rhine River Rhinos

Copyright: Gero Müller-Laschet
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Am nächsten Samstag führt der 6. Spieltag der RBBL die 99ers nach Wiesbaden zu den Rhine River Rhinos. Der Aufsteiger der 2. Liga-Süd hat sich bereits bestens in der 1. Bundesliga etabliert und dürfte sich schon längst nach weitaus höheren Zielen als dem Klassenerhalt orientieren.

 

Mit Siegen über München und Trier wurden bereits gegen zwei direkten Konkurrenten aus dem Mittelfeld der Liga wichtige Punkte geholt. Gegen Hamburg und Lahn-Dill gab es zwar die erwarteten Niederlagen aber der Aufsteiger konnte hier lange Zeit mit den Playoff- und Titelkandidaten auf Augenhöhe mithalten.

 

Die 99ers haben in der Saisonvorbereitung gegen die Rhinos während einem Testspiel und zuletzt beim KICK OFF Turnier bereits 3 Spiele ausgetragen und hatten dabei jedes Mal das Nachsehen. Beide Teams kennen sich also bestens und es dürfte sicher eine spannende Partie zu erwarten sein. Mit Janet McLachlen verfügen die Wiesbadener über eine der besten Spielerinnen der Liga auf ihrer Position. Die kanadische Nationalspielerin ist ein Fels in der Brandung und mit durchschnittlich 18,7 Punkten in der RBBL als Scharfschützin bestens bekannt. Sie hatte maßgeblichen Anteil an dem rasanten Aufstieg der Rhinos aus der 2. Bundesliga in die höchste deutsche Spielklasse und ist auch hier eine Leistungsträgerin ihres Teams. 

 

Im Sommer wurde der Kader dann nochmal bundesligareif gemacht, die Abgänge von Oliver Hoffmann und Marcel Gerber galt es zu kompensieren. Bei der Suche nach entsprechender Verstärkung wurde man auch in Heidelberg und Köln fündig. Mit Tommi Grey und John McPhail konnten zwei Spieler aus der Domstadt angeheuert werden. Die beiden waren in der Vorsaison noch im Aufgebot der 99ers und verhalfen zum Klassenerhalt in der RBBL. Mit Andre Hopp wurde aus Heidelberg ein sehr dynamischer und starker Spieler auf der Centerposition für das Abenteuer 1. Bundesliga gewonnen. Zudem wurde der britische Juniorennationalspieler James Palmer als Lowpointer angeworben. Die oben genannten Akteure bilden das Herzstück des Rhinos Teams und sind erste Wahl von Headcoach Clifford Fischer. 

 

Für die Kölner gilt es am Samstag in erster Linie das eigene Potential abzurufen und den Rhein River Rhinos mit der vorhandenen Vielfalt im Team zu begegnen. Die Vorbereitung auf dieses wichtige Spiel verliefen in der Woche nicht optimal zumal nicht alle Spieler mittrainieren konnten. Ungeachtet dessen werden die 99ers versuchen ihr Spiel zu machen. Gelingt dies über die volle Spielzeit dürfte es eine spannende Partie bei den Rhinos geben. Ob es gelingt einen anderen Ausgang der Begegnung zu erzielen wie noch in den bisherigen Aufeinandertreffen dürfte sicher auch ein Stückweit von der jeweiligen Tagesform abhängig sein. 

 

Die Fans dürfen sich in jedem Fall auf ein überaus spannendes Spiel freuen. Tip-Off ist um 18 Uhr in der Sporthalle in Klarenthal.


Ernüchternde Niederlage gegen den USC München

Copyright: Gero Müller-Laschet
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Die Köln 99ers müssen sich den treffsicheren Gästen aus München mit 59:78 (28:40) geschlagen geben. Damit rutschen die Domstädter von Platz 6 auf 7 und verpassen eine gute Chance,  wichtige Punkte einzufahren. 

 

Die Bundesligapartie zwischen den Tabellennachbarn Köln vs. München gestaltete sich zunächst als offener Schlagabtausch. Bis zur 7. Spielminute beim Stand von 14:16 war es eine ausgeglichene Partie, die von beiden mit großer Intensität geführt wurde, bis auf Kölner Seite der Spielfluss komplett abriss und man einen 10:0 Lauf kassierte. Bis zum Viertelende schauten die Hausherren bereits auf einen 16:26 Rückstand. Diesen sollten die 99ers bis Spielende nicht mehr einholen. In den anschließenden 3 Vierteln gestaltete sich wieder ein Spiel von 2 Teams, die auf Augenhöhe gegeneinander ein gutes Spiel zeigten. Nach Wiederanpfiff zum 2. Viertel legten die Gäste gleich nochmal nach und bauten ihre Führung zum 16:31 aus. Köln brauchte wieder einige Minuten um die ersten Punkte zu erzielen. Gewährte dem USC aber viel zu viele Freiräume die dieser dankend mit einem weiteren 7:0 annahm. Bis zum Pausenpfiff konnten die 99ers dann nochmal etwas aufholen und verkürzten zum 28:40.

 

Nach dem Seitenwechsel kam das ersehnte Aufbäumen der Hausherren und bis zur 27. Spielminute wurde der Abstand auf 43:50 verkürzt. Insbesondere Jordan Luce zeigte ein feines Händchen und konnte alleine in diesem Spielabschnitt 13 seiner insgesamt 15 Punkte erzielen. Allerdings ließen sich die Münchener nicht weiter davon beeindrucken und bauten ihre Führung nochmals zum 45:58 Viertelende weiter aus.

 

Die Verunsicherung war den Kölner Akteuren nun deutlich anzusehen und so ließ man den USC weiter ohne große Gegenwehr agieren. 3 Minuten vor Spielende schraubten die Gäste die Führung auf 49:72 hoch. Köln konnte bis zum Spielende lediglich noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. Als dann beim Stand von 59:78 der Schlusspfiff ertönte war die Enttäuschung natürlich sehr groß und eine gute Chance vertan, ins Mittelfeld der Liga zu rücken.

 

Nun bleibt nicht viel Zeit darüber zu grübeln, sondern die Fehler müssen schnell analysiert werden und der Fokus auf die nächste Partie beim Auswärtsspiel gegen die Rhine River Rhinos gelegt werden.

 

Deutlich erfolgreicher schloss unsere 2. Mannschaft in den beiden Vormittagspartien ab. Im Spiel gegen die Reserve des RSC Osnabrück wurden mit 103:39 und gegen HSVB Groningen mit 92:20 souveräne Siege eingefahren und die Tabellenführung weiter ausgebaut.

 

Auch unsere Rolli-Rookies hatten beim Jurobacup Turnier in Bonn mit einem sehr guten 2.Platz allen Grund zur Freude und machten sich gleich nach der Siegerehrung auf den Weg, die 1. Mannschaft beim Heimspiel gegen München lautstark anzufeuern. Vielen Dank dafür an unsere Rolli-Rookies und natürlich an alle anderen Fans die unser Team bis zum Schlusspfiff unterstützt haben. 

 

Für Köln 99ers spielten: Mareike Miller (2), Gabriel Kasapoglu, Jelle van der Steen, Helen Freeman (4), Naohiro Murakami (14), Lars Bergenthal (4), Jordan Luce (15), Akira Toyoshima (5), Mari Amimoto (9), Jordan Bright (6) 


Wichtiges Duell gegen den USC München

Am Samstag treten die Domstädter gegen den deutschen Altmeister USC München an. Tip-Off ist um 17 Uhr in unserer neuen Heimspielstätte im Sportpark der SG Worringen.

 

Die Spiele der beiden Teams sind schon immer von vielen Emotionen und viel Kampf geprägt gewesen. Immer wieder erlebten die Zuschauer beider Lager dabei spektakuläre und teilweise überraschende Spiele. Das dieses Spiel für beide Mannschaften - die sich einen Tabellenplatz im gesicherten Mittelfeld der Liga ausrechnen - richtungsweisend ist, dürfte unschwer erkennbar sein. Unsere Gäste sind mit einer knappen Niederlage gegen den Aufsteiger aus Wiesbaden gestartet und konnten sich dann aber mit einem Sieg gegen Zwickau und zuletzt gegen Bonn ein kleines Punktepolster aufbauen.

 

Für die Domstädter gilt es sicher zunächst einmal die Kreise des Münchener Centers und Topscorers Suad Sutic einzudämmen. Der Bosnier war in der letzten Saison maßgeblich an den beiden Siegen der Bayern gegen die Rheinländer beteiligt. Die Herausforderung für die 99ers dürfte dabei sein, die ihm zur Seite stehenden Spieler - wie den deutschen Nationalspieler Sebastian Magenheim, den Australier Kim Robins aber auch Spielertrainer Taz Capasso - nicht aus den Augen zu verlieren. Alle 4 Akteure gestalten das Münchener Spiel und scoren dabei regelmäßig im 2-stelligen Bereich.

 

Die Köln 99ers werden wieder alles daransetzen, das Spiel mit der Unterstützung ihrer heimischen Fans, für sich zu entscheiden und an die gute Leistung in der Liga anzuknüpfen. Mathew Foden musste unter Woche auf einige Spieler im Kader krankheitsbedingt verzichten. Dennoch laufen die Vorbereitungen auf dieses wichtige Spiel mit großer Sorgfalt um die nächsten Punkte auf dem Kölner Konto gutzuschreiben.

 

Unsere Fans dürfen sich neben bester Unterhaltung durch die Einlagen der United CheerStars aber auch wieder auf ein Gewinnspiel mit tollen Preisen freuen.

 

Vormittags eröffnet unsere 2. Mannschaft den Kölner Spieltag mit Partien in der Regionalliga. Um 12 und 14 Uhr stehen die Begegnungen gegen HSVB Groningen und dann gegen die Reserve des ASV Bonn auf dem Spielplan. Das Team der 99ers wird versuchen seine weiße Weste zu behalten und die Tabellenführung weiter auszubauen.


Auch Kölns 2. Mannschaft scheidet im Pokal aus

Das Spiel der Köln 99ers 2 gegen die Thuringia Bulls stand unter schlechten Vorzeichen. Gleich 4 Stammspieler fehlten am diesem Wochenende im Kader der 99ers. Darunter die beiden Topscorer, Michalis Stergiopoulos und Michael Kloos. Zudem musste auf Lena Kloos und Sandra Cousin verzichtet werden. Das machte die ohnehin schon schwierige Aufgabe gegen das RSB Team nicht leichter.

 

Die Lücke wurde versucht mit einigen Spielern der Oberliga zu füllen. Kay Pesch, Thomas Reier und Marius Schalk gaben ihr Debüt im DRS-Pokal. 

 

Thüringen lies von Anfang an keinen Zweifel aufkommen, warum sie letztjähriger Gewinner des DRS Pokal waren und starteten mit einer Ganzfeldpresse. Köln schaffte es so gut wie gar nicht über die Mittellinie oder verlor den Ball beim Versuch den Ball über die selbige zu bekommen. Thüringen macht starke 31 Punkte im ersten Viertel, Köln kam auf lediglich 7 Punkte beendete den Spielabschnitt aber mit einem schönen 3-Punktewurf von Dominik Zielke.

 

Im zweiten Viertel zog Thüringen ihre Presse zurück und verteidigte an der 3 pkt Linie. Aber auch hier gab es kein Durchkommen für die 99ers. Durch ungenaues Passspiel und unnötige Ballverluste schenkte Köln Thüringen einen Fastbreak nach dem anderen. Das Viertel endetet 1:27 aus Kölner Sicht.

 

Etwas geknickt von der klaren Überlegenheit des Gegners versuchte Köln im 3. Viertel weiter dagegen zu halten. Thüringen lies die Zügel in der Defense in dieser Phase des Spiels ein wenig schleifen. Köln kam schnell zum ersten Punkt durch Timo Bergenthal. Danach folgten 2 Lupenreine 3-Pkt. Würfe von Kay Pesch in Folge. Dies ließ sich Thüringens Andre Bienek nicht auf sich sitzen und Antwortete ebenfalls mit einem 3er. Danach vielen Punkte auf beiden Seiten und es war ein ausgeglichenes Viertel. Die letzen Punkte erzielte auf Kölner Seite Thomas Reier ebenfalls durch einen schönen 3er - das Viertel endet mit einem 17:23

 

Im letzten Abschnitt zog Thüringen nochmal an. Sie gaben Köln keine Möglichkeit zu scoren und ließen nur 2 Punkte zu. Köln kassierte in Gegenzug wieder einen Fastbreak nach dem anderen. Das Spiel endet 27:110 für Thüringen. An Erfahrung reicher verabschiedet sich die 2. Kölner Mannschaft aus dem DRS Pokal

 

Für Köln spielten: Pesch 9, Rust 6, Bergenthal T. 4, Zielke 3, Reier 3, Richter 2, Bergenthal L., Schalk, Pasman, Neeb


Köln 99ers verpassen nächste Pokalrunde

Was ein rabenschwarzer Tag für die 99ers, die sich zunächst noch mehr oder weniger glücklich gegen die Rahden 96 Baskets in letzter Sekunde mit einem Buzzer Beater (53:51) durch Nao Murakami ins Tagesfinale retten um dann kopflos den Einzug ins Achtelfinale gegen den ASV Bonn (48:54) zu verschenken!

 

Im ersten Spiel des Tages zeigten die mit viel Herzblut agierenden Rahdener eine Topleistung und gingen immer wieder verdient in Führung. Nach gespielten 10 Minuten lagen die 99ers mit 12:13 zurück. Wer nun eine entsprechende Reaktion auf Seiten der Kölner erwartete, sah sich im zweiten Viertel enttäuscht. Die tonangebende Mannschaft waren weiterhin die Baskets. Die Kölner schafften es bis zur Halbzeitpause lediglich 6 magere Punkte zu erzielen. Auf der anderen Seite waren es insbesondere Martin Steinhart und Mark Beissert, die für ihre Farben scheinbar mühelos einnetzten. 

 

Nach dem Seitenwechsel mussten die 99ers somit einen 18:28 Rückstand aufholen. Die Pausenansprache schien seine Wirkung zu zeigen. Köln agierte nun deutlich konzentrierter in der Verteidigung und lies erst nach 7 Minuten den ersten Korb der Baskets zu. Das Viertel wurde dann auch entsprechend deutlich mit 15:7 gewonnen. Somit ging es ins Schlussviertel mit einer weiterhin knappen Führung von 33:35 für die Rahdener. Nun lief der 99es Motor deutlich runder und mit einem 8:2 Lauf binnen zwei Minuten war dann auch die ersehnte Führung zum 42:37 erzielt. 

 

Doch die Rahdener ließen sich davon überhaupt nicht entmutigen. Im Gegenteil, das Spiel wurde nun noch spannender und spätestens mit dem Ausgleich zum 51:51 in der letzten Spielminute ein wahrer Krimi. Glücklicherweise hatte Köln noch wenige Sekunden für den letzten Angriff, den Nao Murakami dann mit einem Buzzer Beater zum 53:51 verwandelte.

 

Die Kölner Akteure schienen völlig abwesend und von der Rolle. Kaum ein sauber ausgespielter Spielzug kam zustande und auch die Defence, die in den letzten Spielen sehr gut funktionierte, war heute löchrig wie ein Schweizer Käse. All diese Punkte wurden entsprechend zwischen den beiden Spielen angesprochen, um es dann möglichst im Tagesfinale gegen den ASV Bonn abzustellen.

 

Entsprechend konzentrierter gingen die Kölner, die an diesem Pokalspieltag auf Mari Amimoto verletzungsbedingt verzichten mussten, nun zu Werke und es entwickelte sich eine spannende Partie gegen den ASV Bonn, die zuvor Gastgeber Hannover United aus dem Rennen geschickt hatten. Im ersten Spielabschnitt war es Mareike Miller die für Köln 11 der insgesamt 13 Punkte des Viertels erzielte. Doch Bonn war der erwartet schwere Gegner, der sich im zweiten Viertel immer wieder herankämpfte, so dass die Führung zwischen den rheinischen Kontrahenten mehrfach wechselte. Trotz der 28:25 Halbzeitführung konnte Headcoach Mathew Foden mit der Leistung seiner Schützlinge an diesem Tag nicht zufrieden sein. Zu viele vergebene Chancen, überhastete Aktionen und eine katastrophale Trefferquote verhinderten eine klarere Führung der 99ers. 

 

Nach dem Seitenwechsel legte dann der ASV mit einem 8:0 Lauf den Grundstein für den späteren Sieg. Köln schien noch gedanklich in der Kabine zu verweilen und brauchte 3 Minuten um die ersten Punkte zu erzielen. Folgerichtig ging das 3. Viertel mit 17:10 an die Bonner und mit einer 42:38 Führung für Bonn ging es dann in die letzten 10 Minuten. Die Domstädter kämpften sich zwar bis zur 32. Minuten zum 44:44 heran aber Bonn spielte das Spiel dann auch clever herunter und war am Ende mit 54:48 der glückliche Gewinner.

 

“Wir haben heute gegen zwei Teams gespielt, die einfach besser waren als wir. Unser Einsatz war ordentlich, da gibt es nichts zu meckern aber unsere Körpersprache, unsere Entscheidungen, unser Mannschaftsspiel, die Kommunikation und unsere Konzentration waren einfach nicht auf dem Niveau, das wir bisher in dieser Saison gezeigt haben. Im ersten Spiel gegen Baskets 96 Rahden haben wir uns in der zweiten Halbzeit gesteigert und einen 10-Punkte-Rückstand noch mit dem Buzzer umgebogen. Gegen Bonn waren wir leicht verbessert, haben aber nie unseren Rhythmus gefunden und das hat Bonn ausgenutzt. Wir wünschen Bonn viel Glück in der nächsten Runde. Ich bin enttäuscht, dass wir es nicht in die nächste Runde geschafft haben aber manchmal gehören diese Erfahrungen einfach dazu, um als Team zu wachsen – wir werden daraus lernen und bereiten uns jetzt auf das nächste Heimspiel am Samstag gegen München in Worringen vor“, sagte 99ers Coach Mathew Foden nach dem Spiel.

 

Nun gilt es für die Köln 99ers das Pokalwochenende schnell abzuhaken und sich auf die nächste wichtige Aufgabe gegen den USC München vorzubereiten, der ebenfalls im Pokal ausgeschieden ist. Am nächsten Samstag geht es also wieder um 17 Uhr im Sportpark Worringen auf Punktejagd in der RBBL.


Erste Pokalrunde mit zwei Kölner Teams

Nachdem unsere zweite Mannschaft im Sommer den Regionspokal NRW gewonnen hatte, standen sie bereits als Ausrichter in einer der 8 Gruppenspiele im DRS-Pokalwettbewerb fest. Somit darf das Team von Patrick Richter am Samstag im Sportpark Worringen die Mannschaften aus Warendorf und Elxleben empfangen. Durch die kurzfristige Absage des Gruppengegners ALBA Berlin, die die erste Partie des Tages gegen Köln II hätten austragen müssen, haben sich die Domstädter bereits für das Tagesfinale qualifiziert. Gegner wird der Gewinner der Partie BBC Warendorf vs. Thuringia Bulls. Wenn der Pokal nicht „seine eigene Gesetze“ schreiben sollte, dürfte der amtierende Deutsche Meister und Pokalsieger hier die nächste Runde schadlos erreichen.

 

Für die Bundesligamannschaft geht es am Samstag nach Hannover um sich dort zunächst gegen den Zweitligisten Baskets 96 Rahden durchzusetzen. Die ambitionierten Rahdener haben auch in diesem Jahr den Aufstieg in die 1. Bundesliga im Visier und dürften kein einfacher Gegner für die 99ers sein. Die Domstädter gehen natürlich als Favorit in dieses Spiel und sollten sie ihrer Rolle gerecht werden, wartet ein weiteres Spiel im Tagesfinale. Der Gegner wird aus der zuvor gespielten Partie des Gastgebers Hannover United gegen den ASV Bonn ermittelt. Beide Teams hatten in den letzten Jahren immer wieder interessante Spiele gegeneinander ausgetragen und so kann man sicher auch im Pokal ein tolles Spiel erwarten. Der Sieger aus diesem Spiel ist dann auch gleichzeitig der Gegner im Tagesfinale. 

 

Den Zuschauern dürfte am Samstag in der Sporthalle der IGS Stöcken nicht langweilig werden.


Mareike Miller mehrfach ausgezeichnet

Copyright: Gero Breloer
Copyright: Gero Breloer

Gemeinsam mit dem Rollstuhlbasketball-Team der Damen wurde Mareike Miller in Berlin von Bundespräsident Joachim Gauck mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet. Zuvor gab es bereits eine Ehrung durch NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

 

Am Freitag, den 28. Oktober, fand in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen die große Champions-Gala statt. Die Paralympics- und Olympia-Teilnehmer aus NRW wurden durch die Landesregierung, die Sportstiftung NRW, den Landessportbund und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport für ihre Teilnahme und ihre zahlreichen Erfolge in Rio geehrt.

 

Die Sportstiftung NRW schüttete insgesamt 555.000 Euro an Prämien an die 150 Athletinnen und Athleten aus Nordrhein-Westfalen aus. Übergeben wurden die Prämien unter anderem durch die Kuratoriumsvorsitzende der Sportstiftung, Ute Schäfer, sowie NRW-Sportministerin Christina Kampmann.

 

Am 1. November ging es dann für die Damen-Nationalmannschaft weiter zu Bundespräsident Joachim Gauck, der die Anwesenden mit dem Silbernen Lorbeerblatt auszeichnete. Das Silbernen Lorbeerblatt ist die höchste Auszeichnung, die ein Sportler in Deutschland verliehen bekommen kann. Entsprechend stolz zeigte sich Mareike Miller im Kreise ihrer Teamkameradinnen beim Termin mit dem Bundespräsidenten.

 

Zwischen beiden Terminen konnte Mareike Miller gemeinsam mit ihrem Team dann noch den deutschen Serienmeister Lahn-Dill am Samstag lange Zeit ärgern und den Meisterschaftsfavoriten bis ins letzte Viertel in Schlagdistanz für einen möglichen Überraschungssieg halten.

 

Die kommenden Tage werden wieder etwas ruhiger im Hause Miller. Dann geht es zur ersten Pokalrunde mit den Kölnern nach Hannover und im Anschluss wieder in der heimischen Halle in Köln-Worringen in der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga um Punkte gegen das Team aus München.


Gute Leistung aber keine Überraschung in Wetzlar

Copyright: Armin Diekmann
Copyright: Armin Diekmann

Beim Auftritt bei Serienmeister RSV Lahn-Dill zeigten die 99ers eine ansehnliche Leistung und präsentierten sich phasenweise auf Augenhöhe mit einem der Aushängeschilder des deutschen Rollstuhlbasketballs. Am Ende musste man sich zwar mit 69:57 Punkten zufriedengeben, der Respekt vor der Teamleistung an diesem Samstagabend wurde den Spielern und Coach von vielen Seiten attestiert.

 

Die Partie begann wie viele es erwartet hatten - der RSV zog binnen drei Minuten mit 8:0 davon. Die Akteure der 99ers ließen sich von diesem Ansturm jedoch nicht weiter beeindrucken. Naohiro Murakami ließ mit einem schönen 3er- Wurf die ersten Punkte auf dem Kölner Konto erscheinen und auch in der Folge wurden über gut herausgespielte Spielzüge die nächsten Punkte gutgeschrieben. 

 

Bis zum Viertelende hatten die Gastgeber eine 14:9 Führung erspielt. Gleich nach Wiederanpfiff versenkte Naohiro ohne Bedrängnis, zum Unmut von Lahn-Dill Trainer Nikolai Zeltinger, seinen zweiten 3er zum 14:12 im Korb. In der Folge gelang es den 99ers immer wieder mit weiterhin guten Spielzügen die freistehende Mari Amimoto in Wurfposition zu bringen. Die zeigte auch mit gutem Zug zum Korb ihre Qualitäten und holte dabei in der Wurfaktion noch einen Bonuswurf heraus. Bis zum 22:19 in der 15. Minute blieben die Rheinländer dem Rekordmeister dicht auf den Fersen. Allerdings konnten die Gastgeber vor allem durch einen stark aufspielenden Thomas Böhme den Vorsprung bis zur Halbzeitpause wieder bis auf 34:24 erhöhen. 

 

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich dann ein für die Zuschauer mehr als tolles Spiel mit einem offenen Schlagabtausch, in dem das Team vom Kölner Headcoach Mathew Foden eine starke Leistung präsentierte. Dieses 3. Viertel ging zwar mit 20:19 erneut an den RSV aber die 99ers spielten nun auf Augenhöhe mit dem Ligaprimus. Jordan Bright und Akira Toyoshima zeigten eine sehr starke Partie und konnten mit ihrer Schnelligkeit in der Verteidigung die Angriffe der Wetzlarer stoppen. Gleichzeitig waren sie in der Offence mit jeweils 9 und 11 Punkten unter dem gegnerischen Korb erfolgreich. 

 

Mit einer 54:43 Führung der Hausherren ging es dann in den Schlussspurt. Wer nun dachte, die Partie sei gelaufen, sah sich im weiteren Verlauf getäuscht. Die 99ers, angetrieben von einer bärenstarken Helen Freeman, die das Kölner Spiel dirigierte, kamen die Rheinländer Minuten vor Ende bis zum 60:55 heran. Insbesondere Mareike Miller wurde von ihren Mitspielern in die gegnerische Zone gebracht und konnte meist nur durch Foulspiel aufgehalten werden. Dies nutze die Nationalspielerin dann auch dankend aus und erzielte 4 von 5 Freiwürfen im Schlussviertel. 

 

Das Momentum war nun eigentlich auf Kölner Seite aber die Mannschaft leistete sich in der Crunchtime ein paar überhastete Aktionen und musste so zusehen wie die Lahn-Diller dies mit ihrer Routine gnadenlos ausnutzten und auch dieses Viertel mit 15:14 für sich entschieden.

 

Die 99ers können jedoch mit dem Endergebnis von 69:57 gut leben, hatte man doch gerade in der zweiten Halbzeit mit einem der besten Teams in Deutschland mithalten können und eine erneute Leistungssteigerung präsentiert.

 

99ers Coach Mathew Foden zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Ich bin wirklich stolz auf mein Team heute. Wir haben uns an den Gameplan gehalten und, wie in allen bisherigen Spielen, vollen Einsatz gezeigt. Das war erst unser viertes Spiel der Saison und das zweite, bei dem wir alle Spieler dabeihatten, diese Leistung macht daher viel Lust auf das, was wir hier als Club gerade aufbauen. Beide Teams sind noch dabei neue Spieler zu integrieren und unsere Verteidigung hat es Lahn-Dill heute sehr schwer gemacht, ihren Rhythmus zu finden. Der Hauptunterschied heute war sicherlich die Trefferquote von 61% für Lahn-Dill und 41% für uns. Wir verbessern uns weiter von Spiel zu Spiel und nehmen jede Menge Selbstbewusstsein für das Pokalspiel gegen die Baskets 96 Rahden mit.“

 

In der nächsten Woche laufen nun die Vorbereitungen auf das Pokalwochenende im DRS Pokalwettbewerb, wo es den Bundesligakader der 99ers nach Hannover führt und die zweite Mannschaft als Regionspokalsieger NRW Gastgeber für die Teams aus Elxleben und Warendorf ist.

 

Für Köln spielten: Mareike Miller (6), Gabriel Kasapoglu, Jelle van der Steen, Helen Freeman, Naohiro (19/3), Lars Bergenthal (2), Jordan Luce, Akira Toyoshima (9), Mari Amimoto (10), Jordan Bright (11)


Zu Gast beim Meisterjäger

Für die Köln 99ers geht es am nächsten Samstagabend in Wetzlar gegen einen der Meisterschaftskandidaten der Saison. Der RSV Lahn-Dill hat in der Sommerpause auf der Centerposition nochmal mächtig aufgerüstet, um die verlorenen Titel der Vorsaison mit aller Macht wieder in die selbsternannte Hauptstadt des Rollstuhlbasketballs zu holen. 

 

Das Säbelrasseln des entthronten Meisters der vergangenen Jahre und des amtierenden Meisters RSB Thuringia Bulls war in den letzten Wochen kaum zu überhören. Zum Saisonauftakt verpasste das Team um Headcoach Nicolai Zeltinger der BG Baskets Hamburg, die um in dem Titelkampf ein Wörtchen mitzureden zu können ihren Kader mit zahlreichen Topstars ausbaute, mit 88:57 bereits einen herben Dämpfer.

 

Die Domstädter brauchen sich derzeit nicht mit den Scharmützeln des Trios beschäftigen. Am Samstag stehen sie vor der großen aber auch spannenden Herausforderung dem Serienmeister möglichst lange Paroli zu bieten. Die vielen positiven Fortschritte die das Kölner Team in den letzten Spielen gemacht hat, können gerade gegen so einen Gegner, bei dem wir als Außenseiter frei aufspielen können, kontinuierlich fortgesetzt werden. 

 

Die Mannschaft arbeitet von Trainingseinheit zu Trainingseinheit konzentriert weiter und präsentierte in den letzten Spielen immer wieder sehenswerte Aktionen. Ob dies auch gegen das Star-Ensemble aus Wetzlar gelingt bleibt abzuwarten.

 

Unsere Fans haben auch diesmal wieder die Möglichkeit unser Team im Mannschaftsbus zu begleiten. TipOff ist um 19:30 Uhr in der August-Bebel-Halle.


Köln 99ers II setzen sich an Tabellenspitze

Nach einem sehr erfolgreichen Spielwochenende mit 3 Siegen, übernehmen die 99ers in der Regionalliga die Tabellenführung.

 

Im Nachholspiel am Samstag gegen TV Kleinwiedenest hatte das Team von Trainer Patrick Richter binnen weniger Spielminuten die Partie und den Gegner schnell im Griff. Bereits zur Halbzeit war eine klare 39:15 Führung herausgespielt, die dann bis Spielende zum 84:23 ausgebaut wurde.

 

Am Sonntag folgten dann zwei Auswärtsspiele in Dortmund und auch hier zeigte sich das Team in guter Form und mit Treffsicherheit. Die Reserve der Baskets 96 Rahden wurde förmlich überrollt. Zur Halbzeit stand es bereits 37:10 und auch nach Wiederanpfiff konnten die Rahdener dem Kölner Spiel nichts entgegensetzen. Der Endstand war dann auch mit 81:15 sehr eindeutig.

 

In der zweiten Sonntagspartie gegen den Hausherren RBG Dortmund, mussten sich die 99ers dagegen deutlich mehr ins Zeug legen. In den Anfangsminuten war es ein sehr zerfahrenes Spiel, das die Kölner mit zunehmender Spieldauer dann jedoch auch in den Griff bekamen. Zum Pausentee war eine erste Vorentscheidung erspielt. Mit einer 41:25 Führung ging es in die 2. Halbzeit und auch hier ließen die Domstädter nichts mehr anbrennen. Ein erneut klarer 84:52 Sieg beschert den 99ers nun die Tabellenspitze.

 

Wir gratulieren und sagen „weiter so“!

 

Unsere 4. Mannschaft hatte am Samstag ebenfalls ihren Saisonauftakt und musste sich leider nach einem guten ersten Viertel der Spielgemeinschaft aus Bergheim und Neuss am Ende deutlich mit 18:55 geschlagen geben.


Heimsiegerfolg im rheinischen Derby für die Köln 99ers

Bei der Heimspiel-Premiere in der neuen Heimspielstätte der 99ers in Köln-Worringen konnte das Team um Headcoach Mathew Foden einen wichtigen 55:43 (37:19) Sieg einfahren.

 

Vor rund 150 Zuschauern zeigten die Kölner besonders in der ersten Halbzeit eine ansehnliche Partie und legten im 2. Viertel mit einem 17:4 Erfolg den Grundstein zum späteren Heimsieg. Ein ganz besonders großes Dankeschön möchten wir an dieser Stelle unserem Gastgeber SG Worringen und auch dem Team vom Sportpark SG Bistro aussprechen, die uns geholfen haben, einen tollen und reibungslosen Spieltag für insgesamt 3 unserer Teams auszurichten!

 

Eine weitere Premiere feierten die 99ers mit der Freischaltung des ersten Livestreamings eines RBBL Spiels. Die Zuschauer, die es am Samstag nicht in die Halle schafften, konnten zumindest an ihren heimischen Bildschirmen oder von unterwegs mit ihrem Team mitfiebern. Vielen Dank an Sören Pröpper, der sich in den letzten Wochen intensiv um das Thema gekümmert hat und das Livestreaming in sehr guter Qualität ausstrahlte. Danke auch an Michalis Stergiopoulos, der das Spiel fachkundig kommentierte.

 

Die Partie wurde von unserem Premium Partner REHABILITY in der Person von Reiner Pulvermacher mit einem symbolischen Hochball eröffnet. Ein Fan durfte sich außerdem über einen tollen Preis freuen, den REHABILITY für unser Zuschauergewinnspiel bereitgestellt hatte.

 

Beide Teams starteten gleich intensiv in die Begegnung und so standen bereits in den ersten 2 Minuten beide Teams an der Freiwurflinie, um die ersten Punkte des Spiels zu erzielen. Die Gäste konnten sich in der Folge mit einem 6:0 Lauf einen ersten Puffer zum 4:9 verschaffen. Die Gastgeber ließen sich davon nicht weiter beeindrucken und spielten ihr Spiel ruhig weiter. So kam man Punkt um Punkt wieder heran und konnte über Naohiro Murakami kurz vor Ende des Viertels die Führung übernehmen. Bis zum Abpfiff erzielte Nao noch weitere 8 Punkte und brachte damit die Führung zum 21:15 für die Domstädter.

 

Nach Wiederanpfiff dauerte es ganze 4 Minuten bis endlich wieder ein Korb fiel. Jordan Luce erzielte dabei die ersten Punkte zu einem 13:0 Lauf der Kölner. Mit der lautstarken Unterstützung unserer Fans die den Weg zahlreich nach Worringen gefunden hatten und zusammen mit den Cheerleadern der United CheerStars für eine tolle Atmosphäre sorgten, hatten die Hausherren binnen 3 Minuten  mit sehenswerten schnellen Spielzügen ihren Gegner schwindelig gespielt und bis zur Halbzeitpause eine 37:19 Führung ausgebaut. Dies war auch einer sehr starken Defence zu verdanken, die die Bonner Center aus der Zone heraus hielt und den Gegner immer wieder zu Notschüssen aus der Distanz zwang.  

 

Mit dem Seitenwechsel lieferten sich dann beide Teams wieder einen offenen Schlagabtausch, ohne dass sich an der Führung der Kölner groß etwas änderte. Die 99ers zeigten den Zuschauern weiterhin über gut herausgespielte Spielzüge ein ansehnliches Spiel, so dass es mit einem Spielstand von 48:28 ins letzte Viertel ging. 

 

Im Schlussviertel ließ beim Gastgeber allerdings die Konzentration stark nach. Die Gäste aus Bonn ließen sich dann auch nicht lange bitten und nutzten die Gelegenheit zur Aufholjagd. Entsprechend ging das letzte Viertel mit 7:15 völlig verdient an den ASV. Am letztlichen 55:43 Erfolg und den ersten Punkten für die 99ers sollte dies am Ende aber nichts mehr ändern.

 

Zusammenfassend konnte man aus Sicht der 99ers eine deutliche Leistungssteigerung zu den vorangegangenen Spielen erkennen. Gleichzeitig ist erfreulich zu sehen, dass noch viel Potential und Luft nach oben im Team ist. Nächste Woche geht es dann für die 99ers nach Wetzlar, wo man sicher nochmal einen Gang höher schalten muss, um gegen den RSV Lahn-Dill eine gute Partie zu spielen.

 

So sah es auch Köln 99ers Coach Mathew Foden: "Zu Beginn des Spiels waren wir etwas nervös – schließlich war es unser erstes Spiel vor heimischer Kulisse. Nachdem wir uns etwas reingespielt hatten, war ich mit der ersten Halbzeit sehr zufrieden. Wir haben uns an unseren Gameplan gehalten, unsere Verteidigung war stark und wir haben gute Abschlüsse gefunden. In der zweiten Halbzeit haben wir viele Dinge ausprobiert, dadurch kam Bonn phasenweise gut ins Spiel. Wir haben uns unseren ersten Sieg erkämpft, was wichtig war vor dem schwierigen Spiel gegen RSV Lahn-Dill nächste Woche."

 

Für Köln spielten: Mareike Miller (4), Gabriel Kasapoglu, Jelle van der Steen, Helen Freeman (7), Naohiro Murakami (24), Lars Bergenthal (2),  Jordan Luce (9/1) Akira Toyoshima (4), Mari Amimoto (8), Jordan Bright (2)

 

Weitere Informationen und Statistiken zum Spiel finden Sie hier: http://site.fibaorganizer.com/drs/league/8219/game/2794985/


Endlich Heimspiel: Premiere gegen Bonn

Der aufgeschobene Heimspielauftakt hat unsere Fans auf die Geduldsprobe gestellt und auch den Verantwortlichen einige Unwegsamkeiten beschert. Aber das wollen wir an dieser Stelle nicht weiter ausbreiten, sondern freuen uns sehr, am Samstag um 17 Uhr zu Gast beim SG Worringen e.V. zu sein und hier unseren ersten Heimspieltag auszurichten. Vielen Dank an unsere Gastgeber für die freundliche Aufnahme in ihrem Sportzentrum!

 

Bei unserem 1.Heimspiel der Saison kommt es gleich zum rheinischen Derby, bei dem es für beide Teams um wichtige Punkte geht. Der ASV Bonn machte bei seiner Rückkehr in die 1.RBBL mit einem klaren Sieg gegen die Rollers Zwickau am ersten Spieltag bereits mächtig Eindruck.

 

Dass es im zweiten Spiel für den ASV beim amtierenden Meister aus Elxleben nichts zu holen gab und man dort mit reduziertem Kader mit 100:33 unter die Räder kam, sollte keinerlei Fehlschlüsse aufkommen lassen. Bonn ist gerade mit seiner langen Garde bestens besetzt und wird in der Domstadt keine Gastgeschenke verteilen wollen.

 

Die Kölner sind also gut beraten, hochkonzentriert in die Partie zu starten und mit hoher Intensität zu Werke zu gehen. Mit Thomas Becker und Oliver Hoffmann verfügt der ASV über 2 sehr starke Center, die im Alleingang ein Spiel entscheiden können, auch wenn Thomas Becker bisher verletzungsbedingt noch nicht eingreifen konnte.

 

Ihnen zur Seite stehen die beiden Nachwuchscenter Hanfrieder Briel und Sören Müller, die ebenfalls schon ihre Qualitäten unter Beweis gestellt haben. Mit Marcel Gerber steht dem Bonner Headcoach Jörg Hilger zudem ein cleverer Guard zur Verfügung, der das Spiel des Aufsteigers geschickt lenkt.

 

Einer der Leistungsträger und mit vielen Jahren  Bundesligaerfahrung ist Sven Fischer der ebenfalls die Fäden im Spielaufbau ziehen kann. Mit Joel Schaake und Marc Hermann spielen 2 Nachwuchsspieler im Bonner Kader, die in der Vergangenheit auch schon wie Thomas Becker das Kölner Trikot trugen.

 

Für die 99ers gilt es an die phasenweise sehr guten Leistungen aus den vergangenen Partien anzuschließen. Das Zusammenspiel im Team der Domstädter wird von Spiel zu Spiel besser und an diesem Samstag kann Mathew Foden erstmalig auf den kompletten Kader zurückgreifen. In der laufenden Woche haben sich die 99ers akribisch auf das rheinische Derby vorbereitet.

 

Die Zuschauer dürfen sich in jedem Fall auf ein Spitzenspiel freuen und können auch in dieser Saison mit ihrem Ticket am Gewinnspiel unseres Partners Rehability, der an diesem Samstag zugleich unser Spieltagspartner ist, teilnehmen.


Unitymedia wird neues Mitglied des Förderpools

Die Rollstuhlbasketballer der 99ers freuen sich, die Aufnahme des Kölner Unternehmens Unitymedia in den Förderpool bekannt geben zu dürfen.

 

Nach dem Engagement der Firma im Fußgänger-Basketball bei den RheinStars Köln und den Hanau White Wings erweitert Unitymedia nun seine Unterstützung für das orangene Leder auch auf den Bereich Rollstuhlbasketball.

 

Dazu 99ers Geschäftsführer  Sedat Özbicerler: “Es freut mich sehr, dass wir ein Unternehmen wie Unitymedia für unsere Sache begeistern können. Die Unterstützung von Unitymedia ermöglicht es uns, unsere Strukturen weiter zu professionalisieren, um auch in Zukunft attraktiven Behindertensport in allen Leistungs- und Altersklassen anbieten zu können.”

 

Die Köln 99ers starten am kommenden Samstag um 17:00 Uhr in ihre Heimspiel-Saison. Im Sportpark Worringen trifft man auf den Aufsteiger und rheinischen Rivalen ASV Bonn.


Unnötige Niederlage bei den Dolphins

Copyright: Bernd Cremer
Copyright: Bernd Cremer

Die Köln 99ers hatten auch im zweiten Spiel der Saison das Nachsehen. Am Ende musste man trotz guter Leistung eine unnötige 72:57 (36:27) Niederlage hinnehmen.

 

Dabei starteten die Domstädter gut in die Partie und behaupteten insbesondere über Jordan Luce, der am Ende auf 15 Zähler kam, bis zur 6. Minute eine 6:9 Führung. Auch die Vorgabe, dem Topscorer der Liga Dirk Passiwan keine Freiräume zu geben, wurde vom Team bestens umgesetzt. 

 

Zudem gelang es dem Team Diana Dadzite mit guter Defensiv-Arbeit aus dem Spiel zu nehmen. Aber an diesem Tag waren es der Lette Edgaras Ciaplinskas und der Brite Jack Davey, die einen Sahnetag erwischten und jeweils auf 16 Punkte kamen. Der Lette erzielte bereits 12 Punkte im ersten Spielabschnitt und ermöglichte so den 18:15 Viertelstand aus Sicht der Gastgeber. 

 

Nach Wiederanpfiff zeichnete sich ein ähnliches Bild ab: Die 99ers spielten eine gute Verteidigung, schafften es allerdings nicht, ihre Rotation schnell genug umzusetzen, wodurch die Dolphins die sich ihnen bietenden Chancen hochprozentig ausnutzten. In der Offensive hatten die Kölner hingegen nach gut herausgespielten Chancen weniger Glück im Abschluss und mussten so die Gastgeber bis zum Seitenwechsel auf 36:27 davonziehen lassen.

 

In der Pausenansprache wurden die entsprechenden Fehler schnell analysiert und das Team kam deutlich präsenter aufs Spielfeld zurück. Mit der lautstarken Unterstützung der mitgereisten Kölner Fans kämpften sich die 99ers binnen weniger Minuten bis zum 42:39 wieder heran. Naohiro Murakami zeigte in dieser Phase eine sehr starke Leistung und kam bis Spielende auf 16 Punkte für seine Farben. Aber durch erneutes Pech im Abschluss und einige Unsicherheiten im Zusammenspiel riss der Faden kurz vor Ende des dritten Viertels erneut und der Gastgeber konnte mit einem 9:0 Lauf die Kölner wieder auf Distanz bringen.

 

Mit einem 53:43 ging es dann ins letzte Viertel. Köln machte weiter Druck und verkürzte erneut bis auf 55:50 bis Mitte des Spielabschnitts. Aber die entscheidende Wende sollte an diesem Tag nicht mehr geschafft werden. In den letzten Minuten schlichen sich dann auch zunehmend Unkonzentriertheit in der Verteidigung der 99ers ein, wodurch das Endergebnis unnötig hoch ausfiel. 

 

Mareike Miller, die ihr erstes Spiel in der laufenden Saison im Trikot der Kölner absolvierte, steuerte 10 Zähler bei. Nach einigen wenigen Trainingseinheiten mit dem Team merkte man dennoch den Abstimmungsbedarf in manchen Spielsituationen. 

 

Für die Domstädter heißt es nun Mund abwischen und nach vorne schauen. Die gewonnen Erkenntnisse gilt es aufzuarbeiten und sich auf das mit Spannung erwartete rheinische Derby gegen den ASV Bonn vorzubereiten. Am Samstag treffen die 99ers dann um 17 Uhr in ihrer neuen Heimspielstätte in Worringen auf den Aufsteiger.

 

Wir bedanken uns bei unseren Fans, die das Team beim Auswärtsspiel angefeuert und unterstützt haben. Am Samstag brauchen wir euch alle wieder in der Halle! Wir zählen auf euch!

 

Für Köln spielten: Naohiro Murakami (17), Jordan Luce (15), Mareike Miller (10), Jordan Bright (6), Akira Toyoshima (5), Helen Freeman (4), Mari Amimoto, Gabriel Kasapoglu, Jelle van der Steen


Köln 99ers in Trier vor schwerer Aufgabe

Copyright: DONECK Dolphins trier
Copyright: DONECK Dolphins trier

Köln 99ers in Trier vor schwerer Aufgabe

 

Am nächsten Samstag geht es für die Domstädter zu den DONECK Dolphis nach Trier. Der letztjährige PlayOff Kandidat spielte vergangene Saison stark auf und belohnte sich mit der erstmaligen Qualifikation für die Playoffs. Dort musste man sich letztlich dem Serienmeister aus Wetzla, dem RSV Lahn-Dill, geschlagen geben.

 

Seitdem ist es lange Zeit sehr ruhig um die Trierer geblieben. Erst kurz vor Saisonstart wurden dann mit dem Briten Jack Davey und dem US-Amerikaner Ryan Wright zwei Neuzugänge für die Saison 2016/2017 bekanntgegeben. Die beiden sollen den Abgang der niederländischen Nationalspieler Mattijs Bellers und Frank de Jong kompensieren.

 

Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Dolphins ist und bleibt der Topscorer der RBBL Dirk Passiwan. Der Ausgang der Partie der 99ers gegen die Trierer wird wie für jedes andere Team der Liga entscheidend davon abhängen, inwieweit es gelingt den Ausnahmespieler der Gastgeber zu kontrollieren.

 

Es wäre allerdings fahrlässig den Rest der Mannschaft zu unterschätzen. Mit Diana Dadzite haben die Trierer eine ausgewiesene Scharfschützin in ihren Reihen, die ebenfalls regelmäßig im zweistelligen Bereich für ihr Team punktet.

 

Für Köln wird erstmalig die Paralympics-Teilnehmerin und Silbermedaillen-Gewinnerin Mareike Miller aufs Parkett rollen. Miller ist seit dieser Woche in Deutschland und nach den ersten Trainingseinheiten heiß auf ihr Liga-Debüt: „Ich freue mich, dass es nun endlich losgeht – auch wenn die Aufgabe in Trier natürlich keine leichte sein wird. Wir wollen als Team weiter zusammenwachsen und uns von Woche zu Woche verbessern.“

 

Den mitreisenden Kölner Fans und den heimischen Dolphins Fans dürfte also am Samstag in der Uni-Sporthalle in Trier ein tolles Spiel von zwei Teams geboten, die alles geben werden um die ersten Punkte der Saison einzufahren.

 

Tip-Off ist um 16 Uhr!


Heimspielstätte gefunden: Spiel gegen ASV Bonn findet statt!

Mit großer Erleichterung können die Köln 99ers verkünden, dass die kommenden Heimspiele gerettet sind und das Team von Trainer Mathew Foden in Worringen eine temporäre Heimat gefunden hat.

 

Nachdem ein mutwillig herbei geführter Wasserschaden noch zur Absage des ersten Spieltags am Bergischen Ring führte, können die Heimspiele gegen den ASV Bonn (22. Oktober 17:00 Uhr) und USC München (12. November 17:00 Uhr) in Köln-Worringen stattfinden.

 

Darüber hinaus findet auch der Pokalspieltag bei dem die 2. Mannschaft der 99ers als Regionssieger NRW Gastgeber ist, in der Halle der SG Worringen statt. Auch alle vorgesehenen Spiele der Landes- und Regionalliga die im Vorfeld der o.g. Bundesligaspiele vorgesehen waren, werden in Worringen ausgetragen. Wie es danach weitergeht ist noch nicht geklärt, aber die Domstädter arbeiten mit Hochdruck an einer dauerhaften Lösung für den Rest der Saison.

 

In der Halle der Sportgemeinschaft Köln-Worringen e.V. am Erdweg 1a (50769 Köln) finden die Rollis eine Halle mit einer ausreichend großen Tribüne, Möglichkeiten zur Verköstigung der Fans und einem ausreichenden Maß an Barrierefreiheit vor, so dass den nächsten Heimspielen nun nichts mehr im Weg steht.

 

Geschäftsführer Sedat Özbicerler: „Wir danken der Stadt Köln und ganz besonders der SG Worringen für die Unterstützung bei der Suche nach einer temporären Heimspielstätte und freuen uns, dass die Saison nun auch endlich in Köln losgehen kann.“

 

Anschrift SG Worringen: Erdweg 1a, 50769 Köln

 

Achtung: Die Zufahrt zur Halle erfolgt über die Sankt-Tönnis-Straße

 

Köln 99ers Heimspiele:

22. Oktober: Köln 99ers vs. ASV Bonn

12. November: Köln 99ers vs. USC München


Rolli-Rookies feiern ersten Turniersieg!

Unsere Rolli-Rookies gewinnen in Düren bei ihrer 3. Juroba-Cup Teilnahme erstmalig das Kinder- und Jugendturnier. Wir sind natürlich mächtig stolz auf unsere Kids die an diesem Samstag den Titel für Köln einfahren konnten.

 

Insgesamt hatten sich zum Turnier 8 Teams angemeldet die in 2 Gruppen eine Vorrunde ausspielten. Die Rolli-Rookies hatten zunächst leichtes Spiel in den Partien gegen Koblenz und Bonn. Im Spiel gegen die Jugendmannschaft der Trier Dolphins mussten sich die Kölner dann aber mächtig ins Zeug legen um am Ende mit 22:18 den Gruppensieg zu sichern.

 

Somit kam es zum Finale gegen die Gastgebenden Eifel Tiger. Hier entwickelte sich ein spannendes Spiel in der die Führung immer wieder wechselte und die Kölner Rolli-Rookies erst gegen Ende der Partie einen verdienten Sieg feiern konnten.

 

Wir gratulieren dem Team und dem Coach Thomas Stephany zu diesem tollen Erfolg!


Köln 99ers unterliegen beim Meister

Copyright: Thuringia Bulls
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Der Saisonauftakt für die Domstädter endete nach einer guten 1. Halbzeit mit einer 73:53 (37:29) Niederlage beim amtierenden Meister und Pokalsieger. Trotz des hohen Endergebnisses fällt das Fazit zum Spiel deutlich positiv aus.  

 

Es dauerte zwar einige Angriffe bis die 99ers ihrerseits zum 6:2 die ersten Punkte einnetzen, doch in der Folge hielten die Gäste gut mit und erspielten sich immer wieder ihre Chancen. Ein respektables 1. Viertelergebnis von 21:17 ließ sich sehen. Auch in den nächsten 10 Minuten konnten das Team um Headcoach Mathew Foden an die bisherige gute Leistung anknüpfen. Der Rückstand ließ sich jedoch nicht wirklich verringern. Mit 16:12 behaupteten die Bulls auch das zweite Viertel für sich.

 

Nach dem Seitenwechsel beim Stand von 37:29 nutze Naohiro Murakami gleich nach Anpfiff eine freie Wurfposition zum 3er-Wurf und konnte den Abstand wieder verkürzen. Nun fielen die Körbe wieder auf beiden Seiten und Köln hielt bis zum 41:36 weiter gut mit. Allerdings schlichen sich nun vermehrt unglückliche Wurfentscheidungen und Turnovers ein. Die Gastgeber ließen sich dann auch nicht lange bitten und baute ihre Führung konstant weiter aus. Bis Ende des 3. Viertels war ein Rückstand von 60:44 auf der Anzeigetafel zu sehen. 

 

Die Domstädter ließen sich von diesem Rückstand zu keiner Zeit entmutigen und zeigten weiter ein gutes Zusammenspiel. Das letzte Viertel gestaltete sich dann auch wieder entsprechend ausgeglichener mit 13:9 für die Hausherren.

 

Für die 99ers war es am Ende eine erfolgreiche Dienstreise die mit einer guten Leistung zwar keinen Sieg einbrachte, aber die Erkenntnis, dass mit diesem Team noch viel möglich ist.

 

99ers Coach Mathew Foden zum Spiel: „Ich bin wirklich sehr glücklich, wie wir gespielt haben – gerade, wenn man bedenkt, dass wir als Team erst einige Trainingseinheiten hatten und direkt gegen ein Thüringer Spitzen-Team angetreten sind. Wir haben in der ersten Habzeit sehr gut gespielt, in der zweiten Halbzeit hätten wir einige Entscheidungen in der Offensive anders treffen müssen. Thüringen hat Halouski immer wieder gut in Position gebracht, so dass er verwandeln konnte – auch weil wir in der Verteidigung nicht immer schnell genug waren. Insgesamt war das mehr, als ich von unserem ersten Spiel erwartet hatte. Wir haben um jeden freien Ball gekämpft und wir haben genau den richtigen Einsatz gezeigt – so müssen wir das jetzt in jedem Spiel machen. Natürlich gibt es noch Raum für Verbesserungen aber das war ein guter Start.“

 

Köln 99ers: Naohiro Murakami (14), Jordan Luce (9), Helen Freeman (9), Mari Amimoto (8), Akira Toyoshima (7), Lars Bergenthal (4), Jordan Bright (2), Gabriel Kasapoglu, Jelle van der Steen

 

Weitere Informationen zum Spielverlauf: http://www.fibalivestats.com/u/GWBF/433558/


Saisonstart bei den Thuringia Bulls

Copyright: Thuringia Bulls
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Zum Auftakt der neuen Bundesligasaison 2016-2017 geht es für die Domstädter zum amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger Thuringia Bulls. Nachdem die 99ers in der letzten Woche die Hiobsbotschaft erhielten, dass ihre Heimspielstätte aufgrund eines Wasserschadens für mehr als 6 Monate nicht mehr nutzbar sein wird, waren es die Thüringer in der Person von Lutz Leßmann der den Kölnern in der Notlage schnell und unbürokratisch half und einem Heimrechttausch zustimmte. Auch Spielleiter und Schiedsrichterkommission stimmten der Umlegung zu um den Kölner zu helfen. Dafür an dieser Stelle allen beteiligten ein großes Dankeschön!

 

Beide Teams haben sich in der letzten Woche jeweils als Gastgeber ihres Saisonvorbereitungsturniers den letzten Schliff für die anstehende Saison gegeben und brennen darauf endlich loszulegen. Die Thüringer starten dabei erstmalig in ihrer Vereinsgeschichte als Titelverteidiger der beiden nationalen Titel und haben sich dazu in der Sommerpause auch nochmal auf 3 Positionen verstärkt. Mit Vanessa Mae Erskine ist sogar eine Goldmedailliengewinnerin dabei. Sie wechselte im Sommer mit ihrem Lebensgefährten Benjamin Kenyon von Zwickau nach Elxleben. Auf der Centerposition wurde der iranische Nationalspieler Vahid Gholamazad verpflichtet um den Abgang vom Briten Dan Highcock zu kompensieren.

 

Für die Domstädter ist die Vorbereitung abgesehen vom eigenen Vorbereitungsturnier in den letzten 2 Woche mehr als ungünstig verlaufen. Mit reduzierten Trainingszeiten und wechselnden Standorten ist die Aufgabe am Samstag in Elxleben sicher nicht leichter geworden. Dennoch sind alle Kölner voller Vorfreude das die Saison nun beginnt und die ersten Punkte verteilt werden. Mit dem jungen neuen Team will der Kölner Headcoach Mathew Foden, der ebenfalls seinen Einstand in der RBBL geben wird, voll motiviert. Die Vorbereitung war auch dadurch eingeschränkt möglich, weil der Kader bedingt durch die Paralympics in Rio nach und nach zusammengefunden hat. Aber das Zusammenspiel im Team hat zuletzt bei insgesamt 5 Testspielen immer besser geklappt und es hat Spaß gemacht, dabei zuzuschauen, wie es stetig verbessert wurde. 

 

Wir können am Samstag als Team völlig frei aufspielen und an der weiteren Abstimmung des Teams arbeiten und nach Abpfiff schauen wir, wofür es gereicht hat.

 

Unsere Fans haben die Möglichkeit das Team nach Elxleben am Samstag zu begleiten. Bei Interesse eine kurze Mail an info@rbc-koeln99ers.de

 

Weitere Informationen zum Spiel finden Sie auch auf der Homepage des Gastgebers Thuringia Bulls.


URGO GmbH wird neues Mitglied im Förderpool der Domstädter

Die Köln 99ers begrüßen einen neuen Förderer zur anstehenden Saison. Der Hersteller für Pflaster, Binden und Bandagen sowie Produkte zur Wundversorgung wird künftig die Kölner Teams ausrüsten. Das im saarländischen Sulzbach ansässige Unternehmen ist einer der führenden Anbieter von innovativen Produkten und Therapiekonzepten zur Behandlung von akuten und chronischen Wunden. Ganz gemäß der Mission des Unternehmens, „Für jede Wunde eine innovative Lösung.“ wurde die Zusammenarbeit gleich für alle Teams der Köln 99ers vereinbart, sodass auch diese mit entsprechendem professionellen Equipment ausgestattet werden können. 

 

Wir freuen uns sehr über die neue Kooperation mit der URGO GmbH und insbesondere, dass diese Zusammenarbeit alle unsere Teams einschließt und somit alle Akteure in unserem Verein davon profitieren werden.

 

Weitere Informationen zur URGO GmbH finden Sie auf der Homepage unseres neuen Förderpool Mitglieds www.urgo.de

 

Wir begrüßen unseren neuen Partner zur Spielzeit 2016-2017!


Rückblick: KICK OFF Turnier 2016

Copyright: Gero Müller-Laschet
Copyright: Gero Müller-Laschet

In seiner 14. Auflage war das traditionelle Kölner KICK OFF Turnier wieder ein gelungenes Event für 16 Teams aus Landes-, Ober, Regionalliga sowie 1. & 2. Bundesliga. Auch in diesem Jahr waren Mannschaften aus ganz Europa und mit No Excuse erneut ein Team aus Japan am Start.

Die 3. Leistungsklasse spielte im Tagesturnier am Samstag ihren Gewinner aus. Hier machten mit dem „1-2-3 Team“ und den „Limburg on Wheels“ zwei Mannschaften ihre Premiere beim Kölner Turnier. In spannenden Partien in zwei Gruppen qualifizierten sich dann auch „1-2-3 Team“ und die 3. Mannschaft der Kölner für das Finale in dieser Leistungsklasse. Im Finale hatten die Domstädter dann allerdings das Nachsehen und der Sieg ging knapp mit 32:28 an „1-2-3 Team“. Die 4. Mannschaft der 99ers kam auf einen guten 6. Platz.

In der 2. Leistungsklasse hatte sich SC Antilope nach 2 von 3 Vorrundenspielen bereits vorzeitig für das Finale am Sonntag qualifiziert. Hier verpassten die Kölner mit ihrem 2. Team in einer spannenden Partie gegen die dänische Mannschaft Viborg Dunkers den Einzug ins Finale. Dafür gab es dann im Spiel um Platz 3 einen klaren Sieg gegen die Black Eagles. Im Finale der 2. Leistungsklasse setze ich der mehrfache niederländische Meister gegen die Viborg Dunkers mit 69:46 durch.

Auf die Teams in der 1. Leistungsklasse warteten je 4 Topspiele über die volle Spiellänge, um sich den letzten Schliff vor dem Saisonstart zu geben. Am ersten Tag der Vorrunde trafen die Gastgeber zunächst auf das Team aus Frankreich JDA Dijon und fuhren hier ihren ersten Sieg ein. In der zweiten Partie des Tages traf man dann bereits auf den Vorjahresgewinner, die Rhine River Rhinos. Gelang es in der 1. Halbzeit noch, dem Titelverteidiger Paroli zu bieten und eine ausgeglichene Partie zu gestalten, so musste man die Rhinos bis zum Spielende zum 71:51 Sieg davonziehen lassen. Am Sonntag waren die 99ers somit in Zugzwang, um im Spiel gegen das Team „No Excuse“ aus Japan den zweiten Sieg für den Einzug ins Finale zu sichern. Dies gelang dann auch mit einer guten Teamleistung und einem klaren 64:32 für die Domstädter. Somit standen sich im kleinen Finale die Teams JDA Dijon gegen No Excuse gegenüber und die Gäste aus Frankreich erkämpften sich in einer spannenden Partie den 3. Platz mit einem 57:47 Sieg.

Im Finale standen sich dann die Rhine River Rhinos und die Köln 99ers gegenüber. Ähnlich wie im Vorrundenspiel entwickelte sich gerade im ersten Viertel eine spannende Partie, bei der die 99ers sich erstmalig einen kleinen Vorsprung erarbeiten konnten. Mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Wiesbadener wieder die Führung und ließen sich diese auch bis zum Spielende nicht mehr aus der Hand nehmen. Beim Endstand von 65:49 aus Sicht der Rhinos war der Titel erfolgreich verteidigt.

Wir wollen uns hier an dieser Stelle bei allen Teams, Schiedsrichtern, Kampfrichtern, dem Cateringteam und bei allen unseren Partnern, die zum Gelingen des Turniers beigetragen haben bedanken! Wir freuen uns schon sehr, euch alle im nächsten Jahr wieder an gleicher Stelle begrüßen zu können!


Wasserschaden zwingt 99ers zur Absage des 1. Spieltags

Copyright: MTV Köln 1850
Copyright: MTV Köln 1850

Aufgrund eines Wasserschadens - und der damit verbundenen Hallensperre unserer Heimhalle „Bergischer Ring“ in Köln-Mülheim - sind wir gezwungen, den ersten Spieltag der neuen Rollstuhlbasketball-Saison abzusagen.

 

Aufgrund der angespannten Hallensituation in Köln ist es uns leider trotz größter Mühen und Unterstützung der Stadt Köln in der Kürze der Zeit nicht gelungen einen adäquaten Ersatz-Spielort zu finden.

 

Mit viel Aufwand hatten wir ein tolles Rahmenprogramm für die Besucher am ersten Herbstferien-Wochenende geplant und gemeinsam mit dem Deutzer TV und den RheinStars Köln den ersten „Tag des Basketballs“ in Köln ausgerufen – dieser fällt nun leider aus.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserem Gegner, den Thuringia Bulls, die mit der Zustimmung zum Tausch des Heimrechts nun eine Woche früher als geplant ihre Heimspiel-Premiere in der neuen Saison feiern können. Unser Team wird sich am Samstag, den 8. Oktober in den Morgenstunden auf den Weg zum amtierenden Deutschen Meister machen und freut sich auf die Unterstützung der spontan mitreisenden Fans.

 

Trotz der Widrigkeiten freuen wir uns auf den Start der neuen Saison und werden uns Anfang der kommenden Woche ausführlich zu dem Wasserschaden und der Suche nach einer Ersatz-Heimspielstätte für die nächsten Spiele äußern.

 

Wir bedanken uns für das Verständnis und die Unterstützung unserer Fans und Partner und stehen bei Rückfragen natürlich sehr gerne zur Verfügung.


Silbermedaillengewinnerin Mareike Miller spielt für die Köln 99ers

Copyright: Andreas Joneck
Copyright: Andreas Joneck

Die Köln 99ers freuen sich, heute die Verpflichtung von Silbermedaillengewinnerin Mareike Miller für die kommende Saison in der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga bekannt geben zu können. 

 

Bereits im Laufe der vergangenen Saison hatte es erste Gespräche gegeben und so sind die Verantwortlichen jetzt natürlich sehr froh, dass es am Ende geklappt hat. Mareike hatte das Team der 99ers in der letzten Saison beim traditionellen Kölner Kickoff-Turnier und ersten Spieltag unterstützt, bevor sie berufsbedingt in die USA ging. Auch in der Euroleague-Vorrunde in Toulouse startete sie für die Kölner und trug einen großen Anteil an der Qualifikation des Teams für die spätere Finalrunde in Banja Luka.

 

Die deutsche Nationalspielerin zeigte zuletzt während der Paralympics eine großartige Leistung und wurde im deutschen Team zur Topscorerin. Die Mannschaft verlor in Rio erst im Finale gegen das Team aus den USA. Mareike Miller erzielte dabei im Finale 10 Punkte.

 

Ihre sportliche Entwicklung begann die im hessischen Friedberg geborene Mareike zunächst im Fußgängerbereich. Eine Verletzung zwang sie jedoch, eine Alternative zum Fußgängerbasketball zu finden. Da traf es sich gut, dass sie zu dem Zeitpunkt Schülerin am Sportinternat Schloss Hagerhof in Bad Honnef beim ehemaligen Kölner Coach Martin Otto war, der sie damals auf die Alternative im Rollstuhl aufmerksam machte und zum Training einlud. Es dauerte dann auch nicht lange, bis auch der Bundestrainer Holger Glinicki auf die athletische Spielerin aufmerksam wurde. 

 

So ist Mareike seit 2009 im Kader der Nationalmannschaft und konnte 2012 in London die Goldmedaille bei den Paralympics gewinnen. 

 

Für die 99ers fügt sich mit Mareike ein wichtiges Puzzle-Stück in der langfristigen Planung des Kaders ein und die Personalplanung nimmt weiter Gestalt an.

 

Wir sagen: Willkumme in Kölle!


Köln 99ers verstärken sich mit Helen Freeman

Copyright: SA images
Copyright: SA images

7x Meister mit den London Titans, 3x bei den Paralympics dabei gewesen, 5x bei Europameisterschaften dabei gewesen und dort 5x Bronze gewonnen – die Liste der Erfolge von Helen Freeman ist lang!

 

Die mit 4.0 Punkten klassifizierte britische Nationalspielerin wird in der kommenden Saison ihre Zelte in Köln aufschlagen und das Team von Trainer Mathew Foden verstärken. Trotz ihrer erst 26 Jahre blickt Helen bereits auf 12 Jahre Erfahrung im Rollstuhlbasketball zurück und war 2008 als jüngste britische Spielerin bei den Paralympics in Peking dabei.

 

Geboren wurde Helen Freeman im britischen Watford, studiert hat sie später an der renommierten University of Illinois in den USA, wo ihr Basketball-Talent weiter gefördert wurde, bevor sie bei den diesjährigen Paralympics in Rio absolute Leistungsträgerin der britischen Nationalmannschaft war und mit ihrem Team den vierten Platz erreichen konnte.

 

Die 26jährige freut sich auf ihre neue Aufgabe: „Die Professionalität der Organisation hat mich sehr beeindruckt und ich kann es kaum noch abwarten, endlich ins Training zu starten und alle vor Ort kennenzulernen.“

 

99ers Geschäftsführer Sedat Özbicerler freut sich auf die erste britische Nationalspielerin im Kader der Domstädter: „Es ist ein tolles Signal für unseren Verein, dass eine weitere Topspielerin unser Team verstärkt und unser Kader damit weiter an Qualität gewinnt.“

 

Welcome to Cologne Helen!


Weitere Personalentscheidungen im Bundesligateam

Gabriel Kasapoglu, Lars Bergenthal und Patrick Richter spielen weiterhin für die Domstädter. Während Patrick Richter im Bundesligakader einen Schritt zurückschaltet und als Stammspieler der zweiten Mannschaft nur ein paar Spiele im Oberhaus absolvieren wird, hängen Lars und Gabi eine weitere Saison als Stammspieler in der Bundesliga dran.

 

Patrick hatte bereits in der vergangenen Saison seinen Rückzug aus der Bundesliga angestrebt aber sich dankenswerterweise nochmal überzeugen lassen, das Team in einer schwierigen Personalsituation zu unterstützten. Das jetzige Kürzertreten war daher für ihn bereits bei Saisonende klar, zumal sich bei ihm auch beruflich eine neue Perspektive bot. Wir sind jedoch froh, dass er auch in der kommenden Saison dem Bundesligakader für einige Spiele zur Verfügung stehen wird. Seinem Engagement als Coach der Oberligamannschaft ist es zu verdanken, dass sich hier zahlreiche Jugendliche so positiv entwickelt haben. Für die anstehende Saison wird er als Spieler der zweiten Mannschaft im Regionalligakader aufrollen und auch hier das Amt des Coaches übernehmen.

 

Gabriel oder besser bekannt als Gabi hatte bereits nach kurzer Bedenkzeit am Ende der abgelaufenen Saison angekündigt, für die 99ers weiter zu spielen. 2008 wechselte er seinerzeit in die Domstadt, als sich der RBC Köln 99ers neu gründete. Seither ist er einer der wenigen im Team, der durchgehend im Aufgebot des Erstligakaders der 99ers steht. Insbesondere bei Kinder- und Jugendprojekten und anderen Events, bei denen wir unseren Verein und unsere Sportart präsentieren können, engagiert er sich sehr für unseren Club. Wir freuen uns, dass er auch in der kommenden Saison wieder das Trikot der 99ers überstreift. 

 

Lars ist ein echtes 99ers Urgestein. Er startete seine Basketballkarriere in Köln und gehört zu den dienstältesten Vereinsmitgliedern, die schon in den Neunzigern für den RSC Köln, der eine Mannschaft im Ligabetrieb unterhielt, für die Domstädter aktiv war. Er hat also die komplette Historie des Vereins  und den Wechsel zum RBC Köln 99ers e.V. mitgetragen und einen großen Anteil an dieser Entwicklung gehabt. Bei den 99ers übernimmt er seit Jahren verschiedene organisatorische Aufgaben und auch in sportlicher Hinsicht zählte er immer auch zu den Leistungsträgern des Teams.  Verletzungsbedingt musste unser langjähriger Kapitän leider einige Saisons kürzer treten, kämpfte sich aber immer wieder ins Team zurück und nimmt auch in dieser Saison die neuen Herausforderungen an.

 

Wir freuen uns sehr, dass die drei weiterhin für die 99ers an den Start gehen!


Köln 99ers erweitern ihr Team

Wir freuen uns sehr über den neuesten Zuwachs im Team der 99ers. Mit Eloïse Loiret und Moritz Nickenig unterstützen ab sofort zwei Physiotherapeuten unsere Mannschaft im Trainingsbetrieb und natürlich bei den Spieltagen. Über unsere Kooperation mit der Hochschule Fresenius kam der Kontakt zu den beiden Studenten zustande. 

 

Moritz Nickenig arbeitet zudem freiberuflich als Personal Trainer und unterstützt unsere Spieler im Bereich Athletiktraining und Ernährungsberatung. Er betreut bereits eine Fußballmannschaft sodass er hier seine Erfahrung bei uns einbringen kann. Unser Team erhält die Möglichkeit unter seiner Anleitung zusätzliche Krafttrainingseinheiten zu absolvieren und sich in der Saisonvorbereitung aber auch im Laufe der Saison optimal vorzubereiten.

 

Eloïse Loiret hat selber viele Jahre Fußgängerbasketball in der französischen Liga aber auch in der Junioren Nationalmannschaft gespielt. Somit bringt sie einige Erfahrung aus dem Leistungssportbereich mit und kann sich sehr gut in unsere Athleten hineinversetzen und entsprechend betreuen. Eloïse kam schon über den Hochschulsport mit Rollstuhlbasketball in Berührung, wodurch sie auch auf die spezifischen Probleme für Rollstuhlbasketballer bestens eingehen kann.

 

Für die 99ers sind beide eine große Bereicherung in der Betreuung unserer Athleten. Die ersten gemeinsamen Einheiten im Athletiktraining waren natürlich schweißtreibend aber eben auch sehr effizient und zielgerichtet sodass unsere Spieler in den nächsten Wochen sicherlich die Früchte davon ernten werden. Das Angebot unsere Spieler auch während der wöchentlichen 6-8 Trainingseinheiten physiotherapeutisch zu betreuen, ist gerade bei dieser hohen Trainingsintensität ein ganz wertvoller Beitrag und erweitert das umfangreiche Gesamtpaket das wir unserem Kader anbieten können.

 

Wir heißen Eloïse und Moritz herzlich Willkommen im Team der 99ers!


Kölner Basketball-Vereine feiern den Tag des Basketballs

++ ACHTUNG: Aufgrund eines Wasserschadens fällt der Termin leider aus ++

 

Die Kölner Rollstuhlbasketballer eröffnen gemeinsam mit dem Deutzer TV und den RheinStars Köln am 8. Oktober ihre 11. Saison in der 1. Bundesliga gegen den amtierenden Deutschen Meister Thuringia Bulls.

 

Erstmals in der Geschichte des Kölner Basketballs werden gleich drei Vereine aus der Domstadt gemeinsam einen Spieltag in der Bundesliga und Regionalliga organisieren. Die Fans des orangenen Leders können sich dabei auf den Deutschen Meister im Rollstuhlbasketball sowie die besten Kölner Nachwuchsspieler der RheinStars freuen.

 

Unter dem Motto „Tag des Basketballs“ treffen die Rollstuhlbasketballer der RBC Köln 99ers von Trainer Mathew Foden ab 17:00 Uhr auf die Thuringia Bulls bevor ab 19:30 die Fußgängerbasketballer des Deutzer TV in der 2. Regionalliga auf die Zweitvertretung der Kölner RheinStars mit den Nachwuchs-Talenten des Bundesligisten treffen.

 

Neben Basketball gibt es auch ein buntes Rahmenprogramm mit einer Tombola und Aktionen für die ganze Familie. Außerdem präsentieren sich viele Partner der Köln 99ers und bieten tolle Mitmach-Aktivitäten für Groß und Klein.

 

Köln 99ers Manager Sedat Özbicerler freut sich auf einen ganz besonderen 1. Spieltag: „Ich freue mich darauf, den Kölner Basketball-Fans zu zeigen, wie spannend und actiongeladen Rollstuhlbasketball ist. Unsere Spieler freuen sich auf eine tolle Kulisse und viele neue Gesichter in der Halle. Gerade zu Beginn der Herbstferien ist das eine tolle Möglichkeit für alle Kölner, die sonst selbst im Verein spielen, am spielfreien Wochenende ein solches Event zu besuchen.“

 

Marc Verlemann (Abteilungsleiter Deutzer TV): „Als multikulturelles Team waren wir von der Idee der Rollis von Anfang an total begeistert. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit den 99ers und RheinStars am 8. Oktober den Kölner Basketball-Fans Inklusion vorzuleben und den Besuchern zwei tolle Spiele zu bieten.“

 

Platon Papadopoulos (Sportlicher Leiter & Coach 2. Herren BG RheinStars Köln): „Basketball verbindet und ich freue mich, dass wir zeigen können, dass Inklusion funktioniert und alle davon profitieren. Es wäre eine tolle Sache, wenn man in Zukunft öfter solche Events organisieren kann und damit die volle Bandbreite von Basketball zeigen könnte.“

 

Karten für diesen besonderen Basketball-Tag sind ab sofort über Kölnticket sowohl online als auch telefonisch verfügbar. Erwachsene zahlen 5 Euro, der ermäßigte Eintritt für Kinder, Behinderte und Rentner liegt bei 2 Euro. Ticket-Infos: http://rbc-koeln99ers.jimdo.com/bundesliga/tickets/

 

Ticket-Reservierungen und Infos sind auch per E-Mail möglich: info@rbc-koeln99ers.de


Akira Toyoshima verstärkt die Köln 99ers

Wir freuen uns über einen weiteren Neuzugang aus Japan zur neuen Saison 2016-2017. Mit Akira Toyoshima nimmt der Kader der Domstädter weiter Form an und wird nochmal deutlich verstärkt. Der mit 2,0 Punkten klassifizierte Pointguard gilt als sehr agiler Spieler der das Spiel sehr gut lesen und dirigieren kann. Mit seinem japanischen Team Miyagi MAX holte er 8 Meistertitel in Folge und wurde selber in dieser Zeit 2010, 2013 und 2015 als Liga MVP gekürt.

 

Akira gehört auch in der japanischen Nationalmannschaft zu den Leistungsträgern seines Teams. Bereits 2009 machte er bei der U23 Weltmeisterschaft auf sich aufmerksam und schaffte dann  auch den Sprung in den A-Natio Kader mit denen er an 2 Weltmeisterschaften teilnahm. In Rio nimmt Akira aktuell nach London an seiner zweiten Paralympics teil.

 

„Es ist ein erneuter Glücksfall, einen solchen Spitzensportler für unser Team gewinnen zu können.“, so der Kölner Teammanager Sedat Özbicerler zum dirtten Neuzugang aus Fernost. Akira konnte am 2. September noch nicht am Auftakttraining der Mannschaft teilnehmen, da er sich wie sein Teamkollege Nao Murakami bei den Paralympics in Rio befindet. So werden ihn die Kölner Fans erst beim KICK OFF Turnier begrüßen können.

 

Wir sagen erneut herzlich Willkommen oder mit anderen Worten „yo-koso“!


Testspielpremiere gelungen

Die ersten beiden Testspiele verliefen für die 99ers sehr positiv und die Mannschaft konnte sich erstmals nach 3 gemeinsamen Trainingseinheiten bereits in guter Verfassung präsentieren. Headcoach Mathew Foden wollte die Spiele gegen die beiden Aufsteiger gerne dazu nutzen die verschiedenen Aufstellungen im neuen Team auszuprobieren und um sich gleichzeitig ein erstes Bild über die Ligakonkurrenz verschaffen. Im Ergebnis gab es einen Sieg gegen ASV Bonn und eine Niederlage gegen Rhine River Rhinos zu verbuchen.

 

Beide Partien und Ergebnissen wollen wir nicht überbewerten zumal alle 3 Teams nicht in voller Leistungsstärke antreten konnten. In der Partie gegen Bonn trafen die 99ers auf einen Gegner der bereits eine Partie gegen die Gastgeber aus Wiesbaden in den Knochen hatte. Zur Halbzeit hatten die Kölner sich einen kleinen Vorsprung von 33:24 erarbeitet. In Halbzeit zwei wurde es kurz vor Ende nochmal spannend als Bonn sich die Führung eroberte. Am Ende konnten sich die 99ers einen knappen 67:60 Sieg sichern.

 

Nach einer 15minütigen Pause ging es dann ins zweite Spiel des Tages. Hier wartete dann mit den Rhinos der Gastgeber der bereits sein erstes Spiel gegen Bonn mit 71:42 gewinnen konnte. Zunächst entwickelte sich ein guter Schlagabtausch bei dem die Führung regelmäßig wechselte ehe die Rhinos bis zur Halbzeit eine 39:25 Führung zum Pausentee erzielten. Die zweite Hälfte der Partie verlief dann zwar etwas ausgeglichener allerdings ohne dass die Kölner eine Wende herbeiführen konnten. Am Ende war den Gastgebern der 77:52 Sieg nicht mehr zu nehmen.

 

Für unser Team war es eine gute Gelegenheit die einzelnen Spieler aus unserer 1. und 2. Mannschaft zusammen agieren zu sehen und gleichzeitig die Stärken und Schwächen der Ligakonkurrenz auszuloten. Beide Ziele haben wir erreicht und haben uns die gewünschten Erkenntnisse gebracht. Nun geht es wieder ins Training bevor unser Team beim eigenen KICK OFF Turnier Anfang Oktober weitere Spielpraxis sammeln kann.

 

Foto: Ewert Pauxon


Sören Pröpper verstärkt Management-Team der Kölner Rollstuhlbasketballer

Der RBC Köln 99ers e.V. verstärkt sich für die 11. Saison in der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga mit dem Basketball-erfahrenen Social Media und Online Marketing Experten Sören Pröpper.

 

Wenn die Rollstuhlbasketballer der Köln 99ers im Oktober in die neue Saison der 1. Bundesliga starten, wird ein bekanntes Gesicht der Kölner Basketball-Szene die Fans im Hintergrund auf der Website sowie den Social Media Kanälen der „Rollis“ über alles wissenswerte rund um den Kölner Rollstuhlbasketball auf dem Laufenden halten. Ab sofort verantwortet Sören Pröpper die Online-Auftritte des RBC Köln 99ers e.V. und steht den Kollegen der Presse als Ansprechpartner für alle Aktivitäten des Vereins zu Verfügung.

 

Pröpper begleitete zuvor schon die Fußgänger-Basketballer der RheinStars Köln von der 2. Regionalliga bis in die 2. Basketball-Bundesliga ProA bevor er im November 2015 auf eigenen Wunsch den Zweitligisten verließ und sich seit Januar 2016 mit dem Projekt „basketball-in-koeln.de“ der Kölner Basketball-Szene in Gänze widmet.

 

 „Im Rahmen der Berichterstattung über die 99ers am Ende der vergangenen Saison mit einem unglaublich stimmungsgeladenen letzten Heimspiel inklusive Buzzer Beater durch Tommie Lee Gray bin ich mit Geschäftsführer Sedat Özbicerler in Kontakt gekommen und war sofort fasziniert, mit wie viel Herzblut man hier arbeitet, um Rollstuhlbasketball in der 1. Bundesliga zu halten.“, erzählt Pröpper und ergänzt „Als wir dann gemerkt haben, dass wir menschlich sehr gut miteinander können, war schnell klar, dass ich den Rollis in Zukunft im Bereich Kommunikation helfen werde.“

 

Geschäftsführer Sedat Özbicerler zum Neuzugang im Team hinter dem Team: „Ich freue mich, dass wir mit Sören einen erfahrenen und Basketball-begeisterten Unterstützer für unsere Kommunikationsarbeit gewinnen konnten. Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei Lars Gomann, der uns in der letzten Saison in diesem Bereich toll unterstützt hat und berufsbedingt ausscheidet. Wir haben in diesem Sommer mit einem hauptamtlichen Trainer, einem Mannschaftsarzt und jetzt einem Online-Experten wichtige Strukturen geschaffen, um unser Team perfekt zu unterstützen und die Fans auf allen wichtigen Kanälen über unsere Entwicklung auf dem Laufenden zu halten.“

 

Die Kölner Rollis starten am 8. Oktober um 17:00 Uhr gegen den amtierenden Meister RSB Thuringia Bulls in ihre 11. Saison in der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga. Spielort ist die Sporthalle am Bergischen Ring in Nähe des Wiener Platzes Köln-Mülheim.


Köln 99ers trennen sich von Piotr Pawelko

Die Saison hat noch nicht begonnen da müssen die 99ers bereits in der Personalplanung erstmalig einen Spieler vorzeitig aus dem Kader nehmen. Wir haben uns lange darum bemüht eine von Piotr verursachte Situation zum positiven zu wenden. Leider ließen sich die Zweifel an Loyalität und Motivation nicht mehr aus der Welt schaffen. Daher wünschen wir Piotr alles Gute für seine weitere Zukunft.


Teamarzt für die 99ers

Ehemaliger Basketballer mit großer Erfahrung im Behindertensport unterstützt den RBC Köln 99ers.

Mit dem Merheimer Arzt Dr. Tobias Fabian gehört erstmals ein Teamarzt zum Kader der Rollstuhlbasketballer.

 

Zur neuen Saison begrüßen die Rollstuhlbasketballer mit Dr. med. Tobias Fabian erstmalig einen Teamarzt im Kader. Die Spieler werden nun in den Genuss bester sportmedizinischer Betreuung kommen. Teammanager Sedat Özbicerler äußerte sich überaus erfreut: „Wir sind sehr glücklich, dass wir mit Dr. Tobias Fabian einen Sportmediziner für uns gewinnen konnten, der bereits viele Jahre Erfahrung, gerade im Behindertensportbereich, mitbringt. Unsere Sportler haben nun einen ausgewiesenen Fachmann als Ansprechpartner, an den sie sich jederzeit wenden können, der zudem selbst aus dem Fußgängerbasketball kommt.“

 

Tobias Fabian ist als Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie im Krankenhaus Merheim der Kliniken Köln tätig. Die Kliniken Köln sind in der Domstadt mit 3 Standorten eine feste Größe in der Gesundheitsversorgung und genießen hohes Ansehen für ihre qualitativ hochwertige Behandlung und Betreuung von Patienten. Die Köln 99ers werden vorrangig in der Klinik in Köln-Merheim, die sich schwerpunktmäßig u.a. auf Sportmedizin- und verletzungen spezialisiert hat, betreut. Die Klinik in Merheim betreut schon seit vielen Jahren Spitzen- und auch Breitensportler in verschiedenen Disziplinen und bietet ein umfassendes Leistungsspektrum mit neuester Medizintechnik und OP-Verfahren für ihre Patienten. So werden die Kliniken Köln ihrem Leitbild: „Beste Medizin für alle.“ mit Verantwortung, Kompetenz und Leidenschaft mehr als gerecht und gewährleisten einen schnellen Wiedereinstieg in den Sport.

 

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit den Rollstuhlbasketballern. Von dieser Kooperation werden nicht nur die Sportler, sondern auch Patienten unserer Klinik profitieren. Gerade schwerstverletzte Patienten, die in ihrem weiteren Leben auf einen Rollstuhl angewiesen sind, können so hervorragend mit gehandicapten Sportlern in Verbindung gebracht werden. Sie können so ermutigt werden, sich trotz der körperlichen Beeinträchtigungen sportlich zu betätigen und haben dadurch die Möglichkeit, ein neues Körpergefühl zu entwickeln, Ängste abzubauen und damit Lebensqualität zurück zu gewinnen.“, so Dr. med. Tobias Fabian zur neuen Kooperation mit den 99ers.

 

Mit diesen neuen Rahmenbedingungen verbessern wir den Rollstuhlbasketballstandort Köln nochmals deutlich für Sportlerinnen und Sportler in unseren Teams.

 

 

Wir freuen uns sehr auf die neue Zusammenarbeit!


Köln 99ers II holen Regionspokal NRW

Die zweite Mannschaft der 99ers holt im Finale des Regionspokals NRW mit einem knappen 54:57 Erfolg den Titel gegen die Reserve des ASV Bonn.

 

Bei Temperaturen die wohl eher an eine Saunalandschaft erinnern, traten die Kölner gegen die Gastgeber zunächst entschlossen auf und konnten einen 10:0 Lauf vorlegen. Erst ab der 5. Spielminute erzielten die Hausherren ihre ersten Punkte und konnten bis zum Ende des 1. Viertels das Ergebnis bis auf 8:13 korrigieren. In der Folge entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, den der ASV aber mit 18:11 deutlich für sich entscheiden konnte und so mit einer hauchdünnen Führung von 26:24 in die Halbzeitpause rollte.

 

Nach dem Seitenwechsel kamen die Domstädter wieder besser aus den Startlöchern. Mit einer wieder verbesserten Defenseleistung erlaubten sie dem Gegner lediglich 7 Punkte. In der Offense erzielten die 99ers weiterhin konstant ihre Punkte und drehten die Partie zum 33:40 zu ihren Gunsten. Im Schlussviertel kämpften sich die Bonner bis zur 38. Spielminute auf 48:50 wieder heran. In den letzten Minuten wurde es weiter sehr spannend und Bonn kam immer wieder bis auf 2 Punkte heran. Doch Köln ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen und durfte sich am Schluss über einen knappen aber verdienten 54:57 Erfolg freuen.

 

Wir gratulieren dem Team mit Marius Schalk, Marius Neeb, Michalis Stergiopoulos, Patrick Richter und Michael Kloos und Timo Bergenthal zum Gewinn des Regionspokals!

 


Dabei sein! Tickets und Dauerkarten 2016-2017

Ab sofort können sich alle Fans der Köln 99ers ihre Dauerkarte für die Spielzeit 2016-2017 sichern. Die Preise für das 99ers-Dauerabo und auch für die Einzeltickets bleiben gegenüber der Vorsaison unverändert. Tageskarten kosten weiterhin 5,- Euro (ermäßigt 2,- Euro). Saisonkarten sind zum Preis von 35,- Euro (ermäßigt 15,- Euro) erhältlich. Die Ermäßigungen gelten bei Vorlage eines Ausweises für Schüler, Studenten, Senioren ab 65 Jahren, Erwerbslose, Bundesfreiwilligendienstler, Behinderte und deren Begleitung bei Vorlage eines „B“ Zeichens im Ausweis des Behinderten. Kinder bis zum 10. Lebensjahr haben freien Eintritt.

 

Alle Tickets bekommt ihr an der Tageskasse oder bei unserem Ticketpartner Kölnticket unter diesem Link.

 

Wer sich schon jetzt seine Dauerkarte sichern möchte, schickt einfach eine Email an info@rbc-koeln99ers.de.

 

Wir freuen uns, Euch alle in der Halle am Bergischen Ring wieder zu begrüßen.


Paul Jachmich mit der U19 unterwegs

Wir freuen uns sehr für Paul, dass er den Sprung in den U19-Kader geschafft hat und gratulieren natürlich ganz herzlich zu diesem Erfolg.


Erst vor einem Jahr kam Paul zu den 99ers ins Probetraining und zeigte bereits sein großes Talent. Der Einstieg ins Oberligateam war die logische Konsequenz und hier bestätigte er mit sehr guten Leistungen die Einschätzung seines Coachs Patrick Richter, dass er großes spielerisches Potential mitbringt. Nach seiner sehr erfolgreichen ersten Saison war er ein Kandidat für den NRW-Landeskader, musste jedoch verletzungsbedingt die Lehrgänge und auch das Ländervergleichsturnier absagen. Er ließ sich aber davon nicht beirren, selbst als die Einladungen zum Sichtungslehrgang zur U19 eintrafen und er auch hier die ersten beiden Lehrgänge verpasste. Der Bundestrainer der Junioren Martin Kluck nominierte ihn, nachdem er ihn im letzten Lehrgang begutachten konnte und nahm ihn am vergangenen Wochenende zu einem Freundschaftsturnier nach Stoke Mandeville in England mit. Auch wenn die jungen Wilden auf der Insel das Nachsehen hatten, sind die ersten internationalen Eindrücke für Paul ein großartiges Erlebnis und wichtig für seinen weiteren Weg.

Für unseren Verein ist es eine tolle Bestätigung, dass unser Ansatz mit 4 Teams und den Rolli-Rookies als Kindergruppe, genau richtig ist. Eine Vielzahl von Spielerinnen und Spielern haben gerade dadurch die besten Entwicklungsmöglichkeiten. Sie können ihrem Leistungsstand entsprechend ohne großen Druck den Einstieg in den Ligabetrieb machen. Der Weg in die nächsthöhere Mannschaft wird immer sehr begrüßt und aktiv von den Coaches gefördert.

 

 

Wir wünschen Paul für seine weitere Basketballlaufbahn alles Gute!


Spielplan für die Jubiläumssaison steht

Die Spieltermine für die 10. Bundesliga-Saison der Köln 99ers stehen fest. Alle Fans und Partner dürfen sich auf eine spannende Saison freuen. Direkt zum Saisonauftakt treffen die 99ers zu Hause auf den amtierenden Deutschen Meister Thuringia Bulls, bevor es am zweiten Spieltag auswärts zu den Doneck Dolphins Trier geht.

 

Das erste Derby seit vielen Jahren steht bereits am dritten Spieltag an. Zu Hause begrüßt das Team von Headcoach Mathew Foden den Aufsteiger aus der Bundestadt. Der ASV Bonn gastiert dann am Bergischen Ring zu einem brisanten Spiel.

 

 Wer keines unserer Spiele verpassen möchte, sollte sich die 99ers Dauerkarte sichern und unser Team bei allen Heimspielen lautstark unterstützen. Alle Infos zu Tickets und Dauerkarte folgen in Kürze.

 

Hier geht es zum Spielplan 2016-2017


Testspiel der "Zweiten" in Schwelm

Für die zweite Mannschaft der 99ers startet die Vorbereitung auf die Regionalligasaison am 21. August mit einem Freundschaftsspiel gegen die RBG Dortmund bevor es dann am 27. August im Regionspokal gegen die Reserve des ASV Bonn ernst wird.

 

Das Freundschaftsspiel findet im Rahmen eines Testspiels des Gastgebers EN Baskets Schwelm vs. Rheinstars aus Köln statt. Auf Einladung von Baskets Geschäftsführer Omar Rahim präsentieren die 99ers den Zuschauern die Sportart Rollstuhlbasketball. Das langfristige Ziel der Schwelmer ist es, an diesem Standort ebenfalls eine Rollstuhlbasketball Mannschaft aufzubauen und diesen rasanten Sport zu etablieren.

 

„Ein solches vorbildliches Engagement und Vorhaben für den Rollstuhlbasketball unterstützen wir natürlich sehr gerne“, so der Kölner Teammanager Sedat Özbicerler, der den Verantwortlichen auch für die Zukunft die volle Unterstützung zugesagt hat.

 

 

Das Freundschaftsspiel findet in der Sporthalle Schwelm (Milsperstr. 35, 58332 Schwelm) statt.


14. Internationales KICK OFF Turnier ausgebucht!

Das traditionelle Kölner Saisonvorbereitungsturnier ist auch 2016 wieder mit tollen Teams  ausgebucht. In 3 Leistungsklassen treten insgesamt 16 Mannschaften am ersten Oktoberwochenende in der Sporthalle der Willy-Brand-Gesamtschule in Köln-Höhenhaus gegen einander an.

 

Auch in diesem Jahr  haben wir wieder neue Teams am Start und freuen uns auf spannende Partien. Besonders erfreulich ist die erneute Teilnahme des Teams „NO EXCUSE“ aus Tokio. Im letzten Jahr startete die Mannschaft noch in der 2.Leistungsklasse und konnte dort einen souveränen Sieg einfahren. Nun tritt NO EXCUSE in der 1.Leistungsklasse an und dürfte auch hier ein nicht zu unterschätzender Gegner sein. Als Neuling begrüßen wir das Team JDA Dijon, das mit großen Ambitionen in die französische Liga startet und unser Turnier als gute Vorbereitung nutzen möchte. Als Titelverteidigung empfangen wir natürlich auch die Rhine River Rhinos, die in der 13. Auflage unseres Events ungeschlagen die übrigen Teams besiegen konnten. Komplettiert wird die LK 1 durch  den Kölner Gastgeber.

 

In der zweiten Leistungsklasse geht es ebenfalls international zur Sache. In diesem Jahr haben sich die Verantwortlichen dazu entschlossen, die Teilnehmerzahl auf 4 Teams zu begrenzen. Neben dem gastgebenden zweiten Kölner Team sind hier die Teams SC Antilope und Black Eagles aus den Niederlanden und die Viborg Dunkers aus Dänemark am Start.

 

Die 3. Leistungsklasse spielt im bewährten Tagesturniermodus mit 8 Teams ihren Meister aus. Neben unseren beiden Nachwuchsteams 3 und 4 haben sich in diesem Jahr die Teams LUX Rollers (LUX) und Limburg on Wheels (BEL) als ausländische Mannschaften angemeldet. Hinzu kommen in dieser Leistungsklasse die Teams BC Darmstadt, „The Rolling Tiger“ aus Bergheim, die Mannschaft „1-2-3 Team“ und erstmals auch die 2.Mannschaft der Rhinos aus Wiesbaden.

 

Unser Turnier wird auch in diesem Jahr durch die Schiedsrichterkommission NRW und die Bundesligaschiedsrichter zur Saisonvorbereitung genutzt und ist somit auch wieder mit Top-Schiedsrichtern besetzt.

 

In den nächsten Tagen werden wir euch die teilnehmenden Teams dann nochmal näher vorstellen und ihr erfahrt, welche weiteren Überraschungen und Highlights auf die Turnierteilnehmer warten.

 

Wir freuen uns schon sehr auf euch und wünschen bereits jetzt eine gute Anreise nach Köln!

 

 


Wir gratulieren!

Jordan Luce und sein Team holen sich bei der B-Europameisterschaft Gold und schaffen den direkten Aufstieg in die A-Division. Mit einer starken Leistung und insgesamt 16 Punkten beteiligte sich der junge Kölner Neuzugang im Finale am 83:48-Sieg der Franzosen gegen Litauen. 

Das Team Bosnien-Herzegowina mit Ramo Rekanovic, musste sich bereits im Halbfinale gegen seinen neuen Teamkollegen geschlagen geben. Im Spiel um Platz 3 ließen sich die Gastgeber aber nicht hängen und besiegten Russland in einer spannenden Partie mit 51:44. Ramo avancierte dabei mit 18 Punkten zum Topscorer seines Teams.

Wir gratulieren unseren beiden Spielern zu ihren tollen Leistungen und insbesondere Jordan zum Titelgewinn!


Ramo Rekanovic und Jordan Luce bei der B-Europameisterschaft

Unsere beiden Center begegnen sich bei der an diesem Wochenende startenden B-Europameisterschaft in Sarajevo. Während Ramo für Bosnien-Herzegowina in der Gruppe A seine Landesfarben vertritt, ist Jordan in Gruppe B für die Tricolore aktiv. Beide haben sich zum Ziel gesetzt, mit dem Einzug ins Finale gleichzeitig die Qualifikation für die A-Europameisterschaften zu schaffen. Ob und wann sich beide Kölner Spieler dann auch auf dem Spielfeld begegnen, bleibt abzuwarten.

 

Weitere Informationen zum Event findet Ihr hier.

 

Wir sind froh, dass zwei Qualifikationsplätze ausgespielt werden und wir somit natürlich auch für beide sämtliche Daumen drücken.


Ramo bleibt den 99ers erhalten

Die Verantwortlichen der Kölner freuen sich, mit Ramo eine weitere Saison zusammen zu arbeiten. Der Bosnier wird mit seinen neuen Teamkollegen ebenfalls Anfang September in Köln erwartet und dürfte gerade für unsere Neuzugänge eine gute Unterstützung sein, zumal er sich inzwischen in der Domstadt ganz gut auskennt.

 

 

Wir freuen uns auf Ramo und eine weitere gemeinsame Saison mit ihm und sagen erneut „dobrodosli u cologne!“


Köln 99ers verabschieden Jaime Mazzi

Der große Umbruch im Team der Domstädter schließt nun auch Jaime Mazzi ein, den es für die kommende Saison voraussichtlich in wärmere Gefilde in Europa zieht. Jaime war in der vergangenen Saison als Führungsspieler sehr wichtig für unser Team und hat seine langjährige Erfahrung im Spiel aber auch im Training eingebracht. Mit seiner ruhigen Art, seiner Routine und Treffsicherheit war er  ein wichtiger Bestandteil des Teams beim Kampf um den Klassenerhalt. Mit seinen 3er Salven brachte er die Halle ein ums andere Mal zum Toben und begeisterte die Fans!

 

 

Die 99ers bedanken sich herzlich bei ihrem Topscorer der vergangenen Saison und wünschen Jamie für seine neuen sportlichen Herausforderungen und für seine private Zukunft alles Gute!


Großer Spaß beim 2. Internationalen Try-Out Camp in Köln

Am vergangenen Samstag trafen sich knapp 20 Kinder, um im Rahmen des 2. Try-Out Camps der 99ers neue Tipps und Tricks zu bekommen. Besonders erfreulich war die erneute Teilnahme der Kinder des belgischen Team Leuven Bears, die unter der Leitung von Freddy Hernou erneut die Reise nach Köln angetreten hatten.

 

Die drei Coachs Frederic Jäntsch und Patrick Richter (RBC Köln 99ers) sowie der Junioren-Nationalspieler Marcel Gerber, selbst einmal Teilnehmer beim Kölner Try-Out, präsentierten den Jugendlichen abwechslungsreiche Einheiten in der Halle am Bergischen Ring.

 

Nach einer gemeinsamen Aufwärmphase wurden die Teilnehmer im Alter von 8 bis 18 Jahren auf die drei Coachs aufgeteilt und individuell betreut. Neben Ballhandling, Chair-Skills und Wurfübungen wurden im Verlaufe des Tages natürlich auch taktische Elemente vermittelt. Im Laufe des Tages traf auch Landestrainer Tarik Cajo in Köln ein und verschaffte sich ein eigenes Bild über das Können der jungen Talente.

 

Unser besonderer Dank gilt unserem Premium Partner HANDICAP KG der vor Ort war und bei Bedarf um kleinere Reparaturen kümmerte, so dass die Kids wieder schnell an den Einheiten teilnehmen konnten.

 

Als Highlight hatten die Gastgeber mit dem Freestyler „Surprise“ einen besonderen Workshop für die Jugendlichen im Programm. Mit kleinen Übungen, die sich aufeinander aufbauend zu Choreografien zusammenfügten, vermittelte der Kölner Freestyler den Jugendlichen die Grundlagen seiner Tricks mit dem Ball und bot am Ende sogar eine kleine Show. Auch das gemeinsame Spiel durfte an diesem Tag natürlich nicht zu kurz kommen und so wurden immer wieder neue Teams gebildet und verschiedene Partien gegeneinander ausgetragen.

 

Wir bedanken uns bei den Kindern, die den ganzen Tag großartig mitgemacht haben und den Coachs und „Surprise“ für ein abwechslungsreiches Trainingsprogramm. Unser besonderer Dank gilt den Eltern und Übungsleitern der Kids, die die Teilnahme überhaupt erst ermöglicht haben.

 

Die Köln 99ers freuen sich im nächsten Jahr erneut auf eine Kooperation mit dem DRS und der Kommission Kinder- und Jugendsport als Gastgeber des dann 3. Internationalen Try-Out Camps.


John McPhail wechselt das Trikot

John McPhail verlässt die Köln 99ers und spielt in der kommenden Saison für ein anderes Team in der RBBL.

 

„Der Abgang von John ist sehr bedauerlich. Er war in der letzten Saison ein absoluter Leistungsträger und hat sich mit seiner Spielweise einen festen Platz in den Herzen unserer Zuschauer erobert. Gerade auch für unsere Fans und natürlich für unser diesjähriges Team haben wir uns frühzeitig intensiv um einen Verbleib von John in Köln bemüht. Nachdem es lange Zeit Anlass zu Optimismus gab, müssen wir nun Johns persönliche Entscheidung akzeptieren. Vielen im Umfeld unseres Vereins wird dieses sicherlich ein wenig weh tun und wir werden John in der kommenden Saison leider nur als Gegner auf dem Spielfeld sehen“, erklärt Geschäftsführer Sedat Özbicerler zum Abgang des Australiers.

 

Wir wünschen John McPhail alles Gute für seine sportliche und private Zukunft und bedanken uns für sein Engagement in der vergangenen Saison.

 


Mari Amimoto wechselt zu den Köln 99ers

Die japanische Nationalspielerin Mari Amimoto gibt ihr Debut in der RBBL und streift sich zum Saisonstart 2016-2017 das Trikot der Köln 99ers über. Mit Mari wechselt eine der besten mit 4.5 Punkten klassifizierten Damen an den Rhein. Ihre Laufbahn als Spielerin ist mehr als beeindruckend. Sie zeigte  bereits in jungen Jahren in der U23 Damenauswahl ihr Talent und holte 2005 die Silbermedaille bei den Weltmeisterschaften. In der Folge gehörte sie parallel dem A-Kader der Damen an und entwickelte sich schnell zur Führungsspielerin. Ihre starken Leistungen konnte sie dabei immer wieder mit verschiedenen Auszeichnungen, wie der Nominierung ins Allstar Team oder als Topscorerin unterstreichen.

 

„Ich freue mich schon sehr darauf, mit den Köln 99ers zu spielen. Mit diesem Abenteuer in der RBBL werde ich wieder viele neue Erfahrungen sammeln“, äußert sich Mari voller Vorfreude auf ihre Zeit in Köln.

Mari Amimoto hat bereits in der australischen Liga Auslandserfahrungen sammeln können. In der abgelaufenen Saison gewann sie in ihrer Heimat mit ihrem Team „Cocktail“ die Meisterschaft. Mit ihren Qualitäten als Schützin wird sie das Spiel der Kölner deutlich bereichern und ihren Teamkollegen unter den gegnerischen Körben mehr Freiräume erschließen.

 

„Wir sind sehr glücklich, mit Mari eine solche Topathletin für uns gewonnen zu haben. Auch hier passten die Rahmenbedingungen, die uns Mari angeboten hat perfekt, so dass wir uns schnell einig werden konnten“, freut sich 99ers Manager Sedat Özbicerler über den zweiten Neuzugang aus Japan.

 

Mari Amimoto wird Anfang September in Köln eintreffen und ins Teamtraining einsteigen.

 

Wir freuen uns schon sehr darauf und sagen „youkoso“!


Erfolgreiche Trainerausbildung

Wir gratulieren unseren vier neuen Coachs. Mitte Mai hatten Lisa Bergenthal, Lars Bergenthal, Gabe Caligiuri und Jascha Rust ihre Trainerausbildung gestartet. An diesem Wochenende war dann die erste Prüfung, um die zweigeteilte Lizenz zu erwerben.


Wir freuen uns riesig und gratulieren ganz herzlich, dass nun alle vier die Prüfung für diesen sogenannten Grundlagenschein D bestanden haben. Es folgen noch zwei weitere Wochenenden, die dann mit der Prüfung zur Trainer C-Lizenz abschließen.


Souveräner Einzug ins Finale

Die zweite Mannschaft des RBC Köln 99ers feierte heute mit einer Rumpftruppe von sechs Spielern den Einzug ins Finale des Regionspokals NRW.

 

Zunächst traten die Rheinländer gegen die Reserve des RSC Osnabrück an und dominierten die Partie gleich zu Beginn. Zum Pausentee lagen die 99ers bereits mit 41:11 in Führung und ließen auch nach dem Seitenwechsel nichts anbrennen. Am Ende stand ein klarer 79:33 Erfolg zu Buche.


In der zweiten Partie mussten die 99ers dann gegen den Gastgeber Baskets 96 Rahden II antreten. Die erste Halbzeit gestaltete sich, in der die Domstädter bis zum Halbzeitpfiff einen Vorsprung von 28:12 ausspielten, noch relativ ausgeglichen. Doch nach dem Seitenwechsel hatte Rahden der Kölner Offensive aber vor allem defensiv nichts mehr entgegen zu setzen. Lediglich acht Punkte erzielten die Hausherren und mussten sich beim Schlusspfiff mit 83:20 geschlagen geben.

 

Nun kommt es zum Duell mit der zweiten Mannschaft des ASV Bonn, die sich bereits vor wenigen Wochen ebenfalls souverän ins Finale des Regionspokals gespielt hatte.

 

 

Wir gratulieren unserem Team und drücken die Daumen für das rheinische Derby.


99ers beim Olympic Day im Sportmuseum

Olympische Atmosphäre am Rhein. Am Donnerstag, 23. Juni 2016, findet in Köln der Olympic Day statt, an dem wieder mehrere tausend Kinder und Jugendliche die Faszination Olympia hautnah erleben können. Unter dem Motto „Move – Learn – Discover“ bieten 35 Kooperationspartner verschiedene Sport- und Bewegungsstationen und zahlreiche Mitmach-Angebote im und rund um das Deutsche Sport & Olympia Museum in Köln. Der Olympic Day markiert den Gründungstag des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) am 23. Juni 1894 und wird weltweit gefeiert.

 

Die Köln 99ers sind auch in diesem Jahr wieder mit von der Partie und mit einem eigenen Stand vertreten. Kommt vorbei!

 


99ers präsentieren Neuzugang aus Fernost

Mit Naohiro Murakami kommt ein junger japanischer 4-Punkte-Spieler in die Domstadt. Der erst 22 Jahre alte Junioren-Nationalspieler hat es vor wenigen Wochen in den A-Kader geschafft und darf sein Land nun bei den anstehenden Paralympics in Rio vertreten.

 

„Nao“ hat bisher in der japanischen Liga für die Itami Super Phoenix gespielt und zählt auch im U23-Kader seines Landes zu den Leistungsträgern.  Sein erstes Auslandsengagement wird im Anschluss an die Spiele somit ein weiteres großes Abenteuer für ihn werden. Die Kölner Fans und seine Teamkollegen dürfen sich auf ein junges Talent freuen, das den Domstädtern weitere Optionen bietet.

 

99ers Manager Sedat Özbicerler zeigte sich sehr zufrieden mit dem Neuzugang: „Wir haben Naohiro Murakami durch die guten Beziehen unseres Headcoachs zur japanischen Nationalmannschaft für uns gewinnen können und freuen uns sehr mit ihm weitere Möglichkeiten auf der Centerposition zu erhalten.“

 

“Ich bin schon ein bisschen nervös, da es meine erste Saison im Ausland sein wird, aber ich werde alles dafür tun, um mit dem Team erfolgreich zu sein“, zeigt sich Naohiro Murakami noch voller Respekt vor seinem ersten Engagement außerhalb Nippons.

 

Die Kaderplanung für die neue Saison nimmt mit Nao weiter Form an und die 99ers freuen sich sehr, ihn nach den paralympischen Spielen Ende September im Trikot der Kölner zu sehen.

 

Konnichiwa Naohiro!

 


99ers auf Promo-Tour bei Kölner Kindersportfesten

Die Köln 99ers sind am kommenden Wochenende auf Promo-Tour bei Kindersportfesten im Kölner Stadtgebiet.

 

Am Samstag (18.06.) rollen die Niners zum Kindersportfest im Sportpark Müngersdorf. Dort präsentieren über 40 Vereine und Verbände ihre Sportarten durch Mitmachangebote für Kinder mit und ohne Handicap. Und die Köln 99ers sind dabei. Alle Kinder haben von 10 bis 16 Uhr die Möglichkeit aktiv beim Rollstuhl Basketball mitzumachen und sogar an einer Kinderolympiade teilzunehmen. Infos unter www.koelner-kindersportfest.de

 

Wem das noch nicht reicht, kommt am Sonntag (19.06.) in den Rheinpark in Deutz. Beim dortigen „Tag för uns Pänz“ des Fördervereins Kölner Rheinpark e.V. widmet sich der Tag im Park den jungen Besucher/innen und ihren Eltern. Wir sind auch dabei. Treffpunkt für alle ist von 11 bis 17 Uhr der große Spielplatz im Rheinpark.

 

Wir freuen uns auf Euren Besuch!


Tommie Lee Gray nicht mehr im Kader

Tommie Lee Gray wird in der kommenden Saison nicht mehr im Kader der Köln 99ers stehen. Zu einem Wiedersehen mit dem US-Boy wird es in der kommenden Saison aber dennoch kommen, allerding nur als Gegner der 99ers, da es ihn zu einem anderen Club in der Liga zieht.

 

Die Köln 99ers bedanken sich bei Tommie für seinen Einsatz in der zweiten Hälfte der Saison 2015-2016. Tommie hat im Abstiegskampf der Domstädter eine wichtige Rolle gespielt und wesentlich zum Klassenerhalt beigetragen. Nach seiner Freistellung zum Ende des letzten Jahres aus Trier, boten ihm die 99ers einen positiven Wiedereinstieg in die RBBL. So hatten beide Seiten eine, wie es so schön heißt, „Win-Win-Situation“. Tommie fühlte sich in der Domstadt sehr wohl, hatte sich schnell in das Team integriert und in die Herzen der Fans gespielt. Im Abstiegskampf beim wichtigen Sieg gegen Kaiserslautern wurde er mit seinem Buzzerbeater sogar zum Matchwinner.

 

 

Die 99ers Familie bedauert den Weggang von Tommie, wir wünschen ihm für seine Zukunft aber alles Gute. 


Piotr Pawelko wird ein 99er

Mit Piotr Pawelko steht in der kommenden Saison erstmalig ein polnischer Spieler im Aufgebot der Köln 99ers. Der 2-Punkte-Spieler wechselt vom italienischen Spitzenclub Porto Torres an den Rhein. Piotr zeichnet sich insbesondere durch seine Vielseitigkeit aus und kann somit auch auf verschiedenen Positionen im Team agieren.

 

„Für die weitere Kaderplanung war Piotr ein wichtiges Puzzlestück für unser Team und ich freue mich natürlich, dass wir ihn für uns gewinnen konnten. Er wird uns weitere Optionen in unserem Spiel eröffnen und unsere Mannschaft bereichern“, äußert sich Teammanager Sedat Özbicerler zur neuen Verstärkung aus unserem Nachbarland.

 

Seine Karriere als Rollstuhlbasketballer startete Piotr 2007 in Rzeszow, wo er zunächst für 4 Jahre für das ortsansässige Team aufs Feld rollte. Von 2011 bis 2014 wechselte er dann zum Serienmeister nach Warschau und war in dieser Zeit an fünf Titeln seines Teams maßgeblich beteiligt. Seine Qualitäten blieben nicht lange verborgen und so wurde die italienische Liga auf ihn aufmerksam, so dass er die letzten Jahre für GSD Porto Torres auf Sardinien auf Korbjagd ging. In dieser Saison belegte er mit seinem Team den 4. Platz in der Liga und erreichte in der Champions League Platz 7.

 

„Rollstuhlbasketball war schon immer meine Leidenschaft und ich bin überzeugt, dass hier meine Zukunft liegt. Mein Leben besteht quasi nur noch aus Rollstuhlbasketball. Ich freue mich in Köln dafür optimale Bedingungen vorzufinden und Teil des Teams zu sein, um unsere Ziele für die Saison 2016/2017 gemeinsam zu erreichen“, fasst Piotr Pawelko seine Ambitionen in der Domstadt zusammen.

 

Seit 2008 ist der 27-jährige Pole auch im Kader der Nationalmannschaft und nahm bereits an zahlreichen Turnieren in Europa und den USA teil. Seine internationale Erfahrung, gerade auch aus der starken italienischen Liga, wird den 99ers sicher auch in der RBBL zu Gute kommen.

 

Die Köln 99ers freuen sich, ihn Anfang September in Köln begrüßen zu können und sagen:

 

„Witamy Piotr“!


DESINO wird Partner der 99ers

Die Firma DESINO wird neuer Partner des RBC Köln 99ers. Die Hersteller des preisgekrönten „radius“ Aktivrollstuhls begleiten das Team in der kommenden Saison als TipOff Partner.

 

„Nicht der Mensch soll sich einem Produkt anpassen, sondern das Produkt dem Menschen.“ Mit diesem Vorsatz hat DESINO die Bewegungsabläufe des Gehens analysiert und den Sitzkomfort für Rollstuhlfahrer um eine entscheidende gesundheitliche Komponente erweitert. Der neu entwickelte Rollstuhl wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem KölnerDesignPreis, NUK, HealthMediaAward und dem iF UniversalDesignAward.

 

Mit diesem Engagement unterstreicht die DESINO ihre Verbundenheit mit dem Standort Köln. Ein aktiver Alltag ist ein Grundbaustein des Konzepts hinter dem innovativen Rollstuhl. Während der vergangenen Saison besuchte das Team von DESINO bereits regelmäßig die Spiele der 99ers und war spätestens nach dem spannenden Klassenerhalt begeistert vom Teamgeist. Als Sponsor der 99ers aufzutreten schien pünktlich zum Markteintritt die logische Konsequenz für DESINO.  

 

Wer den ersten Rollstuhl mit Gangschaltung und dynamischem Sitzsystem probefahren möchte, kann sich auf  www.desino-radius.de kostenlos anmelden.

 

 

Der RBC Köln 99ers freut sich auf die Zusammenarbeit und viele innovative Ideen.


Jordan Bright rollt für die 99ers

Der 23-jährige Brite Jordan Bright rollt in der kommenden Saison für die Köln 99ers aufs Feld. Der-3-Punkte-Spieler aus England spielte zuletzt für die Exeter Otters in der Premier Division und ist bereits seit über 10 Jahren aktiver  Rollstuhlbasketballer. In dieser Zeit war er auch Mitglied der britischen U23 Nationalmannschaft und vertrat die Farben seines Heimatlandes u.a. bei den U23 Europa-meisterschaften im Jahr 2010.

 

Bereits im Alter von 16 Jahren nahm er an Lehrgängen der britischen Männer National-mannschaft teil, unterbrach aber ab 2013 vorübergehend seine Karriere in der britischen Auswahl, um sich auf seine Ausbildung zum Physio-therapeuten zu konzentrieren. Nachdem er nun seinen Abschluss hat, will er sich wieder verstärkt dem Basketball widmen, mit dem Ziel wieder in den Nationalmannschaftskader zu kommen und sich einer neuen Herausforderung zu stellen.

 

99ers Geschäftsführer Sedat Özbicerler zeigte sich sehr erfreut über den nächsten Neuzugang, „Wir sind natürlich sehr froh, dass wir mit Jordan Bright einen pfeilschnellen und treffsicheren Schützen für uns gewinnen konnten, der unserem Spiel die nötige Dynamik verleihen wird. Trotz zahlreicher anderer Angebote war Köln letztlich seine Wahl, um den Rolli auf höchstem Niveau anzuschnallen.“

 

Auch Jordan Bright kennt unseren Headcoach sehr gut, hat unter seiner Leitung schon gespielt und war damals auch schon Teamkollege vom zweiten Kölner Neuzugang  Jordan Luce. Die Stärken von Jordan liegen vor allem in seiner Schnelligkeit und Beweglichkeit, so dass er zu den schnellsten Spielern in Großbritannien gehört. Mit seiner Geschwindigkeit und seinem guten Ballhandling wird er die 99ers sowohl offensiv als auch defensiv bereichern. Der Team-Captain der Exeter Otters agierte in seiner Mannschaft als Guard und punktete dabei regelmäßig im zweistelligen Bereich.

 

“Ich freue mich auf das neue Umfeld und fühle mich fit, um auf höchstem Niveau zu spielen, habe aber auch großen Respekt vor der Rollstuhl Basketball Bundesliga. Mit dem Engagement bei den Köln 99ers wird ein kleiner Traum für mich wahr. Nun kann ich gegen einige der weltbesten Rollstuhlbasketballer antreten und meine Fähigkeiten voll ausschöpfen.“, zeigt sich Jordan Bright erfreut über die neue Herausforderung.

 

Wir begrüßen Jordan bei den Domstädtern und freuen uns, ihn ab Anfang September in Köln in der Halle Bergischer Ring mit seinen neuen Teamkollegen willkommen zu heißen. Welcome to Cologne, Jordan! 


Jordan Luce verstärkt die 99ers

Der erste Neuzugang für die Domstädter ist der französische Nationalspieler Jordan Luce, der vom französischen PlayOff-Kandidaten aus Bordeaux kommt. Der mit 4,5 Punkten klassifizierte Ausnahmespieler konnte durchschnittlich 20,2 Punkte auflegen und avancierte in der vergangenen Saison zum Topscorer seines Teams. Mit diesen Qualitäten und seiner großen Spielübersicht wird er dem Kölner Spiel einen entscheidenden Stempel aufdrücken können.

 

„Nachdem ich bereits in Großbritannien und Frankreich gespielt habe, freue ich mich sehr, nun ein Teil der 99ers Familie zu werden und in der kommenden Saison in der Bundesliga zu spielen. Ich freue mich ebenso auf neue internationale Mitspieler, wie auch auf Mat Foden als Headcoach, mit dem ich bereits eine erfolgreiche Saison in England hatte. Mein besonderer Dank geht an Sedat Özbicerler für den herzlichen Empfang und seine Hilfe auf meinem Weg nach Köln. Ich schaue mit großer Vorfreude auf meine Zeit in der Domstadt ab September“, so Jordan Luce zu seiner Entscheidung, in der kommenden Saison für die 99ers auf Punktejagd zu gehen.

 

Jordan Luce wurde 1993 auf Martinique geboren. Im Alter von 16 Jahren begann er seine sportliche Laufbahn zunächst im Rennrollstuhl und gewann in der Klasse T54 den französischen Titel über 100m. Während einer Trainingseinheit wurde Jordan vom französischen Rollstuhl Basketball Nationaltrainer entdeckt und aufgrund seiner Schnelligkeit zu einem U23 Lehrgang eingeladen. Das war der Beginn seiner Laufbahn im Rollstuhl Basketball.

 

Jordan wurde Teil des Centre d' Education Populaire et de Sport in Frankreich, wo er sich fortan zwei Jahre ganz auf Rollstuhl Basketball konzentrieren konnte. Im Alter von 18 Jahren war er erstmals Teil der französischen Equipe, die bei der B-Europameisterschaft in Slowenien Gold gewann. Im gleichen Jahr wurde er bei der U23 EM in Stoke Mandeville mit dem französischen Team Fünfter und führte das Team zwei Jahre später in Saragossa als Kapitän auf das Feld.

 

Seine erste Saison im Ausland spielte Jordan für die Wolverhampton Rhinos in England, mit denen er, trainiert vom neuen Headcoach der 99ers Mat Foden, die britische Superleague gewann. Nach dem erfolgreichen Aufenthalt auf der Insel nahm Jordan in Frankreich ein Studium auf und schloss sich dem Team von Leopard de Guyenne (Bordeaux) in der Division A an, mit denen er in der französischen Liga Vierter wurde.

 

99ers Sportdirektor Sedat Özbicerler zur Kölner Neuverpflichtung: „Es freut mich sehr, dass wir Jordan Luce für unser neues Team gewinnen konnten. Der erste Kontakt war bereits vor 2 Jahren, aber damals haben wir leider noch nicht zusammen gefunden. Umso schöner, dass es dieses Mal gelungen ist. Jordan passt sehr gut zur Spielweise, die unser neuer Coach anstrebt und dass die beiden sich bereits sehr gut kennen, ist sicher ein großer Vorteil für das ganze Team.“

 

Vom 9. bis 18. Juli wird Jordan zunächst mit seiner Nationalmannschaft in der Division B um den Aufstieg in die Division A kämpfen, bevor er dann ab Anfang September ins Teamtraining in Köln einsteigt. Wir drücken ihm dafür natürlich alle Daumen und sagen schon mal: „Bienvenue à Cologne!“.

 

Foto: bindafotos.ch


Platz 2 für John McPhail

John McPhail wurde hinter André Bienek vom RSB Thuringiga Bulls von der “Rollt. Community“ auf Platz 2 der MVP-Wahl für die Saison 2015/16 gewählt. Er ließ dabei so prominente Spieler wie Aleks Halouski (Thuringia Bulls / Platz 3) hinter sich.

 

Youngster des Jahres wurde Hannfrieder Briel vom ASV Bonn. Coach des Jahres wurde Jörg Hilger, ebenfalls vom ASV Bonn.

 

Wir gratulieren herzlich zum zweiten Platz.

 


Erste Pokalrunde 2016/2017 ausgelost

Die erste Pokalrunde im DRS-Pokal wurde ausgelost. Unsere 1. Mannschaft tritt am 05.11.2016 in Hannover an und trifft dort zunächst auf die Baskets Rahden. Bei einem Sieg gegen die Rahdener würde man im zweiten Spiel auf den Sieger der Partie Hannover United / ASV Bonn 1 treffen.

 

Unsere zweite Mannschaft muss sich erst im Regionspokal West in der Gruppe 2 durchsetzen. Dort trifft unsere Zweite am 25.06.2016 zunächst auf die BSG Duisburg 1. Sollte das Spiel gewonnen werden, geht es gegen den Sieger aus Baskets Rahden 2 / RSC Osnabrück 2. Bei einem Gruppensieg würde man Anfang September gegen den Gewinner der Gruppe 1 im Regio-Pokal antreten müssen, um die Qualifikation für die Hauptrunde zu schaffen. Sollte auch dies gelingen, wäre die Reserve der 99ers am 05.11.2016 als Regionssieger West, Gastgeber der Hauptrunde in der u.a. der amtierende Pokalsieger RSB Thuringia Bulls am Start wäre.


Dritter Platz beim JUROBA-Cup

Für einige unserer Rolli-Rookies war es die erste JUROBA-Cup Teilnahme. Entsprechend gespannt und voller Vorfreude kam unser Nachwuchs zur Sporthalle der Gesamtschule in Köln-Höhenhaus. Bevor es losgehen konnte, wurde das Starterfeld aus 15 Teams in drei Gruppen à fünf Teams eingeteilt. Im Modus jeder gegen jeden standen für jedes Team vier Spiele an. Für die Rolli-Rookies ging es zunächst gegen die „Champs“ aus Koblenz und gegen ein Mix-Team aus Gastspielern. Beide Spiele wurden knapp verloren. Viel Aufbauarbeit mussten die Coaches Tom und Sedat jedoch nicht leisten. Da alle Spieler viel Einsatzzeit bekamen und sich so schnell ein toller Teamgeist entwickelte, wurden die Niederlagen sehr gut weggesteckt. Im dritten Spiel konnte gegen Bonn dann endlich der erste Sieg eingefahren werden. Auch hier zeigte sich wieder der tolle Teamgeist der Rookies. Die Mannschaft zeigte eine starke Defense und auch in der Offense waren fast alle Spieler erfolgreich. Das letzte Spiel gegen die Eifel-Rollis entwickelte sich dann zu einer sehr spannenden Partie, bei der der Sieg greifbar war. Am Ende verließen unsere Rookies ein wenig die Kräfte, so dass die erfahreneren Eifel-Rollis das Spiel knapp für sich entscheiden konnten. Nach kurzer Enttäuschung über die Niederlage sah man bei der Siegerehrung dann wieder strahlende Gesichter. Alle Rookies waren zu Recht stolz auf ihre Leistung und den tollen dritten Platz.

 

Wir gratulieren unseren Rookies zu diesem tollen Erfolg!


Silber für Team NRW

Beim diesjährigen Jugend Länderpokal holt das junge NRW Team einen sehr guten zweiten Platz. Mit von der Partie waren gleich 5 Akteure der Köln 99ers, die für NRW an den Start gingen: Lisa Bergenthal, Martha Schuren, Marius Neeb, Sven Neeb und Thomas Reier.

 

Im Finale musste sich die Truppe von Trainer Tarik Cajo den erfahreneren Spielern aus Hessen mit 68:45 geschlagen geben. Bereits im Auftaktmatch traf die NRW Auswahl auf den Titelverteidiger aus Hessen und hatte das Nachsehen. In der Folge konnte das zweite Gruppenspiel gegen die Spielgemeinschaft aus Baden Württemberg/Rheinland Pfalz klar gewonnen werden. 


Somit konnte man sich für das Halbfinale am Sonntag qualifizieren. Hier ging es dann gegen den Landeskader aus Niedersachsen. Im ersten Viertel tasteten sich beide Teams noch vorsichtig ab aber ab dem zweiten Viertel dominierte das Team NRW die Partie und zog mit einem Sieg ins Finale des Länderpokals ein. 

Wie bereits zu erwarten war, hatten die Hessen sich in ihrem Halbfinale ebenfalls souverän gegen die Bayern-Auswahl durchgesetzt. Im Finale zeigte sich dann allerdings schnell die große Überlegenheit der hessischen Auswahl. Bereits zur Halbzeitpause hatten die Hessen eine klare 42:24 Führung herausgespielt und ließen sich auch nach dem Seitenwechsel den Sieg nicht mehr nehmen. Für die NRW Auswahl ist der Einzug ins Finale ein großer Erfolg und mit den zahlreichen jungen Talenten kann Trainer Tarik Cajo in der Zukunft sicher noch weitere tolle Erfolge feiern.

 

Wir gratulieren dem Team NRW und insbesondere unseren Spielerinnen und Spielern der Köln 99ers zu diesem Erfolg und natürlich auch dem Titelgewinner aus Hessen!

 

 

Foto: Armin Diekmann


Köln 99ers verabschieden Kathleen O’Kelly-Kennedy

Kathleen O´Kelly-Kennedy kehrt zur kommenden Saison in ihre Heimat Australien zurück.

 

Wir möchten uns bei ihr ganz herzlich für ihr Engagement in unserem Team in der vergangenen Saison bedanken. „Kat“ wechselte im Oktober 2015 zu den 99ers, als sich unser Bundesliga-Kader in einer sehr schwierigen Situation befand. An der nachfolgenden Stabilisierung, die am letzten Spieltag in die „Rettung“ vor dem Abstieg mündete, trägt „Kat“ einen erheblichen Anteil, auch wenn sich für sie selbst die Einsatzzeiten in der ersten Mannschaft sicher eher enttäuschend gestalteten. Umso höher ist es ihr anzurechnen, dass sie sich kompromisslos in den Dienst der Mannschaft stellte. Wie so häufig hat der Erfolg nicht nur eines, sondern viele Gesichter, und das von „Kat“ wird für immer mit dem Erfolg der Saison 2015/2016 verbunden sein. Kat war schnell bei den Fans beliebt und hat in der Zeit in Köln auf und neben dem Platz viele Freunde gewonnen. Ihr Einfluss auf unsere Nachwuchsspielerinnen und –spieler  war beträchtlich und wird sich auch noch lange nach ihrer Rückkehr in ihre australische Heimat positiv bemerkbar machen.

 

Wir wünschen Kathleen alles Gute für ihre private und sportliche Zukunft!


99ers intensivieren Trainerausbildung

Vier RBC Mitglieder starteten am Pfingstwochenende in Lobach ihre Trainerausbildung des DRS im Rollstuhlbasketball. Mit Lars Bergenthal, Gabe Caligiuri, Jascha Rust und Lisa Bergenthal haben wir vier engagierte Vereinsmitglieder für diese Ausbildung begeistern können.

 

Die „alten“ Hasen können ihr bisheriges Wissen nochmal fundiert auffrischen und sicher viel dazu lernen. Wir freuen uns natürlich besonders, dass auch Lisa Bergenthal sich der anspruchsvollen Ausbildung unterzieht und wir somit auch in die nächste Trainergeneration investieren können.

 

An vier Wochenenden lässt sich das Quartett nun von fachkompetenten Referenten des DRS ausbilden. Am Ende steht eine schriftliche und praktische Abschlussprüfung.

 

Wir drücken allen bereits jetzt die Daumen und wünschen lehrreiche Stunden in der Ausbildung.

 


Rolli Rookies beim JUROBA Cup

Nach der gelungenen Premiere im letzten Herbst treten die Rolli-Rookies an diesem Samstag in Köln-Höhenhaus vor der Sommerpause erneut mit einem Team beim Abschlussturnier des Juroba Cups an.

Für unsere jungen Spielerinnen und Spieler ist es eine gute Gelegenheit sich wieder einmal mit anderen Kids zu messen. Mit der Unterstützung der Kraemer GmbH wurde die Nachwuchsarbeit der Köln 99ers vor gut zwei Jahren im Kinder und Jugendbereich sehr stark forciert und wir freuen uns nun, dass die Neuanmeldungen und Nachfrage für die Rolli-Rookies weiter anhält.

 

Wer also unsere Jüngsten am Samstag anfeuern möchte, kann das an der Willy-Brandt-Gesamtschule von 10-16 Uhr gerne tun. Die Zufahrt zur Halle erfolgt über den Flachsacker/Tor 2.

 

Wir drücken unseren Rolli-Rookies alle Daumen!

 


Junioren-Länderpokal in Bonn

In knapp zwei Wochen findet in Bonn (Hardtberghalle) am 21. und 22.05.2016 der 12. Junioren-Länderpokal statt. In diesem Jahr richtet der ASV Bonn dieses bundesweit größte und bedeutendste Nachwuchsturnier aus. Über 100 junge Sportlerinnen und Sportler werden für ihre Länder am Start sein.

 

Für das Team NRW hat Tarik Cajo - Landestrainer NRW für den Rollstuhlbasketball - mit Lisa Bergenthal, Sven Neeb, Marius Neeb, Thomas Reier sowie Martha Schuren (im erweiterten Kader) gleich fünf Spielerinnen und Spieler des RBC Köln 99ers nominiert.

 

Alle Infos zum Turnier unter www.rbb-junioren-laenderpokal.de

 

Der Zeit- und Spielplan des Junioren-Länderpokals 2016

 

Gruppe A 
Team Nord, Team Schleswig-Holstein, Team Bayern, Team Sachsen/Thüringen

 

Gruppe B
Team Hessen, Team Nordrhein Westfalen, Team Baden Württemberg/Rheinland-Pfalz

 

Samstag, 21.05.2016 
8:15 Spiel 1 Gruppe A Team Nord –Team Schleswig Holstein 
9:30 offizielle Eröffnung durch Herrn Ashok Sridharan, Oberbürgermeister der Stadt Bonn 
9:50 Spiel 2 Gruppe A Team Bayern – Team Sachsen/Thüringen 
11:10 Spiel 3 Gruppe B Team Hessen – Team Nordrhein Westfalen 
12:30 Spiel 4 Gruppe A Team Nord – Team Bayern 
13:50 Spiel 5 Gruppe B Team Hessen – Team Baden Württemberg/Rheinland Pfalz 
15:10 Spiel 6 Gruppe A Team Schleswig Holstein – Team Sachsen/Thüringen 
16:30 Spiel 7 Gruppe B Team Nordrhein-Westfalen – Team Baden Württemberg/Rheinland Pfalz 
17:50 Spiel 8 Gruppe A Team Nord – Team Sachsen/Thüringen

 

Sonntag, 22.05.2016 
8:10 Spiel 9 Gruppe A Team Schleswig Holstein – Team Bayern 
9:30 Spiel 10 1. Halbfinale 1. Gruppe A – 2. Gruppe B 
10:50 Spiel 11 2. Halbfinale 2. Gruppe A – 1. Gruppe B 
12:10 Spiel 12 Platzierungsrunde 4. Gruppe A – 3. Gruppe B 
13:30 Spiel 13 Spiel um Platz 3 
14:50 Spiel 14 Platzierungsrunde 3. Gruppe A – 3. Gruppe B 
16:10 Spiel 15 Finale 
17:30 Siegerehrung

 


Mathew Foden wird neuer Headcoach des RBC Köln 99ers

Die Köln 99ers können für die neue Saison ihren neuen Headcoach im Team bekanntgeben. Ab Anfang September übernimmt der Brite Mathew „Mat“ Foden für die nächsten zwei Spielzeiten das Bundesligateam der Domstädter.

 

Mathew Foden kommt aus Oldham / Großbritannien und ist in jungen Jahren über seinen Vater mit dem Thema Rollstuhl Basketball in Berührung gekommen. So startete er selbst bereits mit 13 Jahren mit dem Rollstuhlbasketball und hat inzwischen 20 Jahre lang in der British National League gespielt. Seine Trainerkarriere startete er auch schon mit 19 Jahren in seiner Heimatstadt bei den Oldham Owls.

 

„Mit Mat haben wir unseren Wunschkandidaten für diese Schlüsselposition gewinnen können und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm. Gerade seine Erfahrung im Bereich der Nachwuchs- und Talentförderung passt perfekt in unser langfristig angesetztes Konzept.“, sagt Geschäftsführer Sedat Özbicerler zur Neuverpflichtung.   

 

 

 

Für die 99ers ist Mathew Foden ein riesiger Gewinn und ermöglicht dem Club völlig neue Möglichkeiten. So wird Mat alle Team- und Individualtrainingseinheiten mit dem Bundesligateam leiten. Dadurch können die Spieler intensiver betreut und in ihren Fähigkeiten gefördert werden. Zudem wird Mathew die Trainer in den 4 weiteren Teams tatkräftig unterstützen. Ziel ist es, in allen 99ers Mannschaften eine einheitliche Grundausbildung sicherzustellen. Darauf aufbauend können dann mit zunehmender Spielklasse weitere Schwerpunkte gefördert werden. In dem ohnehin durchlässigen Modell der 99ers werden somit alle Sportler und Sportlerinnen weiter ausgebildet. Die 99ers können zudem seinen zahlreichen jungen Talenten ein qualitativ hochwertiges Förderprogramm anbieten und dem eigenen Nachwuchs in den nächsten Jahren einen großen Mehrwert in Köln bieten.

 

Auch Mat freut sich auf seine neue Aufgabe in Köln: "I am extremely delighted to be joining the Köln 99ers family, and excited by this new challenge. I have been impressed with what I have seen so far of the setup here and the people involved. There's a lot of hard work to be done, but hopefully we can build a talented team to compete at a high level both here in the German Bundesliga and in Europe."

 

„Ich freue mich sehr, Teil der Köln 99ers Familie zu werden und bin gespannt auf diese neue Herausforderung. Das, was ich bisher von den vorhandenen Strukturen und den beteiligten Menschen kennenlernen konnte, hat mich beeindruckt. Es liegt noch viel harte Arbeit vor uns aber wir hoffen, ein starkes Team zu formen, das sich in der Deutschen Bundesliga und auch in Europa auf einem hohen Niveau messen  kann.

 

Die Köln 99ers sagen: „Welcome to Cologne, Mat!“

 

Trainerstationen

 

Mat Foden war über 10 Jahre lang Teil des britischen Rollstuhlbasketball Programms. Er begann im Jahr 2005 als ehrenamtlicher Trainer und war zunächst drei Jahre Assistant Coach der britischen Damen-Nationalmannschaft, in denen er u.a. an den Paralympics in Peking 2008 teilnahm.

 

Im Anschluss wurde er Assistant Coach des britischen Junioren-Teams, bevor er im Jahr 2012 als Vollzeit-Trainer in die Talententwicklung des britischen Verbands wechselte, was ihn in der Folge auch zum Headcoach des britischen U22-Teams führte. Bei seiner ersten internationalen Meisterschaft coachte er das Team bis ins Spiel um Platz 3 bei der U22-EM und qualifizierte sich für die U23-WM in der Türkei. Dort belegte sein Team einen hervorragenden vierten Platz.

 

In dieser Zeit war Mat Foden, in Zusammenarbeit mit dem Head Coaching Team, auch als Programm Coach für die Koordination und das tägliche Training im High Peformance Training Center in Worcester verantwortlich. Zusätzlich bekleidete er nebenbei auch die Position des Assistant Coachs in der britischen Damen-Nationalmannschaft sowie im U25-Team der Damen.

 

Nach zwei Jahren Aufbauarbeit im Junior-Programm des Verbands coachte er im Jahr 2015 die britische U22 der Herren bei der EM im spanischen Saragossa zum EM-Titel. Im gleichen Jahr war er auch Teil des Coaching Teams, das die Qualifikation der Damen für die Paralympics in Rio sicherte und die weibliche U25 zur Weltmeisterschaft führte, bevor er im Dezember 2015 den Verband verließ.

 

 

Auch außerhalb der britischen Verbandsteams hatte Mat bereits viel Erfolg in der britischen Wheelchair Basketball National League und in der Super League. In seiner letzten Saison als Clubtrainer führte er die Leicester Cobras zum Titel in der zweiten britischen Liga und die RGK Sporting Club Rhinos zum Titel in der Super League verbunden mit der höchsten Platzierung des Clubs im europäischen Basketball, als Vierter beim André-Vergauwen-Cup.


Bronze in Berlin

In den letzten drei Tagen fanden in Berlin die Wettkampftage des Bundesfinals JUGEND TRAINIERT FÜR PARALYMPICS (JTFP) statt. Auch im Rollstuhlbasketball. Einige unserer Jugendlichen sind für die Kölner Anna-Freud-Schule mit von der Partie gewesen und haben eine starke Bronzemedaille mit an den Rhein gebracht.

 

Wir gratulieren unseren Spielern Tobias Mitschke, Thomas Reier und Alexander Kaiser ganz herzlich.


Internationales TryOut Camp

Am 2. Juli 2016 sind die Köln 99ers erneut Ausrichter der vom DRS veranstalteten TryOut Serie. Nach dem erfolgreichen Auftakt im letzten Jahr, waren sich der DRS und die 99ers schnell einig, dieses Event zu wiederholen. 

Ab sofort können sich Kinder und Jugendliche, Jungen und Mädchen für das Camp anmelden. Es können sowohl Vereinsteams als auch auch EinzelspielerInnen gemeldet werden. Die Kinder und Jugendlichen sollten im Alter von 8 bis 18 Jahren sein, sicher Rollstuhl fahren, einige Erfahrungen mit Ballspielen sowie Gruppenerfahrung haben.

„Special guest“ an diesem Tag ist der Basketball-Freestyler Kaloyan Topaloc „Surprise“. Er wird seine Kunststücke mit dem Basketball vorführen und den Teilnehmenden ein paar Übungen aus seiner Trickkiste mit auf den Weg geben.

Also meldet Euch möglichst schnell per Email an und seid bei unserem internationalen Camp dabei!

 

Alle Infos findet Ihr auch hier als Download.

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Infos zum TryOut Camp
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Euroleague Abenteuer mit Platz 6 abgeschlossen

Für die 99ers endet die Saison mit einem guten 6. Platz beim Challenge Cup im bosnischen Banja Luka. In einem hart umkämpften ersten Spiel zum Auftakt gegen die Mannschaft TSK Rehab Merkezi Ankara hatte man am Ende leider das Nachsehen. Lange fuhren die Domstädter einem knappen Rückstand hinterher. Gegen Ende des 3. Viertels gelang es dann endlich die Führung zu übernehmen, aber leider währte diese nicht lange und das Team aus Ankara konnte am Ende einen 73:70 für sich verbuchen.

 

Im zweiten Spiel des Tages traf der RBC dann auf das israelische Team aus Haifa. Auch hier entwickelte sich ein

offener Schlagabtausch bei dem die Führung immer wieder wechselte. In einem spannenden Schlussspurt gelang den 99ers aber der ersehnte erste Sieg im Turnier und mit einem 53:50 ging der erste Tag für die Domstädter zu Ende.

 

Nun kam es am zweiten Spieltag des Turniers zur Vorentscheidung um den Einzug ins Halbfinale. Mit dem Spitzenteam aus Bilbao wartete allerdings der 4. der spanischen Liga auf die Kölner. Die 99ers spielten in den ersten Minuten beherzt mit und hielten Anschluss. Doch mit zunehmender Spieldauer zogen die Spanier weiter davon und fuhren letztlich einen klaren 87:70 Sieg ein.

 

Die Vorrunde wurde somit auf Platz 3 abgeschlossen, was bedeutete, dass die 99ers wenige Stunden später gegen den Gastgeber aus Banja Luka im Spiel um Platz 5 antreten mussten. Auch hier gingen beide Teams in einen offenen Schlagabtausch. Die Kölner konnten sich zunächst leicht absetzen, versäumten es aber diese Führung deutlicher auszubauen. Nach dem Seitenwechsel machte sich dann die dünn besetzte Bank im Team der 99ers deutlich bemerkbar. Die hohe Belastung der 3 vorangegangenen engen Spiele forderte ihren Tribut und Köln ließ zu viele einfache Punkte liegen. Der Gastgeber hingegen wurde von seinen Anhängern weiter vorangetrieben, eroberte sich nach dem Seitenwechsel die Führung zurück und gab diese dann auch nicht mehr aus der Hand. Am Ende stand eine 69:76 Niederlage auf dem Scoreboard.

 

Insgesamt können die 99ers auf eine gelungene Teilnahme an der Euroleague zurückblicken. Mit Mareike Miller stellen die Kölner zudem eine Spielerin im Allstar Team des Turniers.

 

Die Köln 99ers bedanken uns bei allen Förderern die dem Team das Abenteuer Euroleague ermöglicht haben.


Ballsport für Alle

Auf Einladung der Gold-Kraemer-Stiftung und des RBC Köln99ers kamen im April 16 sportbegeisterte junge Menschen im Alter von acht bis 25 Jahren zusammen. Sie nahmen an einem neuen Programm „Ballsport für Alle“ teil. Auf dem Programm standen Tennis, Rollstuhl Basketball und weitere kleinere Ballsportarten. Die Teams bestanden aus Sportlerinnen und Sportlern mit und ohne Handicap. Alle Angebote waren inklusiv: es spielten Rollstuhlfahrer und Fußgänger zusammen. Im Tennis konnten sich die Fußgänger aussuchen, ob sie auch im Rollstuhl antreten wollten. Im Rollstuhl Basketball nutzen alle Spielerinnen und Spieler den Rollstuhl als Sportgerät. 

 

Die Auftaktveranstaltung „Ballsport für Alle“ war der Startschuss für eine Reihe weiterer Sportevents, bei denen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Behinderung gemeinsam Sport treiben. Der Tag stand unter der Leitung der fünf Trainer Niklas Höfken und Christopher Goer für das Tennis sowie Thomas Stephany, Gabe Caligiuri und Patrick Richter für den Rollstuhl Basketball. „Es war für uns eine sehr positive Erfahrung, Sporttreibende mit und ohne Behinderung zusammenzuführen und die Sportarten auszutesten. Auch menschlich hat es einen großen Zusammenhalt gegeben. Es zeigt sich, dass vor allem junge Menschen offen sind für gemeinsames Sporttreiben und schnell Anschluss finden. Die Behinderung tritt dabei fast völlig in den Hintergrund“, resümierten die Trainer über die Auftaktveranstaltung, die sie auch zur Talentsichtung und Talentförderung nutzten. „Die Kombination aus Tennis und Rollstuhlbasketball war sehr spannend und beides hat mir total viel Spaß gemacht“, so der zwölfjährige Teilnehmer Luca Mateuzzi, der extra für die Veranstaltung aus Sankt Augustin anreiste.

 

 

Die Anlage des Marienburger Sport-Club bot allen Teilnehmenden ideale barrierefreie Voraussetzungen. Der Verein ist schon seit fünf Jahren offizieller Stützpunkt für das Programm „Tennis für Alle“ der Gold-Kraemer-Stiftung. Die Partner planen für dieses Jahr weitere Angebote dieser Art, um in der Region möglichst viele junge Menschen für den gemeinsamen Sport zu begeistern. 


Köln 99ers beim Challenge Cup in Banja Luka

Für die Domstädter geht es ab nächsten Donnerstag im Flieger in Richtung Bosnien-Herzegowina um sich dort im Finale der Euroleague gegen 7 weitere Teams durchzusetzen. In der Gruppenphase müssen die 99ers zunächst am Freitag gegen das türkische Team TSK Rehab Merkezi antreten. Anschließend steht am Abend die nächste Herausforderung gegen die Mannschaft Beit Halochem aus Haifa / Israel auf dem Spielplan. Der zweite Spieltag startet dann mit der Partie gegen den spanischen Vertreter Bidaieak Bilbao BSR. 


In der Vorrunde müssen die 99ers einen der beiden ersten Plätze erreichen, um sich eine Chance auf ein Weiterkommen zu sichern und auch am 3. Wettkampftag aufs Parkett rollen zu können. Nachdem der Verband den Spielmodus geändert hat, werden lediglich die Plätze 1 – 4 ausgespielt. Alle anderen Teams verabschieden sich vorzeitig aus dem Turnier.

 

Da das Team aus Köln mit einem weiter dezimierten Kader antreten muss, wäre eine Qualifikation für das Halbfinale ein riesiger Erfolg.

 

SPIELPLAN

 

Freitag, 22. April 2016

13:30 Uhr
KKI VRBAS BSR : Amiab Albacete 
Turk Cell : Pilatus Dragons RCZS 

15:45 Uhr 
Köln 99ers : TSK Rehab Merkezi 
Bidaideak Bilbao BSR : Beit Halochem Haifa

 

18:00 Uhr 
Pilatus Dragons : RCZS KKI VRBAS 
BSR Amiab Albacete : Turk Cell 

20:15 Uhr 
Beit Halochem Haifa : Köln 99ers
TSK Rehab Merkezi : Bidaideak Bilbao BSR

 

Samstag, 23. April 2016 
09:30 Uhr
Turk Cell : KKI VRBAS
Pilatus Dragons RCZS : BSR Amiab Albacete 

 

 

11:45 Uhr 
Bidaideak Bilbao BSR : Köln 99ers
Beit Halochem Haifa : TSK Rehab Merkezi


Wild Boyz

Einmal in die Sporttasche von „Wild Boy“ John McPhail blicken?

John McPhail hat es als „Mr. Überall“ auf die Cover-Ausgabe der Rollt. #10 geschafft, Deutschlands Magazin für den Rollstuhlbasketball. Pünktlich zur Best-of-Three-Serie um die Deutsche Meisterschaft im Rollstuhlbasketball (9. April, 19.30 Uhr) erscheint die Jubiläumsausgabe des Rollt.-Magazins - und bringt alles mit, was Fans und Zuschauer des Rollstuhlbasketball-Sports in Deutschland wissen müssen. Das Magazin wurde 2013 gegründet und erscheint in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal.

Und wie es sich für ein „Geburtstagskind“ gehört, geben die Macher um die beiden Gesellschafter Martin Schenk und Sven Labenz einen aus und kommen mit frischen Ideen und noch mehr Seiten rund um den spektakulärsten Sport auf Rädern ums Eck. Das große Ziel: noch mehr Geschichten. Über den Rollstuhlbasketball, die Athleten, die Rollstuhlbasketball-Bundesliga, die Paralympics 2016 und eine inklusive Gesellschaft ohne Barrieren und Hürden. Im Mittelpunkt von Rollt. #10: die Wild Boyz. Tolle Kerle, die die Fans in der Hauptrunde der Rollstuhlbasketball-Bundesliga begeistert haben. Darunter finden sich u.a. Steve Serio vom RSV Lahn-Dill, Raimunds Beginskis von den RSB Thuringia Bulls, John McPhail von den RBC Köln 99ers oder Philipp Häfeli von den BG Baskets Hamburg. In den Rollt.-Interviews sprechen Annika Zeyen über die Paralympics in Rio de Janeiro und ein nahendes Karriereende, Clifford Fisher über seine neue(n) Aufgabe(n) in Wiesbaden und die Vergangenheit bei den FCK Rolling Devils.

Außerdem natürlich jede Menge Hintergrundinformation über das Duell der beiden besten deutschen Teams, die am kommenden Samstag in den Finals aufeinander treffen. Ein großes Portrait über den „Bilderbuch-Kapitän“ der Wetzlarer Rollis, Michael Paye, und ein Blick auf den rasanten Aufstieg des Thüringer Rollstuhlbasketballs. In kurzen One-Pagern werden außerdem Hannfrieder Briel (2. RBBL Nord, ASV Bonn), Dirk Köhler (RSV Lahn-Dill), Matthias Heimbach (FCK Rolling Devils), Diana Dadzite (DONECK Dolphins Trier) sowie die Rollstuhlbasketball-Grundschulliga von ALBA BERLIN (2. RBBL Nord) vorgestellt. Rollt.-Redakteur David Hock wagt einen ersten Blick auf die Paralympischen Spiele in Brasilien und stellt auch abseits des Rollstuhlbasketballs alle Disziplinen und die Chancen der deutschen Mannschaft vor. Im Bereich „Generation Inklusion“ gibt Rollt. traditionell jungen Inklusionsaktivisten eine Stimme – zu Wort kommen in der Jubiläumsausgabe das Startup Lindera und Filmemacher Michel Arriens.

Der Blick nach vorne darf dabei natürlich nicht fehlen, schließlich sind drei weitere Rollt.-Magazine sowie zwei dicke Sonderhefte in 2016 in Planung – das Abo für gerade einmal 20€ kann jederzeit über den Online-Shop unterwww.rollt-magazin.de bestellt werden.


Erfolgreich in der Euroleague

Die Köln 99ers sind erfolgreich von der Euroleague-Qualifikation aus Toulouse zurückgekehrt. Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen landet das Team von Headcoach Martin Otto, für den das Turnier in Toulouse sein offiziell letzter Auftritt als Coach im Rollstuhl Basketball war, auf Platz 3 des Vorrundenturniers und qualifiziert sich für die Endrunde in Banja Luka / Bosnien.

 

Die Reise nach Frankreich war für alle Beteiligten eine tolle Erfahrung und die Mannschaft hat auch in diesem Turnier erneut eine tolle Moral und Kampfgeist gezeigt. Krönender Abschluss war die Berufung von John McPhail ins Allstar-Team des Turniers.

 

In der ersten Partie des Turniers mussten die 99ers gegen den späteren Gruppensieger Ilan Ramat Gan aus Israel antreten. Während die Domstädter in den ersten drei Vierteln noch mit 14:17, 16:20 und 22:24 mithalten konnten, zog das Team aus Israel im letzten Viertel unaufhaltsam mit 8:20 davon. Im zweiten Spiel des Tages ging es dann gegen den Gastgeber aus Toulouse. Auch hier begannen die 99ers vielversprechend und konnten mit dem Gegner auf Augenhöhe agieren. Nach 10 Minuten lag man lediglich mit 17:18 in Rückstand. Leider gelang dies im 2. Viertel nicht mehr und man musste den Gastgeber bis zum Pausentee bis auf 26:37 davonziehen lassen. Doch das Kölner Team gab zu keiner Zeit auf und kämpfte sich nach dem Seitenwechsel wieder bis auf 46:51 heran. Leider gelang es nicht mehr, die Wende im Schlussviertel herbei zu führen. Am Ende siegten die Franzosen mit 65:73.

Mit den beiden Niederlagen standen die Domstädter am zweiten Turniertag bereits unter Zugzwang,  die noch ausstehenden Spiele gegen CAP-SAAA aus Paris und BasKi aus Sankt Petersburg gewinnen zu müssen, um sich den Einzug in das Finalturnier zu sichern.

 

Zunächst musste am Samstagmorgen also ein Sieg gegen Paris her. Die 99ers starteten unkonzentriert in diese wichtige Partie und mussten zunächst nach 10 Minuten einen 8:12 Rückstand hinnehmen. Erst im Verlauf des zweiten Viertels hatten sich die Kölner der schnellen und aggressiven Spielweise der Franzosen angepasst, boten nun entsprechend Kontra und kamen zu schön herausgespielten Punkten. Bis zum Pausenpfiff war das Spiel mit 26:22 zugunsten der Kölner gedreht. Auch das dritte Viertel ging, wenn auch nur knapp, mit 16:15 an die Domstädter. Im letzten Spielabschnitt ließ man sich dann auch nicht mehr von der hektischen Spielweise der Franzosen aus der Ruhe bringen und fuhr ein souveränes 24:17 Viertel zum Endstand von 66:54 ein.

Damit war die Grundlage geschaffen, um die Chance auf Platz 3 zu wahren. Nun musste ein weiterer schwerer Brocken mit dem Team aus Sankt Petersburg besiegt werden. Motiviert durch den Sieg gegen Paris starteten die Domstädter sehr gut in die Partie und konnten BasKi ordentlich unter Druck setzen. Das Resultat war eine Führung zum 15:10 am Ende des ersten Viertels. Die 99ers hielten die Intensität in der Verteidigung weiter aufrecht. Auch wenn der Gegner nun in den nachfolgenden Vierteln mit 15:17 und 19:18 immer besser ins Spiel kam. Die Früchte ernteten die Kölner im Schlussspurt, BasKi musste dem hohen Tempo Tribut zollen und kam lediglich auf magere 6 Punkte, während die Kölner mit 18 Punkten zum Endstand von 67:51 enteilten.

 

Die Freude über die Qualifikation für das Finalturnier Ende April im bosnischen Banja Luka war dann entsprechend riesig. Dort treten die Köln 99ers in einem Teilnehmerfeld von 8 Teams in der Gruppenphase gegen Beit Halochem Haifa (Israel), Bidaideak Bilbao BSR (Spanien) und TSK Rehab Merkezi E.S.K. (Türkei) an.

 

Die Köln 99ers bedanken sich besonders bei der Kämpgen Stiftung, die mit ihrer Förderung die Teilnahme an diesem Turnier erst ermöglicht hat.


Euroleague in Toulouse

Nach der erfolgreichen Saison geht es für die 99ers am Mittwochabend auf die lange Fahrt in Richtung Toulouse / Frankreich, um dort an der Vorrunde der Euroleague teilzunehmen. Am 11./12. März bestreiten die Domstädter insgesamt 4 Spiele und treffen dabei auf den Gastgeber Toulouse I.C. und auf das zweite französische Team CAP-SAAA aus Paris. Mit Ilan Ramat Gan aus Israel und BasKi aus Russland kommt es zum Wiedersehen mit zwei Teams, gegen die die Kölner bereits in der vergangenen Saison auf europäischem Parkett angetreten sind. Gegen BasKi taten sich die 99ers damals in der Vorrunde im italienischen Giulianova noch sehr schwer, konnten aber dennoch am Ende als Sieger vom Feld rollen und sich dann auch noch den Einzug ins Finalturnier in Saragossa sichern. Dort kam es zum ersten Aufeinandertreffen mit Ilan Ramat Gan in der Gruppenphase. Leider hatten die 99ers in dieser Partie einen rabenschwarzen Tag und mussten sich deutlich geschlagen geben. Glücklicherweise bekam das Kölner Team die Chance zur Revanche und sicherte sich im Spiel um Bronze den Sieg. Für die Domstädter gilt es in Toulouse unter die ersten 3 Teams zu kommen und sich damit für eine Teilnahme an einem Finalturnier im April zu qualifizieren. 

 

Lisa Bergenthal erneut zum Sichtungslehrgang U25 eingeladen

Die positive Entwicklung der Kölner Nachwuchsspielerin zeigt sich auch in ihrer zweiten Saison und wurde jetzt mit der Einladung zum Sichtungslehrgang der U25 Damen in Elxleben am 12. und 13. März belohnt. Mit ihren 16 Jahren zählt Lisa zu den zahlreichen Talenten, die aus der Kölner Nachwuchsförderung hervorkommen. Erst vor zwei Jahren hat sie ihre erste Saison im Landesligakader der 99ers bestritten. Hier zeigte sich schon früh ihr Talent und sie kam auch zu Einsatzzeiten im Oberliga-Team. Nach dieser ersten erfolgreichen Einstiegssaison war schnell klar, dass sie für die Spielzeit 2015/16 im Oberliga-Team als Stammspielerin gemeldet werden würde.

Inzwischen hat sie sich hier im Team etabliert und kann regelmäßig mit ihrer Doppellizenz im Zweitliga-Team Erfahrungen sammeln. 


Wir freuen uns sehr über Lisas stetige Entwicklung und wünschen viel Erfolg beim Sichtungslehrgang.

 


Erstklässler!

Der RBC Köln 99ers spielt auch in der Saison 2016/17 in der Rollstuhl Basketball Bundesliga. Die Domstädter gewinnen das Do-or-Die-Spiel bei den Skywheelers Frankfurt mit 56:70 und sichern sich den Klassenerhalt. Die zahlreichen mitgereisten Fans feuerten die Mannschaft frenetisch an und sahen eine konzentrierte Leistung beim letzten RBBL-Spiel unter Headcoach Martin Otto.

 

Das mit großer Spannung erwartete Spiel um den Verbleib in der RBBL starteten beide Teams hoch konzentriert, wobei Köln der bessere Start gelang.

 

Binnen fünf Minuten hatten die 99ers bereits eine 1:8 Führung herausgespielt. Das Team agierte in dieser Phase sehr entschlossen, um den Spielaufbau der Skywheelers früh zu stören. Frankfurt kam allerdings in den folgenden Minuten etwas besser in die Partie und konnte das Ergebnis zunächst auf 8:12 korrigieren. Allerdings zeigte Jaime Mazzi auf Seiten der Domstädter erneut ein sicheres Händchen aus der Distanz und an der Freiwurflinie und steuerte bereits nach 10 Minuten acht Punkte zur 8:18 Führung der Rheinländer bei. Frankfurt ließ sich aber auch von diesem Rückstand nicht beeindrucken und verkürzte direkt nach der Viertelpause mit zwei schnellen Körben zum 12:18. Das Team von Headcoach Martin Otto ließ in den folgenden Minuten aber nichts anbrennen und baute die Führung bis zum Seitenwechsel auf 18:34 aus.

 

Wer glaubte, dass das schon eine Vorentscheidung wäre, sah sich getäuscht. Wie so oft kamen die 99ers etwas unkonzentriert aus der Kabine. Unnötige Ballverluste und vergebene einfache Chancen ließen auf der Kölner Bank und bei den Anhängern, die das Team während des ganzen Spiels großartig anfeuerten, erste Sorgenfalten entstehen. Die Gastgeber aus der Mainmetropole schenkten den 99ers nahezu nach Belieben ihre Punkte ein. Der hart erarbeitete Vorsprung schmolz zwischenzeitlich bis auf acht Punkte, ehe Jaime Mazzi mit zwei 3er-Würfen den Domstädtern wieder etwas Luft verschaffte. Mit einem 40:54 ging es ins letzte Viertel. Die Skywheelers hatten mit dem Gewinn des 3.Viertels (22:20) deutlich an Selbstvertrauen gewonnen und stemmten sich mit großem Kampfgeist gegen die drohende Niederlage. Erneut fielen die ersten Körbe für die Hessen zu einfach und Frankfurt verkürzte weiter zum 43:54, ehe Ramo Rekanovic für Köln mit acht Punkten in Folge dagegen hielt. Nun entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch bei dem die 99ers das Spiel aber weitestgehend dominierten und den Sieg und den damit verbundenen Klassenerhalt am Ende bejubeln konnten.

 

Ein großes Dankeschön der Köln 99ers geht an die Fans, die das Team bei diesem Do-or-Die-Spiel vor Ort, aber auch zuhause an den Bildschirmen, unterstützt haben. Ein großes Dankeschön geht auch an alle zahlreichen Helfer, Sponsoren und Förderer, die Rollstuhlbasketball in Köln mit ihrem Engagement erst ermöglichen. Ein  ganz besonderer Dank gilt natürlich auch den Spielern und Martin Otto als Coach für eine überaus spannende Saison. Insbesondere bei Martin Otto bedankt sich der Club für fünf tolle Jahre voll großartiger und emotionaler Momente.

 

 

Das Spiel in der Übersicht

Skywheelers Frankfurt vs. RBC Köln 99ers
56 : 70 (08:18 / 10:16 / 22:20 / 16:16)

 

99ers

O´Kelly-Kennedy, Kasapoglu, van der Steen, Bergenthal, Rekanovic (18), Richter, Mazzi (22/2), McPhail (7), Gray (15), Jäntsch (8)

 

Foto: Bernd Cremer


Inklusiver Trainingstag "Ballsport für Alle!"

Gemeinsam mit den Rolli-Rookies der Köln 99ers veranstaltet die Gold-Kraemer-Stiftung einen sportarten-übergreifenden Tag für Sportler mit und ohne Behinderung im Alter von 7 bis 27 Jahren am Partnerstandort Marienburger Sportclub in Köln-Rodenkirchen.


Kurzinformation

 

  • Sonntag, 10. April 2016, 12:00 - 17:00 Uhr.
  • (Rollstuhl-)Tennis, (Rollstuhl-)Basketball, weitere Ballsportarten und Fitness.
  • Für Einsteiger und erfahrene Sportler mit und ohne Behinderung (7-27 Jahre).
  • Nenngeld 10€ (inkl. Material, Verpflegung etc.).
  • Anmeldeschluss 31.03.2015. Wenn das Teilnehmerfeld schon vorher voll ist, ist es voll.

 

Sport schafft wichtige Begegnungen. Und je vielfältiger diese Begegnungen sind, sowohl menschlich als auch sportlich, desto spannender, lehrreicher und besser sind sie.

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Ausschreibung Ballsport für Alle_10.04.2
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Entscheidungsspiel in Frankfurt

Am nächsten Samstag kommt es zum großen Showdown um den Klassenerhalt in der RBBL. Die Köln 99ers gastieren beim Tabellennachbaran aus Frankfurt. Die 99ers hatten bereits in der vergangenen Saison das „Vergnügen“ ein solches Do-or-Die Spiel zu bestreiten. Damals waren es die Roller Bulls, die am letzten Spieltag der Saison bezwungen wurden, um den Verbleib im Oberhaus zu sichern.

 

Dieses Mal ist die Ausgangslage für die 99ers etwas verändert. Klar ist, bei einer Niederlage geht es in die 2. Liga. Bei einem Sieg mit mindestens 3 Punkten Differenz, aufgrund des dann gewonnenen direkten Vergleichs, kann der Klassenerhalt mit den mitreisenden Kölner Fans noch vor Ort gefeiert werden, da Frankfurt die 99ers dann nicht mehr überholen kann. Bei einem Sieg mit weniger als 3 Punkten wird man den Sekt noch stehen lassen müssen, da Frankfurt am Sonntag noch ein Nachholspiel gegen Trier bestreiten muss. Sollte

den Mainhatten Skywheelers hier eine Überraschung gelingen, dürfen die Hessen ihrerseits den Klassenerhalt feiern.

 

Die Skywheelers haben eine schwierige Saison durchlebt. Bedingt durch viele Abgänge und den dadurch notwendigen Umbruch stand Spielertrainer Sebastian Spitznagel, der in der Saison 2009/10 noch das Trikot der Domstädter trug, vor der ersten Herausforderung. Dann kam der Entzug der Heimspielstätte aufgrund der Flüchtlingsproblematik hinzu, der den Trainingsbetrieb stark einschränkte sowie der verletzungsbedingte Ausfall der ehemaligen Kölner Spielerin Marina Mohnen, die im Sommer zu den Skywheelers gewechselt war. Den Aderlass haben insbesondere die beiden Nachwuchsspieler und Brüder Tim und Sven Diedrich mit starken Leistungen kompensiert. Inzwischen gehören die beiden, die regelmäßig im zweistelligen Bereich scoren und annähernd die Hälfte der Frankfurter Punkte erzielen, zu den Leistungsträgern im Team. Ein weiterer Punktegarant ist Johannes Hengst. Er steuerte in seinen bisherigen fünf Einsätzen ebenfalls zuverlässig zweistellig Punkte bei. Diesen drei Center-Spielern stehen weitere erfahrene Spielerinnen und Spieler zur Seite und dürfen von den 99ers auf keinen Fall unterschätzt werden.

 

Für die Domstädter heißt es am Samstag sich auf ihre Stärken zu besinnen und mit einer konsequenten Verteidigung die Grundlage für ein gutes Spiel zu schaffen. Die letzten Partien geben sicherlich Anlass für leichten Optimismus, da sich das Team von Headcoach Martin Otto stetig verbessert hat und sich und die Fans zuletzt mit einem Sieg gegen Kaiserslautern endlich selbst belohnt hat. „Dennoch ist es ein neues Spiel bei dem alles passieren kann, wenn wir nicht mit der nötigen Entschlossenheit über 40 Minuten agieren.“, mahnt Teammanager Sedat Özbicerler vor der Partie bei den Hessen. Begleitet wird das Team der 99ers erneut von einigen Fans, um die Mannschaft lautstark anzufeuern. Alle Fans, die nicht mitreisen können, halten die 99ers über ihre Social-Media Kanäle auf dem Laufenden. Das Spiel kann via www.keyscout.de auch im Liveticker verfolgt werden.

 


Saisonauftakt der Köln 99ers gegen Doneck Dolphins Trier

Nach dem aufregenden Schlusssprint zum Ende der letzten Saison, war die Offseason für die Verantwortlichen der Domstädter nicht weniger turbulent. Dass am Ende ein tolles Team mit unseren „Alt-Eingessenen“ und zahlreichen Neuzugängen zustande gekommen ist, verdanken wir unseren tollen Partnern, die sich in vielfältiger Weise bereit erklärt haben, ihr Engagement zu erweitern. Wir sind sehr froh, solche tollen Partner an unserer Seite zu haben und freuen uns auf spannende Spiele in der Saison 2015/2016.

Unser Gegner zum Saisonauftakt hatte ebenfalls eine enorme Herkulesaufgabe zu bewältigen. Ähnlich wie bei den Domstädtern musste das Management aus Trier ein fast komplett neues Team auf die Räder bringen. Auch an der Mosel ist dieser Umbruch gelungen und es konnten einige namhafte Spieler in die älteste Stadt Deutschlands geholt werden. Die Dolphins können mit ihrem Liga-Topscorer der letzten Saisons Dirk Passiwan auf einen Punktegaranten bauen. Mit Matthijs Bellers kommt nun ein weiterer hochkarätiger Center hinzu, der unter den Bretter für reichlich Unruhe sorgen dürfte. Aber auch die sogenannten Mid- und Low-Pointer, die neu ins Team gekommen sind, dürfen nicht vernachlässigt werden. Die Moselaner haben ihren Kader auch in den letzten Wochen weiter aufgebaut und einige Spieler sind erst seit kurzem im Teamtraining integriert.

Somit ist die Ausgangslage kaum anders als am Rhein. Hier sind gleich 6 Neuzugänge innerhalb der letzten 8 Wochen ins Team gekommen. Dabei dürfen sich die Kölner zuletzt über die Zusage von Mareike Miller freuen. Die Nationalspielerin wird die Domstädter auf der Schützenposition deutlich gefährlicher machen und den beiden Centern Ramo Rekanovic und Macauley Tomlinson den gewünschten Freiraum in der Zone verschaffen. Beide haben bereits ihr Potential am vergangenen Wochenende unter Beweis gestellt. Ein weiterer hochprozentiger sicherer Schütze ist der US Amerikaner Jaime L Mazzi. Mit seiner Erfahrung las und lenkte er bereits bei den Spielen während des KICK OFF Turniers das Spiel der 99ers unaufgeregt aber sehr effektiv. Mit Jelle van der Steen kommt in der langen Tradition ein neuer niederländischer Spieler an den Rhein. Er verschafft uns auf der Low-Pointer Position die gewünschte Tiefe und Wechseloptionen für die verschiedenen Line-Ups. Mit John McPhail, den die 99ers als ersten Neuzugang im Sommer vorstellen durften, können sich die Kölner Fans auf den Turbo-Motor der Mannschaft freuen. Mit seiner überragenden Stuhlbeherrschung beeindruckte er immer wieder die Zuschauer am letzten Wochenende im Rahmen des Kölner Turniers. Sein Zug zum Korb und das Auge für seinen freien Mitspieler brachten den Domstädter schon einige sehenswerte Punkte. Gleichzeitig kann Headcoach Martin Otto auf Gabriel

Kasapoglu und Patrick Richter bauen, beide Spieler bringen die nötige Erfahrung zahlreicher Bundesligajahre mit und können den Neuzugängen wichtige Erfahrungswerte geben. Ob Lars Bergenthal und Benjamin Lenatz zum TipOff der Saison 2015/2016 im Aufgebot sitzen werden, ist weiterhin fraglich.

Den Spieltag eröffnet unsere 2.Mannschaft gegen die Baskets 96 Rahden bereits um 14:30 Uhr. Das Abenteuer 2. Bundesliga startet somit für 99ers gleich mit der Begegnung gegen einen der Topfavoriten um den Aufstieg in die Belle Etage.

Wir wünschen allen unseren Teams einen guten Saisonstart!

Gelungener Saisonauftakt trotz Niederlage

Die Köln 99ers starten mit einer Rekordkulisse in die neue Saison. Unser Premium Partner HandicapKG läutete zunächst mit einem symbolischen TipOff die neue Spielzeit ein und wir freuen uns zusammen mit unseren tollen Fans und Partnern auf eine erfolgreiche Saison 2015/2016.
Gerne hätten die 99ers sich und den Fans die in der Höhe unnötige Niederlage gegen die Dolphins aus Trier erspart aber die Gäste aus der Mosel waren mit ihrem Topscorer Dirk Passiwan nicht zu stoppen. Der tollen Atmosphäre in der Halle tat die Niederlage dennoch keinen Abbruch. Mit einem tollen Rahmenprogramm begleitet durch die United CheerStars mit ihren Teams Cheer & Dance, waren die Zuschauer neben dem abwechslungsreichen Spiel bestens unterhalten.
Nach einem ausgeglichenen Spielstart gelang den Gastgebern bis kurz vor Schluss des 1.Viertels einfach kein erfolgreicher Spielzug mehr. Dirk Passiwan konnte sich nach Belieben bewegen und scoren und freute sich über den Freiraum, den die Kölner Verteidigung ihm ließ. Von den 22 Punkten im ersten Durchgang gingen alleine 17 auf sein Konto. Den Kölnern gelangen dagegen nur 10 Punkte. Erst im zweiten Durchgang stellten die Domstädter die Verteidigung um. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten und die 99ers schafften binnen weniger Minuten den Anschluss zum 28:30. Auch der Topscorer der Partie musste sich in dieser Phase mit einem mageren Korberfolg zufrieden geben. Leider versäumten die Kölner die Chance, mit einem knappen Ergebnis in die Kabine zu gehen, durch eine unkonzentrierte Schlussphase vor der Pause ließ man sich weitere 8 Punkte einschenken.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste zunächst besser ins Spiel und bauten ihren Vorsprung auf 30:45 aus. In der Folge gelang den Domstädtern zwar wieder der Anschluss bis auf 41:47 doch an diesem 1. Spieltag sollte man nicht mehr näher herankommen. Die Gäste konnten bis zum Schlusspfiff ihren Vorsprung weiter ausbauen und fuhren einen klaren 61:81 Sieg ein.
Auf Kölner Seite konnte man zur Vorwoche, wo in den 4 Partien beim KICK OFF Turnier noch einiges nicht rund lief, eine weitere Leistungssteigerung erkennen. Ramo Rekanovic zeigte seine Präsenz unter den Körben und erzielte 20 Punkte. Jaime Mazzi versenkte drei 3-Punktewürfe in der Reuse der Gegner. John McPhail puschte sein Team immer wieder mit unermüdlichem Kampfgeist und bekam von den Kölner Zuschauern immer wieder Szenenapplaus für seine Aktionen. Mit Mareike Miller und Lars Bergenthal konnten die 99ers weitere Akzente mit schönen Distanzwürfen setzen. Leider wird uns Mareike nun auch schon verlassen. Ihr Kurzeinsatz hat dem Team aber in den letzten Wochen sehr geholfen. Wir bedanken uns herzlich für ihr Engagement, wünschen ihr alles Gute für ihre Auswanderung in die USA und würden uns sehr freuen, sie das ein oder andere Mal wieder im Trikot der 99ers zu sehen. Patrick Richter zeigte trotz angeschlagener Gesundheit, dass er ein wichtiger Baustein für das Spiel der Kölner ist und wir wünschen ihm, dass er bald wieder Vollgas geben kann. Gleiches gilt für Benjamin Lenatz, der nach langer Auszeit erst letzte Woche wieder ins Training einsteigen konnte. Mit seiner Schnelligkeit kann er dem Team die nötige Dynamik geben. Gabriel Kasapoglu und Macauley Tomlinson arbeiteten in der Partie gegen die Dolphins ebenfalls sehr hart für das Team. Krankheitsbedingt musste Trainer Martin Otto auf Jelle van der Steen verzichten.

Es liegt noch viel Arbeit vor uns und die nun anstehenden Begegnungen gegen die vermeintlichen PlayOff Kandidaten aus Wetzlar, Hamburg und Thüringen werden für unser Team sicher nicht leicht. Gleichzeitig bietet sich die Chance, gegen starke Gegner unser Zusammenspiel zu verbessern, um dann gut vorbereitet in die entscheidenden Partien gegen die Teams zu gehen, mit denen wir uns auf Augenhöhe einschätzen.
Vor der Erstligapartie hatte die 2. Mannschaft in ihrem Auftaktspiel zur neuen Saison der 2. Bundesliga eine 48:67 Niederlage gegen die Baskets aus Rhaden hinnehmen müssen.


Köln 99ers vor großer Herausforderung in Elxleben

Am zweiten Spieltag der neuen Saison müssen die Domstädter ins beschauliche Elxleben in Thüringen reisen und sich dem amtierenden Vizemeister stellen. Die Thüringer haben im Sommer lediglich eine Personalie geändert. Anstelle des deutschen Nationalspielers Sebastian Magenheim ist mit dem Schweden Joakim Linden, der bereits für den RSB in der Vergangenheit gespielt hatte, adäquater Ersatz geholt worden. Neu ist zudem der Name - seit dieser Saison startet das Team von Trainer Josef Jaglowski als RSB Thuringia Bulls und zählt sicher zum engen Kreis der Meisterschaftsanwärter.


Die 99ers werden versuchen, aus dem Spiel möglichst viel für das eigene Zusammenspiel und die Entwicklung des Teams heraus zu holen. Als Außenseiter in diesem Match gibt es für die Domstädter nichts zu verlieren, so dass der Kölner Coach Martin Otto mit seinem neu zusammengestellten Team weiter feilen kann, um sich auf die anstehenden entscheidenden Spiele um den Klassenerhalt vorzubereiten.
Die Partie beginnt um 18 Uhr und kann über http://www.keyscout.de/index.php/keyscout-live/rbbl mitverfolgt werden.


Keine Chance beim Vizemeister

Für die 99ers war die Dienstreise nach Thüringen mit einer herben 106:41 Niederlage verbunden. Da der Bundesligakader aus verschiedenen Gründen an diesem Wochenende stark dezimiert war, mussten kurzerhand mit Bernd Pasman und Ishak Yüksekkaya zwei Spieler aus dem Zweitligateam nachgezogen werden. Bemerkenswert an dieser Stelle das Engagement der beiden, da sie gleich nach dem Spiel die weite Reise nach Berlin antraten, um am Sonntag in ihrer Stammmannschaft gegen ALBA Berlin zu spielen.
Die Domstädter gerieten von Anfang an bei den Bulls unter Druck und hatten dem schnellen Spiel der Gastgeber kaum etwas entgegen zu setzen. Bereits nach 10 Minuten deutete sich beim Spielstand von 31:9 auf der Anzeigentafel das mögliche Endergebnis an. Auch wenn die Domstädter in den nächsten beiden Vierteln mit 24:10 und 23:16 besser ins Spiel fanden, war die Überlegenheit der Thüringer überwältigend. Im Schlussspurt wollte der RSB dann auch die 100er Schallmauer knacken und schaffte dies auch mit einem 28:6 mühelos.
Für die Köln 99ers gilt es nun, das ernüchternde Ergebnis schnell aus den Köpfen zu schaffen und sich auf die anstehende Partie im Heimspiel am Samstag gegen Zwickau vorzubereiten.

Köln 99ers: McPhail (14), Rekanovic (11), Tomlinson (3), Mazzi (11/1), Yüksekkaya (2), Kasapoglu, van der Steen, Pasman


Spannende Partie gegen Zwickau

Beim 2. Heimspiel der Saison gastiert das Team aus Zwickau am Bergischen Ring und tritt dort um 17 Uhr zum TipOff gegen die Domstädter an. Die Sachsen waren bereits vor wenigen Wochen beim 13. Internationalen KICK OFF Turnier in Köln und blieben dabei hinter den eigenen Erwartungen. Während des Turniers gab es zwei Aufeinandertreffen der beiden Erstligisten und man trennte sich dabei mit je einem Sieg und einer Niederlage.

Diesen Spieltag präsentiert unser Premium Partner Auto Thomas und stellt dabei einen besonderen Preis für das Gewinnspiel für die Zuschauer zur Verfügung.

Die Voraussetzungen in der anstehenden Partie sind natürlich angesichts eines Ligapunktspiels im Gegensatz zum Vorbereitungsspiel im Rahmen eines Turniers, nochmal ganz anders und die Gäste kommen als klarer Favorit in die Domstadt. Dennoch erinnern sich die Kölner mit einem lachenden und einem weinenden Auge an die letzte Partie in der vergangenen Saison, wo die 99ers lange Zeit zum Erstaunen vieler Fans und sicher auch der Zwickauer, in Führung lagen und sehr unglücklich in den letzten Minuten das Spiel aus der Hand gaben.
Ob es Martin Otto und sein Team ähnlich spannend machen können oder gar die Punkte in Köln behalten werden, lässt sich sehr schwer vorhersehen. Wir zählen aber auf unseren lautstarken Anhang der uns schon zum Saisonstart sehr beflügelt hat.

Für weitere Unterhaltung sorgt an diesem Spieltag „Surprise Freestyle“.

Bereits um 14:30 Uhr bestreitet unsere 2.Mannschaft ihre Partie gegen den BBC Warendorf. Auch hier können sich die Zuschauer auf ein spannendes Spiel freuen.

Ab diesem Wochenende startet dann auch für unsere 3.Mannschaft in die Oberligasaison. Unser Team mit vielen neuen und jungen Spielern geht um 11 Uhr in Essen an den Start. Wir drücken natürlich alle Daumen, dass der Saisonstart erfolgreich verläuft.


Erstsemsterbegrüßung an der Sporthochschule im RheinEnergie Stadion

Seit einigen Jahren beteiligen sich die Köln 99ers an der von der Sporthochschule Köln organisierten Erstsemestlerbegrüßung. Die zahlenreichen neuen Studenten und Studentinnen, die an der renommierten Hochschule ihr Studium beginnen, werden dabei vom Hochschulrektor im Stadion des 1. FC Köln begrüßt und auf ihr Studium eingestimmt.

Nach dieser kurzen Einführung durften die gut 700 neuen Studenten in der VIP Lounge an den zahlreich vertretenen Informationsständen der Kölner Sportvereine neben Informationen auch einige Freikarten zu den jeweiligen Wettkämpfen der Clubs in Empfang nehmen, um sich so in den nächsten Wochen ein Bild der Kölner Sportlandschaft machen zu können.

Wir wünschen allen Studierenden in der Sportstadt Köln eine gute Zeit!


Ein gutes Viertel ist nicht genug

Die Köln 99ers verlieren das wichtige Spiel gegen den BSC Rollers Zwickau unnötig mit 59:70 und müssen weiterhin auf die ersten Punkte warten. Nach der Partie war die Enttäuschung allen Spielern und Fans deutlich anzusehen. Heute wäre einfach deutlich mehr drin gewesen. Mehr drin war zumindest für die Zuschauer an diesem Tag. Unser Premium Partner Auto Thomas hatte gleich zwei Geschenke im Gepäck. Verkaufsleiter Udo Kastner überreichte das neu gebrandete Teamfahrzeug an die Mannschaft und stellte ein umfangreiches Winterpaket für das Gewinnspiel für unsere Zuschauer. Für kurzweilige Spielpausen sorgte zudem an diesem Heimspieltag der Freestyler „Surprise“ mit faszinierenden Tricks rund um den Basketball.


Das Spiel begann verheißungsvoll für die Gastgeber, mit 2 Treffern über Jaime Mazzi binnen einer Minute zum 4:0. Die Gäste konnten zwar kurz darauf wieder ausgleichen aber über John McPhail und Ramo Rekanovic hatten die Domstädter die richtige Antwort parat und bauten den kleinen Vorsprung auf 10:5 weiter aus. Als Zwickau dann wieder über ihren Routinie Pollmann bis auf 10:9 herankam antwortete Jaime Mazzi gleich mit einem Feldpunkt und einem schönen 3-Punkt-Wurf. Zum Ende des 1.Viertels war der Zwischenstand bei 17:13 aus Kölner Sicht.


Mit Anpfiff des 2.Viertels legten die 99ers über John McPhail nochmal nach, der bei seinem erfolgreichen Wurf gefoult wurde und den anschließenden Freiwurf sicher zum 20:13 verwandelte. Leider schafften die Kölner es nicht, die Intensität in der Verteidigung aus dem 1.Viertel aufrecht zu halten und gewährten den Zwickauern leichte Punkte, so dass die mit einem 14:4 Lauf das Spiel in der 15.Minute zum 24:27 umdrehen konnten. Nun ging es munter hin und her und Jaime Mazzi netzte zur großen Freude der Zuschauer erneut mit einem 3er zum Ausgleich ein. John McPhail holte dann mit einem schnellen Korbleger die Führung zum 29:27 zurück. Leider mussten die Domstädter den Gang in die Kabine am Ende der 1.Halbzeit dennoch mit einem 31:33 Rückstand antreten.


Nach dem Seitenwechsel war es nun auf Seiten der Zwickauer Andy Ortmann, der mit 2 schnellen Punkten den Vorsprung für sein Team ausbaute. Köln brauchte ganze 4 Minuten bevor man über Benjamin Lenatz wieder einen erfolgreichen Angriff abschließen konnte. Das Viertel gestaltete sich sehr ausgeglichen aber Köln schaffte es nicht, die Führung an sich zu reißen, obwohl es dazu zahlreiche Möglichkeiten gab. So musste man ins letzte Viertel mit einem 47:53 Rückstand starten.


Noch schien alles möglich und beide Fangruppen feuerten ihr Team weiterhin lautstark an. Die ersten Punkte gingen zunächst erneut an die Gäste. Köln konnte zwar ebenfalls punkten aber schaffte es nicht mehr, entscheidend heran zu kommen. Zu viele Fehler in der Verteidigung und eine Trefferquote von 35% war einfach an diesem Spieltag nicht genug.


Nun gilt es weiterhin, sich auf das entscheidende Spiel gegen Hannover vorzubereiten, auch wenn das in den Partien gegen Hamburg und Wetzlar sicher nicht einfach sein wird.

An diesem Samstag musste unsere 2.Mannschaft ebenfalls beim Heimspiel gegen Warendorf eine 36:72 Niederlage hinnehmen, während unsere 3.Mannschaft bei ihrem Saisonauftakt in der Oberliga NRW mit einem Sieg und einer Niederlage von ihrem Auswärtsspieltag in Essen zurückkam.



Bilder vom Spiel gegen Zwickau

Auf der Website von Wunderl Fotografie gibt es ein paar schöne Impressionen vom Heimspiel gegen Zwickau.

Vielen Dank an Stephanie Wunderl!


OUTRUN mit neuer Homepage

Das Online Magazin OUTRUN hat eine neue Homepage und ratet mal wer dort als "Tipp" vorgestellt wird.

#cool # danke


Ein Special Guest in Köln

Vor ein paar Wochen erreichte über die Redaktion des ROLLT.Magazins eine Interviewanfrage den Kölner Geschäftsführer und Teammanager Sedat Özbicerler. Sören Seebold der wohl jüngste Reporter der Rollstuhlbasketballszene hatte da ein paar Fragen vorbereitet und bat um ein Gespräch, um die Fragen rund um die Tätigkeiten eines Teammanagers beantwortet zu bekommen.

 

Nach ein paar ersten Emails hin und her wurde Sören gleich zum nächsten Spieltag eingeladen, um die Arbeit eines Teammanagers im Rahmen eines Spieltages live mitzuerleben. Dabei durfte natürlich der Besuch in der Kabine zur Ansprache an das Team durch den Trainer vor Spielbeginn nicht fehlen. Da es an diesem Tag für die Kölner von ihrem Premium Partner AutoThomas noch ein offizielles Foto zur Übergabe des neuen Teamfahrzeuges gab, kam Sören natürlich auch da gleich mit aufs Bild.

 

Sowohl für Sören als auch für Teammanager Sedat war es eine sehr nette und kurzweilige Begegnung und beide sprachen ab, so einen Besuch nochmal zu wiederholen.

 

Wir bedanken uns bei Sören für das nette Gespräch und sein großes Interesse und wünschen ihm bei seiner journalistischen Arbeit weiterhin viel Spaß!

 

Das Interview könnt ihr dann in einer der nächsten Ausgaben im Rollt. Magazin nachlesen.


Nächste Herausforderung wartet an der Elbe


Für die Köln 99ers geht es am nächsten Samstag in die Hansestadt Hamburg. Um 18 Uhr heißt es dann TipOff in der Sportstätte im Inselpark. Die BG Baskets Hamburg sind mit großen Ambitionen in die neue Saison gestartet, konnten ihren Kader nochmal deutlich verstärken und werden als eines der Top4 Teams der Liga gehandelt.

Nach einem klaren Sieg gegen Aufsteiger Hannover folgte beim Topspiel gegen den zweiten Aufsteiger aus München die erste Niederlage. Noch überraschender kam dann der Punktverlust bei den Rolling Devils aus Kaiserslautern am letzten Wochenende.


Somit dürften die Hanseaten beim Spiel am Samstag gegen die Rheinländer bis in die Haarspitzen motiviert sein und alles daran setzen, den Sieg einzufahren, um nicht vorzeitig die angestrebte PlayOff Teilnahme zu gefährden.

Köln wird in dieser Partie erneut mit einem kleinen Kader antreten müssen, da sich Lars Bergenthal und auch Jelle van der Steen einer Operation unterziehen müssen. Wir wünschen beiden einen erfolgreichen OP Verlauf und eine baldige Genesung. Die 99ers werden auch dieses Spiel nutzen, um weiter an sich zu arbeiten und noch besser als Team zu agieren.


Das Spiel können die Kölner Fans wie gewohnt über Keyscout verfolgen.



Macauley Tomlinson kehrt nach England zurück

In einem Gespräch, um das der englische Nachwuchsspieler die Kölner Verantwortlichen vor wenigen Tagen gebeten hatte, erläuterte er seine private Situation. Die vorgetragenen Gründe, um wieder zu seiner Familie zurück zu kehren sind sicher nachvollziehbar, auch wenn diese Entscheidung für die Kölner natürlich einen herben Rückschlag bedeutet. Auch Mac fiel dieser Entschluss, das Team zu verlassen, nicht leicht, da ihm die Mannschaft und das Umfeld sehr gut gefällt.

Das Team befindet sich immer noch in der Findungsphase und hatte zuletzt trotz der Niederlage gegen Zwickau einen guten Schritt nach vorne gemacht. Angesicht der Nachricht haben die Kölner sich weiter umgeschaut, um den freien Platz im Team schnellstmöglich wieder zu besetzen. Hierzu werden wir zeitnah weitere Informationen bekannt geben.

Wir wollen uns bei Mac, der in Hamburg sein letztes Spiel im Trikot der 99ers absolvieren wird, trotz der kurzen Zeit am Rhein für sein Engagement bedanken und bleiben natürlich mit ihm in Kontakt und wünschen ihm alles Gute für die weitere Zukunft!


Kathleen O’Kelly-Kennedy ist weiterer Neuzugang

Die mehrfache australische Nationalspielerin Kathleen O’Kelly-Kennedy wird in der nächsten Wochen zur Mannschaft stoßen und voraussichtlich im Spiel gegen den deutschen Meister RSV Lahn-Dill zu ihrem ersten Einsatz in den Kölner Farben kommen.


Mit Kathleen bekommen die 99ers eine sehr erfahrene Spielerin, die bereits in Sassari und Rom für italienische Topclubs gespielt hat. Sie war mit dem australischen Team bei den Paralympics in Beijing am Start und hat dort die Bronzemedaille gewonnen. Auch bei zahlreichen Weltmeisterschaften gehörte sie dem erfolgreichen Kader an und gewann auch hier diverse Medaillen.


Die in Melbourne geborene Topathletin zog es 2005 in die USA an die renommierte University of Illinois, an der zahlreiche namhafte Athleten ausgebildet wurden und gewann dort 3 Meistertitel mit ihrem jeweiligen Damenteam.


In der australischen Liga platzierte sich Kathleen in der gerade abgelaufenen Saison mit ihrem Team Red Dust Heelers auf Platz 2 und kann so auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken.


Wir freuen uns sehr, mit Kathleen eine wichtige Position im Kölner Team hochklassisch besetzen zu können.


Überraschung an der Elbe bleibt aus

Die 99ers unterlagen am letzten Samstag der BG Baskets Hamburg mit 80:58 nachdem sie zuvor in Halbzeit eins mit einer unglaublichen Teamleistung ein 36:36 Unentschieden in die Halbzeitpause nehmen konnten.


Die Hanseaten suchten nach den zuletzt zwei verlorenen Spielen ein Erfolgserlebnis und die Rheinländer, die gerade einmal mit 5 Spielern antreten konnten, schienen der ideale Aufbaugegner dafür zu sein.
Auch wenn das Endergebnis am Ende deutlich zugunsten der Gastgeber ausfiel, so waren die Kölner alles andere als eine leichte Beute. Mit Patrick Richter, Gabriel Kasapoglu, John McPhail, Ramo Rekanovic und Jaime Mazzi war die Entscheidung der Starting Five schnell getroffen. Headcoach Martin Otto stellte die Mannschaft optimal auf die Situation ein und das Team setzte die taktischen Vorgaben optimal um.


Für die BG Baskets war es naheliegend, den kleinen Kölner Kader mit einer Ganzfeldpresse mürbe zu machen und so den erhofften Sieg einzufahren. Doch Köln wehrte sich und zeigte mit einer tollen Teamleistung, was in diesem Team steckt. Ungeachtet der vielen Unruhen im Kader in den letzten Wochen harmonierten die 5 Spieler bestens und hatten immer wieder die richtige Antwort parat. Zunächst ging die BG mit zwei schnellen Punkten in Führung. Doch die Antwort der Kölner ließ nicht lange auf sich warten, Jaime Mazzi legten den ersten seiner 3 Dreier in die Reuse der Hamburger und Ramo Rekanovic erzielte nach erfolgreichem Korbleger die erste Führung für sein Team. Nun war es ein offener Schlagabtausch doch gegen Ende des ersten Viertels zogen die Hamburger mit 22:15 leicht davon. Doch Köln blieb davon unbeeindruckt. Mit Anpfiff des zweiten Viertels kämpften sie sich wieder auf 22:20 heran und ließen sich fortan auch nicht mehr abschütteln. Im Gegenteil, die Gastgeber die immer wieder vorlegten fanden kein Mittel den quirliegen John McPhail zu stoppen, der dadurch viele Freiräume für seine Teamkollegen schaffte. Als zum Ende der ersten Halbzeit ein 36:36 auf der Anzeigentafel erschien, waren doch alle etwas verwundert und die zahlreich anwesenden Zuschauer in der Halle Inselpark sehr leise geworden.


Den Kölnern war natürlich bewusst, dass die zweite Halbzeit noch schwierigen werden würde. Angesichts des hohen Tempos im ersten Durchgang ließen im Verlauf der nächsten 20 Minuten auch die Kräfte nach und Hamburg kam deutlich besser in die Partie. Die Halbzeitansprache dürfte der Hamburger Coach Holger Glinicki richtig gewählt haben. Sein Team kam deutlich entschlossener aus der Kabine und legte mit einem 27:6 im 3.Viertel den Grundstein für den späteren Sieg. Im Verlauf der letzten 10 Minuten präsentierten beide Teams mit einem 18:15 eine ausgeglichene Partie, die am Ende mit 80:58 für die Gastgeber ausging.


Die Domstädter konnten aber angesichts der tollen Leistung erhobenen Hauptes die Rückreise antreten und haben im Zusammenspiel wieder einen großen Schritt nach vorne gemacht. Nächste Woche Samstag kommt mit dem deutschen Meister eine erneut große Herausforderung beim Heimspiel auf die Kölner zu.
Korberfolge auf Kölner Seite: Patrick Richter (2), Gabriel Kasapoglu, John McPhail (18), Jaime Mazzi (18/3), Ramo Rekanovic (18).


Die komplette Statistik zum Spiel können Sie unter www.keyscout.de einsehen.


Rollstuhlbasketball bei der 16. Kölner Museumsnacht


In diesem Jahr beteiligte sich der RBC Köln99ers zum ersten Mal am Angebot der Kölner Museumsnacht. Am vergangenen Samstag hatten so die Besucher in den Räumen des Deutschen Sport- und Olympiamuseums die Möglichkeit, sich über die Sportart zu informieren und Rollstuhlbasketball selber auszuprobieren.

Zu Beginn des Abends eröffnete DBS Präsident Friedhelm Julius Beuchert und Museumsdirektor Andreas Höfer die Sonderausstellung „Paralympics – Sport ohne Limit“. Da passte es natürlich gut, dass im Anschluss daran eine der beliebtesten paralympischen Sportarten von Mitgliedern des Kölner Vereins präsentiert wurde.

Die Besucher konnten ihr "Fahrgeschick" an einem Slalomkurs erproben und unter fachkundiger Anleitung mit dem Basketball dribbeln und auf einen Korb werfen. "Beim Rollstuhlbasketball hängt der Korb normalerweise genauso hoch wie sonst auch, aber hier in den Räumlichkeiten des Museums mussten wir ihn wegen der Raumhöhe etwas niedriger platzieren", sagte der Vereinsvorsitzende Winfried Hühn. "So ist es aber natürlich auch ein bisschen leichter einen Korb zu werfen."

 

Der Andrang und das Interesse der Besucher war sehr groß und die bereitgestellten Rollstühle wurden bis weit nach Mitternacht ohne Unterbrechung nachgefragt. Eine rundherum gelungene Veranstaltung, die Rollstuhlbasketball einem breiten Publikum nahegebracht hat.


Köln 99ers empfangen RSV Lahn-Dill

Mit dem amtierenden deutschen Meister, Pokal- und Champions Cup Sieger kommt am nächsten Samstag ein schwerer Gegner in die Sporthalle Bergischer Ring. Das mit Topspielern gespickte Team aus Wetzlar ist seit Jahren die Übermannschaft der RBBL und rollt auch bei dieser Partie als klarer Favorit aufs Feld.

Auch an diesem Spieltag dürfen sich unsere Zuschauer über einen tollen Preis beim Gewinnspiel freuen. Unser Partner KÖLNTICKET verlost 2 Gutscheine im Wert von je 50 EUR. Einlösen kann der oder die Gewinner den Gutschein unter www.koelnticket.de wo eine riesengroße Auswahl an Konzerten und Events im Bereich Sport, Kultur und vieles mehr zur Auswahl stehen.

 

Die bisherigen Partien zwischen beiden Teams verliefen meistens sehr einseitig und zu Gunsten der Wetzlarer. Ungeachtet dieser Bilanz werden die 99ers alles daran setzen, ihren Fans eine gute Partie zu bieten und die Gelegenheit nutzen, aus dem Spiel möglichst viel für sich heraus zu holen. Dabei geht der Blick ganz klar in Richtung der anstehenden Partie gegen Hannover United am 14. November. Sowohl für Hannover als auch für die Kölner ist dieses Spiel eine richtungsweisende Begegnung im Kampf um den Klassenerhalt.

 

Wir zählen natürlich wieder auf unsere lautstarken Fans, um uns im Spiel gegen den Meister zu unterstützen.


Frederic Jäntsch kehrt ins Bundesligateam zurück

Angesichts der angespannten Spielersituation freuen sich die Köln 99ers, mit Frederic Jäntsch einen alten Bekannten im Team begrüßen zu können. Freddy hatte bereits zum Ende der letzten Saison angedeutet dass er sich auf sein Studium konzentrieren wollte und nicht mehr als Spieler zur Verfügung stehen würde. Umso erfreulicher ist, dass er sich nun nochmal umstimmen ließ. Der Handlungsbedarf, die Centerposition bei den Domstädtern neu zu besetzen, war zuletzt unerwartet akut geworden. Mit der Nr.96 erhalten die Kölner wieder eine deutliche Verstärkung unter den Brettern und [...]

dringend benötigte Wechsel- und Line-Up Optionen. Bereits am Samstag wird Freddy im Heimspiel das Trikot für die 99ers überziehen und auf Korbajagd gehen. Wir freuen uns sehr darüber und sagen „Welcome back“ Freddy!


Klare Sache für den Triple-Gewinner

Die erwartete Niederlage gegen den RSV Lahn-Dill blieb leider nicht aus und die Domstädter mussten sich mit 50:91 dem amtierenden Meister geschlagen geben. Bereits nach dem 1.Viertel deutete sich beim 8:21 das Endergebnis des 3. Heimspieltages am Bergischen Ring an. In der Folge kamen die 99ers zwar besser ins Spiel und zeigten immer wieder gut ausgespielte Spielzüge, doch der übermächtige Gegner, der jeden Kölner Fehlwurf oder Fehlpass umgehend mit einem Fastbreak beantwortete, war einfach nicht aufzuhalten.
Am heutigen Spieltag durften sich dagegen [...]

insbesondere unsere Rolli-Rookies freuen, bekamen sie doch 2 Sportrollstühle von der Tandem Stiftung Burkhard Zülow überreicht. Kuratoriumsmitglied David Zülow übergab die dringend benötigten beiden Rollstühle in der Halbzeitpause an den 1.Vorsitzenden der 99ers Winfried Hühn. Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei der Tandem Stiftung für diese Unterstützung! Freuen durften sich auch zwei Zuschauer über die beiden Gutscheine von KÖLNTICKET. Diese wurden unter den Zuschauern per Los ermittelt.

 

Der Kölner Headcoach nutzte die Gelegenheit, um insbesondere die beiden Neuzugänge Kathleen O’Kelly-Kennedy und Frederic Jäntsch ins Team zu integrieren und die verschiedenen Line-Ups zu testen. Beide fügten sich sehr gut ins Team ein, brachten den gewünschten Effekt in den jeweiligen Konstellationen und erzielten jeweils 4 und 6 Punkte. Erfreulich für das Team war in dieser Partie, dass sich alle Spieler in der Scorerliste eintragen konnten. Patrick Richter versenkte 3 von 3 Würfen lupenrein und auch Gabriel Kasapoglu nutze die Gelegenheit zum Scoren mit einem schönen Unterhandwurf unter dem gegnerischen Korb. Ramo Rekanovic erzielte ebenfalls 6 Punkte und John McPhail kam auf 12 Punkte und stolze 12 Assists. Jaime Mazzi zeigte sich erneut mit 4 verwandelten 3er Würfen erneut aus der Distanz treffsicher.

 

Insgesamt war aber die Trefferquote an diesem Spieltag mit 37% auf Kölner Seite einfach nicht genug, um dem Team von Nicolai Zeltinger, der schon frühzeitig seinen Bankspielern Spielzeit einräumte, gefährlich zu werden.

Die 99ers treten nun am nächsten Sonntag im Pokal in Berlin an und müssen sich zunächst gegen den Regionspokalsieger Pfeffersport Devils Berlin durchsetzen. Der Sieger dieser Partie muss dann gegen den Gewinner aus der Paarung Paderborn gegen Osnabrück antreten.

 

www.tandem-stiftung.de
www.koelnticket.de


Weiterer Neuzugang aus Down Under

Wir freuen uns sehr, mit Luke Pople einen aktuellen australischen Nationalspieler in unserem Team begrüßen zu dürfen. Der frischgebackene Asienmeister, der mit seinem Team das Ticket für Rio gelöst hat, kommt Anfang November mit seiner Verlobten in die Domstadt und wird die 99ers bei der Mission Klassenerhalt sicher tatkräftig unterstützen können. Luke Pople kommt, wie auch schon sein [...]

zukünftiger Teamkollege John McPhail, aus der sehr erfolgreichen Nachwuchsförderung des australischen Verbandes. Auch er gehörte dem U23 WM Kader an, der 2013 die Bronzemedaille gewann und zählt mit seinen jungen Jahren zu den Leistungsträgern in seinem Team. Inzwischen spielt der in Sydney geborene und mit 2,5 Punkten klassifizierte Guard in der Herren A-Nationalmannschaft und holte mit dem Australian Rollers Team 2014 sogar den Weltmeistertitel in Korea.

Auch in der australischen Liga gehört er zu den herausragenden Spielern, was seine Wahl zum MVP bei den Mid-Pointer Spielern und die Nominierung ins All Star Team eindrucksvoll dokumentiert.

Die heimischen Kölner Fans können Luke voraussichtlich erst beim Heimspiel am 21. November gegen den USC München auf dem Spielfeld in Aktion sehen.

Die Köln 99ers sind sehr froh, mit Luke einen weiteren wichtigen Topathleten im Kader begrüßen zu können!


Pokalrunden in Berlin und Köln

Die erste und die zweite Mannschaft des RBC Köln 99ers sind am kommenden Wochenende im DRS Pokal aktiv.

Das Bundeliga-Team muss im Pokal in Berlin antreten. Dort treffen die 99ers zunächst auf die Pfeffersport Devils Berlin als Gastgeber der Vorrunde. Sollten die 99ers am Sonntagmorgen ihrer Favoritenrolle gerecht werden, kommt es für die [...]

Domstädter zum zweiten Spiel an diesem Tag. Der Gegner wird um 12 Uhr in der Partie Paderborn gegen Osnabrück ermittelt. Insbesondere die Paderborner Mannschaft hat bisher eine makellose Saison in der 2. Bundesliga hingelegt. Leider müssen die Domstädter erneut mit einem stark dezimierten Kader antreten und dabei – neben Lars Bergenthal und Jelle van der Steen - auch auf Headcoach Martin Otto verzichten, der berufsbedingt ausfällt. „Das ist sicherlich keine leichte Ausgangslage aber wir versuchen das Beste aus der Situation in der wir uns derzeit befinden zu machen“, so Teammanager Sedat Özbicerler zu der anstehenden Pokalaufgabe seines Teams.

Die zweite Mannschaft der Köln 99ers ist am Samstag Gastgeber der DRS Pokalrunde in Köln. Den Domstädtern wurden die beiden Erstligisten aus Hannover und Hamburg zugelost. Durch den frühzeitigen Verzicht von ALBA Berlin ziehen die BG Baskets Hamburg kampflos in das Finale dieses Vorrunden-Wochenendes ein. Somit kommt es morgens zur Begegnung Köln 99ers II gegen Hannover United. Der Gewinner bestreitet das Finale gegen Hamburg. Auf dem Papier deutet alles auf ein Tagesfinale der Bundesligisten hin. Dennoch wird die Reserve der Domstädter versuchen, sich so teuer wie möglich zu verkaufen.

Köln 99ers erreichen Viertelfinale im DRS Pokal

Mit zwei klaren Siegen gegen die Pfeffersport Devils Berlin (90:60) und die Paderborner Ahorn-Panther (67:49) ziehen die Köln 99ers ins Viertelfinale des DRS Pokals ein. Der Gegner am 12. Dezember in eigener Halle werden die BG Baskets Hamburg sein. Auch an diesem Wochenende mussten die Köln 99ers mit einen stark dezimierten Rumpfkader zum Achtelfinale des DRS-Pokals in Berlin antreten. Nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Kathleen [...]

O´Kelly-Kennedy schlugen sich die fünf verbliebenen Spieler des von Team-Manager Sedat Özbicerler gecoachten Teams aber mehr als achtbar. Patrick Richter, Gabriel Kasapoglu, Jaime Mazzi, John McPhail und Ramo Rekanovic wurden dabei ihrer Favoritenrolle gerecht und setzten sich souverän gegen die unterklassigen Teams aus Berlin und Paderborn durch.

 

Gegen Berlin starteten die Rheinländer direkt mit einer Ganzfeldpresse und legten gleich im ersten Viertel (27:10) den Grundstein  für den späteren 90:60 Sieg. Herausragender Spieler der 99ers war in diesem Spiel Ramo Rekanovic der 53 Punkte auflegte. Im zweiten Spiel des Tages setzten sich die 99ers gegen die Paderborner Ahorn-Panther mit 67:49 durch. Nach einem knappen ersten Viertel (16:14) gegen die stark aufspielenden Ostwestfalen, brachte eine taktische Umstellung in der Defense die Vorentscheidung. Die Kölner ließen im zweiten Spielabschnitt nur 5 Punkte des Gegners zu und zogen auf 38:19 zur Halbzeit davon. Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich ein offener Schlagabtausch, bei dem der Sieg aber nie wirklich gefährdet war. Kontrolliert spielten die 99ers das Spiel zu Ende und jeder Spieler konnte sich in die Scorerliste eintragen.

 

Die Partien in der Übersicht

Köln 99ers vs. Pfeffersport Devils Berlin 90:60

Gabriel Kasapoglu (2), Jaime Mazzi (16/1), Ramo Rekanovic (53), John McPhail (19)

 

Köln 99ers vs. Paderborner Ahorn Panther 67:49

Gabriel Kasapoglu (4), Jaime Mazzi (13/2), Ramo Rekanovic (39), John McPhail (9), Patrick Richter (2)


99ers vor richtungsweisendem Spiel in Hannover

Die Köln 99ers stehen vor einem der wichtigsten Spiele in der laufenden Saison. Das Team von Headcoach Martin Otto tritt am Samstag in voller Besetzung bei der ebenfalls noch sieglosen Mannschaft von Hannover United an.

 

Erstmals können die Kölner am Wochenende auch mit Luke Pople ihre Line-ups aufstellen. Der australische Nationalspieler wird am heutigen [...]

Mittwoch in Köln erwartet und steigt noch am gleichen Abend ins Mannschaftstraining ein. Coach und Team hoffen natürlich, dass er die Reisestrapazen schnell hinter sich lassen und in der Partie bei den Niedersachsen bereits sein volles Potenzial abrufen kann. Weiter fehlen werden den Rheinländern Lars Bergenthal und Jelle van der Steen, die leider weiterhin verletzungs- bzw. krankheitsbedingt ausfallen.

„Wir erwarten ein überaus spannendes Spiel bei dem zwei Teams auf Augenhöhe agieren und alles in die Waagschale werfen, um diese richtungsweisende Partie zu gewinnen“, so Team Manager Sedat Özbicerler zur Ausgangslage.

 

In der Bilanz der beiden Kontrahenten haben die Kölner zwar die Nase vorn, aber spätestens seit dem KICK OFF Turnier der 99ers Ende September, als die Gastgeber eine klare Niederlage einstecken mussten, dürfte allen Kölner Spielern klar sein, dass die „Füchse“ aus Hannover nicht unterschätzt werden dürfen. Schlüsselspieler im Team der Niedersachsen ist Spielertrainer Martin Kluck. Mit seiner Erfahrung lenkt er das Spiel und kann dabei auf eine sehr gut eingespielte Mannschaft zurückgreifen. Diese wurde im Sommer auf zwei Positionen mit dem niederländischen Nationalspieler Sebastiano Nijman und dem deutschen U22 Nationalcenter Leon Schöneberger punktuell verstärkt. Insbesondere der U22 Center hat sich bereits bestens integriert und führt die interne Scorerstatistik mit 16 Treffern pro Spiel an.

 

Foto: Steffi Wunderl Fotografie


Wichtiger Auswärtssieg in Hannover

Die Köln 99ers haben das Auswärtsduell im Tabellenkeller der RBBL gegen Hannover United mit 67:73 für sich entschieden. Eine deutliche Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt ebnete den Weg zum wichtigen ersten Saisonsieg gegen den Tabellennachbarn.

 

Das Spiel in Hannover stand zunächst unter den Eindrücken der Terroranschläge von Paris. Mit einer gemeinsamen Schweigeminute gedachten Spielerinnen, Spieler und Zuschauer den Terroropfern aus der französischen Hauptstadt. [...]

 

Nach dem TipOff kamen die Gastgeber besser ins Spiel, das erste Viertel blieb aber ausgeglichen. Vor allem die schlechte  Wurfausbeute der 99ers sorgte dafür, dass die Hannoveraner die ersten 10 Minuten für sich entscheiden konnten (16:10).  Das sollte sich im zweiten Viertel zum Leidwesen der Kölner fortsetzen. Die Miene von Coach Martin Otto verdunkelte sich zusehends, denn die Hannoveraner trafen fast alles und entschieden auch diesen Spielabschnitt mit 29:17 für sich. Die Auszeiten auf Kölner Seite störten den Spielrhythmus der Niedersachsen nicht entscheidend, so dass es mit einer komfortablen Pausenführung von 18 Punkten für United (45:27) und einer wirklich schlechten ersten Kölner Halbzeit in die Kabine ging.

 

Wir wissen nicht, was im Pausentee war oder welche Worte Coach Otto in der Kabine gefunden hatte, aber die Kölner starteten nach der Pause eine furiose Aufholjagd. Das Team kam hellwach und völlig verändert aus der Kabine. Auf einmal saßen die Würfe und auch die Defense funktionierte deutlich besser als im ersten Spielabschnitt. Bis zur Viertelpause schmolz der Vorsprung von United auf fünf Zähler. Der RBC gewann das dritte Viertel deutlich (12:25) zum Zwischenstand von 57:52 vor den letzten 10 Minuten.

 

Im letzten Viertel ging es hin und her und Mitte des vierten Spielabschnitts sicherten sich die 99ers sogar das erste Mal eine Führung. Auch eine kurze Unterbrechung, aufgrund einer kleinen Handverletzung von Ramo Rekanovic, sowie kleine Unstimmigkeiten mit dem Schiedsgericht brachten Köln nicht mehr aus der Balance.  Ein deutlich gelassenerer Headcoach sah dann eine abgeklärte Schlussphase, in der das Team sicher in der Defense stand und die aus Fouls resultierenden Freiwürfe im Korb der Gastgeber versenkte. Am Ende stand ein 67:73 Auswärtssieg auf dem Scoreboard, der wegen der Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte verdient in die Domstadt ging.

 

„Eine beherzte zweite Halbzeit hat uns am Ende den erarbeiteten Sieg gebracht. Das Team hat eine tolle Moral bewiesen und ich bin sehr erleichtert, dass uns dieser Sieg gelungen ist. Luke hat sich perfekt ins Team integriert und eine großartige Leistung präsentiert“, resümiert Team-Manager Sedat Özbicerler über das Spiel und zum australischen Neuzugang.

 

Das Spiel im Überblick
Hannover United vs. RBC Köln 99ers 67:73 (16:10 / 29:17 / 12:25 / 10:21)
Luke Pople 24, Ramo Rekanovic 22, Jaime Mazzi 18, Kathleen O´Kelly-Kennedy 4, John McPhail 4, Benjamin Lennatz 2, Frederic Jäntsch, Gabriel Kasapoglu

 

Die Köln 99ers bestreiten ihr nächstes Ligaspiel am kommenden Samstag, 21.11.2015 um 17 Uhr gegen USC München. Austragungsort ist wie immer die Sporthalle Bergischer Ring (Bergischer Ring 40, Köln-Mülheim). Bereits um 14.30 Uhr tritt an gleicher Stelle die zweite Mannschaft der 99ers in der 2. Bundesliga Nord gegen den RSC Osnabrück an.


Der Altmeister gibt sich die Ehre

Am kommenden Samstag kommt es beim Spiel zwischen den beiden Traditions-vereinen aus Köln und München auch zum Duell der australischen Spieler John McPhail, Luke Pople und Kathleen O`Kelly-Kennedy auf Kölner Seite gegen den ebenfalls aus down under stammenden Spielmacher der Münchener Kim Robins. Zudem trifft mit dem Kölner [...]

Ramo Rekanovic ein weiterer Kölner auf seinen bosnischen Nationalmannschaftskollegen Suad Sutic.

 

In der Vergangenheit waren die Begegnungen beider Teams immer ein Garant für spannende Spiele, wobei die Gäste aus Bayern zumeist in der Favoritenrolle waren. Auch dieses Mal sind die Kräfteverhältnisse klar verteilt, denn der Rekordmeister kommt als Tabellendritter an den Rhein. Das Team von Headcoach Sinclair Thomas hat bis zum 7. Spieltag der RBBL schon für einige Überraschungen gesorgt. Es gelangen u.a. Siege gegen die etablierten Teams aus Hamburg und Zwickau, aber auch eine unerwartete Niederlage gegen die Rolling Devils aus Kaiserslautern am vergangenen Wochenende.

 

Die 99ers konnten am letzten Spieltag ihrerseits ein schon fast verloren geglaubtes Spiel in Hannover, dank einer deutlichen Leistungs-steigerung, von einem 18-Punkte-Rückstand zur Halbzeit noch in einen Sieg verwandeln. Mit diesem Schwung im Rücken will der RBC auch in diese wichtige Partie starten und setzt erneut auf die lautstarke Unterstützung seiner Fans. Unterstützt werden die Fans dabei erneut durch die United CheerStars.

 

RBC Köln 99ers vs. USC München
Samstag, 21.11.2015 // TipOff: 17 Uhr
Sporthalle Bergischer Ring // Bergischer Ring 40 // 51063 Köln
Liveticker via www.keyscout.de


Der Altmeister macht das Rennen

Die Köln 99ers haben ihr Heimspiel gegen den USC München mit 67:80 (37:39) verloren. Im dritten Viertel zogen die Gäste aus Bayern davon und ließen sich den Sieg bis Spielende nicht mehr nehmen.

Die Gastgeber starteten zunächst furios ins Spiel. Nach dem gewonnenen TipOff von Ramo 

Rekanovic trafen die 99ers über John McPhail [...]

und Jaime Mazzi in den ersten drei Angriffen und ließen den Gästen mit hohem Tempo zunächst wenig Platz zur Entfaltung. Auf den die ersten Punkte des USC durch Kim Robins antwortete Kölns Luke Pople gleich mit einem erfolgreichen 3er zum 9:2. Im weiteren Verlauf des Viertels kamen die Gäste von der Isar dann aber deutlich besser ins Spiel und konnten sich bis zum Ende des ersten Viertels auf 21:20 heran kämpfen. Im zweiten Viertel gelang dem USC zunächst der Ausgleich und über den stark aufspielenden Sebastian Magenheim sogar die 23:24 Führung. In der Folge wechselte die Führung stetig zwischen den Teams und den anwesenden Zuschauern wurde ein attraktives und intensives Spiel geboten. Köln zog dann nochmal an und erarbeitete sich bis zur 17. Minute ein kleines 37:31 Polster. Leider gelang den Domstädtern in den verbliebenen 3 Minuten bis zur Halbzeitpause kein Korberfolg mehr und man musste zusehen, wie die Münchener mit einem 8:0 Lauf eine knappe 37:39 Führung in die Kabine mitnehmen  konnten.


Nach dem Seitenwechsel schien die Kabinenansprache gewirkt zu haben. Köln kam wieder konzentrierter ins Spiel und erkämpfte sich zunächst über Ramo Rekanovic den Ausgleich und in den weiteren Minuten blieb man, auch dank eines weiteren 3ers von Jaime Mazzi über die Stationen 44:47 und 47:51 in Reichweite. In der 26. Spielminute kochten dann die Emotionen hoch, die Folge waren technische Fouls für beide Teams. Von nun an kippte das Spiel vollends zugunsten der Gäste und ein 13:3 Lauf aus Sicht der Münchener läutete die spätere Niederlage ein.


„Bis zur Halbzeit haben wir ein gutes Spiel geliefert und an die 2. Halbzeit in Hannover angeknüpft. Nach dem Seitenwechsel konnten wir uns dann aber keine sauberen Wurfpositionen mehr erarbeiten und haben teilweise zu wild abgeschlossen. Gleichzeitig hatten wir in der Defense keine Zuordnung mehr und haben den Münchenern das Scoring leicht gemacht“, erklärt Team-Manager Sedat Özbicerler die veränderte Situation nach der Pause.

 

Beim Spielstand von 52:64 ging es dann ins Abschlussviertel. Dort ließen sich die Bayern den Vorsprung nicht mehr nehmen und verwalteten die Führung bis zur Schluss-Sirene. Köln kämpfte in dieser Phase zwar weiter, konnte aber die 67:80 Niederlage nicht mehr verhindern.

 

Durch einen unerwarteten Sieg des direkten Abstiegskonkurrenten Mainhatten Skywheelers in Kaiserslautern rutschen die Domstädter erneut auf einen der beiden Abstiegsplätze. In den nächsten beiden Wochen treffen die 99ers zunächst auswärts ebenfalls auf die Rolling Devils aus Kaiserslautern bevor es dann zum richtungsweisenden Duell mit den Frankfurtern auf heimischem Parkett kommt.


RBC Köln 99ers vs. USC München
67:80 (21:20 / 37:39 / 52:64 / 67:80)

 

Köln 99ers
Jaime Mazzi (22), Ramo Rekanovic ( 13), Luke Pople (13), John McPhail (11), Frederic Jäntsch (3), Benjamin Lenatz (3), Gabriel Kasapoglu (2), Kathleen O`Kelly-Kennedy, Patrick Richter


Nächste Hürde: Rolling Devils

Für die Köln 99ers geht es am kommenden Samstag zu den Rolling Devils. Um 18 Uhr trifft das Kölner Team in Kaiserslautern auf den Sechsten der aktuellen RBBL-Tabelle.

„Die Aufgabe bei den Devils wird sicher nicht leicht. Trotz der Unruhe im Umfeld der Mannschaft haben sich die Pfälzer bisher beachtlich in der Liga behauptet und unerwartete Siege gegen Hamburg und [...]

München eingefahren“, so die Einschätzung von Team-Manager Sedat Özbicerler zum Gegner aus der Pfalz.

Dennoch haben die Rolling Devils am vergangenen Wochenende gegen die schlechter platzierten Skywheelers aus Frankfurt eine eher überraschende Niederlage hinnehmen müssen. Ein möglicher Grund mag die Entlassung des bisher sehr erfolgreich agierenden Cheftrainers Clifford Fischer sein, der unlängst aus Budgetgründen das Team verlassen musste. Den Platz an der Seitenlinie hat nun Taz Capasso inne, der die roten Teufel als Spielertrainer anführt. Trotz der finanziell angespannten Situation konnten vor der Saison Spieler wie Kai Möller, Ryan Wright und Jake Williams verpflichtet werden. Insbesondere der US-Nationalspieler Williams hat sich dabei bereits mehr als bezahlt gemacht. Durchschnittlich erzielt der Guard 21 Punkte pro Partie und rangiert damit unter der Top 5 der besten Schützen der Liga. Aus der vergangenen Saison konnten sich die Pfälzer die Dienste von Mark Beissert, Janic Binda und Matthias Heimbach sichern und verfügen somit über ein gut eingespieltes Team.

 

Für die Köln 99ers ist dieses Spiel erneut eine Gelegenheit mit einer guten Leistung für eine Überraschung zu sorgen und den Abstand zu den Abstiegsplätzen zu vergrößern. Dazu wird allerdings eine geschlossene Mannschaftsleistung notwendig sein.


99ers erneut mit vermeidbarer Niederlage

Auch am 8. Spieltag der RBBL mussten die 99ers eine unnötige und vermeidbare 80:62 Niederlage in Kaiserslautern hinnehmen.

Wie beim Spiel in der Vorwoche legten die Domstädter einen sehr guten Start hin und übernahmen gleich die Führung im Spiel. Mit gut herausgespielten Aktionen kamen entsprechend gute Wurfpositionen zustande, die insbesondere in der Anfangsphase von Luke Pople und Jaime Mazzi genutzt wurden. Leider versäumten die 

 

Kölner zu der guten Offense auch eine entsprechend gute Defense abzurufen. Immer wieder kamen die Gastgeber viel zu einfach zu Korberfolgen. Dennoch konnten die 99ers mit einer hauchdünnen 20:21 Führung in die erste Viertelpause gehen.

 

Im zweiten Viertel folgte allerdings, aufgrund einer katastrophalen Wurfausbeute von unter 30% und einer weiterhin nicht funktionierenden Verteidigung, ein gerechtfertigtes 19:6 für die Pfälzer. Den Kölnern gelangen im gesamten Viertel gerade einmal zwei Treffer aus dem Feld und zwei Punkte von der Freiwurflinie. Folgerichtig war der Blick auf die Anzeigentafel zum Pausenstand von 39:27 wenig erfreulich.

 

In der Halbzeitansprache wurden die entsprechenden Probleme schnell analysiert und zunächst fanden zumindest die Würfe wieder ihr Ziel im gegnerischen Korb. Doch an diesem Spieltag sollte die schlechte Verteidigungsleistung der entscheidende Faktor werden. Auch wenn der dritte Spielabschnitt mit 19:21 an Köln ging, folgte im Abschlussviertel erneut ein 22:14 für die Hausherren und dem entsprechend eine - auch in der Höhe unnötige - Niederlage.

 

In der kommenden Woche gilt es alle Kräfte zu mobilisieren und sich auf das nächste, besonders wichtige Heimspiel gegen die Mainhatten Skywheelers vorzubereiten. Nächsten Samstag kommt es am Ende der Hinrunde zum sicherlich richtungsweisenden Spiel im Kampf um den Klassenerhalt gegen die ebenfalls abstiegsgefährdeten Frankfurter.

 

Der Spieltag am 5. Dezember steht auch im Zeichen der erfolgreichen Nachwuchsarbeit der Köln 99ers. Die Juwelier Kraemer GmbH wird als Spieltagspartner und Partner der Nachwuchsförderung „Rolli Rookies“ einige Überraschungen für die Zuschauer mitbringen.

 

 

Rolling Devils vs. RBC Köln 99ers
80:62 (20:21 / 19:06 / 19:21 / 22:14)


Köln 99ers

 

Luke Pople (25), Jaime Mazzi (20), Ramo Rekanovic (13), John McPhail (2), Patrick Richter (2), Gabriel Kasapoglu, Kathleen O`Kelly-Kennedy, Jelle van der Steen 


Körbe für Köln Xmas Cup

Am 12. Dezember findet in den Abenteuerhallen in Köln-Kalk der diesjährige Körbe für Köln Xmas Cup statt. Das Sozialprojekt – dessen Kooperationspartner die 99ers sind – veranstaltet den Cup als inklusive Veranstaltung. Los geht es mit dem RolliCup um 11 Uhr. Wer sich also noch spontan mit einem Team bei der Veranstaltung anmelden möchte, ist herzlich willkommen!


Richtungsweisendes Spiel um Klassenerhalt

Am kommenden Samstag (5.12.2015) treffen die Köln 99ers im Kellerduell auf die Mainhatten Skywheelers aus Frankfurt. Das Heimspiel gegen die Hessen findet um 17 Uhr in der Sporthalle Bergischer Ring in Köln-Mülheim statt. Im Kellerduell geht es um wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Der Sieger der Partie macht einen ganz entscheidenden Schritt, um auch im kommenden Jahr in der höchsten deutschen Spielklasse vertreten zu sein. Entsprechend motiviert dürften beide Teams in dieses Spiel rollen.

Die Frankfurter standen - genau wie die 99ers - am Ende der letzten Saison vor der großen Herausforderung eine neue Mannschaft für die Spielzeit 2015/16 zusammenstellen zu müssen. Viele Leistungsträger wollten sich nach etlichen, intensiven Jahren im Oberhaus aus den verschiedensten Gründen eine Auszeit nehmen. Bei der Suche nach neuen Spielern landeten die Skywheelers gleich einen Coup. Mit einem Jobangebot lockten sie die Ausnahmespielerin und Kölner Leistungsträgerin Marina Mohnen vom Rhein an den Main. Inzwischen konnte mit Abdulgazi Karaman ein weiterer hochkarätiger Neuzugang vorgestellt werden. Angesichts der angespannten Tabellensituation wurden zudem einige Leistungsträger der Vergangenheit, wie Sebastian Wolk, Lars Lehmann oder auch Johannes Hengst, die eigentlich eine ruhigere Saison in der 2.Bundesliga Süd spielen wollten, reaktiviert, um doch noch einmal für ihre Farben aufzulaufen. Mit Siegen gegen Hannover und Kaiserslautern verweilen die Skywheelers auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz direkt vor den 99ers.

 

„Für dieses überaus wichtige Spiel haben wir ebenfalls alle Spieler mobilisiert und wollen unbedingt die Punkte in der Domstadt behalten. Wir zählen auf unsere Fans, die uns hoffentlich zahlreich bei dieser besonderen Herausforderung unterstützen,“ beschreibt Geschäftsführer Sedat Özbicerler die Ausgangslage für die 99ers.

 

Unterstützt wird das Team auch durch die Kraemer GmbH. Gemeinsam mit seinem Partner widmen sich die 99ers an diesem Tag der Nachwuchsförderung im Verein. Im Rahmen des Heimspiels präsentiert der RBC allen Besuchern das gemeinsam initiierte Nachwuchsprojekt „Rolli-Rookies“. In der Halbzeitpause werden die „Rolli-Rookies“ – Mädchen und Jungen mit und ohne Behinderung im Alter von acht bis achtzehn Jahren – ihr bereits im Training erworbenes Können demonstrieren. 


Kellerduell wird zum Krimi

Am 9. Spieltag und gleichzeitig letzten Spiel der Vorrunde müssen die 99ers eine herbe 70:72 Niederlage gegen den direkten Mitabstiegs-konkurrenten Mainhatten Skywheelers einstecken. Einen großen Erfolg feierten unsere Rolli-Rookies bei ihrem Auftritt während der Halbzeitpause, bei dem die Kinder- und Jugendgruppe der 99ers ihr Können in einem Showtraining demonstrierte. Unser Partner der Nachwuchsförderung Juwelier Kraemer GmbH war zudem Spieltagspartner und hatte einen Einkaufsgutschein mitgebracht, der unter den Zuschauern verlost wurde.

Dass diese Partie eine enge Kiste werden würde, hatten viele erwartet und so kam es dann auch. Die Hausherren mussten zwar zunächst die erste Punkte hinnehmen, hatten aber mit John McPhail gleich die Gegenantwort parat. Jaime Mazzi erhöhte dann gleich mit einem seiner drei 3-Punkte Würfe zum 5:2. Köln fand in dieser Anfangsphase immer eine Lücke in der Frankfurter Verteidigung und hielt bis zur 5. Minute eine kleine 9:6 Führung aufrecht. Leider schlichen sich von nun an viele Unkonzentriertheiten im Spiel der 99ers ein. Die Folge war ein 8:2 Lauf der Skywheelers, die sich nun ihrerseits ein 3-Punkte Polster zum 11:14 verschafften. Bis zum Viertelende war das Spiel beim Stand von 18:19 dann aber wieder ausgeglichen.


Mit Beginn des zweiten Viertels knüpften die Frankfurter an den ersten Durchgang an. Schnell wuchs der Vorsprung auf 20:27. Allerdings fanden die Domstädter angepeitscht von John McPhail und Frederic Jäntsch wieder bis auf 26:27 heran. In dieser Phase bekamen die 99ers das Spiel wieder besser in den Griff und schafften in der 18. Spielminute den Ausgleich zum 29:29. Als dann im Anschluss Jaime Mazzi, der an diesem Tag auf stolze 30 Punkte kam, davon drei 3er, auch noch die Führung zum 31:29 erzielte schien das Spiel zu kippen. Doch erneut waren es einfache Fehler in der Verteidigung, die den Gastgebern zum Verhängnis wurden. Somit ging es zur Halbzeit mit einem 33:33 in die Kabine.


Nach dem Seitenwechsel kamen beide Teams gut ins Spiel zurück. Ein ständiger Führungswechsel war das Resultat ehe Frankfurt in der 27. Spielminute wieder ein kleines Polster zum 42:48 aufbaute. Doch der Krimi nahm weiter seinen Lauf. Köln gelang es nun, eine deutliche bessere Verteidigung zu spielen und auch vorne im Angriff fand der Ball wieder zielsicherer in den gegnerischen Korb. Ein 9:0 Lauf brachte bis zum Viertelende die gewünschte Kehrtwende und den Führungswechsel zum Spielstand von 51:48.


Dass auch das letzte Viertel ein heißer Tanz werden würde, schien angesichts des bisherigen Spielverlaufs vorprogrammiert. Köln konnte zunächst seine Führung behaupten, doch mit zunehmender Spieldauer kippte die Partie wieder zugunsten der Skywheelers. In der 34. Spielminute holten sich die Gäste die Führung zum 55:56 wieder zurück und sollten diese bis zum Spielende auch nicht mehr abgeben. Ein für alle Beteiligten enorm emotionales Spiel, bei dem zwei Teams auf Augenhöhe agierten, hätte wohl ein Unentschieden verdient - aber das ist nun mal beim Basketball nicht möglich.

 

Die Ausgangslage für die Köln 99ers ist nun denkbar ungünstig geworden. Im weiteren Verlauf der Saison braucht es nun eine weitere Leistungssteigerung und den ein oder anderen Überraschungssieg, um den Klassenerhalt noch aus eigener Kraft zu schaffen. Ohnehin keine leichte Aufgabe zumal Luke Pople nun sein vorerst letztes Spiel für die Kölner bestritten hat. Luke kehrt wieder nach Australien zurück und bereitet mit seiner Lebensgefährtin die im Frühjahr geplante Hochzeit vor. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Luke für sein Engagement in Köln und wünschen ihm und Crissy alles erdenklich Gute.


Chance auf das Final 4

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Unter dieser Devise treten die Köln 99ers am kommenden Samstag (12.12.2015/15h) in eigener Halle zum Viertelfinale des DRS Pokals an. Ein Sieg trennt die 99ers noch vom Einzug ins Final 4.

 

Vor dem Weiterkommen müssen die Kölner allerdings einen dicken Brocken aus dem Weg räumen. Mit den BG Baskets Hamburg kommt der aktuelle Tabellenvierte und ein aussichtsreicher PlayOff-Kandidat in die Sporthalle am Bergischen Ring. Dass die Rheinländer den Hanseaten Paroli bieten können, haben sie bereits eindrucksvoll in der RBBL bewiesen. Auch wenn es am Ende eine Auswärtsniederlage gab, konnte das Team von Coach Martin Otto, das damals mit nur fünf Spielern anreisen konnte, gut mithalten. Auf jeden Fall

wird der RBC alles daran setzen die Partie dieses Mal für sich zu entscheiden und das letzte Heimspiel des Jahres mit einem Sieg abzuschließen.


Die weiteren Viertelfinal-Spiele im DRS-Pokal

Rolling Devils Kaiserslautern vs. RSB Thuringia Bulls

BSC Rollers Zwickau vs. Mainhatten Skywheelers

RSV Lahn-Dill vs. USC München


Final 4 ohne die 99ers

Die Köln 99ers verlieren das Viertelfinale um den DRS-Pokal in heimischer Halle gegen die BG Baskets Hamburg mit 63:89. Eine starke Halbzeit reicht nicht, um dem Favoriten aus Hamburg Paroli zu bieten.

 

Es waren die Baskets Hamburg, die nach dem gewonnenen TipOff die ersten Punkte auflegten. Aber bereits im Gegenzug antwortete John McPhail mit den ersten seiner 11 Punkte im ersten Viertel. Der Australier war „on fire“ und der Akteur des ersten Spielabschnitts. Bis zum 9:10 sorgte er für alle Korberfolge der 99ers, ehe sich mit Jaime Mazzi zum 11:10 ein anderer RBC-Spieler in die Scorerliste und zur ersten Führung der Kölner eintragen durfte. Überhaupt war das erste Viertel das Highlight des Spiels aus Kölner Sicht. Der Motor des Favoriten aus Hamburg stotterte noch erheblich und so gingen

die Kölner mit einer Führung von 17:13 in die Viertelpause. John McPhail hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 11 seiner insgesamt 23 Punkte aufgelegt. Das zweite Viertel sah ein weiterhin ausgeglichenes Spiel, in dem sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte. Köln trotzte einem 10:0 Lauf der BG Baskets und hielt weiterhin Kontakt zu den Hanseaten, die aber allmählich besser in ihren Spielrhythmus fanden. Maßgeblichen Anteil daran hatte Jaime Mazzi, der im zweiten Viertel drei 3er im Korb des Gegners versenkte und das Pausenergebnis mit 32:35 offen hielt.

 

Die Pausenansprache des Hamburger Trainers hatte anscheinend gewirkt, denn die Norddeutschen setzten sich, in einem aus Kölner Sicht katastrophalen Viertel, entscheidend ab. Köln gelangen in dieser Phase nur 9 Punkte, während Hamburg 29 Punkte auflegte. Mit einem Vorsprung von 23 Punkten (41:64) ging es in die letzte Pause. Das Abschlussviertel konnten die Kölner wieder etwas ausgeglichener gestalten, waren aber nicht in der Lage dem Spiel eine entscheidende Wendung zu geben. Letztlich verwalteten die Baskets den komfortablen Vorsprung zum Endstand von 63:89.

 

„Es ist sehr schade, dass wir uns im 3. Viertel um die Früchte unserer guten Arbeit aus der ersten Halbzeit gebracht haben. Fast so viele Punkte in einem Viertel zu kassieren wie in den gesamten beiden ersten Vierteln ist einfach zu viel. So kann man dann auch kein Spiel gewinnen“, fasst 99ers Geschäftsführer Sedat Özbicerler Ergebnis und Entstehung zusammen.

 

Die Köln 99ers gratulieren den BG Baskets Hamburg zum Sieg und erneutem Einzug ins Final 4 um den DRS-Pokal.

 

Das Spiel im Überblick

Köln 99ers vs. BG Baskets Hamburg

63:89 (17:13 / 15:22 / 9:29 / 22:25)

 

Köln 99ers

John McPhail (23), Jaime Mazzi (19), Frederic Jäntsch (19), Jelle van der Steen (2), , Kathleen O´Kelly-Kennedy, Gabriel Kasapoglu, Patrick Richter

 

Besondere Vorkommnisse

John McPhail mit Double-Double (23 Punkte / 10 Assists) 


Rückrundenstart in Trier

Nach dem Pokal-Aus startet noch vor Jahresende die Rückrunde der RBBL. Am 20. Dezember müssen die 99ers zu ungewohnt früher Zeit um 12 Uhr in der Arena Trier bei den Doneck Dolphins Trier antreten.

 

Die Dolphins liegen nach 9 Spielen auf PlayOff Kurs und gelten sicher zu den aussichtsreichsten Teams, die zum Saisonende noch einen 

Nachschlag bekommen. Die Neuverpflichtungen der Moselaner haben sich im Team um Ausnahmespieler Dirk Passiwan bestens etabliert und bereits bezahlt gemacht. Insbesondere der niederländische Center Matthijs Bellers hat viel Druck vom Topscorer der Liga genommen und erzielt selber regelmäßig im zweistelligen Bereich.

 

Für die Domstädter wird die letzte Dienstreise 2015 sicher keine einfache Aufgabe. Gleichzeitig hat das Team nichts zu verlieren und kann komplett frei aufspielen, um seine Außenseiterchance zu nutzen.

 

 

Alle Fans können das Spiel am vierten Advent über den Liveticker auf www.keyscout.de verfolgen.


Eine schwarze Halbzeit in Trier

Die Köln 99ers verlieren ihr letztes Spiel des Jahres sehr deutlich mit 97:47 bei den Doneck Dolphins in Trier. Eine unterirdische Trefferquote und eine desolate Verteidigung in der ersten Halbzeit lieferte den Gastgebern ein einfaches Spiel. Den Kölnern gelang an diesem Tag in den ersten 20 Minuten einfach kaum ein Korb. 

Gut herausgespielte Aktionen wurden leider nicht mit einem erfolgreichen Abschluss belohnt. Nachdem bereits zur Halbzeit, beim Stand von 46:11, alle vorweihnachtlichen Gastgeschenke vorzeitig verteilt waren, wurde nun auch auf Seiten der Domstädter endlich Basketball gespielt.

 

Nach der deutlichen Pausenansprache zeigten die 99ers zumindest wieder Kampfgeist und damit kehrte auch das Wurfglück wieder zurück. Mit deutlich mehr Selbstvertrauen agierte man nun auch in der Verteidigung deutlich beherzter und bot zumindest etwas Gegenwehr. „An der heutigen Leistung lässt sich nichts beschönigen, einzig positiv war die Tatsache, dass wir uns trotz des aussichtlosen Pausenstandes nicht aufgegeben und versucht haben uns ins Spiel zurück zu kämpfen“, resümierte Coach Martin Otto nach der Partie. Nun geht es für die Köln 99ers und die Liga in die kurze Winterpause um die Akkus wieder aufzuladen.

 

Das Team wünscht allen Fans, Partnern und Fördern besinnliche Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr und bedankt sich für die bisherige großartige Unterstützung!

 

Wir sehen uns hoffentlich alle am 9. Januar 2016 zum Spiel gegen Thüringen wieder.

 

Das Spiel in der Übersicht

Doneck Dolphins Trier vs. RBC Köln 99ers

97:47 (21:7 / 25:4 / 29:13 / 22:23)

 


Fröhliche Weihnachten


 Happy New Year

Einen guten Start ins Jahr 2016!

 

Wir freuen uns auf 366 spannende Tage und wünschen Euch, dass jeder einzelne ein Erfolg wird.


Heimspielauftakt gegen den Tabellenführer

Am nächsten Samstag rollt nach der kurzen Weihnachtspause die orange Kugel wieder durch die Hallen der RBBL. Die Kölner 99ers empfangen am Samstag um 17 Uhr in der Sporthalle Bergischer Ring den aktuellen Tabellenführer.

 

Das Star-Ensemble aus Thüringen tritt seit der Sommerpause unter einem neuen Namen

aber mit unveränderten Zielen auf. Als RSB Thuringia Bulls ist die neue Bezeichnung gleichzeitig auch Programm. Die Bulls haben in den bisherigen Spielen die stärkste Offensive der Liga präsentiert und die meisten Teams mehr oder weniger überrannt. Dabei spielt das Team von Headcoach Josef Jaglowski einen attraktiven und schnellen Basketball. Die Kölner kamen im Hinspiel Anfang Oktober ebenfalls ziemlich unter die Räder. Den Abgang von Nationalspieler Sebastian Magenheim hat der RSB mit Wiederkehrer Joakim Linden bestens kompensiert. Der Schwede punktet regelmäßig im zweistelligen Bereich. Dabei liegt die Stärke der Thüringer aber insbesondere darin, dass gleich 5 Spieler ebenfalls einen zweistelligen Score-Durchschnitt haben. Ausnahmespieler im Team ist aber Aliaskandr Halouski. Der gebürtige Russe hat sich zu einem der Topspieler der Liga entwickelt, wurde im letzten Sommer „eingedeutscht“ und konnte so bei der Europameisterschaft einen wesentlichen Beitrag zur Qualifikation der deutschen Nationalmannschaft für Rio beitragen.

 

Die Köln 99ers werden diese Partie dazu nutzen, nach der 2 wöchigen Winterpause wieder in den Spielrhythmus zu kommen und ihren Neuzugang Tommie Lee Gray in ihr Spiel zu integrieren. Der US-Amerikaner wechselte zum Jahresende von den Dolphins Trier zu den Domstädtern. Vor wenigen Tagen kam er nun nach Köln und hatte lediglich zwei Trainingseinheiten mit seinen neuen Teamkollegen. Angesichts der angespannten Personaldecke ist die Verstärkung mit Tommie ein großer Gewinn für die Rheinländer. Gleichzeitig müssen die 99ers gegen die Bulls aber auf John McPhail verzichten. Der Australier konnte die Reise aus dem Heimaturlaub aufgrund eines defekten Reisepasses nicht antreten und wurde am Flughafen an der Ausreise gehindert. Unglaublich – aber wahr.

 

Im Rahmen des Spieltags wird durch den Deutschen Rollstuhlsport Verband die Inklusions-Kampagne "Gemeinsam was ins Rollen bringen" vorgestellt. Die Fans der 99ers dürfen sich zudem über den Auftritt der Cheerleader von United CheerStars und attraktive Preise beim Gewinnspiel freuen.

 

Die Kölner zählen auf die lautstarke Unterstützung ihrer Zuschauer, um trotz der klar verteilten Kräfteverhältnisse ein gutes und spannendes Spiel zu zeigen.

 


Deutliche Niederlage gegen den Tabellenführer

Es dauerte nicht lange in der Sporthalle am Bergischen Ring bis deutlich zu sehen war, weshalb die Gäste aus Thüringen an der Tabellenspitze stehen. In der Defensive waren die Akteure von Coach Josef Jaglowski eng am Mann und ließen kaum Raum für erfolgreiche Angriffsspielzüge der Kölner. Daneben war es das außerordentlich temporeiche Aufbauspiel und die hohe Treffsicherheit, welche die Bulls auszeichneten. Eben jene Effizienz ging den 99ers über weite Strecken der Partie ab, so dass unter dem Strich eine 47:91 Niederlage steht. Abseits des 

 

Platzes stand die Inklusions-Kampagne „Gemeinsam was ins Rollen bringen“ im Blickpunkt. In der Pause erklärte Henning Schulze vom Deutschen Rollstuhl-Sportverband, dass es ein Ziel der Kampagne sei, „den Rollstuhlsport in seiner ganzen Vielfalt zu fördern“. Auch die United CheerStars waren an diesem Spieltag wieder mit von der Partie und zeigten akrobatische Hebefiguren und atemberaubende Sprünge.

 

Die Anfangsphase der Partei war von dominanten Defensivreihen geprägt. So dauerte es bis zur 4. Minute ehe Frederic Jäntsch mit dem 2:6 die ersten Punkte für die Domstädter gelangen. Im Anschluss zeigten sich die Gäste treffsicherer und setzten sich schnell auf 12:2 ab. Zumindest zum Ende des 1. Viertels konnten die Zuschauer dann noch einige Kölner Korberfolge bejubeln. So ging es mit dem noch erträglichen Ergebnis von 10:19 in die Viertelpause.

 

Das zweite Viertel begangen die Domstädter nochmal etwas zielstrebiger unter des Gegners Korb und konnten drei aufeinanderfolgende Angriffe durch Frederic Jäntsch erfolgreich abschließen. Die Antwort der Gäste ließ aber nicht lange auf sich warten. Vor allem über Fastbreaks waren die Thüringer immer wieder erfolgreich und ließen einen 9:0 Lauf folgen, der zum 16:32 führte. Zum Ende der ersten Halbzeit war es dann mehrfach Tommie Lee Gray, der sich gegen die drohende Niederlage stemmte und mehrere Angriffe erfolgreich zum Pausenstand von 24:46 verwandelte.

 

Im 3. Viertel waren kaum 10 Sekunden gespielt, ehe die Bulls einen Drei-Punkte-Wurf verwandelten. Dies zeigte seine Wirkung auf die Kölner, die im weiteren Spielverlauf auch noch auf Frederic Jäntsch verzichten mussten, der sich eine Verletzung am Auge zugezogen hatte. So war es nicht verwunderlich, dass die Gäste ihre Führung in diesem Viertel deutlich ausbauten. Mit einem erfolgreichen 3er von Andre Bienek endete das Viertel, wie es begonnen hatte und ging insgesamt mit 27:09 an die Gäste.

 

Im letzten Viertel war es besonders Kathleen O'Kelly-Kennedy die auf Seiten der Kölner positiv auf sich aufmerksam machte und insgesamt sechs Punkte beisteuerte. Auch bei Jaime Mazzi platzte endlich der Knoten. Der Guard der Kölner war ebenfalls drei Mal erfolgreich. So ging dieses Viertel lediglich mit 18:14 an einen Gast aus Thüringen, der jedoch merklich das Tempo aus der Partie nahm und seine Kräfte für das bevorstehende Spiel gegen die Doneck Dolphins Trier sparte.

 

Was den 99ers Mut für die kommenden Wochen machen kann ist das rundum geglückte Debüt von Tommie Lee Gray. Der Neuzugang bewies viel Zug zum Korb, hervorragenden Einsatz auf beiden Seiten des Spielfeldes und war mit 22 Punkten Top-Scorer auf Seiten der Kölner. Ein Auftritt über den sich auch 99ers Teammanager Sedat Özbicerler freute: „Es war schön zu sehen, wie gut Tommie in die Mannschaft gefunden hat und dass er direkt eine so starke Leistung zeigen konnte. Wir werden noch viel Freude an ihm haben.“

 

Die 99ers bestreiten ihr nächstes Spiel am 17.01.2016 um 14 Uhr in Zwickau.

 

Das Spiel in der Übersicht

RBC Köln 99ers vs. RSB Thuringia Bulls

 

47:91 (10:19 / 14:27 / 9:27 / 14:18)


Auswärtsspiel bei den BSC Rollers Zwickau

Die erste Dienstreise im neuen Jahr geht für den RBC Köln 99ers ins sächsische Zwickau. Die heimischen BSC Rollers aben sich nach einigen Anlaufschwierigkeiten als Tabellenfünfter ganz gut in die Saison gekämpft und viele knappe Spiele, wie zuletzt in Kaiserslautern, für sich entscheiden können.

 

 

 

 

 

Überragender Akteur ist der Litauer Vaytantas Skucas, der mit durchschnittlich 23,9 Punkten der wesentliche Punktegarant ist. Ihm zur Seite steht Routinier Rostislav Pohlmann, der ebenfalls mit 17,7 Punkten pro Partie regelmäßig im zweistelligen Bereich punktet. Sollten die Kölner diese beiden Hauptakteure einigermaßen aus dem Spiel nehmen können, wäre sicher ein spannendes Spiel zu erwarten. Im Hinspiel gelang den Domstädtern zumindest in der 1. Halbzeit ein Achtungserfolg. Zur Halbzeit lag man mit 31:33 nur knapp hinter den Zwickauern. Leider gelang es nicht, die Sensation perfekt zu machen und man musste sich am Ende mit 59:70 geschlagen geben.

 

 Für die Partie am Sonntag sind nun auch wieder John McPhail und Ramo Rekanovic im Kader der 99ers, so dass das Team mit verschiedenen Line-Ups auffahren kann.

 

 

Die Kölner Fans können das Spiel ab 14 Uhr über keyscout.de im Ticker live mit verfolgen.


Köln 99ers vergeben Chance auf eine Überraschung

Am 12. Spieltag mussten die 99ers in Zwickau antreten und steckten eine vermeidbare 73:61 Niederlage ein. Unterm Strich ist aber eine erneute Leistungssteigerung erkennbar und macht wieder etwas Hoffnung für den weiteren Saisonverlauf.

 

Wie so oft in dieser Saison konnten die Domstädter nicht komplett antreten, da in diesem Fall Patrick Richter krankheitsbedingt die Reise nach Zwickau nicht antreten konnte. Zudem war Headcoach Martin Otto beruflich verhindert. Erfreulicherweise waren John McPhail und Ramo Rekanovic wieder im Kader und boten gleich eine gute Partie.

 

 

Nach der langen Anreise stotterte der Kölner Angriffsmotor in den ersten Minuten. So konnten die Gastgeber bis zur 5. Minute und bis zum 10:2 ein erstes Polster aufbauen, bevor über Tommi Gray mit dem 10:4 der Anschluss gelang. Bis zum Viertelende gestaltete sich das Spiel ausgeglichener. Mit sehenswerten Aktionen hielten die Domstädter nun mit. Bis zum Viertelende konnten sie jedoch den Rückstand aus den ersten Minuten nicht wettmachen.

 

So ging es mit 18:10 ins nächste Viertel. Köln erzielte über John McPhail 4 schnelle Punkte und verkürzte den Rückstand zum 18:14. Den Zwickauer Konter zum 22:14 beantwortete Jaime Mazzi mit dem ersten seiner 3 Dreier an diesem Tag. Doch nach dem 23:19 waren es unnötige Ballverluste und überhastete Würfe auf Seiten der Kölner die dem Gastgeber einen 8:0 Lauf zum 31:19 bescherten.

 

Mit dem 12-Punkte Rückstand ging es dann auch in die Kabine. Hier waren die Fehler schnell analysiert und das Team kam hoch motiviert aufs Parkett zurück. Zunächst erzielte der Zwickauer Routinier Rostislav Pohlmann seinen 14. von insgesamt 32 Punkten an diesem Tag, ehe die Kölner mit einem 6:0 Lauf über Ramo Rekanovic und John McPhail den Rückstand auf 33:25 verkürzten. Leider brachten sich die 99ers erneut durch Unkonzentriertheiten in der Verteidigung um den Lohn der guten Offensive und ließen im Gegenzug einen 6:0-Lauf der Zwickauer zu. In der Folge stellten die Rheinländer ihre Verteidigung um und kamen so zu einigen Ballgewinnen. Im Angriff wurde mit geduldig ausgespieltem Passspiel der freie Spieler gefunden und erfolgreich abgeschlossen. Gabriel Kasapoglu nutzte die Gelegenheit, dass die Zwickauer Verteidigung ihn unbeachtet ließ und netzte gleich zweimal hintereinander zum Zwischenstand von 48:37 ein. Jetzt blieben die Kölner weiter am Drücker und konnten über Tommie Gray und Jaime Mazzi den Rückstand bis zum Viertelende bis auf 52:45 weiter verkürzen. Obwohl die 99ers dieses Viertel 21:26 für sich entscheiden konnten, versäumten sie es in den Phasen, in denen man teilweise bis auf 4 Punkte herangekommen war, die vorhandenen Chancen zur Führung im Spiel zu nutzen.

 

Auch im letzten Viertel zeigten die Kölner eine starke Leistung und hätten mehrfach die Gelegenheit gehabt, die Partie zu drehen. Immer wieder kämpften sie sich bis auf 4 Punkte heran. Leider sollte an diesem Spieltag die Überraschung ausbleiben. Zwei Minuten vor Ende der Partie musste zudem Ramo Rekanovic mit 5 Fouls auf der Bank Platz nehmen. Dies nutzten die Gastgeber zur weiteren Ergebniskorrektur und zum Endstand von 73:61.

 

Für die Köln 99ers bleibt trotz der Niederlage der positive Aufwärtstrend festzuhalten. Zudem ist durch den Heimerfolg der Hannoveraner gegen Frankfurt der Kampf um den Klassenerhalt nochmal deutlich offener geworden.

 

Am nächsten Samstag haben die Domstädter die Gelegenheit vor heimischer Kulisse im Spiel gegen Hamburg erneut nachzulegen und ihr Zusammenspiel zu optimieren.

 

Das Spiel in der Übersicht

BSC Rollers Zwickau vs. RBC Köln 99ers

 

73:61 (18:10 / 13:09 / 21:26 / 21:16)


Hoffnungsschimmer für den Außenseiter

Am kommenden Samstag (23.01.2016 / 17 Uhr) empfangen die Köln 99ers in der Sporthalle Bergischer Ring mit den BG Baskets Hamburg ein echtes Spitzenteam der RBBL. In den Reihen der Hamburger befinden sich mehrere Nationalspieler, welche die weite Reise nach Köln antreten. Für die Domstädter ist es in dieser Saison bereits die dritte Partie gegen den Gast von der Elbe.

 

Beim Hinspiel in Hamburg mussten sich die 99ers nach einer starken ersten Halbzeit und einem Pausenstand von 36:36 am Ende mit 58:80 geschlagen geben. Das Pokalheimspiel im Dezember bot ein ähnliches Bild. Eine hervorragende Teamleistung in der ersten Hälfte reichte nicht, um die Hamburger in die Knie zu zwingen, die dieses Spiel schlussendlich mit 89:63 für sich entscheiden konnten.

 

Die Kölner Devise muss deshalb für dieses Spiel lauten: Konstanz in die eigene Leistung bringen. Zudem soll das eigene Spiel weiter verfeinert und an die starke Leistung in der 2. Halbzeit bei der 61:73 Niederlage in Zwickau angeknüpft werden. Für dieses Vorhaben kann der Kölner Headcoach Martin Otto auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Auch die Hamburger sind am letzten Wochenende ohne Sieg geblieben und konnten ihrer Favoritenrolle bei der 71:73 Heimniederlage gegen die Rolling Devils Kaiserslautern nicht gerecht werden. So bleibt zumindest ein kleiner Hoffnungsschimmer für den Außenseiter aus Köln und den so dringend benötigten Sieg im Abstiegskampf.  

 

Spieltagspartner der Partie ist der Premium Partner Publicare, der zum Halbzeitgewinnspiel gleich mehrere Preise bereitstellt. Für gute Laune nach Spielende wird das „Tanzcorps Rheinmatrosen“ sorgen und unseren Zuschauern eine Sondervorstellung geben.

 

Die Köln 99ers wünschen dem Gast aus Hamburg eine gute Anreise und hoffen auf zahlreiches Erscheinen ihrer Fans.

 

(mj) 


Überraschungserfolg bleibt aus

Überraschungserfolg bleibt aus

 

Es hat nicht sollen sein. Die RBC Köln 99ers müssen sich den BG Baskets Hamburg mit 44:70 geschlagen geben. Eine Niederlage, die am Ende deutlich zu hoch ausfällt. Die zahlreichen Zuschauer sahen bis Mitte des dritten Viertels eine spannende Partie. Der 99ers Partner PubliCare sorgte bereits vor dem Spiel mit Geschenken für fröhliche Gesichter bei den Spielern beider Teams und später auch bei den drei Gewinnern nach der Verlosung zur Halbzeitpause. Nach Spielende hatte das Tanzcorps

 

„Rheinmatrosen“ seinen großen Auftritt und sorgte mit seinem Auftritt nach der Heimniederlage wieder für bessere Stimmung aller Anwesenden.

 

Die Defensive der 99ers stand im ersten Viertel sensationell gut. Es war die vielleicht beste Leistung der Schützlinge von Martin Otto unter dem eigenen Korb in dieser Saison. Lediglich 8 Punkte waren dem Gast vergönnt. Immer wieder konnten die 99ers durch eine geschlossene Teamleistung die starken Individualspieler der Hamburger daran hindern ihre Würfe innerhalb der erlaubten 24 Sekunden vorzunehmen. Auf der anderen Seite des Spielfeldes wusste jedoch auch die Hamburger Defensive zu überzeugen. So stand es für ganze 4 Minuten 6:6 ehe John McPhail in der 8. Minute den Bann brach, zum 8:6 traf und direkt im Anschluss, nach feinem Solo und anschließendem Korbleger, die Führung zum 10:6 ausbauen konnte.  

 

Zu Beginn des zweiten Viertels hatten die Kölner ihre stärkste Phase. Zunächst war es ein herrlicher Spielzug über John McPhail, der einen Wurf antäuschte und nochmal auf Frederic Jäntsch ablegte, der so einfache Punkte erzielen konnte. Nur einen Angriff später war es Jaime Mazzi, der aus nahezu unmöglichem Winkel einen Wurf aus der Mitteldistanz versenkte. Die Gäste kamen jedoch auch treffsicherer aus der Viertelpause und hielten stets Anschluss an die Rheinländer. An dieser Stelle sei Gästespieler Hiroaki Kozai hervorzuheben, der sich mehrfach in das Scoreboard eintragen konnte. Die Partie wurde Mitte des zweiten Viertels immer zerfahrener, worunter der Kölner Spielfluss erheblich litt. Lediglich John McPhail bestach in dieser Phase immer wieder mit unwiderstehlichem Drive zum Korb und einfachen Punkten oder Assists. Schlussendlich gelangen dem Kölner Point-Guard 15 Punkte, 7 Rebound und 8 Assists. Zum Ende der ersten Halbzeit entglitt den Kölnern das Spiel jedoch ein wenig. Ein 25:29 Pausenstand war das Resultat. Dennoch ein hervorragendes Ergebnis für den Außenseiter.

 

Der Coach der Hamburger, Holger Glinicki, wählte in der Pause dann aber wohl die richtigen Worte. Die Gäste begannen das dritte Viertel hellwach und waren drei Mal hintereinander erfolgreich. John McPhail lieferte dann die Aktion des Spiels. Einen weiten Pass der Hamburger beim Versuch eines Fastbreaks fing er  kurz vor dem Aus ab und passte diesen im Fallen hinter dem eigenen Rücken zurück ins Feld. Diese, von den Zuschauern mit Szenenapplaus honorierte, Aktion gab den Kölnern jedoch nicht genügend Auftrieb, um eine Aufholjagd zu starten. Zwar schloss Jaime Mazzi den Angriff später mit einem erfolgreichen Drei-Punkte-Wurf ab und John McPhail hielt kurze Zeit später einen Ball erneut auf artistische Weise im Spiel, um diesen Sekunden später selbst in des Gegners Korb zu versenken. Der Vorsprung der Hamburger konnte jedoch nicht verringert werden. Dies lag im Besonderen an den Gästespielern Philipp Häfeli und Reo Fujimoto, die gemeinsam 37 der 70 Hamburger Punkte auflegten und die Führung nach und nach ausbauen konnten.

 

Im letzten Viertel ließ sich der Gast nicht aus der Ruhe bringen und blieb in der Offense konstant treffsicher. Bei den Hausherren hingegen kamen nun auch noch Missverständnisse und Offensivfouls hinzu. Die 99ers steckten jedoch nie auf und versuchten mit Drei-Punkte-Würfen den Anschluss zu finden. Hier fehlte aber das letzte Quäntchen Glück und zum Teil auch die Konzentration im Abschluss, so dass den Kölnern im letzten Viertel nur noch 6 Punkte gelangen. Auf der gegenüberliegenden Seite des Felds, waren die Hamburger immer wieder mit Schnellangriffen erfolgreich. So mussten sich die Gastgeber letzten Endes mit 44:70 unter Wert geschlagen geben.

 

Teammanager Sedat Özbicerler versuchte das positive aus dem Spiel herauszustellen: „Wir haben uns wieder etwas gesteigert auch wenn die Niederlage schmerzt. Unser Fokus liegt jetzt ganz klar auf die Partie Anfang Februar, wo es beim Heimspiel gegen Hannover um eine erste Vorentscheidung geht“.

 

Das Spiel in der Übersicht

RBC Köln 99ers vs. BG Baskets Hamburg

44:70

 

(10:08 / 15:21 / 13:17 / 06:24)


Köln 99ers vor schwerer Aufgabe beim Meister

Bekanntlich wächst man an seinen Aufgaben. So rollen die 99ers am Samstag um 16 Uhr beim amtierenden Triple-Gewinner aufs Parkett und freuen sich gegen die Topmannschaft aus Wetzlar anzutreten. Dass die Domstädter als krasser Außenseiter anreisen, nimmt dem Team von Headcoach Martin Otto den Druck vor der Partie. Dennoch kommt dieses Spiel genau zum richtigen Zeitpunkt, um sich im Schlussspurt der Liga an den Besten zu messen und gut vorbereitet in die entscheidenden Spiele zu starten.

 

Das Team um  Bundestrainer und Headcoach Nicolai Zeltinger ist auf allen Spielpositionen mit Topathleten gespickt. Dreh- und Angelpunkt ist das Trio Serio-Paye-Böhme, die allein für drei Viertel der Wetzlarer Punkte zeichnen. Neben den beiden US-Boys Michael Paye und Steve Serio hat sich besonders das deutsche Nachwuchstalent Thomas Böhme zu einer der tragenden Säulen im Team etabliert und führt das interne Duell im Trio sogar an. Ein weiterer Hochkaräter ist der

britische Nationalspieler und ehemalige Kölner Spieler Joe Bestwick, der ebenfalls eine feste Größe auf der Centerposition geworden ist und auch hier zu den Besten seines Fachs zählt. Der mehrfache Deutsche Meister hat aber auch auf der so genannten Low-Pointer Position eine sehr starke Besetzung. Mit Björn Lohmann, der ebenfalls schon die Kölner Farben trug, ist einer der besten und zugleich effektivsten 1-Punkte Spieler für die Hessen auf dem Spielfeld.

 

Die 99ers hatten seit Jahresbeginn eine stetig ansteigende Formkurve und haben sich von Spiel zu Spiel stabilisiert. Auch wenn es zuletzt bei den Partien gegen Zwickau und Hamburg nicht zum Sieg gereicht hat, konnten die Domstädter zumindest phasenweise mit den PlayOff-Aspiranten mithalten. Am Samstag können die 99ers um 16 Uhr in der August-Bebel-Halle daran anknüpfen und versuchen gegen den übermächtigen Gegner das Beste heraus zu holen.

 

Alle Fans können das Spiel auch über den Livescore bei ww.keyscout.de verfolgen.

 

Das Spiel in der Übersicht

RSV Lahn-Dill vs. RBC Köln 99ers

Samstag, 30.01.2016 / 16 Uhr

 

August-Bebel-Halle / Wetzlar


Köln 99ers III - Die jungen Wilden weiter auf Siegestour

Mit zwei Krimisiegen, gegen die Spielgemeinschaft Bergheim/Neuss (62:61) und gegen die Green Sharks (57:52) aus Essen, setzt sich das Oberliga Team der Domstädter an die Tabellenspitze in NRW. Beiden Siegen gingen hart umkämpfte Spiele voran, bei denen sich das Team von Trainer Patrick Richter als starke Einheit präsentierte und über eine geschlossene Mannschaftsleistung den Sieg einfahren konnte.

In der ersten Partie des Spieltags zeichnete sich gleich zu Beginn ein abwechslungsreiches und knappes Spiel ab. Bis zur Halbzeitpause konnte

sich keines der Teams entscheidend absetzen. In dieser Phase bereiteten die beiden Center der Gäste die größten Probleme und waren von der Kölner Verteidigung kaum zu stoppen. Nach dem Seitenwechsel machte sich eine taktische Umstellung auf ein schnelleres Line-Up schnell bezahlt und den Gastgebern gelang es, ein kleines Polster aufzubauen. Leider verspielten die 99ers dieses mit zunehmender Spieldauer, so dass wenige Sekunden vor Ende der Partie, beim Stand von 59:59, alles wieder offen war. Alles lief auf eine Crunchtime hinaus in der der Kölner Routinier Kay Pesch in der Schlusssekunde Nervenstärke bewies und an der Linie mit einem von zwei verwandelten Freiwürfen für großen Jubel auf Kölner Seite sorgte.

Köln: Pesch 25, Reier 15, M. Neeb 16, Jachmich 2, Bergenthal 2, S. Neeb 2

 

Im zweiten Spiel des Tages wartete mit den Green Sharks wieder ein starker Gegner auf die Kölner Gastgeber. Bereits im Hinspiel taten sich die Rheinländer schwer, das Spiel in Essen zu gewinnen. Entsprechend vorgewarnt, starteten die 99ers gut ins Spiel und bauten bis zur ersten Viertelpause eine 14:10 Führung auf. Doch bis zur Halbzeit hatten die Sharks das Spiel zu ihren Gunsten gedreht und konnten nun ihrerseits mit einer 22:27 Führung zum Pausentee gehen.
In der Pausenansprache appellierte der Kölner Coach an seine Mannschaft, aufmerksamer und entschlossener in der Defense zu agieren und somit keine leichten Punkte zuzulassen. Das Team setzte die Vorgaben nun besser um und erarbeitete sich zahlreiche Ballgewinne, die dann zumeist erfolgreich mit einem Fastbreak abgeschlossen wurden. Binnen weniger Minuten war der Rückstand erneut gedreht. Leider nahm das letzte Viertel zunächst einen ähnlichen Verlauf wie noch vor dem Seitenwechsel. Etwas nachlässiger in der Verteidigung und leichtfertiger in den Abschlüssen brachte man den Gegner wieder ins Spiel. Das Ergebnis war ein ständiger Führungswechsel kurz vor Ende der Partie. Die Schlussminute wurde also wieder spannend. Allerdings legten die 99ers mit dem Ausgleich durch Paul Jachmich zum 52:52 einen 7:0 Lauf hin und konnten erneut einen 57:52 Endstand bejubeln.

Nach den beiden Krimi-Spielen zog der Coach ein positives Fazit: „Meine Mannschaft hat in beiden Spielen eine tolle Moral und Kampfgeist gezeigt und letztlich mit einer starken Teamleistung die beiden Siege eingefahren. Angesichts der Tatsache, dass wir Spieler im Kader haben die gerade ihr 4. oder 5. Spiel absolviert haben, eine mehr als respektable Leistung meiner Jungen Wilden!“

Köln: Pesch 23, Reier 15, M. Neeb 10, Jachmich 5, Pirl 2, S. Neeb 2


Chancenlos beim Meister

Eine Partie zum schnell wieder vergessen. Nach einem desolaten Start und einem überraschenden zweiten Viertel verlieren die 99ers deutlich mit 39:87 beim Deutschen Meister.

 

Die Domstädter kamen gleich zu Anfang des 1. Viertels ziemlich unter die Räder. In der Offense wurden die wenigen Chancen nicht genutzt und in der Defense fand man in den ersten Minuten kein Mittel den amtierenden Meister zu stoppen. Das ernüchternde Resultat war ein 25:2 nach 10 Minuten für den Gastgeber. Nach der Viertelpause erwarteten die zahlreich erschienen Zuschauer vermutlich ein ähnliches Feuerwerk ihres Teams. Doch zur großen Überraschung aller drehten die zuvor völlig überfordert wirkenden 99ers auf und schafften es dieses Viertel mit 22:19 für sich zu entscheiden. Sei es, dass die

 

Hausherren angesichts der extremen Überlegenheit in den ersten Minuten nun ein paar Gänge zurück schalteten und sich ein paar Unkonzentriertheiten einschlichen, erstmals ist es einem Kölner Team gelungen ein Viertel gegen den RSV Lahn-Dill zu gewinnen. Zur Halbzeitpause klaffte allerdings beim Spielstand von 44:24 bereits ein 20 Punkte Rückstand.

 

Nach dem Seitenwechsel zeigte der RSV aber auch gleich wieder seine Klasse aus dem ersten Viertel und zog das Tempo an. Das Ergebnis war ein 7:0 Lauf bevor die Kölner ihren ersten Korb erzielen konnten. Auch in den folgenden Minuten kamen die Domstädter nur noch gelegentlich zu erfolgreichen Abschlüssen. So gingen die Viertelergebnisse nach der Pause mit 19:07 und 23:08 erneut sehr deutlich an die Wetzlarer und am Ende zeigte das Scoreboard ein klares 86:39 zugunsten der Hausherren.

 

 

Nun gilt es erneut das Positive aus dem Spiel zu ziehen um im wichtigen Spiel gegen Hannover am nächsten Samstag den dringend nötigen Sieg einzufahren. 


Do or Die - Wochen der Entscheidung

In den nächsten vier Wochen stehen die alles entscheidenden Partien  für die Köln 99ers auf dem Terminkalender. Sowohl die erste, als auch die zweite Mannschaft müssen am Samstag einen Sieg einfahren, um den Verbleib in der jeweiligen Liga noch zu erreichen.

 

So treten zunächst um 14:30 Uhr 

die Köln 99ers II gegen ALBA Berlin an, bevor anschließend das Bundesligateam in das erste „Endspiel um den Klassenerhalt“ gegen Hannover United startet.  Die Partie beginnt um 17 Uhr in der Sporthalle Bergischer Ring.

 

Die Domstädter feierten Mitte November in Hannover, nach einer katastrophalen ersten Halbzeit, am Ende einen hart erkämpften Auswärtssieg. Insbesondere die beiden Junioren-Nationalspieler Jan Sadler und Leon Schöneberger bereiteten der Kölner Defense große Probleme und waren in den ersten 20 Minuten kaum zu stoppen. Zu den beiden Junioren gesellt sich als Hauptleistungsträger der erfahrene Spielertrainer Martin Kluck. Diese drei Spieler scoren die Hälfte aller Punkte der Niedersachsen und es gilt diese dann auch am Karnevalssamstag in Köln weitestgehend aus dem Spiel zu nehmen. Sollte das den 99ers einigermaßen gelingen, wäre sicher die halbe Miete eingefahren. Jedoch basiert das Spiel der Hannoveraner insbesondere auf dem guten Zusammenspiel des gesamten Teams und die 99ers tun gut daran den Gegner auf keiner Position zu unterschätzen.

 

Auf Kölner Seite kann Headcoach Martin Otto auf den gesamten Kader zurückgreifen und das Team gezielt auf dieses entscheidende Spiel vorbereiten. Mit einem Sieg würden sich die Domstädter weiter vom letzten Tabellenplatz distanzieren und die Grundlage für das große Saisonfinale eröffnen. Bei den noch ausstehenden Spielen in München, gegen Kaiserslautern und in Frankfurt würden sich dann drei Gelegenheiten bieten, näher an das rettende Ufer der Nichtabstiegsplätze zu gelangen. Wie auch die Spiele in München und gegen Kaiserslautern ausfallen, es würde wohl alles auf ein Do-or-die-Spiel in Frankfurt am letzten Spieltag der Hauptrunde hinauslaufen. Für die Köln 99ers und ihre Fans sicher ein kleines déjà-vu, hatte man diese Konstellation bereits am Ende der letzten Saison, wo es in der Auswärtspartie gegen die Roller Bulls ebenfalls um alles oder nichts ging. In dem Fall waren es die 99ers die mit einer bärenstarken Leistung den Klassenerhalt mit ihrem Anhang feiern durften.

 

Für die 2. Mannschaft der 99ers geht es am Samstag ebenfalls um eines der entscheidenden Spiele, will man den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga-Nord noch erreichen. Mit ALBA Berlin kommt ein durchaus bezwingbarer Gegner an den Rhein. Beim Hinspiel in der Hauptstadt verlor die zweite Garde der 99ers unglücklich mit 66:58 und brennt nun darauf den ersten Sieg der Saison vor heimischer Kulisse einzufahren.

 

Alle in die Halle!

Wir zählen bei den beiden Partien auf unsere Fans die uns hoffentlich zahlreich als 6-Mann/Frau unterstützen werden!

 

Die Spiele in der Übersicht

2. Rollstuhl Basketball Bundesliga

RBC Köln 99ers 2 vs. ALBA Berlin

14.30 Uhr // Sporthalle Bergischer Ring

 

Rollstuhl Basketball Bundesliga

RBC Köln 99ers vs. Hannover United

17.00 Uhr // Sporthalle Bergischer Ring

 

Kölner Sieg an Karneval

Die RBC Köln 99ers bezwingen Hannover United im Kellerduell verdientermaßen mit 67:59 und fahren somit einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf ein.

 

Der Gegner aus Hannover scheint den 99ers in diesem Spieljahr zu liegen. Nach dem 73:67 Erfolg im Hinspiel ist es der zweite Sieg der Saison und der Zweite gegen die Niedersachsen. Und wie könnte es anders sein, gelang der erste Heimsieg der Saison ausgerechnet an „Fastelovend“.

 

Trotz zahlreicher Veranstaltungen in der Karnevalshochburg Köln fanden zahlreiche Zuschauer ihren Weg in die Sporthalle Bergischer Ring – zum Teil sogar verkleidet. Die heitere, ausgelassene Stimmung beschränkte sich jedoch auf die Ränge, auf dem Spielfeld herrschte eine ganz andere Gemütslage. Es war deutlich zu sehen, was für beide Mannschaften auf dem Spiel stand und die Nervosität war greifbar. So war das Spiel gerade zu Beginn des Spiels von vielen Fouls und einfachen Ballverlusten geprägt.

 

Die Anfangsphase konnten die Domstädter zu ihren Gunsten gestalten. Jaime Mazzi und John McPhail waren jeweils aus der Mitteldistanz, Tommy Lee Gray hingegen, einmal nach feinem Loop-Pass Mazzis und einmal im Fastbreak, direkt unter dem Korb erfolgreich. In der Defensive hatten die 99ers die Gäste aus Hannover weitgehend im Griff. Lediglich Leon Schöneberg und Jan Sadler stellten die 99ers vor Probleme und hielten einen knappen Rückstand, so dass es nach dem ersten Viertel 15:10 stand.


Das zweite Viertel begannen die Kölner konzentriert und konnten ihren Vorsprung ausbauen. Zunächst war es Tommy Lee Gray, der mit zwei Punkten den Auftakt machte, kurze Zeit später zog John McPhail in seiner unnachahmlichen Art zum Korb und verwandelte einen Korbleger im Fallen. Auch Frederic Jäntsch war zweifach erfolgreich und nutzte dabei immer wieder seinen Größenvorteil unter des Gegners Korb.

 

Das 3. Viertel war zwar mit 13:13 völlig ausgeglichen, das Momentum schien sich jedoch beinahe minütlich zu wandeln. Zunächst waren es die Gäste, die den Vorsprung Punkt für Punkt verkürzen konnten. Ein Treffer von Spielertrainer Martin Kluck und ein 3-Punkte-Spiel von Jan Sadler sorgten für einen Zwischenstand von 35:32. Generell war das Gästespiel nun jedoch nicht mehr so auf Sadler und Schöneberg fixiert, sondern auch die anderen Spieler erwiesen sich als brandgefährlich, was den Kölnern das Verteidigen erschwerte. Die Schwächephase der 99ers hielt jedoch nicht lange an. Tommy Lee Gray, John McPhail und Frederic Jäntsch holten sich jeweils einen Offensivrebound und hatten anschließend unter des Gegners Korb leichtes Spiel.

 

Auch wenn es über weite Phasen des vierten Viertels nicht danach ausgesehen hatte, wurde die Partie in ihren Schlusszügen noch einmal richtig spannend. Hierfür war im Wesentlichen Leon Schöneberg verantwortlich. Der Center war zwei Mal per 3-Punkte-Spiel erfolgreich, verzeichnete dann einen Steal, um auch den anschließenden Angriff im Kölner Korb zu versenken. Dieser Lauf hatte einen Zwischenstand von 59:54 zur Folge. Die Hausherren ließen sich jedoch von dieser Drucksituation nicht beirren und antworteten mit hervorragenden Spielzügen. Zumeist waren John McPhail und Jaime Mazzi die geschickten Vorlagengeber (8 bzw. 10 Assists) und Tommy Lee Gray sowie Frederic Jäntsch (19 bzw. 18 Punkte) veredelten aus der Nahdistanz. In den letzten beiden Minuten, warfen die Hannoveraner nochmal alles in die Waagschale versuchten mit einer Ganzfeldpresse die 99ers unter Druck zu setzten. Doch die Hausherren ließen sich die hart erkämpfte Führung nicht mehr nehmen und spielten die Partie souverän zu Ende.

 

Ein großer Dank geht an unsere Fans, die unser Team über die gesamte Spielzeit lautstark unterstützt und angefeuert haben!

 

 

Mit diesem Sieg haben die 99ers den Grundstein für den großen Show-Down zum Saisonfinale in Frankfurt gelegt. Sollten in den noch ausstehenden Spielen der Kölner und Frankfurter keine Überraschungen geschehen, kommt es wohl am letzten Spieltag der Hauptrunde zu dem alles entscheidenden Spiel beider Teams um den Klassenerhalt.


Auswärtsspiel an der Säbener Straße

Für die Köln 99ers geht es am Samstag in den frühen Morgenstunden Richtung München. Um 17 Uhr tritt das Team von Headcoach Martin Otto an der Säbener Straße gegen den Altmeister vom USC München an.

 

Als Aufsteiger sind die Bayern mit einem doppelten Paukenschlag in die Saison gestartet. Gegen die etablierten Teams aus Hamburg und Zwickau gab es gleich die ersten, vielleicht nicht ganz eingeplanten, Punkte auf der Habenseite. Erst am 3. Spieltag wurde der USC unsanft von seinem Höhenflug mit einem 100:41 vom amtieren Meister aus Wetzlar auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Danach folgten erneut zwei einfache Siege gegen Hannover und Frankfurt, bevor mit dem Überraschungsteam des Vorjahres, den Rolling Devils aus Kaiserslautern, die nächste

Bewährungsprobe an die Isar kam und die Punkte aus der Landeshauptstadt entführte. Die anschließende Partie beim Hinspiel in Köln war ein lange Zeit umkämpftes Spiel von zwei Teams auf Augenhöhe, bei dem das glücklichere Ende letztlich beim USC lag. Trotz einer sehr starken Mannschaftsleistung der 99ers bei der gleich 4 Kölner zweistellig punkteten, gelang es nicht, das Münchener Trio Sutic, Robins und Magenheim, die alleine 70 Punkte erzielten, zu stoppen und die 67:80 Niederlage abzuwenden. Das internationale Trio der Bajuwaren ist auch sonst Dreh- und Angelpunkt im Team von Coach Sinclair Thomas. Sollten die Domstädter diese drei Akteure weitestgehend aus dem Spiel nehmen können, dürfte es eine ähnlich spannende Partie geben. Derzeit rangieren die Münchener auf Platz sechs der RBBL Tabelle, haben gemeinsam mit Zwickau und Trier jeweils 16 Pluspunkte und können sich noch Hoffnungen auf einen Play-Off Platz machen.

 

Angesicht dieser Aussichten für die Gastgeber dürfen die Domstädter, schon im Hinspiel, mit einem harten Kampf wie rechnen. Die 99ers können dagegen ohne großen Druck aufspielen und versuchen, ihre Außenseiterchance zu nutzen. Mit einem Sieg beim USC würde man sich natürlich in eine bessere Ausgangslage für das alles entscheidende Saisonfinale in Frankfurt bringen. „Wir werden unser Bestes geben, um aus München die Punkte zu entführen, wenngleich unsere Vorbereitung sich voll auf die Skywheelers am letzten Spieltag konzentriert“, erklärt Teammanager Sedat Özbicerler die Ausgangslage vor der Auswärtsfahrt.

Das Spiel kann von den Kölner Fans wie immer auf www.keyscout.de mitverfolgt werden.    

 

 

 

Das Spiel in der Übersicht
USC München vs. RBC Köln 99ers
Samstag, 13.02.2016 // 17 Uhr
Säbener Straße


Nur noch theoretische Chance für die zweite Mannschaft

 Am vergangenen Samstag trat die Bundesliga-reserve der 99ers an um sich mit einem Sieg gegen Berlin die minimale Chance auf den Klassenerhalt in der 2. Rollstuhl Basketball Bundesliga zu wahren. Leider ist das Unterfangen nicht gelungen und die Gäste rollten mit einem 52:63 vom Kölner Parkett.

 

Das Team von Spielertrainer Michalis Stergiopoulos wollte seine Chance nutzen, startete beherzt in die Partie und wurde mit einer 13:10 Führung zum Ende des ersten Viertels belohnt. Allerdings währte die Freude nicht lang. Mit zunehmender Spieldauer 

im zweiten Viertel drehte Berlin die Partie, so dass es zur Halbzeit bereits 24:28 für die Albatrosse stand. Die Kölner gaben sich aber auch in der zweiten Halbzeit nicht auf und kämpften um die Führung zurück zu erobern. Insbesondere Michael Kloos zeigte mit 26 Punkten ein starkes Spiel und verbesserte seinen persönlichen High-Score Rekord. Doch an diesem 9. Spieltag sollte für die Domstädter nichts mehr zu holen sein. Alba Berlin spielte die Partie routiniert herrunter und gewann am Ende mit 52:63.

 

Für die 99ers besteht rein rechnerisch noch die Chance in den verbliebenen 5 Spielen mit 5 Siegen den Klassenerhalt in der 2. RBBL-Nord noch zu schaffen. Allerdings warten die Teams aus Jena, Osnabrück, Bonn, Paderborn und Warendorf auf die Rheinländer. Mal sehen ob eines der Kölner Grundgesetze am Ende auch auf diese Saison passt: „Et hätt noch immer jot jejange“


Selbst um den Sieg gebracht

Am Ende mussten sich die 99ers in München mit 86:80 geschlagen geben. Eine starke erste Halbzeit und ein gutes Schlussviertel waren nicht genug, um die Punkte vom USC zu entführen. Dabei schien alles gut zu laufen. Die 99ers starteten konzentriert in die Partie und agierten auf Augenhöhe mit den Hausherren. Insbesondere Ramo Rekanovic war nicht zu stoppen und erzielte hochprozentig in Folge die ersten 10 Punkte für seine Farben. Bis zu diesem Zeitpunkt wechselte die Führung ständig zwischen den Teams. Mit einem sehenswerten Abschluss und einem daran anschließend

verwandelten Freiwurf, läutete John McPhail einen 9:2 Lauf ein. Jaime Mazzi versenkte mal gleich zwei lupenreine 3er Würfe in der Reuse der Hausherren zum 14:19. Bis zur 1.Viertelpause hatten aber Kim Robins und Suad Sutic auf Münchener Seite wieder eine 24:22 Führung zurück erobert. In den ersten Minuten des zweiten Viertels boten sich beide Teams nun einen offenen Schlagabtausch  bei dem die Führung erneut mehrmals wechselte. Kurz vor der Halbzeitpause konnte sich Gabriel Kasapoglu nach gutem Zuspiel von Ramo zum 40:43 in der Scorerliste eintragen und eine leichte Führung sichern. Bereits zu diesem Zeitpunkt hätte die Führung für Köln deutlicher ausfallen können, wenn nicht gar müssen. Viele unnötige Turn-Over und vergebene leichte Würfe verhinderten dies jedoch, was sich später noch rächen sollte.

 

Nach dem Seitenwechsel eroberte sich München mit viel zu einfachen Punkten die Führung zurück. Zunächst konnte Köln darauf über Jaime Mazzi zum 44:45  antworten. Doch in der Folge war die Kölner Defense komplett aufgelöst. Mit einem 14:0 Lauf zogen die Bayern vorentscheidend zum 58:45 davon. Letztlich kamen die 99ers in diesem Durchgang auf magere 6 Punkte und ließen gleichzeitig 30 Punkte im eigenen Korb zu. Beim ernüchternden Spielstand von 70:49 ging es ins letzte Viertel und die Partie schien bereits vorzeitig endschieden.

 

Doch die Domstädter wollten sich noch nicht geschlagen geben und wie schon zu Spielbeginn war es Ramo Rekanovic, der mit 7 Punkten in Folge die Aufholjagd startete. Auch John McPhail brachte die Münchener Defense ein ums andere Mal in Probleme und konnte nur durch Fouls gestoppt werden. Die zugesprochenen Freiwürfe verwandelte der Australier an diesem Tag mit 7 von 7 Würfen zu 100%. Der Münchener Headcoach hatte das Spiel wohl schon als Sieg verbucht und ließ nun seine Bankspieler auflaufen. Doch nach kürzester Zeit schmolz der Vorsprung, so dass die Starting-Five der Gastgeber es wieder richten sollte. Doch die Kölner waren nicht mehr zu stoppen. Insbesondere Frederic Jäntsch erzielte im Schlussspurt 12 Punkte aus der Distanz, inklusive einem wilden 3-Punkte Wurf. Mit weiteren Punkten von Lars Bergenthal und John McPhail keimte bei den Kölnern wieder Hoffnung auf. So kamen die 99ers zwar bis zum Schlusspfiff bis auf 86:80 heran, aber man konnte das katastrophale 3. Viertel nicht mehr wettmachen.

 

Am Ende rollten die 99ers wieder mit leeren Händen vom Parkett und müssen sich weiter auf das alles entscheidende Spiel am 27.Februar in Frankfurt konzentrieren. Die Frankfurter hatten bereits in den frühen Morgenstunden den Spieltag gegen Kaiserslautern eröffnet und mit 49:97 verloren.

 

Am 20. Februar sind die Rolling Devils dann auch der nächste und letzte Gegner der Saison in der Heimspielstätte am Bergischen Ring. Wir zählen dabei auf unsere Fans, die uns hoffentlich zahlreich unterstützen werden. Nach dem Spiel laden wir alle Zuschauer ein, dank einer großzügigen Spende der Kölner Traditions-Brauerei Gilden Kölsch, bei Freibier die Saison ausklingen zu lassen.

 

 

Köln 99ers

Bergenthal 6, O’Kelly-Kennedy, Kasapoglu 2, Rekanovic 23, McPhail 11, Mazzi 14/2, Gray 5, Jäntsch 16/1


Die Roten Teufel kommen!

Am nächsten Samstag bestreiten die Köln 99ers ihr letztes Heimspiel der Saison 2015/16 gegen die Rolling Devils aus Kaiserslautern. Um 17 Uhr heißt es dann am Bergischen Ring zum vorerst letzten Mal TipOff vor heimischer Kulisse.

 

Das Spiel der Gäste aus Kaiserslautern wird vom US Amerikaner Jake Williams in allen teaminternen Statistiken angeführt. Durchschnittlich kommt der Guard auf 20,8 Punkte pro Spiel und eröffnet zudem mit seiner Schnelligkeit für seine Mitspieler die Lücken in den gegnerischen Verteidigungsreihen. Dieses gelingt insbesondere der langen Garde mit Kai Möller, Janic Binder und Mark Beissert die ebenfalls regelmäßig im 2-stelligen Bereich scoren. Mit Spielertrainer Paul James Capasso haben die Gäste zudem einen sehr erfahrenen Mann in ihren Reihen der sein Team

immer wieder bestens  auf die Gegner einstellen kann.

 

 

Auf Kölner Seite zeigt die Leistungskurve in den letzten Wochen weiter leicht nach oben. Leider konnten sich die Domstädter bisher nur mit dem wichtigen Sieg gegen Hannover vor 14 Tagen selbst belohnen und hatten in den anderen Partien, trotz zwischenzeitlich guter Leistungen, das Nachsehen. Nun geht es am Samstag zunächst darum sich im letzten Heimspiel mit einer guten Leistung vor den Fans zu präsentieren. Ein Sieg wäre dabei sicher wichtig um auch mental gestärkt in die alles entscheidende Partie bei den Mainhatten Skywheelers in der Woche danach zu gehen.


Spenden für Hilfsorganisation

Auch in dieser Saison haben wir uns entschieden im Rahmen unseres letzten Heimspiels einer besonders engagierten Kölner Hilfsorganisation eine Spende zukommen zu lassen. Unsere Entscheidung ist zugunsten des Vereins „Freunde der Kölner Straßen und ihrer Bewohner e.V.“ gefallen, der sich in Köln um Obdachlose Menschen kümmert und bei nächtlichen Gängen durch die Stadt mit Essen und Getränken für etwas Wärme in der kalten Jahreszeit sorgen und Aufmerksamkeit 

schenken. Wir laden unsere Fans herzlich dazu ein, sich auf der Homepage des Vereins unter www.fdks-obdachlosenhilfe.de zu informieren und am Spieltag mit einer Spende den Verein zu unterstützen. Es wird am Samstag dazu in der Halle eine Spendenbox geben. 


Desino präsentiert den Spieltag

Der letzte Spieltag wird präsentiert durch das junge Kölner Unternehmen DESINO. Alle Zuschauer werden vor Ort die Möglichkeit erhalten, den futuristisch anmutenden, innovativen Rollstuhl mit manuellem Hybridantrieb und bewegtem Sitz selbst auszuprobieren. Auf der Homepage www.desino.eu gibt es ausführliche Informationen zum preisgekrönten „RADIUS“ Aktivrollstuhl. Freuen dürfen sich unsere Fans auch über tolle Preise beim Gewinnspiel, die von Desino bereitgestellt werden. 


Mit Buzzerbeater zum Sieg

Was für ein Jubel samt Platzsturm nach dem Buzzerbeater von Tommie Lee Gray zum 70:68 Sieg für die Köln 99ers im letzten Heimspiel der Saison gegen die Rolling Devils aus Kaiserslautern. Es war ein rundum perfekter Tag für die Domstädter, die vor über 300 Zuschauern einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt geschafft haben, wenngleich

 

das alles entscheidende Spiel nächste Woche in Frankfurt noch aussteht. Einziger Wehrmutstropfen blieb an diesem Tag der Abschied von Martin Otto, der zum Saisonende auf eigenen Wunsch seinen Trainerposten bei den 99ers aufgeben wird.

 

In die Partie gegen die Devils aus Kaiserslautern starteten die Kölner mit einem 6:0 Lauf und gestatteten den Gästen mit einer bärenstarken Verteidigung erst in der 5. Minute den ersten Punkt,  als der US Amerikaner Jake Williams für die Devils einnetzte. Köln behielt bis zum 10:6 die Oberhand in diesem Viertel. Doch die Gäste aus der Pfalz kamen nun immer besser ins Spiel und erzielten erneut über Williams den Ausgleich. Die Antwort kam postwendend vom Kölner Jaime Mazzi, der vor dem Viertelende mit zwei erfolgreichen 3-Punktewürfen zum 18:18 traf. Nach der kurzen Pause machte Mazzi dann da weiter, wo er zuvor aufgehört hatte, schenkte den Devils mal eben zwei weitere lupenreine 3er ein und wurde am Ende mit 24 Punkten, davon fünf Dreier, zum Topscorer der Partie. In der Folge gestaltete sich ein offener Schlagabtausch beider Teams, bei dem die Hausherren eine knappe 38:34 Führung in die Kabine mitnehmen konnten.

 

Doch nach dem Seitenwechsel kippte die Partie zunächst zugunsten der Gäste. Wie schon in der Vorwoche verschliefen die 99ers den Start der 2. Halbzeit und mussten zusehen, wie die Lauterer das Spiel drehten. So stand es Mitte des 3.Viertels 42:52 bevor John McPhail und Lars Bergenthal die Kehrtwende einläuteten. Lars zeigte mit zwei sauberen Distanzwürfen seine Qualitäten als Schütze und musste in der Folge deutlich intensiver verteidigt werden. Dies eröffnete seinen Mitspielern die Freiräume, um aus anderen Positionen zu scoren. Insbesondere John McPhail nutze diese Räume und zeigte mit seinem ersten Triple-Double im Trikot der Kölner als Motor der 99ers eine fantastische Leistung. Mit 10 Punkten, 11 Rebounds und stolzen 14 Assists war er maßgeblich am Kölner Heimerfolg beteiligt. Ramo Rekanovic vor der beeindruckenden Kulisse wieder zu alter Stärke zurück und steuerte mit seinen Mitteldistanzwürfen 15 Punkte zum Sieg bei. Für Tommie Lee Gray und alle 99ers dürfte dieses Spiel wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Sein 10. Punkt erlöste mit der Schlusssirene alle Fans und ließ die Halle toben. Ein unglaublich wichtiger Sieg für die Moral der Mannschaft, die aufopferungsvoll gekämpft hat und nun gestärkt zum alles entscheidenden Spiel am nächsten Samstag in Frankfurt fahren kann.

 

Auch abseits des Spielfelds bot der letzte Heimspieltag der Saison den Zuschauern ein buntes Rahmenprogramm aus großen und kleinen Aktionen und Präsentationen. Den Spieltag starteten die Köln 99ers mit ihren Partnern und Förderern im Netzwerktreffen vor Spielbeginn. Hier bekamen die anwesenden Gäste einen kurzen Rück- und Ausblick auf das vielfältige Engagement des Vereins mit seinen 4 Liga-Teams, der Kindergruppe Rolli-Rookies und den zahlreichen Projekten und Veranstaltungen in Schulen und bei diversen Events.

 

Während die Teams im WarmUp Modus waren stellte sich der Verein „Freunde der Kölner Straßen und ihrer Bewohner“ mit seinem Engagement vor.  Um diese tolle Arbeit zu unterstützen, waren die 99ers gerne bereit, an diesem Tag bei ihren Fans Spenden für das ehrenamtliche Obdachlosen-Projekt zu sammeln.

 

Nach dem Line-Up der Teams bedankten sich Winfried Hühn und Sedat Özbicerler beim Kölner Headcoach Martin Otto für sein 5-jähriges Engagement bei den Köln 99ers. Aus zeitlichen Gründen kann Martin die erfolgreiche Zusammenarbeit in der neuen Saison nicht mehr fortsetzen.

 

In der Halbzeit wurde den Zuschauern von unserem Spieltagspartner DESINO der innovative Alltagsrollstuhl „radius“ vorgeführt. Außerdem durfte sich ein Zuschauer über ein im 3D-Drucker erstelltes Model des Rollstuhls samt Gutschein freuen. Ein weiteres Highlight die Verlosung des signierten Trikots von Tibor Pleiss, den der ehemalige Kölner Basketballspieler, der nun in Diensten der UTAH JAZZ in der NBA spielt, den Rollstuhlbasketballern rechtzeitig vor dem letzten Heimspiel der Saison zugesandt hatte. Abgerundet wurde der erfolgreiche Spieltag mit eindrucksvollen Tanzeinlagen der CheerStars Köln.

 

Wir wollen uns bei allen Partnern, Förderern, ehrenamtlichen Helfern und unseren Fans für ihr vielfältiges Engagement für unseren Verein und im Besonderen für unser Bundesligateam bedanken. Unser besonderer Dank geht an Gilden Kölsch, Sinalco und die Claudius Therme für die Unterstützung des letzten Spieltags.

 

Wir werden alles dafür tun, dass es auch in der Saison 2016/2017 erstklassigen Rollstuhl Basketball in der Domstadt geben wird.

 

Köln:

Bergenthal 4, Kasapoglu, Jäntsch 7, O’Kelly-Kennedy, Rekanovic 15, van der Steen, Mazzi 25/5, Richter, Grey 10, McPhail 10


Martin Otto verlässt die Köln 99ers

Das letzte Heimspiel wurde nicht nur ein Abschied von der Saison 2015/16, sondern bot mit den anwesenden 300 Zuschauerinnen und Zuschauern auch einen würdigen Rahmen für die Verabschiedung des scheidenden Headcoachs. Martin Otto wird die Köln 99ers nach fünf Jahren im Sommer verlassen.

 

In einer kurzen Ansprache würdigte der Vorstand des RBC Köln 99ers die langjährigen Verdienste des Trainers für den Kölner Rollstuhl Basketball. Martin Otto gebührt ein erheblicher Anteil an der ununterbrochenen Zugehörigkeit der Kölner Rollstuhl Basketballer zur ersten Bundesliga in den vergangenen Jahren. Nach fünf intensiven Jahren

geht nun eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu Ende und die Köln 99ers bedanken sich bei Martin für sein Engagement für das Team und den Verein in dieser Zeit. Ein großes Dankeschön geht dabei auch an Martins Familie, die seinen Einsatz für den Kölner Rollstuhl Basketball stets mitgetragen und unterstützt hat.

Köln 99ers Geschäftsführer Sedat Özbicerler zum Abschied des Headcoachs: „Martin hatte uns vor kurzem über seine Absichten informiert. Wir haben dann entschieden, die Information bereits jetzt, zunächst an unser Team, und nun auch an die Öffentlichkeit weiterzugeben. Das Team hat die Nachricht gut aufgenommen, alle sind weiterhin sehr fokussiert, um die Saison zu einem guten und erfolgreichen Ende zu bringen, was das Team am letzten Samstag ja auch bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Für das entscheidende Auswärtsspiel gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn in Frankfurt sowie für die Teilnahme an den europäischen Qualifikationsturnieren im Anschluss an die Bundesligasaison steht uns Martin mit all seiner Routine noch zur Verfügung. Aus diesem Grund wollten wir der Verabschiedung beim letzten Heimspiel, vor nahezu vollbesetzten Rängen, einen würdigen Rahmen geben. Der Sieg gegen Kaiserslautern durch Tommy Grays Buzzerbeater und der minutenlange frenetische Beifall für Trainer und Mannschaft danach waren natürlich perfekt.“

 

Durch das frühe Wissen um Martins Abschied zum Saisonende haben die Verantwortlichen der 99ers ausreichend Zeit, sich über die Neubesetzung des Cheftrainers Gedanken zu machen und einen adäquaten Ersatz zu finden. Die Suche wird sicher nicht einfach, aber die Verantwortlichen wollen mit Bedacht vorgehen, um für die nächsten Jahre weiterhin gut aufgestellt zu sein.

 

Die Köln 99ers Familie bedankt sich sehr herzlich bei Martin Otto für sein Engagement in Köln und wünscht ihm alles Gute für seine Zeit ohne den Rollstuhl Basketball!

 

Danke Martin!

 


Entscheidungsspiel in Frankfurt

Am nächsten Samstag kommt es zum großen Showdown um den Klassenerhalt in der RBBL. Die Köln 99ers gastieren beim Tabellennachbaran aus Frankfurt. Die 99ers hatten bereits in der vergangenen Saison das „Vergnügen“ ein solches Do-or-Die Spiel zu bestreiten. Damals waren es die Roller Bulls, die am letzten Spieltag der Saison bezwungen wurden, um den Verbleib im Oberhaus zu sichern.

 

Dieses Mal ist die Ausgangslage für die 99ers etwas verändert. Klar ist, bei einer Niederlage geht es in die 2. Liga. Bei einem Sieg mit mindestens 3 Punkten Differenz, aufgrund des dann gewonnenen direkten Vergleichs, kann der Klassenerhalt mit den mitreisenden Kölner Fans noch vor Ort gefeiert werden, da Frankfurt die 99ers dann nicht mehr überholen kann. Bei einem Sieg mit weniger als 3 Punkten wird man den Sekt noch stehen lassen müssen, da Frankfurt am Sonntag noch ein Nachholspiel gegen Trier bestreiten muss. Sollte

den Mainhatten Skywheelers hier eine Überraschung gelingen, dürfen die Hessen ihrerseits den Klassenerhalt feiern.

 

Die Skywheelers haben eine schwierige Saison durchlebt. Bedingt durch viele Abgänge und den dadurch notwendigen Umbruch stand Spielertrainer Sebastian Spitznagel, der in der Saison 2009/10 noch das Trikot der Domstädter trug, vor der ersten Herausforderung. Dann kam der Entzug der Heimspielstätte aufgrund der Flüchtlingsproblematik hinzu, der den Trainingsbetrieb stark einschränkte sowie der verletzungsbedingte Ausfall der ehemaligen Kölner Spielerin Marina Mohnen, die im Sommer zu den Skywheelers gewechselt war. Den Aderlass haben insbesondere die beiden Nachwuchsspieler und Brüder Tim und Sven Diedrich mit starken Leistungen kompensiert. Inzwischen gehören die beiden, die regelmäßig im zweistelligen Bereich scoren und annähernd die Hälfte der Frankfurter Punkte erzielen, zu den Leistungsträgern im Team. Ein weiterer Punktegarant ist Johannes Hengst. Er steuerte in seinen bisherigen fünf Einsätzen ebenfalls zuverlässig zweistellig Punkte bei. Diesen drei Center-Spielern stehen weitere erfahrene Spielerinnen und Spieler zur Seite und dürfen von den 99ers auf keinen Fall unterschätzt werden.

 

Für die Domstädter heißt es am Samstag sich auf ihre Stärken zu besinnen und mit einer konsequenten Verteidigung die Grundlage für ein gutes Spiel zu schaffen. Die letzten Partien geben sicherlich Anlass für leichten Optimismus, da sich das Team von Headcoach Martin Otto stetig verbessert hat und sich und die Fans zuletzt mit einem Sieg gegen Kaiserslautern endlich selbst belohnt hat. „Dennoch ist es ein neues Spiel bei dem alles passieren kann, wenn wir nicht mit der nötigen Entschlossenheit über 40 Minuten agieren.“, mahnt Teammanager Sedat Özbicerler vor der Partie bei den Hessen. Begleitet wird das Team der 99ers erneut von einigen Fans, um die Mannschaft lautstark anzufeuern. Alle Fans, die nicht mitreisen können, halten die 99ers über ihre Social-Media Kanäle auf dem Laufenden. Das Spiel kann via www.keyscout.de auch im Liveticker verfolgt werden.

 


Inklusiver Trainingstag "Ballsport für Alle!"

Gemeinsam mit den Rolli-Rookies der Köln 99ers veranstaltet die Gold-Kraemer-Stiftung einen sportarten-übergreifenden Tag für Sportler mit und ohne Behinderung im Alter von 7 bis 27 Jahren am Partnerstandort Marienburger Sportclub in Köln-Rodenkirchen.


Kurzinformation

 

  • Sonntag, 10. April 2016, 12:00 - 17:00 Uhr.
  • (Rollstuhl-)Tennis, (Rollstuhl-)Basketball, weitere Ballsportarten und Fitness.
  • Für Einsteiger und erfahrene Sportler mit und ohne Behinderung (7-27 Jahre).
  • Nenngeld 10€ (inkl. Material, Verpflegung etc.).
  • Anmeldeschluss 31.03.2015. Wenn das Teilnehmerfeld schon vorher voll ist, ist es voll.

 

Sport schafft wichtige Begegnungen. Und je vielfältiger diese Begegnungen sind, sowohl menschlich als auch sportlich, desto spannender, lehrreicher und besser sind sie.

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Erstklässler!

Der RBC Köln 99ers spielt auch in der Saison 2016/17 in der Rollstuhl Basketball Bundesliga. Die Domstädter gewinnen das Do-or-Die-Spiel bei den Skywheelers Frankfurt mit 56:70 und sichern sich den Klassenerhalt. Die zahlreichen mitgereisten Fans feuerten die Mannschaft frenetisch an und sahen eine konzentrierte Leistung beim letzten RBBL-Spiel unter Headcoach Martin Otto.

 

Das mit großer Spannung erwartete Spiel um den Verbleib in der RBBL starteten beide Teams hoch konzentriert, wobei Köln der bessere Start gelang.

 

Binnen fünf Minuten hatten die 99ers bereits eine 1:8 Führung herausgespielt. Das Team agierte in dieser Phase sehr entschlossen, um den Spielaufbau der Skywheelers früh zu stören. Frankfurt kam allerdings in den folgenden Minuten etwas besser in die Partie und konnte das Ergebnis zunächst auf 8:12 korrigieren. Allerdings zeigte Jaime Mazzi auf Seiten der Domstädter erneut ein sicheres Händchen aus der Distanz und an der Freiwurflinie und steuerte bereits nach 10 Minuten acht Punkte zur 8:18 Führung der Rheinländer bei. Frankfurt ließ sich aber auch von diesem Rückstand nicht beeindrucken und verkürzte direkt nach der Viertelpause mit zwei schnellen Körben zum 12:18. Das Team von Headcoach Martin Otto ließ in den folgenden Minuten aber nichts anbrennen und baute die Führung bis zum Seitenwechsel auf 18:34 aus.

 

Wer glaubte, dass das schon eine Vorentscheidung wäre, sah sich getäuscht. Wie so oft kamen die 99ers etwas unkonzentriert aus der Kabine. Unnötige Ballverluste und vergebene einfache Chancen ließen auf der Kölner Bank und bei den Anhängern, die das Team während des ganzen Spiels großartig anfeuerten, erste Sorgenfalten entstehen. Die Gastgeber aus der Mainmetropole schenkten den 99ers nahezu nach Belieben ihre Punkte ein. Der hart erarbeitete Vorsprung schmolz zwischenzeitlich bis auf acht Punkte, ehe Jaime Mazzi mit zwei 3er-Würfen den Domstädtern wieder etwas Luft verschaffte. Mit einem 40:54 ging es ins letzte Viertel. Die Skywheelers hatten mit dem Gewinn des 3.Viertels (22:20) deutlich an Selbstvertrauen gewonnen und stemmten sich mit großem Kampfgeist gegen die drohende Niederlage. Erneut fielen die ersten Körbe für die Hessen zu einfach und Frankfurt verkürzte weiter zum 43:54, ehe Ramo Rekanovic für Köln mit acht Punkten in Folge dagegen hielt. Nun entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch bei dem die 99ers das Spiel aber weitestgehend dominierten und den Sieg und den damit verbundenen Klassenerhalt am Ende bejubeln konnten.

 

Ein großes Dankeschön der Köln 99ers geht an die Fans, die das Team bei diesem Do-or-Die-Spiel vor Ort, aber auch zuhause an den Bildschirmen, unterstützt haben. Ein großes Dankeschön geht auch an alle zahlreichen Helfer, Sponsoren und Förderer, die Rollstuhlbasketball in Köln mit ihrem Engagement erst ermöglichen. Ein  ganz besonderer Dank gilt natürlich auch den Spielern und Martin Otto als Coach für eine überaus spannende Saison. Insbesondere bei Martin Otto bedankt sich der Club für fünf tolle Jahre voll großartiger und emotionaler Momente.

 

 

Das Spiel in der Übersicht

Skywheelers Frankfurt vs. RBC Köln 99ers
56 : 70 (08:18 / 10:16 / 22:20 / 16:16)

 

99ers

O´Kelly-Kennedy, Kasapoglu, van der Steen, Bergenthal, Rekanovic (18), Richter, Mazzi (22/2), McPhail (7), Gray (15), Jäntsch (8)

 

Foto: Bernd Cremer


Lisa Bergenthal erneut zum Sichtungslehrgang U25 eingeladen

Die positive Entwicklung der Kölner Nachwuchsspielerin zeigt sich auch in ihrer zweiten Saison und wurde jetzt mit der Einladung zum Sichtungslehrgang der U25 Damen in Elxleben am 12. und 13. März belohnt. Mit ihren 16 Jahren zählt Lisa zu den zahlreichen Talenten, die aus der Kölner Nachwuchsförderung hervorkommen. Erst vor zwei Jahren hat sie ihre erste Saison im Landesligakader der 99ers bestritten. Hier zeigte sich schon früh ihr Talent und sie kam auch zu Einsatzzeiten im Oberliga-Team. Nach dieser ersten erfolgreichen Einstiegssaison war schnell klar, dass sie für die Spielzeit 2015/16 im Oberliga-Team als Stammspielerin gemeldet werden würde.

Inzwischen hat sie sich hier im Team etabliert und kann regelmäßig mit ihrer Doppellizenz im Zweitliga-Team Erfahrungen sammeln. 


Wir freuen uns sehr über Lisas stetige Entwicklung und wünschen viel Erfolg beim Sichtungslehrgang.

 


Euroleague in Toulouse

Nach der erfolgreichen Saison geht es für die 99ers am Mittwochabend auf die lange Fahrt in Richtung Toulouse / Frankreich, um dort an der Vorrunde der Euroleague teilzunehmen. Am 11./12. März bestreiten die Domstädter insgesamt 4 Spiele und treffen dabei auf den Gastgeber Toulouse I.C. und auf das zweite französische Team CAP-SAAA aus Paris. Mit Ilan Ramat Gan aus Israel und BasKi aus Russland kommt es zum Wiedersehen mit zwei Teams, gegen die die Kölner bereits in der vergangenen Saison auf europäischem Parkett angetreten sind. Gegen BasKi taten sich die 99ers damals in der Vorrunde im italienischen Giulianova noch sehr schwer, konnten aber dennoch am Ende als Sieger vom Feld rollen und sich dann auch noch den Einzug ins Finalturnier in Saragossa sichern. Dort kam es zum ersten Aufeinandertreffen mit Ilan Ramat Gan in der Gruppenphase. Leider hatten die 99ers in dieser Partie einen rabenschwarzen Tag und mussten sich deutlich geschlagen geben. Glücklicherweise bekam das Kölner Team die Chance zur Revanche und sicherte sich im Spiel um Bronze den Sieg. Für die Domstädter gilt es in Toulouse unter die ersten 3 Teams zu kommen und sich damit für eine Teilnahme an einem Finalturnier im April zu qualifizieren. 

 

Erfolgreich in der Euroleague

Die Köln 99ers sind erfolgreich von der Euroleague-Qualifikation aus Toulouse zurückgekehrt. Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen landet das Team von Headcoach Martin Otto, für den das Turnier in Toulouse sein offiziell letzter Auftritt als Coach im Rollstuhl Basketball war, auf Platz 3 des Vorrundenturniers und qualifiziert sich für die Endrunde in Banja Luka / Bosnien.

 

Die Reise nach Frankreich war für alle Beteiligten eine tolle Erfahrung und die Mannschaft hat auch in diesem Turnier erneut eine tolle Moral und Kampfgeist gezeigt. Krönender Abschluss war die Berufung von John McPhail ins Allstar-Team des Turniers.

 

In der ersten Partie des Turniers mussten die 99ers gegen den späteren Gruppensieger Ilan Ramat Gan aus Israel antreten. Während die Domstädter in den ersten drei Vierteln noch mit 14:17, 16:20 und 22:24 mithalten konnten, zog das Team aus Israel im letzten Viertel unaufhaltsam mit 8:20 davon. Im zweiten Spiel des Tages ging es dann gegen den Gastgeber aus Toulouse. Auch hier begannen die 99ers vielversprechend und konnten mit dem Gegner auf Augenhöhe agieren. Nach 10 Minuten lag man lediglich mit 17:18 in Rückstand. Leider gelang dies im 2. Viertel nicht mehr und man musste den Gastgeber bis zum Pausentee bis auf 26:37 davonziehen lassen. Doch das Kölner Team gab zu keiner Zeit auf und kämpfte sich nach dem Seitenwechsel wieder bis auf 46:51 heran. Leider gelang es nicht mehr, die Wende im Schlussviertel herbei zu führen. Am Ende siegten die Franzosen mit 65:73.

Mit den beiden Niederlagen standen die Domstädter am zweiten Turniertag bereits unter Zugzwang,  die noch ausstehenden Spiele gegen CAP-SAAA aus Paris und BasKi aus Sankt Petersburg gewinnen zu müssen, um sich den Einzug in das Finalturnier zu sichern.

 

Zunächst musste am Samstagmorgen also ein Sieg gegen Paris her. Die 99ers starteten unkonzentriert in diese wichtige Partie und mussten zunächst nach 10 Minuten einen 8:12 Rückstand hinnehmen. Erst im Verlauf des zweiten Viertels hatten sich die Kölner der schnellen und aggressiven Spielweise der Franzosen angepasst, boten nun entsprechend Kontra und kamen zu schön herausgespielten Punkten. Bis zum Pausenpfiff war das Spiel mit 26:22 zugunsten der Kölner gedreht. Auch das dritte Viertel ging, wenn auch nur knapp, mit 16:15 an die Domstädter. Im letzten Spielabschnitt ließ man sich dann auch nicht mehr von der hektischen Spielweise der Franzosen aus der Ruhe bringen und fuhr ein souveränes 24:17 Viertel zum Endstand von 66:54 ein.

Damit war die Grundlage geschaffen, um die Chance auf Platz 3 zu wahren. Nun musste ein weiterer schwerer Brocken mit dem Team aus Sankt Petersburg besiegt werden. Motiviert durch den Sieg gegen Paris starteten die Domstädter sehr gut in die Partie und konnten BasKi ordentlich unter Druck setzen. Das Resultat war eine Führung zum 15:10 am Ende des ersten Viertels. Die 99ers hielten die Intensität in der Verteidigung weiter aufrecht. Auch wenn der Gegner nun in den nachfolgenden Vierteln mit 15:17 und 19:18 immer besser ins Spiel kam. Die Früchte ernteten die Kölner im Schlussspurt, BasKi musste dem hohen Tempo Tribut zollen und kam lediglich auf magere 6 Punkte, während die Kölner mit 18 Punkten zum Endstand von 67:51 enteilten.

 

Die Freude über die Qualifikation für das Finalturnier Ende April im bosnischen Banja Luka war dann entsprechend riesig. Dort treten die Köln 99ers in einem Teilnehmerfeld von 8 Teams in der Gruppenphase gegen Beit Halochem Haifa (Israel), Bidaideak Bilbao BSR (Spanien) und TSK Rehab Merkezi E.S.K. (Türkei) an.

 

Die Köln 99ers bedanken sich besonders bei der Kämpgen Stiftung, die mit ihrer Förderung die Teilnahme an diesem Turnier erst ermöglicht hat.


Wild Boyz

Einmal in die Sporttasche von „Wild Boy“ John McPhail blicken?

John McPhail hat es als „Mr. Überall“ auf die Cover-Ausgabe der Rollt. #10 geschafft, Deutschlands Magazin für den Rollstuhlbasketball. Pünktlich zur Best-of-Three-Serie um die Deutsche Meisterschaft im Rollstuhlbasketball (9. April, 19.30 Uhr) erscheint die Jubiläumsausgabe des Rollt.-Magazins - und bringt alles mit, was Fans und Zuschauer des Rollstuhlbasketball-Sports in Deutschland wissen müssen. Das Magazin wurde 2013 gegründet und erscheint in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal.

Und wie es sich für ein „Geburtstagskind“ gehört, geben die Macher um die beiden Gesellschafter Martin Schenk und Sven Labenz einen aus und kommen mit frischen Ideen und noch mehr Seiten rund um den spektakulärsten Sport auf Rädern ums Eck. Das große Ziel: noch mehr Geschichten. Über den Rollstuhlbasketball, die Athleten, die Rollstuhlbasketball-Bundesliga, die Paralympics 2016 und eine inklusive Gesellschaft ohne Barrieren und Hürden. Im Mittelpunkt von Rollt. #10: die Wild Boyz. Tolle Kerle, die die Fans in der Hauptrunde der Rollstuhlbasketball-Bundesliga begeistert haben. Darunter finden sich u.a. Steve Serio vom RSV Lahn-Dill, Raimunds Beginskis von den RSB Thuringia Bulls, John McPhail von den RBC Köln 99ers oder Philipp Häfeli von den BG Baskets Hamburg. In den Rollt.-Interviews sprechen Annika Zeyen über die Paralympics in Rio de Janeiro und ein nahendes Karriereende, Clifford Fisher über seine neue(n) Aufgabe(n) in Wiesbaden und die Vergangenheit bei den FCK Rolling Devils.

Außerdem natürlich jede Menge Hintergrundinformation über das Duell der beiden besten deutschen Teams, die am kommenden Samstag in den Finals aufeinander treffen. Ein großes Portrait über den „Bilderbuch-Kapitän“ der Wetzlarer Rollis, Michael Paye, und ein Blick auf den rasanten Aufstieg des Thüringer Rollstuhlbasketballs. In kurzen One-Pagern werden außerdem Hannfrieder Briel (2. RBBL Nord, ASV Bonn), Dirk Köhler (RSV Lahn-Dill), Matthias Heimbach (FCK Rolling Devils), Diana Dadzite (DONECK Dolphins Trier) sowie die Rollstuhlbasketball-Grundschulliga von ALBA BERLIN (2. RBBL Nord) vorgestellt. Rollt.-Redakteur David Hock wagt einen ersten Blick auf die Paralympischen Spiele in Brasilien und stellt auch abseits des Rollstuhlbasketballs alle Disziplinen und die Chancen der deutschen Mannschaft vor. Im Bereich „Generation Inklusion“ gibt Rollt. traditionell jungen Inklusionsaktivisten eine Stimme – zu Wort kommen in der Jubiläumsausgabe das Startup Lindera und Filmemacher Michel Arriens.

Der Blick nach vorne darf dabei natürlich nicht fehlen, schließlich sind drei weitere Rollt.-Magazine sowie zwei dicke Sonderhefte in 2016 in Planung – das Abo für gerade einmal 20€ kann jederzeit über den Online-Shop unterwww.rollt-magazin.de bestellt werden.


Köln 99ers beim Challenge Cup in Banja Luka

Für die Domstädter geht es ab nächsten Donnerstag im Flieger in Richtung Bosnien-Herzegowina um sich dort im Finale der Euroleague gegen 7 weitere Teams durchzusetzen. In der Gruppenphase müssen die 99ers zunächst am Freitag gegen das türkische Team TSK Rehab Merkezi antreten. Anschließend steht am Abend die nächste Herausforderung gegen die Mannschaft Beit Halochem aus Haifa / Israel auf dem Spielplan. Der zweite Spieltag startet dann mit der Partie gegen den spanischen Vertreter Bidaieak Bilbao BSR. 


In der Vorrunde müssen die 99ers einen der beiden ersten Plätze erreichen, um sich eine Chance auf ein Weiterkommen zu sichern und auch am 3. Wettkampftag aufs Parkett rollen zu können. Nachdem der Verband den Spielmodus geändert hat, werden lediglich die Plätze 1 – 4 ausgespielt. Alle anderen Teams verabschieden sich vorzeitig aus dem Turnier.

 

Da das Team aus Köln mit einem weiter dezimierten Kader antreten muss, wäre eine Qualifikation für das Halbfinale ein riesiger Erfolg.

 

SPIELPLAN

 

Freitag, 22. April 2016

13:30 Uhr
KKI VRBAS BSR : Amiab Albacete 
Turk Cell : Pilatus Dragons RCZS 

15:45 Uhr 
Köln 99ers : TSK Rehab Merkezi 
Bidaideak Bilbao BSR : Beit Halochem Haifa

 

18:00 Uhr 
Pilatus Dragons : RCZS KKI VRBAS 
BSR Amiab Albacete : Turk Cell 

20:15 Uhr 
Beit Halochem Haifa : Köln 99ers
TSK Rehab Merkezi : Bidaideak Bilbao BSR

 

Samstag, 23. April 2016 
09:30 Uhr
Turk Cell : KKI VRBAS
Pilatus Dragons RCZS : BSR Amiab Albacete 

 

 

11:45 Uhr 
Bidaideak Bilbao BSR : Köln 99ers
Beit Halochem Haifa : TSK Rehab Merkezi


Ballsport für Alle

Auf Einladung der Gold-Kraemer-Stiftung und des RBC Köln99ers kamen im April 16 sportbegeisterte junge Menschen im Alter von acht bis 25 Jahren zusammen. Sie nahmen an einem neuen Programm „Ballsport für Alle“ teil. Auf dem Programm standen Tennis, Rollstuhl Basketball und weitere kleinere Ballsportarten. Die Teams bestanden aus Sportlerinnen und Sportlern mit und ohne Handicap. Alle Angebote waren inklusiv: es spielten Rollstuhlfahrer und Fußgänger zusammen. Im Tennis konnten sich die Fußgänger aussuchen, ob sie auch im Rollstuhl antreten wollten. Im Rollstuhl Basketball nutzen alle Spielerinnen und Spieler den Rollstuhl als Sportgerät. 

 

Die Auftaktveranstaltung „Ballsport für Alle“ war der Startschuss für eine Reihe weiterer Sportevents, bei denen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Behinderung gemeinsam Sport treiben. Der Tag stand unter der Leitung der fünf Trainer Niklas Höfken und Christopher Goer für das Tennis sowie Thomas Stephany, Gabe Caligiuri und Patrick Richter für den Rollstuhl Basketball. „Es war für uns eine sehr positive Erfahrung, Sporttreibende mit und ohne Behinderung zusammenzuführen und die Sportarten auszutesten. Auch menschlich hat es einen großen Zusammenhalt gegeben. Es zeigt sich, dass vor allem junge Menschen offen sind für gemeinsames Sporttreiben und schnell Anschluss finden. Die Behinderung tritt dabei fast völlig in den Hintergrund“, resümierten die Trainer über die Auftaktveranstaltung, die sie auch zur Talentsichtung und Talentförderung nutzten. „Die Kombination aus Tennis und Rollstuhlbasketball war sehr spannend und beides hat mir total viel Spaß gemacht“, so der zwölfjährige Teilnehmer Luca Mateuzzi, der extra für die Veranstaltung aus Sankt Augustin anreiste.

 

 

Die Anlage des Marienburger Sport-Club bot allen Teilnehmenden ideale barrierefreie Voraussetzungen. Der Verein ist schon seit fünf Jahren offizieller Stützpunkt für das Programm „Tennis für Alle“ der Gold-Kraemer-Stiftung. Die Partner planen für dieses Jahr weitere Angebote dieser Art, um in der Region möglichst viele junge Menschen für den gemeinsamen Sport zu begeistern. 


Euroleague Abenteuer mit Platz 6 abgeschlossen

Für die 99ers endet die Saison mit einem guten 6. Platz beim Challenge Cup im bosnischen Banja Luka. In einem hart umkämpften ersten Spiel zum Auftakt gegen die Mannschaft TSK Rehab Merkezi Ankara hatte man am Ende leider das Nachsehen. Lange fuhren die Domstädter einem knappen Rückstand hinterher. Gegen Ende des 3. Viertels gelang es dann endlich die Führung zu übernehmen, aber leider währte diese nicht lange und das Team aus Ankara konnte am Ende einen 73:70 für sich verbuchen.

 

Im zweiten Spiel des Tages traf der RBC dann auf das israelische Team aus Haifa. Auch hier entwickelte sich ein

offener Schlagabtausch bei dem die Führung immer wieder wechselte. In einem spannenden Schlussspurt gelang den 99ers aber der ersehnte erste Sieg im Turnier und mit einem 53:50 ging der erste Tag für die Domstädter zu Ende.

 

Nun kam es am zweiten Spieltag des Turniers zur Vorentscheidung um den Einzug ins Halbfinale. Mit dem Spitzenteam aus Bilbao wartete allerdings der 4. der spanischen Liga auf die Kölner. Die 99ers spielten in den ersten Minuten beherzt mit und hielten Anschluss. Doch mit zunehmender Spieldauer zogen die Spanier weiter davon und fuhren letztlich einen klaren 87:70 Sieg ein.

 

Die Vorrunde wurde somit auf Platz 3 abgeschlossen, was bedeutete, dass die 99ers wenige Stunden später gegen den Gastgeber aus Banja Luka im Spiel um Platz 5 antreten mussten. Auch hier gingen beide Teams in einen offenen Schlagabtausch. Die Kölner konnten sich zunächst leicht absetzen, versäumten es aber diese Führung deutlicher auszubauen. Nach dem Seitenwechsel machte sich dann die dünn besetzte Bank im Team der 99ers deutlich bemerkbar. Die hohe Belastung der 3 vorangegangenen engen Spiele forderte ihren Tribut und Köln ließ zu viele einfache Punkte liegen. Der Gastgeber hingegen wurde von seinen Anhängern weiter vorangetrieben, eroberte sich nach dem Seitenwechsel die Führung zurück und gab diese dann auch nicht mehr aus der Hand. Am Ende stand eine 69:76 Niederlage auf dem Scoreboard.

 

Insgesamt können die 99ers auf eine gelungene Teilnahme an der Euroleague zurückblicken. Mit Mareike Miller stellen die Kölner zudem eine Spielerin im Allstar Team des Turniers.

 

Die Köln 99ers bedanken uns bei allen Förderern die dem Team das Abenteuer Euroleague ermöglicht haben.


Internationales TryOut Camp

Am 2. Juli 2016 sind die Köln 99ers erneut Ausrichter der vom DRS veranstalteten TryOut Serie. Nach dem erfolgreichen Auftakt im letzten Jahr, waren sich der DRS und die 99ers schnell einig, dieses Event zu wiederholen. 

Ab sofort können sich Kinder und Jugendliche, Jungen und Mädchen für das Camp anmelden. Es können sowohl Vereinsteams als auch auch EinzelspielerInnen gemeldet werden. Die Kinder und Jugendlichen sollten im Alter von 8 bis 18 Jahren sein, sicher Rollstuhl fahren, einige Erfahrungen mit Ballspielen sowie Gruppenerfahrung haben.

„Special guest“ an diesem Tag ist der Basketball-Freestyler Kaloyan Topaloc „Surprise“. Er wird seine Kunststücke mit dem Basketball vorführen und den Teilnehmenden ein paar Übungen aus seiner Trickkiste mit auf den Weg geben.

Also meldet Euch möglichst schnell per Email an und seid bei unserem internationalen Camp dabei!

 

Alle Infos findet Ihr auch hier als Download.

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Infos zum TryOut Camp
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Bronze in Berlin

In den letzten drei Tagen fanden in Berlin die Wettkampftage des Bundesfinals JUGEND TRAINIERT FÜR PARALYMPICS (JTFP) statt. Auch im Rollstuhlbasketball. Einige unserer Jugendlichen sind für die Kölner Anna-Freud-Schule mit von der Partie gewesen und haben eine starke Bronzemedaille mit an den Rhein gebracht.

 

Wir gratulieren unseren Spielern Tobias Mitschke, Thomas Reier und Alexander Kaiser ganz herzlich.


Mathew Foden wird neuer Headcoach des RBC Köln 99ers

Die Köln 99ers können für die neue Saison ihren neuen Headcoach im Team bekanntgeben. Ab Anfang September übernimmt der Brite Mathew „Mat“ Foden für die nächsten zwei Spielzeiten das Bundesligateam der Domstädter.

 

Mathew Foden kommt aus Oldham / Großbritannien und ist in jungen Jahren über seinen Vater mit dem Thema Rollstuhl Basketball in Berührung gekommen. So startete er selbst bereits mit 13 Jahren mit dem Rollstuhlbasketball und hat inzwischen 20 Jahre lang in der British National League gespielt. Seine Trainerkarriere startete er auch schon mit 19 Jahren in seiner Heimatstadt bei den Oldham Owls.

 

„Mit Mat haben wir unseren Wunschkandidaten für diese Schlüsselposition gewinnen können und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm. Gerade seine Erfahrung im Bereich der Nachwuchs- und Talentförderung passt perfekt in unser langfristig angesetztes Konzept.“, sagt Geschäftsführer Sedat Özbicerler zur Neuverpflichtung.   

 

 

 

Für die 99ers ist Mathew Foden ein riesiger Gewinn und ermöglicht dem Club völlig neue Möglichkeiten. So wird Mat alle Team- und Individualtrainingseinheiten mit dem Bundesligateam leiten. Dadurch können die Spieler intensiver betreut und in ihren Fähigkeiten gefördert werden. Zudem wird Mathew die Trainer in den 4 weiteren Teams tatkräftig unterstützen. Ziel ist es, in allen 99ers Mannschaften eine einheitliche Grundausbildung sicherzustellen. Darauf aufbauend können dann mit zunehmender Spielklasse weitere Schwerpunkte gefördert werden. In dem ohnehin durchlässigen Modell der 99ers werden somit alle Sportler und Sportlerinnen weiter ausgebildet. Die 99ers können zudem seinen zahlreichen jungen Talenten ein qualitativ hochwertiges Förderprogramm anbieten und dem eigenen Nachwuchs in den nächsten Jahren einen großen Mehrwert in Köln bieten.

 

Auch Mat freut sich auf seine neue Aufgabe in Köln: "I am extremely delighted to be joining the Köln 99ers family, and excited by this new challenge. I have been impressed with what I have seen so far of the setup here and the people involved. There's a lot of hard work to be done, but hopefully we can build a talented team to compete at a high level both here in the German Bundesliga and in Europe."

 

„Ich freue mich sehr, Teil der Köln 99ers Familie zu werden und bin gespannt auf diese neue Herausforderung. Das, was ich bisher von den vorhandenen Strukturen und den beteiligten Menschen kennenlernen konnte, hat mich beeindruckt. Es liegt noch viel harte Arbeit vor uns aber wir hoffen, ein starkes Team zu formen, das sich in der Deutschen Bundesliga und auch in Europa auf einem hohen Niveau messen  kann.

 

Die Köln 99ers sagen: „Welcome to Cologne, Mat!“

 

Trainerstationen

 

Mat Foden war über 10 Jahre lang Teil des britischen Rollstuhlbasketball Programms. Er begann im Jahr 2005 als ehrenamtlicher Trainer und war zunächst drei Jahre Assistant Coach der britischen Damen-Nationalmannschaft, in denen er u.a. an den Paralympics in Peking 2008 teilnahm.

 

Im Anschluss wurde er Assistant Coach des britischen Junioren-Teams, bevor er im Jahr 2012 als Vollzeit-Trainer in die Talententwicklung des britischen Verbands wechselte, was ihn in der Folge auch zum Headcoach des britischen U22-Teams führte. Bei seiner ersten internationalen Meisterschaft coachte er das Team bis ins Spiel um Platz 3 bei der U22-EM und qualifizierte sich für die U23-WM in der Türkei. Dort belegte sein Team einen hervorragenden vierten Platz.

 

In dieser Zeit war Mat Foden, in Zusammenarbeit mit dem Head Coaching Team, auch als Programm Coach für die Koordination und das tägliche Training im High Peformance Training Center in Worcester verantwortlich. Zusätzlich bekleidete er nebenbei auch die Position des Assistant Coachs in der britischen Damen-Nationalmannschaft sowie im U25-Team der Damen.

 

Nach zwei Jahren Aufbauarbeit im Junior-Programm des Verbands coachte er im Jahr 2015 die britische U22 der Herren bei der EM im spanischen Saragossa zum EM-Titel. Im gleichen Jahr war er auch Teil des Coaching Teams, das die Qualifikation der Damen für die Paralympics in Rio sicherte und die weibliche U25 zur Weltmeisterschaft führte, bevor er im Dezember 2015 den Verband verließ.

 

 

Auch außerhalb der britischen Verbandsteams hatte Mat bereits viel Erfolg in der britischen Wheelchair Basketball National League und in der Super League. In seiner letzten Saison als Clubtrainer führte er die Leicester Cobras zum Titel in der zweiten britischen Liga und die RGK Sporting Club Rhinos zum Titel in der Super League verbunden mit der höchsten Platzierung des Clubs im europäischen Basketball, als Vierter beim André-Vergauwen-Cup.


Junioren-Länderpokal in Bonn

In knapp zwei Wochen findet in Bonn (Hardtberghalle) am 21. und 22.05.2016 der 12. Junioren-Länderpokal statt. In diesem Jahr richtet der ASV Bonn dieses bundesweit größte und bedeutendste Nachwuchsturnier aus. Über 100 junge Sportlerinnen und Sportler werden für ihre Länder am Start sein.

 

Für das Team NRW hat Tarik Cajo - Landestrainer NRW für den Rollstuhlbasketball - mit Lisa Bergenthal, Sven Neeb, Marius Neeb, Thomas Reier sowie Martha Schuren (im erweiterten Kader) gleich fünf Spielerinnen und Spieler des RBC Köln 99ers nominiert.

 

Alle Infos zum Turnier unter www.rbb-junioren-laenderpokal.de

 

Der Zeit- und Spielplan des Junioren-Länderpokals 2016

 

Gruppe A 
Team Nord, Team Schleswig-Holstein, Team Bayern, Team Sachsen/Thüringen

 

Gruppe B
Team Hessen, Team Nordrhein Westfalen, Team Baden Württemberg/Rheinland-Pfalz

 

Samstag, 21.05.2016 
8:15 Spiel 1 Gruppe A Team Nord –Team Schleswig Holstein 
9:30 offizielle Eröffnung durch Herrn Ashok Sridharan, Oberbürgermeister der Stadt Bonn 
9:50 Spiel 2 Gruppe A Team Bayern – Team Sachsen/Thüringen 
11:10 Spiel 3 Gruppe B Team Hessen – Team Nordrhein Westfalen 
12:30 Spiel 4 Gruppe A Team Nord – Team Bayern 
13:50 Spiel 5 Gruppe B Team Hessen – Team Baden Württemberg/Rheinland Pfalz 
15:10 Spiel 6 Gruppe A Team Schleswig Holstein – Team Sachsen/Thüringen 
16:30 Spiel 7 Gruppe B Team Nordrhein-Westfalen – Team Baden Württemberg/Rheinland Pfalz 
17:50 Spiel 8 Gruppe A Team Nord – Team Sachsen/Thüringen

 

Sonntag, 22.05.2016 
8:10 Spiel 9 Gruppe A Team Schleswig Holstein – Team Bayern 
9:30 Spiel 10 1. Halbfinale 1. Gruppe A – 2. Gruppe B 
10:50 Spiel 11 2. Halbfinale 2. Gruppe A – 1. Gruppe B 
12:10 Spiel 12 Platzierungsrunde 4. Gruppe A – 3. Gruppe B 
13:30 Spiel 13 Spiel um Platz 3 
14:50 Spiel 14 Platzierungsrunde 3. Gruppe A – 3. Gruppe B 
16:10 Spiel 15 Finale 
17:30 Siegerehrung

 


Rolli Rookies beim JUROBA Cup

Nach der gelungenen Premiere im letzten Herbst treten die Rolli-Rookies an diesem Samstag in Köln-Höhenhaus vor der Sommerpause erneut mit einem Team beim Abschlussturnier des Juroba Cups an.

Für unsere jungen Spielerinnen und Spieler ist es eine gute Gelegenheit sich wieder einmal mit anderen Kids zu messen. Mit der Unterstützung der Kraemer GmbH wurde die Nachwuchsarbeit der Köln 99ers vor gut zwei Jahren im Kinder und Jugendbereich sehr stark forciert und wir freuen uns nun, dass die Neuanmeldungen und Nachfrage für die Rolli-Rookies weiter anhält.

 

Wer also unsere Jüngsten am Samstag anfeuern möchte, kann das an der Willy-Brandt-Gesamtschule von 10-16 Uhr gerne tun. Die Zufahrt zur Halle erfolgt über den Flachsacker/Tor 2.

 

Wir drücken unseren Rolli-Rookies alle Daumen!

 


99ers intensivieren Trainerausbildung

Vier RBC Mitglieder starteten am Pfingstwochenende in Lobach ihre Trainerausbildung des DRS im Rollstuhlbasketball. Mit Lars Bergenthal, Gabe Caligiuri, Jascha Rust und Lisa Bergenthal haben wir vier engagierte Vereinsmitglieder für diese Ausbildung begeistern können.

 

Die „alten“ Hasen können ihr bisheriges Wissen nochmal fundiert auffrischen und sicher viel dazu lernen. Wir freuen uns natürlich besonders, dass auch Lisa Bergenthal sich der anspruchsvollen Ausbildung unterzieht und wir somit auch in die nächste Trainergeneration investieren können.

 

An vier Wochenenden lässt sich das Quartett nun von fachkompetenten Referenten des DRS ausbilden. Am Ende steht eine schriftliche und praktische Abschlussprüfung.

 

Wir drücken allen bereits jetzt die Daumen und wünschen lehrreiche Stunden in der Ausbildung.

 


Köln 99ers verabschieden Kathleen O’Kelly-Kennedy

Kathleen O´Kelly-Kennedy kehrt zur kommenden Saison in ihre Heimat Australien zurück.

 

Wir möchten uns bei ihr ganz herzlich für ihr Engagement in unserem Team in der vergangenen Saison bedanken. „Kat“ wechselte im Oktober 2015 zu den 99ers, als sich unser Bundesliga-Kader in einer sehr schwierigen Situation befand. An der nachfolgenden Stabilisierung, die am letzten Spieltag in die „Rettung“ vor dem Abstieg mündete, trägt „Kat“ einen erheblichen Anteil, auch wenn sich für sie selbst die Einsatzzeiten in der ersten Mannschaft sicher eher enttäuschend gestalteten. Umso höher ist es ihr anzurechnen, dass sie sich kompromisslos in den Dienst der Mannschaft stellte. Wie so häufig hat der Erfolg nicht nur eines, sondern viele Gesichter, und das von „Kat“ wird für immer mit dem Erfolg der Saison 2015/2016 verbunden sein. Kat war schnell bei den Fans beliebt und hat in der Zeit in Köln auf und neben dem Platz viele Freunde gewonnen. Ihr Einfluss auf unsere Nachwuchsspielerinnen und –spieler  war beträchtlich und wird sich auch noch lange nach ihrer Rückkehr in ihre australische Heimat positiv bemerkbar machen.

 

Wir wünschen Kathleen alles Gute für ihre private und sportliche Zukunft!


Silber für Team NRW

Beim diesjährigen Jugend Länderpokal holt das junge NRW Team einen sehr guten zweiten Platz. Mit von der Partie waren gleich 5 Akteure der Köln 99ers, die für NRW an den Start gingen: Lisa Bergenthal, Martha Schuren, Marius Neeb, Sven Neeb und Thomas Reier.

 

Im Finale musste sich die Truppe von Trainer Tarik Cajo den erfahreneren Spielern aus Hessen mit 68:45 geschlagen geben. Bereits im Auftaktmatch traf die NRW Auswahl auf den Titelverteidiger aus Hessen und hatte das Nachsehen. In der Folge konnte das zweite Gruppenspiel gegen die Spielgemeinschaft aus Baden Württemberg/Rheinland Pfalz klar gewonnen werden. 


Somit konnte man sich für das Halbfinale am Sonntag qualifizieren. Hier ging es dann gegen den Landeskader aus Niedersachsen. Im ersten Viertel tasteten sich beide Teams noch vorsichtig ab aber ab dem zweiten Viertel dominierte das Team NRW die Partie und zog mit einem Sieg ins Finale des Länderpokals ein. 

Wie bereits zu erwarten war, hatten die Hessen sich in ihrem Halbfinale ebenfalls souverän gegen die Bayern-Auswahl durchgesetzt. Im Finale zeigte sich dann allerdings schnell die große Überlegenheit der hessischen Auswahl. Bereits zur Halbzeitpause hatten die Hessen eine klare 42:24 Führung herausgespielt und ließen sich auch nach dem Seitenwechsel den Sieg nicht mehr nehmen. Für die NRW Auswahl ist der Einzug ins Finale ein großer Erfolg und mit den zahlreichen jungen Talenten kann Trainer Tarik Cajo in der Zukunft sicher noch weitere tolle Erfolge feiern.

 

Wir gratulieren dem Team NRW und insbesondere unseren Spielerinnen und Spielern der Köln 99ers zu diesem Erfolg und natürlich auch dem Titelgewinner aus Hessen!

 

 

Foto: Armin Diekmann


Dritter Platz beim JUROBA-Cup

Für einige unserer Rolli-Rookies war es die erste JUROBA-Cup Teilnahme. Entsprechend gespannt und voller Vorfreude kam unser Nachwuchs zur Sporthalle der Gesamtschule in Köln-Höhenhaus. Bevor es losgehen konnte, wurde das Starterfeld aus 15 Teams in drei Gruppen à fünf Teams eingeteilt. Im Modus jeder gegen jeden standen für jedes Team vier Spiele an. Für die Rolli-Rookies ging es zunächst gegen die „Champs“ aus Koblenz und gegen ein Mix-Team aus Gastspielern. Beide Spiele wurden knapp verloren. Viel Aufbauarbeit mussten die Coaches Tom und Sedat jedoch nicht leisten. Da alle Spieler viel Einsatzzeit bekamen und sich so schnell ein toller Teamgeist entwickelte, wurden die Niederlagen sehr gut weggesteckt. Im dritten Spiel konnte gegen Bonn dann endlich der erste Sieg eingefahren werden. Auch hier zeigte sich wieder der tolle Teamgeist der Rookies. Die Mannschaft zeigte eine starke Defense und auch in der Offense waren fast alle Spieler erfolgreich. Das letzte Spiel gegen die Eifel-Rollis entwickelte sich dann zu einer sehr spannenden Partie, bei der der Sieg greifbar war. Am Ende verließen unsere Rookies ein wenig die Kräfte, so dass die erfahreneren Eifel-Rollis das Spiel knapp für sich entscheiden konnten. Nach kurzer Enttäuschung über die Niederlage sah man bei der Siegerehrung dann wieder strahlende Gesichter. Alle Rookies waren zu Recht stolz auf ihre Leistung und den tollen dritten Platz.

 

Wir gratulieren unseren Rookies zu diesem tollen Erfolg!


Erste Pokalrunde 2016/2017 ausgelost

Die erste Pokalrunde im DRS-Pokal wurde ausgelost. Unsere 1. Mannschaft tritt am 05.11.2016 in Hannover an und trifft dort zunächst auf die Baskets Rahden. Bei einem Sieg gegen die Rahdener würde man im zweiten Spiel auf den Sieger der Partie Hannover United / ASV Bonn 1 treffen.

 

Unsere zweite Mannschaft muss sich erst im Regionspokal West in der Gruppe 2 durchsetzen. Dort trifft unsere Zweite am 25.06.2016 zunächst auf die BSG Duisburg 1. Sollte das Spiel gewonnen werden, geht es gegen den Sieger aus Baskets Rahden 2 / RSC Osnabrück 2. Bei einem Gruppensieg würde man Anfang September gegen den Gewinner der Gruppe 1 im Regio-Pokal antreten müssen, um die Qualifikation für die Hauptrunde zu schaffen. Sollte auch dies gelingen, wäre die Reserve der 99ers am 05.11.2016 als Regionssieger West, Gastgeber der Hauptrunde in der u.a. der amtierende Pokalsieger RSB Thuringia Bulls am Start wäre.


Platz 2 für John McPhail

John McPhail wurde hinter André Bienek vom RSB Thuringiga Bulls von der “Rollt. Community“ auf Platz 2 der MVP-Wahl für die Saison 2015/16 gewählt. Er ließ dabei so prominente Spieler wie Aleks Halouski (Thuringia Bulls / Platz 3) hinter sich.

 

Youngster des Jahres wurde Hannfrieder Briel vom ASV Bonn. Coach des Jahres wurde Jörg Hilger, ebenfalls vom ASV Bonn.

 

Wir gratulieren herzlich zum zweiten Platz.

 


Jordan Luce verstärkt die 99ers

Der erste Neuzugang für die Domstädter ist der französische Nationalspieler Jordan Luce, der vom französischen PlayOff-Kandidaten aus Bordeaux kommt. Der mit 4,5 Punkten klassifizierte Ausnahmespieler konnte durchschnittlich 20,2 Punkte auflegen und avancierte in der vergangenen Saison zum Topscorer seines Teams. Mit diesen Qualitäten und seiner großen Spielübersicht wird er dem Kölner Spiel einen entscheidenden Stempel aufdrücken können.

 

„Nachdem ich bereits in Großbritannien und Frankreich gespielt habe, freue ich mich sehr, nun ein Teil der 99ers Familie zu werden und in der kommenden Saison in der Bundesliga zu spielen. Ich freue mich ebenso auf neue internationale Mitspieler, wie auch auf Mat Foden als Headcoach, mit dem ich bereits eine erfolgreiche Saison in England hatte. Mein besonderer Dank geht an Sedat Özbicerler für den herzlichen Empfang und seine Hilfe auf meinem Weg nach Köln. Ich schaue mit großer Vorfreude auf meine Zeit in der Domstadt ab September“, so Jordan Luce zu seiner Entscheidung, in der kommenden Saison für die 99ers auf Punktejagd zu gehen.

 

Jordan Luce wurde 1993 auf Martinique geboren. Im Alter von 16 Jahren begann er seine sportliche Laufbahn zunächst im Rennrollstuhl und gewann in der Klasse T54 den französischen Titel über 100m. Während einer Trainingseinheit wurde Jordan vom französischen Rollstuhl Basketball Nationaltrainer entdeckt und aufgrund seiner Schnelligkeit zu einem U23 Lehrgang eingeladen. Das war der Beginn seiner Laufbahn im Rollstuhl Basketball.

 

Jordan wurde Teil des Centre d' Education Populaire et de Sport in Frankreich, wo er sich fortan zwei Jahre ganz auf Rollstuhl Basketball konzentrieren konnte. Im Alter von 18 Jahren war er erstmals Teil der französischen Equipe, die bei der B-Europameisterschaft in Slowenien Gold gewann. Im gleichen Jahr wurde er bei der U23 EM in Stoke Mandeville mit dem französischen Team Fünfter und führte das Team zwei Jahre später in Saragossa als Kapitän auf das Feld.

 

Seine erste Saison im Ausland spielte Jordan für die Wolverhampton Rhinos in England, mit denen er, trainiert vom neuen Headcoach der 99ers Mat Foden, die britische Superleague gewann. Nach dem erfolgreichen Aufenthalt auf der Insel nahm Jordan in Frankreich ein Studium auf und schloss sich dem Team von Leopard de Guyenne (Bordeaux) in der Division A an, mit denen er in der französischen Liga Vierter wurde.

 

99ers Sportdirektor Sedat Özbicerler zur Kölner Neuverpflichtung: „Es freut mich sehr, dass wir Jordan Luce für unser neues Team gewinnen konnten. Der erste Kontakt war bereits vor 2 Jahren, aber damals haben wir leider noch nicht zusammen gefunden. Umso schöner, dass es dieses Mal gelungen ist. Jordan passt sehr gut zur Spielweise, die unser neuer Coach anstrebt und dass die beiden sich bereits sehr gut kennen, ist sicher ein großer Vorteil für das ganze Team.“

 

Vom 9. bis 18. Juli wird Jordan zunächst mit seiner Nationalmannschaft in der Division B um den Aufstieg in die Division A kämpfen, bevor er dann ab Anfang September ins Teamtraining in Köln einsteigt. Wir drücken ihm dafür natürlich alle Daumen und sagen schon mal: „Bienvenue à Cologne!“.

 

Foto: bindafotos.ch


Jordan Bright rollt für die 99ers

Der 23-jährige Brite Jordan Bright rollt in der kommenden Saison für die Köln 99ers aufs Feld. Der-3-Punkte-Spieler aus England spielte zuletzt für die Exeter Otters in der Premier Division und ist bereits seit über 10 Jahren aktiver  Rollstuhlbasketballer. In dieser Zeit war er auch Mitglied der britischen U23 Nationalmannschaft und vertrat die Farben seines Heimatlandes u.a. bei den U23 Europa-meisterschaften im Jahr 2010.

 

Bereits im Alter von 16 Jahren nahm er an Lehrgängen der britischen Männer National-mannschaft teil, unterbrach aber ab 2013 vorübergehend seine Karriere in der britischen Auswahl, um sich auf seine Ausbildung zum Physio-therapeuten zu konzentrieren. Nachdem er nun seinen Abschluss hat, will er sich wieder verstärkt dem Basketball widmen, mit dem Ziel wieder in den Nationalmannschaftskader zu kommen und sich einer neuen Herausforderung zu stellen.

 

99ers Geschäftsführer Sedat Özbicerler zeigte sich sehr erfreut über den nächsten Neuzugang, „Wir sind natürlich sehr froh, dass wir mit Jordan Bright einen pfeilschnellen und treffsicheren Schützen für uns gewinnen konnten, der unserem Spiel die nötige Dynamik verleihen wird. Trotz zahlreicher anderer Angebote war Köln letztlich seine Wahl, um den Rolli auf höchstem Niveau anzuschnallen.“

 

Auch Jordan Bright kennt unseren Headcoach sehr gut, hat unter seiner Leitung schon gespielt und war damals auch schon Teamkollege vom zweiten Kölner Neuzugang  Jordan Luce. Die Stärken von Jordan liegen vor allem in seiner Schnelligkeit und Beweglichkeit, so dass er zu den schnellsten Spielern in Großbritannien gehört. Mit seiner Geschwindigkeit und seinem guten Ballhandling wird er die 99ers sowohl offensiv als auch defensiv bereichern. Der Team-Captain der Exeter Otters agierte in seiner Mannschaft als Guard und punktete dabei regelmäßig im zweistelligen Bereich.

 

“Ich freue mich auf das neue Umfeld und fühle mich fit, um auf höchstem Niveau zu spielen, habe aber auch großen Respekt vor der Rollstuhl Basketball Bundesliga. Mit dem Engagement bei den Köln 99ers wird ein kleiner Traum für mich wahr. Nun kann ich gegen einige der weltbesten Rollstuhlbasketballer antreten und meine Fähigkeiten voll ausschöpfen.“, zeigt sich Jordan Bright erfreut über die neue Herausforderung.

 

Wir begrüßen Jordan bei den Domstädtern und freuen uns, ihn ab Anfang September in Köln in der Halle Bergischer Ring mit seinen neuen Teamkollegen willkommen zu heißen. Welcome to Cologne, Jordan! 


DESINO wird Partner der 99ers

Die Firma DESINO wird neuer Partner des RBC Köln 99ers. Die Hersteller des preisgekrönten „radius“ Aktivrollstuhls begleiten das Team in der kommenden Saison als TipOff Partner.

 

„Nicht der Mensch soll sich einem Produkt anpassen, sondern das Produkt dem Menschen.“ Mit diesem Vorsatz hat DESINO die Bewegungsabläufe des Gehens analysiert und den Sitzkomfort für Rollstuhlfahrer um eine entscheidende gesundheitliche Komponente erweitert. Der neu entwickelte Rollstuhl wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem KölnerDesignPreis, NUK, HealthMediaAward und dem iF UniversalDesignAward.

 

Mit diesem Engagement unterstreicht die DESINO ihre Verbundenheit mit dem Standort Köln. Ein aktiver Alltag ist ein Grundbaustein des Konzepts hinter dem innovativen Rollstuhl. Während der vergangenen Saison besuchte das Team von DESINO bereits regelmäßig die Spiele der 99ers und war spätestens nach dem spannenden Klassenerhalt begeistert vom Teamgeist. Als Sponsor der 99ers aufzutreten schien pünktlich zum Markteintritt die logische Konsequenz für DESINO.  

 

Wer den ersten Rollstuhl mit Gangschaltung und dynamischem Sitzsystem probefahren möchte, kann sich auf  www.desino-radius.de kostenlos anmelden.

 

 

Der RBC Köln 99ers freut sich auf die Zusammenarbeit und viele innovative Ideen.


Piotr Pawelko wird ein 99er

Mit Piotr Pawelko steht in der kommenden Saison erstmalig ein polnischer Spieler im Aufgebot der Köln 99ers. Der 2-Punkte-Spieler wechselt vom italienischen Spitzenclub Porto Torres an den Rhein. Piotr zeichnet sich insbesondere durch seine Vielseitigkeit aus und kann somit auch auf verschiedenen Positionen im Team agieren.

 

„Für die weitere Kaderplanung war Piotr ein wichtiges Puzzlestück für unser Team und ich freue mich natürlich, dass wir ihn für uns gewinnen konnten. Er wird uns weitere Optionen in unserem Spiel eröffnen und unsere Mannschaft bereichern“, äußert sich Teammanager Sedat Özbicerler zur neuen Verstärkung aus unserem Nachbarland.

 

Seine Karriere als Rollstuhlbasketballer startete Piotr 2007 in Rzeszow, wo er zunächst für 4 Jahre für das ortsansässige Team aufs Feld rollte. Von 2011 bis 2014 wechselte er dann zum Serienmeister nach Warschau und war in dieser Zeit an fünf Titeln seines Teams maßgeblich beteiligt. Seine Qualitäten blieben nicht lange verborgen und so wurde die italienische Liga auf ihn aufmerksam, so dass er die letzten Jahre für GSD Porto Torres auf Sardinien auf Korbjagd ging. In dieser Saison belegte er mit seinem Team den 4. Platz in der Liga und erreichte in der Champions League Platz 7.

 

„Rollstuhlbasketball war schon immer meine Leidenschaft und ich bin überzeugt, dass hier meine Zukunft liegt. Mein Leben besteht quasi nur noch aus Rollstuhlbasketball. Ich freue mich in Köln dafür optimale Bedingungen vorzufinden und Teil des Teams zu sein, um unsere Ziele für die Saison 2016/2017 gemeinsam zu erreichen“, fasst Piotr Pawelko seine Ambitionen in der Domstadt zusammen.

 

Seit 2008 ist der 27-jährige Pole auch im Kader der Nationalmannschaft und nahm bereits an zahlreichen Turnieren in Europa und den USA teil. Seine internationale Erfahrung, gerade auch aus der starken italienischen Liga, wird den 99ers sicher auch in der RBBL zu Gute kommen.

 

Die Köln 99ers freuen sich, ihn Anfang September in Köln begrüßen zu können und sagen:

 

„Witamy Piotr“!


Tommie Lee Gray nicht mehr im Kader

Tommie Lee Gray wird in der kommenden Saison nicht mehr im Kader der Köln 99ers stehen. Zu einem Wiedersehen mit dem US-Boy wird es in der kommenden Saison aber dennoch kommen, allerding nur als Gegner der 99ers, da es ihn zu einem anderen Club in der Liga zieht.

 

Die Köln 99ers bedanken sich bei Tommie für seinen Einsatz in der zweiten Hälfte der Saison 2015-2016. Tommie hat im Abstiegskampf der Domstädter eine wichtige Rolle gespielt und wesentlich zum Klassenerhalt beigetragen. Nach seiner Freistellung zum Ende des letzten Jahres aus Trier, boten ihm die 99ers einen positiven Wiedereinstieg in die RBBL. So hatten beide Seiten eine, wie es so schön heißt, „Win-Win-Situation“. Tommie fühlte sich in der Domstadt sehr wohl, hatte sich schnell in das Team integriert und in die Herzen der Fans gespielt. Im Abstiegskampf beim wichtigen Sieg gegen Kaiserslautern wurde er mit seinem Buzzerbeater sogar zum Matchwinner.

 

 

Die 99ers Familie bedauert den Weggang von Tommie, wir wünschen ihm für seine Zukunft aber alles Gute. 


99ers auf Promo-Tour bei Kölner Kindersportfesten

Die Köln 99ers sind am kommenden Wochenende auf Promo-Tour bei Kindersportfesten im Kölner Stadtgebiet.

 

Am Samstag (18.06.) rollen die Niners zum Kindersportfest im Sportpark Müngersdorf. Dort präsentieren über 40 Vereine und Verbände ihre Sportarten durch Mitmachangebote für Kinder mit und ohne Handicap. Und die Köln 99ers sind dabei. Alle Kinder haben von 10 bis 16 Uhr die Möglichkeit aktiv beim Rollstuhl Basketball mitzumachen und sogar an einer Kinderolympiade teilzunehmen. Infos unter www.koelner-kindersportfest.de

 

Wem das noch nicht reicht, kommt am Sonntag (19.06.) in den Rheinpark in Deutz. Beim dortigen „Tag för uns Pänz“ des Fördervereins Kölner Rheinpark e.V. widmet sich der Tag im Park den jungen Besucher/innen und ihren Eltern. Wir sind auch dabei. Treffpunkt für alle ist von 11 bis 17 Uhr der große Spielplatz im Rheinpark.

 

Wir freuen uns auf Euren Besuch!


99ers präsentieren Neuzugang aus Fernost

Mit Naohiro Murakami kommt ein junger japanischer 4-Punkte-Spieler in die Domstadt. Der erst 22 Jahre alte Junioren-Nationalspieler hat es vor wenigen Wochen in den A-Kader geschafft und darf sein Land nun bei den anstehenden Paralympics in Rio vertreten.

 

„Nao“ hat bisher in der japanischen Liga für die Itami Super Phoenix gespielt und zählt auch im U23-Kader seines Landes zu den Leistungsträgern.  Sein erstes Auslandsengagement wird im Anschluss an die Spiele somit ein weiteres großes Abenteuer für ihn werden. Die Kölner Fans und seine Teamkollegen dürfen sich auf ein junges Talent freuen, das den Domstädtern weitere Optionen bietet.

 

99ers Manager Sedat Özbicerler zeigte sich sehr zufrieden mit dem Neuzugang: „Wir haben Naohiro Murakami durch die guten Beziehen unseres Headcoachs zur japanischen Nationalmannschaft für uns gewinnen können und freuen uns sehr mit ihm weitere Möglichkeiten auf der Centerposition zu erhalten.“

 

“Ich bin schon ein bisschen nervös, da es meine erste Saison im Ausland sein wird, aber ich werde alles dafür tun, um mit dem Team erfolgreich zu sein“, zeigt sich Naohiro Murakami noch voller Respekt vor seinem ersten Engagement außerhalb Nippons.

 

Die Kaderplanung für die neue Saison nimmt mit Nao weiter Form an und die 99ers freuen sich sehr, ihn nach den paralympischen Spielen Ende September im Trikot der Kölner zu sehen.

 

Konnichiwa Naohiro!

 


99ers beim Olympic Day im Sportmuseum

Olympische Atmosphäre am Rhein. Am Donnerstag, 23. Juni 2016, findet in Köln der Olympic Day statt, an dem wieder mehrere tausend Kinder und Jugendliche die Faszination Olympia hautnah erleben können. Unter dem Motto „Move – Learn – Discover“ bieten 35 Kooperationspartner verschiedene Sport- und Bewegungsstationen und zahlreiche Mitmach-Angebote im und rund um das Deutsche Sport & Olympia Museum in Köln. Der Olympic Day markiert den Gründungstag des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) am 23. Juni 1894 und wird weltweit gefeiert.

 

Die Köln 99ers sind auch in diesem Jahr wieder mit von der Partie und mit einem eigenen Stand vertreten. Kommt vorbei!

 


Souveräner Einzug ins Finale

Die zweite Mannschaft des RBC Köln 99ers feierte heute mit einer Rumpftruppe von sechs Spielern den Einzug ins Finale des Regionspokals NRW.

 

Zunächst traten die Rheinländer gegen die Reserve des RSC Osnabrück an und dominierten die Partie gleich zu Beginn. Zum Pausentee lagen die 99ers bereits mit 41:11 in Führung und ließen auch nach dem Seitenwechsel nichts anbrennen. Am Ende stand ein klarer 79:33 Erfolg zu Buche.


In der zweiten Partie mussten die 99ers dann gegen den Gastgeber Baskets 96 Rahden II antreten. Die erste Halbzeit gestaltete sich, in der die Domstädter bis zum Halbzeitpfiff einen Vorsprung von 28:12 ausspielten, noch relativ ausgeglichen. Doch nach dem Seitenwechsel hatte Rahden der Kölner Offensive aber vor allem defensiv nichts mehr entgegen zu setzen. Lediglich acht Punkte erzielten die Hausherren und mussten sich beim Schlusspfiff mit 83:20 geschlagen geben.

 

Nun kommt es zum Duell mit der zweiten Mannschaft des ASV Bonn, die sich bereits vor wenigen Wochen ebenfalls souverän ins Finale des Regionspokals gespielt hatte.

 

 

Wir gratulieren unserem Team und drücken die Daumen für das rheinische Derby.


Erfolgreiche Trainerausbildung

Wir gratulieren unseren vier neuen Coachs. Mitte Mai hatten Lisa Bergenthal, Lars Bergenthal, Gabe Caligiuri und Jascha Rust ihre Trainerausbildung gestartet. An diesem Wochenende war dann die erste Prüfung, um die zweigeteilte Lizenz zu erwerben.


Wir freuen uns riesig und gratulieren ganz herzlich, dass nun alle vier die Prüfung für diesen sogenannten Grundlagenschein D bestanden haben. Es folgen noch zwei weitere Wochenenden, die dann mit der Prüfung zur Trainer C-Lizenz abschließen.


Mari Amimoto wechselt zu den Köln 99ers

Die japanische Nationalspielerin Mari Amimoto gibt ihr Debut in der RBBL und streift sich zum Saisonstart 2016-2017 das Trikot der Köln 99ers über. Mit Mari wechselt eine der besten mit 4.5 Punkten klassifizierten Damen an den Rhein. Ihre Laufbahn als Spielerin ist mehr als beeindruckend. Sie zeigte  bereits in jungen Jahren in der U23 Damenauswahl ihr Talent und holte 2005 die Silbermedaille be